SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
- Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Fast der gleiche Glaube?
- Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
| 
Deutschland darf nicht das Bordell Europas sein11. September 2019 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
CDU/CSU will Menschenhandel effektiver bekämpft sehen - Elisabeth Winkelmeier-Becker: Wir sind außerdem als Gesellschaft betroffen, wenn das Frauenbild vieler Männer durch käuflichen Sex geprägt wird.
Berlin (kath.net) Selbstbestimmte Prostitution stellt in der Praxis die Ausnahme dar. In vielen Fällen werden die Prostituierten auf unvorstellbare Weise sexuell ausgebeutet. Wir sind außerdem als Gesellschaft betroffen, wenn das Frauenbild vieler Männer durch käuflichen Sex geprägt wird. Es ist deshalb notwendig, dass wir zu einem Paradigmenwechsel kommen. Deutschland darf nicht das Bordell Europas sein. Das vertritt Elisabeth Winkelmeier-Becker, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CSU/CSU-Bundestagsfraktion, in einer Presseaussendung. 
Auch Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, weist darauf hin, dass in der Realität Prostitution für viele der Frauen bedeute, unter falschen Vorspiegelungen angelockt und dann über Jahre schwerstens ausgebeutet und misshandelt zu werden. Deshalb setzten sich CDU/CSU dafür ein, auch in Deutschland das nordische Modell zu übernehmen: Denn nach diesem machen sich zwar die Freier, nicht aber die Prostituierten strafbar. Zahlreiche europäische Länder - Schweden, Norwegen, Island, Frankreich, Irland und Nordirland wenden dieses Modell schon an. Wir müssen dafür sorgen, dass entwürdigenden Angeboten wie sexuellen Flatrates der Boden entzogen wird. Wir wollen den in der vergangenen Legislaturperiode begonnenen Kampf gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel wirksam fortführen, ohne dabei die Prostituierten selbst zu kriminalisieren. Hierfür werden wir auf unseren Koalitionspartner zugehen, aus dessen Reihen selbst dieser Vorschlag aufgebracht wurde, und hoffen, dass er dieses Vorhaben unterstützt.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 11. September 2019 | | | |
Im Juli 1998 trat in Schweden das Gesetzespaket „Frauenfrieden“ zum Schutz von Frauen in Kraft. Im Rahmen der Gesetzesreform wurde im Bereich der Prostitution der Sexkauf kriminalisiert. Das bedeutet, die Kunden werden für den Kauf von Sex bestraft, die Prostituierten bleiben straffrei.
Ich denke, im Gegensatz zu Deutschland ist das eine Lösung im Sinne der Frauen. |  4
| | | | | myschkin 11. September 2019 | | | | Nun ist die Käuflichkeit von Sex ohnehin moralisch bedenklich. Doch wird dieses Geschäft sich nicht durch Verbote verhindern lassen. Das gelang zu keiner Zeit.
Was aber aufgrund der kriminelle Qualität viel stärker verfolgt gehört, ist die Zuhälterei.
Das ist doch der Gipfel der Verkommenheit: Menschen auf die Straße zu schicken, um zur sexueller Benutzung zur Verfügung stehen zu müssen, und dann streicht noch der Zuhälter das Geld der Prostituierten ein.
Das darf nicht geduldet werden. |  3
| | | | | Andrzej123 11. September 2019 | | | | Wenn das war wäre: "„Selbstbestimmte Prostitution stellt in der Praxis die Ausnahme dar. In vielen Fällen werden die Prostituierten auf unvorstellbare Weise sexuell ausgebeutet....“ Das vertritt Elisabeth Winkelmeier-Becker, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CSU/CSU-Bundestagsfraktion, in einer Presseaussendung."
müsste doch nahezu die gesamte politische Klasse, die dies ermöglicht und nicht abgestellt hat wegen "Vertuschung" in Haft gehen! |  9
| | | | | Diadochus 11. September 2019 | | | | Krokodilstränen Das ist wieder so eine geheuchelte Betroffenheit, so wie wir es in der Politik oft erleben. Durch die Grenzöffnung, diese sind nach wie vor offen, wurde der Menschenhandel erst so richtig forciert und ermöglicht. Er bekam dadurch erst den richtigen Kick, einen merkelschen CDU-Kick. Thorsten Frei von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schwadroniert, die Fraktion wolle den Kampf gegen die Zwangsprostitution und den Menschenhandel fortführen, als ob je ein Kampf dagegen stattgefunden hätte. |  6
| | | | | Andrzej123 11. September 2019 | | | | Die , die ursprünglich die Ehe durch Hochfahren der Prostitution beschädigen wollten, finden nun, dass Prostitution bzgl Zerstörung der Familie doch nicht effektiv genug ist. Noch richtigerer Ehebruch ist einfach hilfreicher, um vaterloses Familien Patchwork unter maximaler staatlicher "Betreuung" zu etablieren.
Selbstverständlich vermag niemand zB in der jedem Kind mit 1 Klick zugänglichen staat. liz. Pornografie ein schlechtes Frauenbild zu erblicken. (Falsches Mänerbild wäre eh nicht erwähnenswert.)
BTW: Selbstverständlich dürfen sich die feministischen Kumpels der Feministinnen in allen zitierten Ländern einstweilen weiter mit Prostituierten zu gehobenem Tarif unter "Escort" "amüsieren".
Zum Bashing freigegeben ist ausschließlich Hartz IV "Kneipen Willi" mit oder ohne Rollstuhl.
Mal sehen, welche Dame im Bundestag diese Heuchelei beim Namen nennen und wann die erste Escort Dame ihre Heuchel Herren aus dem Bundestag outen wird. |  5
| | | | | Rolando 11. September 2019 | | | | Da muss auch der Zugang zur Pornografie im Netz beendet werden. |  11
| | | | | SpatzInDerHand 11. September 2019 | |  | Nuuun - besser spät als nie reagieren, richtig? Denn Deutschland IST bereits das Bordell Europas! |  13
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSexualität- Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
- Bischof Bonnemain lässt die 'Schweizer Katze' aus dem Sack
- Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
- USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder
- USA: Schulbehörde zieht Planned Parenthood Flugblatt zur Sexualerziehung zurück
- 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
- "Sex ist gut, aber nicht beliebig"
- In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
- Zeitschrift EMMA: Frauen berichten über Rückkehr aus der Transgender-Identität
- Online lieben lernen? Sexualerziehung in digitalisierter Gesellschaft
| 






Top-15meist-gelesen- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
- "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
- Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
- Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
- Fast der gleiche Glaube?
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
- Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
- Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
- Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
- Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
- Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
- Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
- Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
|