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Kirchenrechtler Graulich: „Segnung homosexueller Paare gegen Lehre“

23. September 2019 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Vatikanmitarbeiter: Weder Bischofskonferenzen noch einzelne Bischöfe könnten sich über diese vatikanischen Vorgaben hinwegsetzen - Bistum Limburg schreibt irritierende Pressemeldung mit Sympathie für Homopaare-Segensfeiern - UPDATE!


Limburg (kath.net) Die Segnung homosexueller Paare „würde der Lehre der Kirche widersprechen. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erwarten“. Das vertrat der Kirchenrechtler Markus Graulich bei einer Podiumsdiskussion des Bistums Limburg in Frankfurt a.M. am vergangenen Wochenende, wie „Vatican News“ berichtete. Der Salesianerpater, der in der römischen Kurie arbeitet, erläuterte weiter, dass eine einzige Bischofskonferenz einen solchen Schritt nicht wagen könne. Selbst einzelne Bischöfe könnten sich nicht über die vatikanischen Vorgaben Vatikan hinwegsetzen, obwohl sie ja im eigenen Bistum weitreichende Befugnisse haben.

Auch der Moraltheologe Franz-Josef Bormann rückte ins Bewusstsein, dass es keine gleichen Lösungen für Homosexuelle und wiederverheiratete Geschiedene geben könne, schilderte „Vatican News“ knapp.

Graulich und Bormann äußerten sich in einer Podiumsrunde, die offenbar mehrheitlich aus Befürwortern einer Segnung von Homosexuellenpaaren sowie zivilrechtlich wiederverheirateten Geschiedenen besetzt war. Die Auswahl von Podiumsteilnehmern steht grundsätzlich in freier Entscheidung der Verantwortungsträger einer Veranstaltung. In diesem Fall firmiert das Bistum Limburg als Verantwortungsträger.

Das Bistum Limburg schreibt zu dieser Veranstaltung eine irritierende Pressemeldung mit Sympathie zu Homopaare-Segensfeiern. kath.net dokumentiert die irritierende Pressemeldung in voller Länge:

Gute Gründe für Segensfeiern stoßen auf ein klares Nein

Theologen sehen Chancen für gleichgeschlechtliche Paare und Geschiedene

21.09.2019 - FRANKFURT
Erst nach mehr als fünfstündiger Diskussion wurden plötzlich die Barrikaden aufgestellt: Zuvor hatten sechs hochrangige Theologen wissenschaftlich fundiert und sachkundig nachgewiesen, dass gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene in der katholischen Kirche durchaus ein Anrecht auf kirchlichen Segen geltend machen können. Bis der Salesianerpater und Kirchenrechtler Markus Graulich SDB aus Rom dazwischen ging.

Diskutiert wurde an diesem Samstag, 21. September, bei einer Fachtagung im Haus am Dom in Frankfurt unter kundiger Leitung des FAZ-Redakteurs Daniel Deckers über „Liebe, Sexualität und Treue – Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene“. Die Tagung gehört zu einem Prozess des Bistums Limburg mit dem etwas sperrigen Titel „Paare, die nicht katholisch heiraten können, bitten um den kirchlichen Segen. Was tun?“ Auslöser war 2017 ein Vorschlag der Frankfurter Stadtkirche für entsprechende Segensfeiern, die sich von der sakramentalen Ehe zwischen Mann und Frau deutlich unterscheiden sollten. Zwei Hearings waren der Fachtagung vorausgegangen, bei denen direkt betroffene Paare ihre Erfahrungen schilderten und zahlreiche Interessierte Möglichkeiten und Vorschläge engagiert debattierten.


Homosexuelle Beziehungen sind schützenswert

Beim Fachtag der Theologen nun wurde aus humanwissenschaftlicher, pastoraler und liturgischer Perspektive unterschiedlich begründete Zustimmung zu Segensfeiern deutlich - bis die römische Stimme zum Abschluss zu Wort kam. Obwohl der aus dem Westerwald stammende Pater gleich zu Beginn betonte, dass er als Priester und Kirchenhistoriker und nicht als Mitglied der römischen Kurie sprach, waren seine Aussagen unmissverständlich. „Ein Segen würde der Lehre der Kirche widersprechen. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erwarten“, so Graulich. Keine einzige Bischofskonferenz könne einen solchen Schritt wagen, und einzelne Ortsbischöfe, auch wenn sie Gesetzgeber in der eigenen Diözese seien, könnten sich auf keinen Fall über Rom hinwegsetzen.

