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Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

20. September 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Gleichzeitige Veranstaltungen in Syrien und in Rom


München-Wien-Luzern (kath.net/KIN) Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone; auf der die „Selige Jungfrau Maria, Schmerzensmutter und Trösterin der Syrer“ zu sehen ist.

Gestaltet wurde sie von dem griechisch-orthodoxen Priester Spiridon Kabbasch aus Homs speziell für die Solidaritätsaktion „Tröstet mein Volk“, die das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ gemeinsam mit den katholischen und orthodoxen Christen in Syrien auf den Weg gebracht hat. Ziel der Aktion ist es, den syrischen Christen nicht nur materiell, sondern auch geistlich beizustehen – besonders auch den Menschen, deren Angehörige im Krieg getötet oder entführt worden sind.


Papst hat die Syrienaktionen von „Kirche in Not“ wiederholt unterstützt

Bei der Segnung im vatikanischen Gästehaus Santa Marta war auch der Internationale Präsident der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“, Mauro Kardinal Piacenza, der Ikonen-Künstler sowie Mitarbeiter des Hilfswerks anwesend. Papst Franziskus setzte mit der Segnung seine Unterstützung für die Solidaritätsaktion „Tröstet mein Volk“ fort. Bereits am 15. August hatte der Heilige Vater beim Angelusgebet 6000 Rosenkränze gesegnet, die von christlichen Kunsthandwerkern aus Bethlehem und Damaskus hergestellt wurden. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte der Papst beim Angelusgebet eine große Kerze entzündet und damit seine Teilnahme an der Gebetskampagne „Kerzen für den Frieden in Syrien“ ausgedrückt.

„Der Heilige Vater hat erneut seine liebende Nähe zu den Menschen in einer Weltregion gezeigt, wo viele Tränen getrocknet werden müssen. Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärte der Präsident von „Kirche in Not“, Mauro Kardinal Piacenza, nach der Segnung. Der Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens gebe eine Lektion von wahrem und tiefen Mitgefühl, das die Welt auch heute dringend brauche, so Piacenza. „Maria leidet wegen Jesus, aber sie leidet auch mit Jesus. Die Passion Christi ist eine Teilhabe am Leid aller Menschen.“ Diesen Menschen beizustehen, wisse sich „Kirche in Not“ weiterhin verpflichtet.

Die vom Papst gesegneten Rosenkränze wurden nun am 15. September als Zeichen der besonderen Nähe des Papstes bei Gottesdiensten in katholischen und orthodoxen Kirchen Syriens an Hinterbliebene von Kriegsopfern verteilt. Auch ein aus dem Heiligen Land stammendes Kreuz aus Olivenholz und Bibeln in arabischer Sprache, die von „Kirche in Not“ gestiftet wurden, haben die Angehörigen als äußeres Zeichen der Anteilnahme und des Trostes erhalten.

Ikone besucht katholische und orthodoxe Kirchen Syriens

Neben den Gottesdiensten fanden an diesem Tag auch zahlreiche Prozessionen statt, bei denen hunderte Gläubige für ihre getöteten und entführten Mitchristen und ihre Familien gebetet haben. Auch die neue Ikone „Selige Jungfrau Maria, Schmerzensmutter und Trösterin der Syrer“ wird in den kommenden Wochen in allen 34 Diözesen Syriens zu Gast sein.

Um weiterhin die pastorale wie humanitäre Arbeit der christlichen Kirchen Syriens unterstützen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden:

Kirche in Not Deutschland

Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Schweiz


Foto (c) Kirche in Not


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