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Kasper: Franziskus sichert seine Nachfolge durch Kardinalsernennungen

4. Oktober 2019 in Weltkirche, 82 Lesermeinungen
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Für Kardinal Kasper ist ein ‚Zurück’ in die Zeit vor Franziskus für den nächsten Papst nicht möglich, weil ‚die Menschen es nicht akzeptieren’ würden. Sie wollen einen ‚normalen, humanen Papst’, sagt er.


Madrid (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Papst Franziskus sichere seine Nachfolge indem er Kardinäle ernenne, die sein Vermächtnis weiter führen werden. Diese Kardinäle würden im nächsten Konklave die Mehrheit stellen, und einen Papst wählen, der die Kirche im Sinne von Franziskus führen werde, sagte Walter Kardinal Kasper (86) in einem Interview mit dem spanischen Portal Religión Digital.


„Ja. Es scheint, dass der Papst mit den Ernennungen der Kardinäle seine Nachfolge sichern will“, sagte Kasper wörtlich.

Er glaube nicht daran, dass der nächste Papst eine konträre Linie zu Franziskus verfolgen werde. Dieser würde nicht akzeptiert werden, ist Kasper überzeugt. „Ich glaube dass man im nächsten Konklave nicht einen Papst wählen kann, der ein ‚Gegenspieler’ ist. Die Menschen würden ihn nicht akzeptieren“, sagte Kasper. Ein „Zurück“ sei für den nächsten Papst nicht möglich, weil die Menschen „einen normalen, humanen Papst und keinen imperialen Papst wie in der Vergangenheit wollen“, sagte der Kardinal wörtlich.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 5. Oktober 2019 
 

Nochmals empfehle ich den Aufsatz

von Prof.Dr. Thomas Stark:

Das Problem der Historizität im Denken
Walter Kaspers und der Einfluß des
deutschen Idealismus

Ich hoffe, daß der Link richtig verfügbar ist und wünsche Allen hier
einen gesegneten Sonntag!

docplayer.org/47944707-Das-problem-der-historizitaet-im-denken-walter-kaspers-und-der-einfluss-des-deutschen-idealismus.html


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 CALIFAX 5. Oktober 2019 

Wahrheit macht frei...

...absolut d´accord, @lesa: Harmonie mit Diktatoren, ist fauler Friede! Honeckers DDR stellte sich starrsinnig als Friedensbringer dar, bis an die Zähne bewaffnet und bereit für den Atomschlag.

Nebenbei, hab ich ja nur auf hadrianus nicht vorhandenes, lustiges Basilius Zitat ("ipse harmonia est") reagiert, welches PF zum Leidwesen seiner Redakteure tapfer immer wieder "zitiert" :-)

Der göttliche Friede, welcher die Herzen erfüllt, ist tatsächlich unabhängig von den Umständen: Ich bin überzeugt, Mariens Herz war sogar noch unterm Kreuz mit tiefem, aber schmerzvollem Frieden erfüllt gewesen (im Gegensatz zur Meinung des Papstes, dass Maria da an der Verkündigung des Engels gezweifelt hätte!). Ja, mir ist PF und seine "Theologie" total unsympathisch. Wen´s interessiert, es gibt ja diese umfangreiche Bergoglio-Denzinger Website, wo all seine Gedankenwelt übersichtlich kategorisiert wird.

Ups, jetzt hab ich schon wieder den Frieden im Herzen verloren :-)


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 Montfort 5. Oktober 2019 

@Couperin - Aus Ihren Kommentaren

war bisher nicht gerade Ihre Zustimmung etwa zum Motu proprio "Summorum Pontificum" von Benedikt XVI. und den wichtigen Weichenstellungen durch das Pontifikat Johannes Pauls II. zu erkennen, sondern im Gegenteil.

Haben Sie mittlerweile doch zur vollen Annahme der Lehren und Weisungen dieser beiden großen Päpste in der Tradition der "una, sancta, catholica et apostolica ecclesia" gefunden?

Das würde mich freuen.


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 lesa 5. Oktober 2019 

Mit versöhntem Herzen kömpfen, aber nicht aufhören, den guten Kampf zu kämpfen!.

@Califax: Die vollendete Harmonie ergibt sich, wenn die Offenbarung der Wahrheit empfangen wird. Da gebe ich @Antonius Hadrianus recht. Von Harmonie ohne Wahrheit zu reden, das ist nur noch eine Lüge drauf. Die Stimme der Guten Hirten, das neue Lied. Alles, was unwahr ist, stört seine Schönheit und Harmonie. Friede aber kommt durch die Nachfolge Christi zustande. Wer Widerstand leistet auf jene Weise, die ihm das Gewissen eingibt, sich dabei aber innerlich um innere Versöhntheit bemüht, kann Frieden verwirklichen. Nachgeben im Sinne von Verzicht auf Wahrheit aber bedeutet weder Friede noch Harmonie. Fauler Friede ist keiner.
Mit versöhntem Herzen kämpfen, hat ein großer der Kirche gesagt. Die Wahrheit aber muss dringend immer wieder unmissverständlich zur Sprache gebracht werden, gerade in wirren Zeiten wie diesen, weil sie für die Mitmenschen lebensnotwendig ist.
Gott segne Ihre Bemühungen um den Frieden in bedrängter Lage!


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 bernhard_k 5. Oktober 2019 
 

Schräge Denke

"Die Menschen würden ihn nicht akzeptieren“, sagte Kasper...

Aha! In Wahrheit gilt jedoch:

Jesus Christus(!) muss ihn akzeptieren, denn ER wird schließlich vom Papst vertreten!


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 Bernhard Joseph 5. Oktober 2019 
 

Normalität und Humanität im Verständnis von Kardinal Kasper

Wo das Diesseits verabsolutiert und das Jenseits lediglich als Ablenkung vom schlechten Weltzustand verstanden wird, den es endlich konsequent zu überwinden gilt, da wird Humanität zur bloßen Toleranz gegenüber allem "Menschlichen". Moral verflüchtigt sich dabei zu einer abstrakten Barmherzigkeit, die für alles Verständnis hat, ausser der angeblichen Rigidität des Sittlichen, die noch am absolut Bösen als Realität festhält.

Normal ist für den Relativisten dann auch, was näher besehen zwar keinen Sinn ergibt, aber eben als Tatsache menschlichen Sein zu akzeptieren sei, ja wertgeschätzt werden müsse. So z.B. glechgeschlechliche Lebensformen.

Gut und Böse verlieren so ihren Bezug auf absolut Höheres und werden in rein weltliche Maßstäbe gefasst. Dann muss eben jeder, der die Denkkategorien von Kasper nicht teilt, als verbohrt und imperial erscheinen.

Der Humanismus des Relativismus ist letztlich nur Schein, ja genau besehen bloße Heuchelei!


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 Fatima 1713 5. Oktober 2019 
 

@Zeitzeuge

"Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm und voreilig sein."

Klingt nach einer Selbstbeschreibung des Kardinals. ;-)


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 Ad Verbum Tuum 5. Oktober 2019 

In diesem einen Satz

kumuliert die ganze Tragik.
Für Jesus Christus war nie das Ansehen vor den Menschen wichtig, sondern das Heil des Menschen in seiner Hinführung zu Gott.
Diener der Wahrheit wäre der Maßstab.
Sitzen, sechs.


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 Lämmchen 5. Oktober 2019 
 

@Chris2

kirchenrechtlich enden die Verpflichtungen eines Ordensmannes gegenüber seiner Gemeinschaft bereits mit der Bischofsweihe. PF scheint das aber bisher nicht wirklich "interessiert" und umgesetzt zu haben


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 Diadochus 5. Oktober 2019 
 

@Authentisch

Das Gebet um die Unterscheidung der Geister ist heute absolut notwendig. Ganz so klar ist das mit dem, was die katholischen Hirten einem da vorsetzen, heute nicht mehr. Ja, wir müssen da wieder genau hinschauen. Zudem ist nicht jeder theologisch so versiert, um die Fallstricke gleich zu erkennen. Um so wichtiger ist das Gebet, hier das Gebet zum hl. Erzengel Michael. Wir erhalten dadurch hoffentlich die Gabe, intuitiv zu erkennen, was richtig und falsch ist. Ich denke, das ist genau das, was mit der Gabe der Unterscheidung der Geister gemeint ist, nämlich das intuitive erkennen der Wahrheit - eine Frucht des kontemplativen Gebetes.