Zuvor hatte der Psychoanalytiker Tillman Schneider (Berlin) betont, Lust und Begehren müssten unabhängig von der möglichen Fortpflanzung betrachtet werden. Die Liebe zweier erwachsener Menschen verdiene grundsätzlich die Anerkennung staatlicher und kirchlicher Stellen. Allzu lange hätten Menschen die Erfahrung von Stigmatisierung und Diskriminierung allein aufgrund unveränderlicher Eigenschaften machen müssen. Homosexuelle Beziehungen seien gleichrangig mit anderen Liebesbeziehungen und ebenso schützenswert.

Gegen Schrumpfformen der Trauungsliturgie

Der Moraltheologe Franz-Josef Bormann (Tübingen) betonte, die Lage geschiedener, wiederverheirateter Paare und homosexueller Paare seien völlig verschiedene Phänomene. Mit einer gleichartigen Segensfeier könne man ihnen nicht gerecht werden. So genannten „pastoralen Lösungen“, die auf die individuellen Nöte Betroffener eingehen und sich womöglich noch von Bistum zu Bistum unterscheiden, erteilte er eine klare Absage. Das sei nicht nur ungerecht, es verstärke auch den Eindruck kirchlicher Doppelmoral. Die moralische Legitimität gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, wenn sie exklusiv und auf Dauer angelegt sind, müsse anerkannt werden, während bei wiederverheirateten Geschiedenen die Frage der Schuld am Scheitern der Ehe nicht außer Betracht gelassen werden dürfe. Grundsätzlich sprach er sich für eine klare Unterscheidbarkeit zwischen einer sakramentalen Ehe zwischen Mann und Frau und einer Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch ein eigens entwickeltes Ritual aus, das keine Schrumpfform der Trauungsliturgie sein dürfe.

Anhand der einschlägigen biblischen Zitate zur Homosexualität wies der Alttestamentler Thomas Hieke (Mainz) nach, dass all diese Stellen keineswegs Homosexualität als Konzept verurteilten. „Wir müssen Homosexualität als Teil der guten Schöpfung Gottes akzeptieren“, zeigte er sich gewiss. Ähnlich sieht es der Neutestamentler Konrad Huber (Mainz) im Blick auf die Texte zur Ehescheidung und Wiederheirat im Neuen Testament. Es gebe bei allem Festhalten an der Position Jesu gegen die Scheidung auch eine erstaunliche Freiheit mit dieser Möglichkeit umzugehen: „Ein absolutes Verbot der Scheidung und Wiederheirat kennt das Neue Testament nicht“, so Huber.

Segen ist kommunikatives Geschehen zwischen Gott und Mensch

Spielraum in der Auseinandersetzung mit Rom sieht die Dogmatikerin Julia Knop (Erfurt): Nach ihrer Erfahrung sind Kurskorrekturen im Lehramt der katholischen Kirche keineswegs ungewöhnlich: „Man spricht nur nicht so gern darüber.“ Die Kirche dürfe in dieser Frage, die seit Jahrzehnten in den westlichen Gesellschaften an Dynamik gewinne, nicht „zum Moralapostel degenerieren“. Vielmehr müsse das Eheverständnis grundsätzlich von der biologischen Zeugungsfähigkeit abgekoppelt werden. Wer die Paarsegnung verweigere, halte homosexuelle Liebe für schöpfungswidrig. Das sei „menschlich verheerend“. Wer die Trauung verweigere, schließe Menschen aus Kirche und Glauben aus. „Wenn Homosexualität eine Schöpfungsvariante ist, dann steht sie unter Gottes Segen.“ Dabei gehe es in dieser Frage nicht um eine Anpassung an den Zeitgeist, sondern darum, menschliche Erfahrung ernst zu nehmen.

Den Segen als kommunikatives Geschehen zwischen Gott und Mensch stellte der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann (Erfurt) in den Vordergrund. Ihn grundsätzlich zu verweigern, sei höchst problematisch. Bei der Bitte um den Segen müsse sich die Kirche in den Dienst nehmen lassen, denn der eigentlich Handelnde sei Gott. Wie man schon seit einigen Jahren an den vielen Segensfeiern zum Valentinstag sehe, könne sich auch in der Kirche zuerst die Liturgie verändern und dann erst die Lehre: „Die Ablehnung von Homosexualität kann sich jedenfalls nicht auf Altes und Neues Testament beziehen.“

Homophobie ist ein Verbrechen

In einer eingangs verlesenen Stellungnahme hatte sich auch der Limburger Bischof Georg Bätzing klar zu dem Bistumsprozess geäußert: „Es wird deutlich, dass wir unsere kirchliche Lehre im Blick auf Partnerschaft und Sexualität weiterentwickeln müssen, um angesichts der Lebenserfahrung vieler Zeitgenossen anschlussfähig zu werden.“ Der Beratungsprozess in Limburg weite den Horizont. Es gebe zwar noch etliche Detailfragen, die reflektiert werden müssten, die Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre sei aber ein „unverzichtbarer Beitrag zur Evangelisierung in unserer Zeit.“

