Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  12. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  13. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

Trump bei UN: Täglich werden elf Christen wegen ihres Glaubens getötet

24. September 2019 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Präsident forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen.


New York (kath.net/pl) Bei seiner Rede im UN-Hauptquartier in New York sprach der US-Präsident Donald Trump über Religionsfreiheit. Etwa 80 Prozent der Menschheit würde in Ländern leben, wo die freie Religionsausübung gefährdet oder sogar verboten sei. Er forderte alle Regierungen der Welt dazu auf, gemeinsam gegen Diskriminierung von Gläubigen einzustehen. Für ihn persönlich sei der Schutz der Religionsfreiheit eines der wichtigsten Anliegen überhaupt. Der US-Präsident kündigte eine Koalition von US-Unternehmen zum Schutz der Religionsfreiheit an. Außerdem wies er eigens darauf hin, dass täglich durchschnittlich elf Christen wegen ihres Glaubens getötet werden. Wörtlich sagte er dazu weiter: „Überlegen Sie einfach mal: Elf Christen pro Tag, nur weil sie den Lehren Christi folgen. Hätten Sie gedacht, dass das heutzutage möglich ist?“


Trump sprach bei einer Veranstaltung zum Schutz von Religionsfreiheit im UN-Hauptquartier. Zuvor hatte er eine kurze Begegnung mit Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerte sich für die Religionsfreiheit. Es breche ihm das Herz, dass immer mehr Menschen öffentlich gedemütigt, belästigt und attackiert werden, nur weil sie eine bestimmte Religion oder Glauben haben.“ Man müsse alles Machbare unternehmen, um eine „religiöse Säuberung“ in den Gesellschaften zu vermeiden. Völlig unerträglich sei die Verfolgung religiöser Minderheiten, dazu verwieß er expliziet auf die Christen und Jesiden im Irak. Er könne nicht akzeptieren, dass Gemeinschaften, die dort seit Jahrtausenden gelebt haben, nun aus der Region völlig verschwinden sollen.

In einem Kommentar in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ordnete Andreas Ross die Rede Trumps folgendermaßen ein: Zwar gebe es tatsächlich „unzählige Anlässe, Alarm zu schlagen: Religiöse Minderheiten werden verfolgt, Gotteshäuser zerstört, Gläubige bedroht“. Aber hier sei „der Anlass, der Trump bewog, in New York einen Gipfel zur Religionsfreiheit auszurichten“, „schal“ gewesen. „Der amerikanische Präsident wollte vom gleichzeitigen Klimagipfel am gleichen Ort ablenken.“

US-Präsident Trump hält bei der UN eine Rede über Religionsfreiheit - Täglich werden 11 Christen wegen ihres Glaubens getötet


Foto: Archivbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  2. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  3. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  4. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  5. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  6. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA
  7. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria
  8. Keine Torte für Feier einer ‚Geschlechtsumwandlung’ – christlicher Bäcker erneut vor Gericht
  9. Katholisches Ehepaar kämpft vor Gericht um Zulassung als Pflegeeltern
  10. US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religions- und Redefreiheit






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  12. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz