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Fünf Frauen vor Gericht: Attentatsversuch nahe Notre Dame/Paris 2016

27. September 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Der Rädelsführer für diesen missglückten Terroranschlag war vermutlich auch der planende Kopf hinter dem Attentat, bei dem der katholische Priester Jacques Hamel während der Messfeier ermordet wurde.


Paris (kath.net) Fünf mutmaßliche Dschihadistinnen müssen sich aktuell vor Gericht verantworten. Sie stehen im Verdacht, vor drei Jahren einen Selbstmordanschlag in der Nähe der Pariser Kathedrale Notre-Dame versucht zu haben. Das berichtete die französische katholische Tageszeitung „La Croix“. Der Anschlagsversuch habe die aktive Rolle von Frauen im Dschihad aufgezeigt, kommentierte „La Croix“. Für den mutmaßlichen Rädelsführer (und inzwischen getöteten) Rachid Kassim wird vermutet, dass er auch die Inspirationsquelle hinter der Ermordung des katholischen Priesters Jacques Hamel während einer Messfeier gewesen war, außerdem scheint er die Ermordung eines Polizisten und seiner Ehefrau eingefädelt zu haben.


Die fünf angeklagten Frauen, die heute zwischen 22 und 46 Jahre alt sind, seien nach Einschätzung des damaligen Pariser Staatsanwalts ein Terrorkommando gewesen, das völlig empfänglich war für die „tödliche Ideologie“ des IS.

In der Nacht vom 3. auf 4. September 2016 hatten zwei der angeklagten Frauen in der Nähe der Kathedrale Notre Dame ihr Auto geparkt, das mit sechs Gasflaschen gefüllt gewesen war. Dann besprühten sie ihr Auto mit Dieselkraftstoff und warfen eine Zigarette darauf. Doch es kam zu keiner Explosion, da dieser Kraftstoff schwerer zu entzünden ist als Benzin.

Das Urteil des Sondergerichtes wird für den 11. Oktober erwartet.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Chris2 27. September 2019 
 

Sind diese Damen auch über Deutschland eingereist,

so wie die Bataclan-Terrorzelle, die in Paris 130 Menschen ermordet hatte - oder aus den ehemaligen Kolonien stammende Französinnen? Nur gut, dass die Polizei bei uns damals zumindest ein paar Tage lang ernsthaft kontrollieren dürfte und auf einer süddeutschen Autobahn einen Kleinbus voller Waffen stoppte. Ein Glück, dass so etwas dank offener Grenzen und hunderttausender junger Männer ohne jegliche Papiere aus muslimischen Ländern nicht wieder passieren kann.


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