Wohl auch deshalb wollten sich die Theologen dem römischen Kollegen nicht geschlagen geben: „Homophobie ist ein Verbrechen, keine Meinung,“ gab sich der Alttestamentler Hieke kämpferisch. Auch Huber assistierte: „Es ist wohl in Rom noch nicht so richtig angekommen, was Homosexualität eigentlich ist." Und die Dogmatikerin Julia Knop empfahl, gewissermaßen auf die Barrikaden zu gehen und die theologisch-wissenschaftliche Forschung ungeachtet aller Einsprüche fortzusetzen: „Wir müssen uns freimachen von autoritärem strukturellem Denken.“

UPDATE 24.9.
Das Bistum Limburg hat die Pressemeldung jetzt leicht überarbeitet. Unter dem Titel "Pro und Kontra - Segensfeiern
Theologen sehen Chancen für gleichgeschlechtliche Paare und Geschiedene" sind manche der schlimmsten Ausrutscher entschärft worden. Der Duktus des Beitrags wurde allerdings nicht grundlegend geändert, wie auch schon der Untertitel erkennen lässt.

Archivfoto Limburger Dom (c) Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 Montfort 25. September 2019 

@Pilgervater - Seit 2010 schreibt Daniel Deckers

fürs "Rotary Magazin" - alles klar?! ;-)


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 Pilgervater 25. September 2019 

Unter kundiger Leitung...

"Unter kundiger Leitung Daniel Deckers", schreibt das Bistum Limburg, sei die Podiumsdiskussion verlaufen. Immer wieder Deckers. Wo es eine Tagung, eine Pressemitteilung oder Diskussionsrunde im Sinne der Dekonstruktion der katholischen Kirche gibt, streckt dieser Mann seine Nase nach vorne. So saß er auch auf dem völlig einseitig besetzten Podium im Frankfurter Haus am Dom, um den Stab über Bischof Tebartz zu brechen und ihn in die Wüste zu schicken. Dialog? Diskussion? Meinungsaustausch? Von wegen. Es war ein gnadenloses Tribunal! Wenn Sie bei künftigen Veranstaltungsteilnehmern den Namen Deckers lesen, sollten Sie wissen: Hier kommt der typische Wolf im Schafspelz, vor dem Jesus uns gewarnt hat. Er wollte übrigens mal Dominikaner werden...


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 greti 24. September 2019 
 

Fazit

Wer die Trauung verweigert, schließt niemand aus der Kirche aus - er verweigert eben nur die Trauung!

"Wenn die Homosexualität eine Schöpfungsvariante ist..." Und wenn es keine Schöpfungsvariante ist? Ärzte, die das von der wiss. - eben nicht von der theol. bzw. alttestamentlichen Seite betrachten, landen/landeten in unserm Deutschland aus fadenscheinigem Grund im Gefängnis und sterben eines Tages im Exil... (Ich kannte einen.)

Genau: der eigentlich Handelnde sei Gott (Kranemann). Kennen diese hochwissenschaftlichen Theologen Gott so genau?
Und selbst wenn die Liturgie 10 x verändert wird, bleibt die Lehre - sonst wäre sie mal schnell Leere. Oder ist sie schon?

Zu "Wir müssen uns frei machen" - Frau Knop:

Meines Wissens ist die Theologische Fakultät Erfurt inzwischen frei von Priester-Theologen, aber die Zahl der Priesteramtskandidaten geht auch gegen Null. Es ist bekannt, daß mindestens ein Bischof einer Ost-Diözese seine Priesteramtskandidaten an andere Hochschulen delegiert.


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 Hausfrau und Mutter 24. September 2019 
 

Durcheinander

Die Verweigerung, homosexuale Paare zu segnen, hat nichts mit Homophobie zu tun.
Solange nicht Klartext gesprochen wird, werden wir Meldungen hören und lesen, die nichts anderes als Chaos und Unwahrheit stiften.

Ich kann auch schwer nachvollziehen, wie die Themen "Segnung homosexuelle Paare"; "Segnung wiederverheiratete Geschiedene" und die Thematik um die Ehelosigkeit der Priester stets zusammen behandelt werden, als ob man pauschal "alles regeln könnte/sollte".

Die meiste Priester nehmen eine unklare Stellungnahme zu diesen Themen. Ich habe schon alles und sein Gegenteil gehört.

Es ist ermüdend.

Es wurde viel helfen, wenn zudem sich diese hoch qualifizierte und intelligente Leute (Professoren & Co.) auf die Lehre der Kirche konzentrieren würden, anstatt Begründungen zu finden, für Handlungen, die keine Begründung in unserem Glauben, haben.

H&M


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 Ebuber 24. September 2019 
 

@Natalia

"Insgesamt habe ich um die 60 Teilnehmer gezählt, einschließlich der Referenten und der drei Studienleiter vom Haus am Dom.." Möglicherweise - und hoffentlich - lag die geringe Teilnehmerzahl dieser skurrilen Veranstaltung auch daran, dass es so mancher vorgezogen hatten, lieber zum zeitgleichen Marsch f. d. Leben nach Berlin zu reisen.... :-)
Naja - das Bistum Limburg hat mal wieder für Schlagzeilen gesorgt. Gott stehe ihm bei !


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 Natalia 24. September 2019 

Schau an ...

die Überschrift der Pressemeldung des Bistums Limburg wurde inzwischen geändert!
Auch der Text ist überarbeitet worden, insbesondere ist der erste Absatz (wo ursprünglich "hochrangige Theologen", "Dazwischenfahren" usw. stand) sehr viel gemäßigter formuliert als vorher. Dass die Pressestelle des Bistums kath.net liest und sogar auf Kritik reagiert, ist doch immerhin etwas :-)


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 zeitblick 24. September 2019 

Blinde Blindenführer

Welch verworrene Presseaussendung. Diese Geistlichen sind blind geworden. Die Wahrheit kennen sie nicht mehr. Ihr Leben - ihr Gott, scheint eine verdorbene Theologie geworden zu sein. Welch grosser Schaden für die Kirche. P. Graulich bedarf allen Schutzes und Unterstützung. Maria hilf!


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 borromeo 23. September 2019 

@Oelberg "wenn sich nun einige Bischöfe drei oder vier oder mehr anders entscheiden und es MACHEN?"

Dann könnte der Heilige Stuhl beispielsweise mit einem Dekret unter Verweis auf das geltende Kirchenrecht dieses "Machen" widerrufen. Damit würde er gleichzeitig klarstellen, daß die bereffenden Bischöfe sich außerhalb der kirchlichen Ordnung und gegebenfalls der Lehre befinden.

Wenn dann die Bischöfe dem Dekret nicht Folge leisten sollten, läge ein klarer und unübersehbarer Bruch mit dem Heiligen Stuhl vor, gemeinhin Schisma genannt.

Gesetzt den Fall, Rom würde nicht einschreiten, und die "Macher" gewähren lassen, wäre das Schisma ebenfalls greifbar. Denn dann würden mit Sicherheit nicht wenige Teilkirchen beim Heilgen Stuhl intervenieren und so deutlich machen, daß daselbst nicht mehr für Einheit gesorgt wird, daß vielmehr der Spaltung Vortrieb geleistet wird, nämlich durch Unterlassung.

Die zweite Variante halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Die erste wäre jedoch schlimm genug. Wenigstens wäre dann aber deutlich, was Weltkirche bedeutet und daß der Primat beim Papst liegt.


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 Ehrmann 23. September 2019 

TJA; DAS ALLES WÄRE NICHT MÖGLICH; HÄTTE MAN NICHT VORHER BISCHOF T.v.E ELIMINIERT!

Er landete wenigstens nicht im Gefängnis, aber die Hasenjagd gegen ihn war auch nicht ohne.


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 Aschermittwoch 23. September 2019 
 

Kein gutes Zeichen für den Bischof

Wenn das Interesse für sündhaft teure Autos grösser ist, als die Verantwortung für das Seelenheil seiner Bistums-Schäfchen, dann drückt sich halt ein Bischof um die klaren Worte, die von ihm erwartet werden bei einer Podiums-Diskussion.Eine persönliche Weiterentwicklung wäre hier durchaus wünschenswert...


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 Konrad Georg 23. September 2019 
 

Um keinen Irrtum aufkommen zu lassen

Wissenschaftler sind Menschen! Ebenso von allen Anfechtungen und Dummheiten bedrängt. Dummheiten entstehen durch Ignoranz und haben einen Namen: Ideologie. Was ich als Geist des Konzils benenne, nannte ein bekannter Römer 2010 parakonziliare Ideologie.
Da hilft kein Widerspruch und keine Belehrung, nur Bekehrung.


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 Sebi1983 23. September 2019 
 

Das ist doch keine Diskussion,...

... wenn nur Leute eingeladen werden, die in der überwiegenden Mehrheit dieselbe Meinung vertreten. Wie bequem ist es doch, in einer Kommunikationsblase zu sitzen.

Und dann der „böse“ Pater Gräulich, der tatsächlich die Harmonie mit der Wahrheit zu stören wagt.

Welch mutiger Mann! Er hat meine ganze Sympathie!


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 Natalia 23. September 2019 

Komische Veranstaltung

Ich habe an der Tagung teilgenommen. M.W. hatte der Bischof diese Fachtagung gefordert als notwendigen Schritt im "Prozess" hin zu Segensfeiern im Bistum Limburg. Er selbst war dann aber an der Teilnahme verhindert, was ich schon ziemlich seltsam fand. Stadtdekan zu Eltz und P. Wucherpfennig, die das Segensfeiern-Projekt maßgeblich betreiben, waren übrigens auch nicht da.
Insgesamt habe ich um die 60 Teilnehmer gezählt, einschließlich der Referenten und der drei Studienleiter vom Haus am Dom. Unter den Teilnehmern haben sich etliche in der Diskussion als homosexuell Empfindende geoutet - verständlich, dass sie an dem Thema interessiert sind, aber die Zahl der "normalen Teilnehmer", also derer mit theologischem bzw. beruflichem Sachinteresse, die ich dort erwartet hätte, erschien mir doch erstaunlich gering. Immerhin ging es auf der Tagung zusätzlich um den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen!
P. Graulichs Position hatten die Veranstalter vielleicht falsch eingeschätzt ;-)


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 Oelberg 23. September 2019 
 

Mich würde doch einmal interessieren:

"Weder Bischofskonferenzen noch einzelne Bischöfe könnten sich über diese vatikanischen Vorgaben hinwegsetzen

Mit dem nicht können ist das so eine Sache.

Was würde denn geschehen, wenn sich nun einige Bischöfe drei oder vier oder mehr anders entscheiden und es MACHEN?


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 Zeitzeuge 23. September 2019 
 

Pater Msgr. Prof.Dr. Markus Graulich SDB (1964)

ist ein hoch angesehener Kanonist, der von
Papst Franzikus 2014 zum Untersekretär
des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte ernannt wurde er war in dieser
Eigenschaft als Mitunterzeichner des
Briefes vom 01.8.2019 an die DBK beteiligt!

Er hat mehrere Bücher geschrieben, u.a.
eine bei Schöningh 2017 in 2. Aufl.
ersch. Biographie Papst Hadrian VI. und
als Hrsg. bei Pustet ebenfalls 2017:

Zehn Jahre Summorum pontificum,
Versöhnung mit der Vergangenheit-
Weg in die Zukunft

Weitere bedeutende, konservative
Kirchenrechtler sind z.B.
natürlich deren unermüdlicher Nestor,
Prof.Dr. Georg May (93!) (glaubenswahrheit.org), Prof.Dr. Winfried
Aymans und auch Prof.Dr. Christoph Ohly
v.d. jüngeren Generation!


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 je suis 23. September 2019 

DIESE PRESSEMITTEILUNG...

vermittelt unverhohlen das neu-deutsch-katholische Denken nach dem wohlbekannten Spruch: Und willst Du nicht mein Bruder (im Geiste)sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.
QUO VADIS ECCLESIA?!


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 Montfort 23. September 2019 

Da haben die rebellischen Limburger wohl überhört, dass Papst Franziskus selbst

gerade er die Bedeutung des Kirchenrechts hervorgehoben hat!

"Ökumene kommt nach Worten von Papst Franziskus nicht ohne Kirchenrecht aus. Bei den theologischen Gesprächen gehe es auch um das jeweilige Kirchenverständnis, das sich stets in Institutionen und in Rechtsordnungen niederschlage; deshalb sei das kanonische Recht im Dialog der christlichen Konfessionen nicht nur hilfreich, sondern eine "wesentliche Dimension", sagte Franziskus..."

Was für den Dialog mit anderen Konfessionen gilt, wird doch wohl auch innerkirchliche Gültigkeit haben!

Die mutigen Worte von P. Graulich zeigen vor allem, dass er NICHT "HOMOPHOB" ist, dass er keine Angst vor homosexuell Empfindenden hat, sondern allein GOTT FÜRCHTET und aus Liebe andere an die GEBOTE GOTTES erinnert und ihre Bedeutung verteidigt um Gottes und der Menschen willen.

Halten muss sie jeder selbst!

www.kath.net/news/69189


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 Montfort 23. September 2019 

Nur Kampfsprache - erklären die deutschen TheologI*+/?'#nnen jetzt Rom den offenen Krieg?

"Und die Dogmatikerin Julia Knop empfahl, gewissermaßen auf die Barrikaden zu gehen und die theologisch-wissenschaftliche Forschung ungeachtet aller Einsprüche fortzusetzen: „Wir müssen uns freimachen von autoritärem strukturellem Denken.“

Vielleicht will sie dann auch noch behaupten, sie hätte doch nur "zurückgeschossen"?! :-(


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 elmar69 23. September 2019 
 

einschlägige biblischen Zitate zur Homosexualität

Welche Zitate verwendet Thomas Hieke hier


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 SpatzInDerHand 23. September 2019 

@Herbstlicht: Die Abwertung von Prof. Graulich durch die Limburger Pressemeldung

ist ja genau der Skandal! Er ist ein so hochqualifizierter Theologe... das weiß man im Vatikan, aber offensichtlich nicht in der abgeschotteten Bürostube der Limburger Pressestelle!


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 Herbstlicht 23. September 2019 
 

Sind nur die einen wissenschaftlich fundiert und sachkundig?

Von einer Pressemeldung erwarte ich eine neutrale Beschreibung.
Diese dagegen informiert ziemlich einseitig, der Spielverderber steht für alle sichtbar fest.
"hochrangig, wissenschaftlich fundiert und sachkundig" die einen.
Dazwischen gehend der andere: Kirchenrechtler Markus Graulich SDB.
Ob er wohl auch als wissenschaftlich fundiert und sachkundig eingestuft wurde?


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 Herbstlicht 23. September 2019 
 

Warum dürfen andere nicht, was man sich selbst zubilligt?

In der Pressemeldung des Bistums Limburg ist zu lesen:
- Homophobie ist ein Verbrechen. -

Die persönliche Einstellung eines Bürgers zum Thema Homosexualität gehört zur Gedankenfreiheit und ist (bis jetzt noch) kein Verbrechen.

Die an der Podiumsdiskussion des Bistums Limburg teilnehmende Dogmatikerin Julia Knop beansprucht doch auch lt. obiger Pressemeldung das Recht auf Freiheit:
- „Wir müssen uns freimachen von autoritärem strukturellem Denken.“ -

Homophobie zum Verbrechen zu erklären - verrät das nicht auch autoritäres Denken?
Mich würde interessieren: Wie stellen sich die Diskussionsteilnehmer z.B. zum Thema Abtreibung?
Dort geht es nicht nur um Phobie, sondern um gezielte Tötung eines noch ungeborenen Kindes.
Homosexuelle können sich gegenüber Kritik ihres Lebensstils wehren, ein sich noch im Bauch der Mutter befindliches Kind nicht.
Es ist ausgeliefert!


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 Montfort 23. September 2019 

Vielen Dank, P. Graulich!!!

Es braucht viele solcher mutiger Stellungnahmen!


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 Montfort 23. September 2019 

Die Frage der Diktion...

"ERST NACH MEHR ALS FÜNFSTÜNDIGER DISKUSSION wurden PLÖTZLICH DIE BARRIKADEN AUFGESTELLT: Zuvor hatten sechs HOCHRANGIGE Theologen WISSENSCHAFTLICH FUNDIERT und SACHKUNDIG NACHGEWIESEN, dass gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene in der katholischen Kirche DURCHAUS ein ANRECHT auf kirchlichen Segen GELTEND MACHEN KÖNNEN. BIS der Salesianerpater und Kirchenrechtler Markus Graulich SDB aus Rom DAZWISCHEN GING.
DISKUTIERT wurde an diesem Samstag, 21. September, bei einer Fachtagung im Haus am Dom in Frankfurt unter KUNDIGER LEITUNG des FAZ-Redakteurs Daniel Deckers über „Liebe, Sexualität und Treue – Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene“. Die Tagung gehört zu einem PROZESS des Bistums Limburg…"

Mit solch einer Diktion sollten die Pressemitarbeiter des Bistums Limburg doch besser in die FUßBALL-BERICHTERSTATTUNG wechseln! Ich vermute nur, dass sie dort wegen der vielen einzuhaltenden Regeln bald die Freude verlieren würden!


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 leibniz 23. September 2019 
 

"Hochrangige" Theologen sind diejenigen,die das von Anfang an,also ohne wissenschaftliche Begründungen feststehende Ergebnis, bestätigen. Es handelt sich um "Wissenschaft", welche anstatt nach der Wahrheit zu suchen, nur noch Interessen-geleitet ist.
Der synodale Weg wird ebenso ablaufen.
Das hat Fr. Prof. Marianne Schlosser erkannt. Deshalb macht sie nicht mehr mit.


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 nazareth 23. September 2019 
 

Interessant..

Gott hat keinen Menschen jemals homosexuell erschaffen. Soviel steht fest. Erst kürzlich bestätigte eine Studie, dass es kein Gen gibt. Keine Erbanlage und kein Geborenwerden mit Homosexualität. Mit gewissen Disponitäten ja. Wiederverheiratete bilden eine große Gruppe und sind als Zeitgeisterscheinung in dieser Quantität im europäischen Raum im Fokus der Seelsorge und pastoralen Sorge wirklich nicht zu unterschätzen. Es gäbe viel Arbeit für Seelsorger im Sinne der Kirche zu klären, zu begleiten, zu lehren. Aber nur weil viele Menschen lügen, wird man die Lüge nicht kirchlicherseits als gottgegeben ändern können, sondern es wird im Dekalog als Sünde bleiben. Ebenso die Gebote 6 und 10. Scheitern ist menschlich, alle Heiligen sind dafür Zeugen. Gott muss aus uns gebrochenen Gefäßen Krüge der Gnade machen. Sündelos ist niemand. Ein Recht auf Segen hat auch niemand.


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 lesa 23. September 2019 

Anschlussfähig für Gott

@Authentisch: Zustimmung. Nur: "Anschlussfähigkeit für Gott" das hat die Kirche zu vermitteln. Die Anleitung dazu geben seine Gebote und die Kraft erhalten sie durch Gebet und die Sakramente. Wie die Würde seines Geschöpfes gewahrt bzw. entfaltet wird, das hat der Vater in seiner Liebe selber mitgeteilt. Bleibt in meiner Liebe und haltet die Gebote." Darin liegt die Anschlussfähigkeit für Gott und die Gemeinschaft.
Gleich der erste Psalm, Psalm 1, zeigt, wie "Anschlussfähigkeit" geht.


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 borromeo 23. September 2019 

Und das ist die "offizielle Pressemeldung des Bistums Limburg"?

Mir bleibt der Mund offenstehen vor - in diesem Fall ungläubigem - Staunen:

"Hochrangige Theologen" haben "wissenschaftlich fundiert und sachkundig nachgewiesen, dass gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene in der katholischen Kirche durchaus ein Anrecht auf kirchlichen Segen geltend machen können".

Und dann ging "der Kirchenrechtler Markus Graulich SDB aus Rom dazwischen".

Merkt das Bistum Limburg nicht, wie sehr es Pater Graulich hier unqualifiziert abkanzelt? Kanonistik, das Fachgebiet Pater Graulichs, ist ein Bereich der Theologie, die erwiesenermaßen eine Wissenschaft ist.

Soll so seine Intervention als nicht "wissenschaftlich" und "sachkundig" und damit als nicht relevant hingestellt werden? Oder was soll diese tendenziöse Pressemeldung sonst? Das Bistum Limburg als fortschrittlich und "weltoffen" in der Öffentlichkeit darstellen? Vermutlich.

Bischof Bätzing sollte diese PM zurücknehmen. Sie steht nicht auf katholischem Boden.


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 lesa 23. September 2019 

Homophob ist wer homosexuell empfindende Menschen ins Verdrben führt

"Homophob" sind jene, die nicht differenzieren können und Menschen mit einer homosexuellen Neigung nicht lehren, wie man auch damit leben und die ewige Seligkeit erlangen kann. Diese verblendeten Befürworter der Unmoral haben vom Vater Lüge eine Binde um die Augen verpasst bekommen, damit sie andere in die Hölle geleiten. Dort ist das Verbrechen anzusiedeln, die Realität zeigt es, wie diese teuflische Verwirrung den Menschen schindet. Tragische Schreibtischpastoral von Leuten, die, ein ideologisches Brett vor dem Kopf. Wenn sie schon keine Erfahrung haben sollen sie die Lehre der Kirche sein lassen.
Gehorsam der Weisheit und dem Geist der Lehrtradition gegenüber ist angebracht. Herr Bischof Bätzing, wenn die Kirche wieder anschlussfähig werden will, muss sie nur den Katechismus beachten. Der schützt homosexuell empfindende Menschen. Dieses Gerede von Weiterentwicklung bezeugt eine ruinöse Verkennung der Realität - von dem, was den Menschen der leben hilft.
Dank an Prof. Graulich!


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 Authentisch 23. September 2019 

(... Stellungnahme hatte sich auch der Limburger Bischof Georg Bätzing klar zu dem Bistumsprozess geäußert:) „Es wird deutlich, dass wir unsere kirchliche Lehre im Blick auf Partnerschaft und Sexualität weiterentwickeln müssen, um angesichts der Lebenserfahrung vieler Zeitgenossen anschlussfähig zu werden.“ ..." Die Frage drängt sich (mir) auf: Ist das wirklich katholische Lehre, dass die 'katholische Lehre ... an der "Lebenserfahrung vieler Zeitgenossen" "anschlussfähig" zu sein hat.'? Ich würde es als Laiin mit Nein beantworten.
Ich habe im Glauben die Überzeugung, dass 'die katholische Lehre uns in die heutigen Lebenssituationen hineinübersetzt werden muss/soll's, dass wir sie --die Lehre- fortgesetzt heute Leben können. (Wir brauchen heilig mäßig lebende Priester, durch die Gottes Wille und verständlich wird, damit wir diesem frohen Herzens folgen!)


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 Thomasus 23. September 2019 
 

Theologen

Es geht gar nicht so sehr um Theologen ,sondern um Bischöfe die diese Thesen absegnen und mittragen.


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 wedlerg 23. September 2019 
 

Infantil im Argument, kriminell in der Umsetzung

Die Simplizität der Argumente ist beeindruckend:
"Ein absolutes Verbot der Scheidung und Wiederheirat kennt das Neue Testament nicht", so Huber. Das ist so stichhaltig ermittelt, wie "99% der Wissenschaftler halten einen menschgemachten Klimawandel für erwiesen" Man wird im NT auch kein absolutes Verbot für Polygamie, Vergewaltigung, Inzest, Zoophilie etc finden. dennoch haben die Apostel unmissverständlich gemacht, was von all diesen Spielformen zu halten ist.

"Anhand der einschlägigen biblischen Zitate zur Homosexualität wies der Alttestamentler Thomas Hieke (Mainz) nach, dass all diese Stellen keineswegs Homosexualität als Konzept verurteilte". Immerhin wird Homosexuelles Handeln im AT und im NT als Todsünde neben Ehebruch und der Verweigerung des Gastrechts aufgeführt.

„Homophobie ist ein Verbrechen, keine Meinung,“. Schon klar, worauf man hinaus will: Meinungsdiktatur.

Offenbar sind hier "Theologen" versammelt, die vor politischer Gewalt nicht zurückschrecken.


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 Rolando 23. September 2019 
 

Verdrehung

Die Homosexuelle Verbindung soll schützenswert sein, vor Aufklärung, das es eine sündhafte Handlung ist??
Die Ungeborenen, die wirklich schützenswert sind, haben das Nachsehen.
Komm Heiliger Geist komm....


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 Stefan Fleischer 23. September 2019 

Wen wundert's?

Das ist doch die neue Kirche, welche über den synodalen Weg aufgebaut werden soll. In dieser haben "hochrangige Theologen" das Sagen. Und Gott ist dazu da, diese Meinungen abzusegnen. Wenn diese Kirche wenigstens noch demokratisch wäre. Aber in ihr herrscht eine absolute Expertokratie.
Ich bin aber trotz allem überzeugt: Gott hat die Fäden in der Hand. Am Schluss wird die Wahrheit, Christus der Herr, triumphieren.


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 Rolando 23. September 2019 
 

Und weiter

„Wir müssen uns freimachen von autoritärem strukturellem Denken.“ Ein Akt des Ungehorsams, wer ist die Autorität, in welchem Namen spricht die Kirche, was ist die Kirche?
Lk 10, 16 Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.


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 Rolando 23. September 2019 
 

Nachtrag

Noch so ein Satz, „Wenn Homosexualität eine Schöpfungsvariante ist, dann steht sie unter Gottes Segen“. Homosexualität ist keine Schöpfungsvariante sondern eine sündhafte Handlung, sowie die Folge dieser Handlung, die sich festigt, besonders wenn nicht gebeichtet und weitergesündigt wird.


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 je suis 23. September 2019 

ICH MAG'S GARNICHT WEITERDENKEN

Hat Bischof Bätzing mitbekommen, dass die Tötung ungeborener Kinder in weiten Kreisen schon als normal gilt? Zeitgeistige Theologen werden sicherlich belegen können, dass dies "bibeltechnisches" nicht explizit verboten ist. Wir lesen dort ja nur "DU SOLLST NICHT TÖTEN" ebenso wie "ALS MANN UND FRAU ERSCHUF ER SIE" und "SEID FRUCHTBAR UND MEHRET EUCH".
Bischof Bätzing wann rufen Sie dazu, auf die Einstellung der Kirche zum Leben zu überdenken?
Mich schaudert's!


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 Rolando 23. September 2019 
 

Da liegt der Hund begraben

„Zuvor hatten sechs hochrangige Theologen wissenschaftlich fundiert und sachkundig nachgewiesen, dass gleichgeschlechtliche Paare und wiederverheiratet Geschiedene in der katholischen Kirche durchaus ein Anrecht auf kirchlichen Segen geltend machen können“.
Hochrangig, wissenschaftlich fundiert, sachkundig nachgewiesen, wenn darauf die Betonung liegt, dann muß man heutzutage in der von Hochintelligenz und Wissenschaftlich geprägten Zeit aufpassen, nicht von diesen Betonungen hat mit der Wahrheit zu tun. Das alles dient nur zur Relativierung der Wahrheit. Maßgebend ist, DIE KIRCHE LEHRT, nicht die Meinung von noch so hochgehobenen, intelligenten, da und dort promovierten Professoren oder Dr. Dr., ob man Homosexuelle Verbindungen segnen kann, ist wissenschaftlich gar nicht begründ und feststellbar. Der Vater der Lüge bedient sich aller Register der Intelligenz und der Wissenschaft, nur, den Gehorsam mag er gar nicht.


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 mphc 23. September 2019 

Oh Herr, heile die Verblendung

dieser Theologen. Wer mit dem Mainstream mitgeht, wird einmal altmodisch sein.


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