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 Erzkatholisch 5. Oktober 2019 

Wirres Zeug

Schade das K. Kasper so negativ über die Päpste spicht. Jede Zeit hat seinen Papst. Der nächste wird nicht den Vorstellungen von Papst Franziskus und Kardinal Kasper entsprechen.
Und wer behauptet das Papst Johannes Paul II. inhuman war, erzählt wirres Zeug.


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 CALIFAX 4. Oktober 2019 

Harmonie...

...ist vielleicht nicht per sé schon ein Garant des Guten, @hadrianus a., aber in Gott selbst gibt es keine Dissonazen.

Ja, wenn man es gelten lassen will, sind wohlklingende Akkorde (auf Dreiklängen gegründet), auch ein Abbild des dreifaltigen Gottes.

Leider ist im heutigen Lärm widersprüchlicher Aussagen heute nur schwer die Melodie Gottes durchzuhören.

Es erinnert eher an ein höllisches Jazz-Konzert, was synodale Hauptamtliche und Amazonas-Revoluzzer da "brüllen".

Wie Bruder Klaus aber sagte: "Friede ist immer in Gott – Fried ist allwegen in Gott… –, denn Gott ist der Friede. Friede kann nicht vernichtet werden, Unfriede aber wird zerstört. Darum sollt Ihr darauf bedacht sein, dass Ihr immer den Frieden im Auge behaltet."


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 Hadrianus Antonius 4. Oktober 2019 
 

@Califix: Setut

Daß "Friede" absolut nicht mit "Harmonie" gleichzustellen ist, wurde von einem gewissen Jesus Christus sehr knackig gesagt:
Mk 9,42-50.
Um den Frieden (Eirené) zu erreichen, muß man das Störende und zum Verderb führende amputiere, abhacken und wegwerfen...
Nix "Harmonie", nix "Gutzusammenpassen", sondern fundamentale Trennung von der Bosheit.
Besonders harmonisch und friedvoll sind die Kriegsgräber des 1. Weltkriegs, besonders Tyne Cot in Westflandern bei Passchendaele- aber das "Werk desHl. Geistes" sind sie nicht.
Ein kleines Kind kennt schon den Unterschied zwischen Urheber und dieFogen.
Ein Schäferhund produziert keine Wolle und kein Fleisch, und noch weniger Milch zur Käserei; und friedlich ist e mit seinen Schafen nicht- aber treu zu seinem Hirten und voller Verantwortung für die Herde.
Cave Neopythagorismus mit Zeitgeistanstrich (A. Loissy)


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 Chris2 4. Oktober 2019 
 

Nochmal "Star Wars":

Wenn Kardinal Kasper alle (?) früheren Päpste als "imperial" bezeichnet (allein schon das ist dreist genug), dann wären doch die Jesuiten, die man auch "Speerspitze des Papstes" nannte (damals noch von der Kirche Christi weg ausgerichtet), quasi die "imperialen Sturmtruppen" gewesen, oder etwa nicht? Ob dieser Vergleich Franziskus gefallen mag, der als Jesuit übrigens noch nicht einmal ein Bischofsamt hätte anstreben dürfen? Und gilt das offwnbar sehr weitreichende Treueversprechen gegenüber dem Jesuitengeneral eigentlich auch noch nach der Wahl zum Papst?


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 Stephan M. 4. Oktober 2019 
 

Dynastisches Denken?

1. Die Masken fallen!
2. Wer seine Nachfolge sichern will, denkt dynastisch, anders gewendet "imperial".
3. Ich vermisse die Fügung unter den Willen Gottes.
4. Wir brauchen einen Heiligen auf dem Heiligen Stuhl und keinen "Humanisten".


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 zeitblick 4. Oktober 2019 

Böses mit Guten getarnt

Papst Franziskus und seine klerikalen Verbündeten bilden eine globalistische Organisation mit einem katholisch anmutenden Gesicht. Was auftaucht, ist nicht katholisch. (Expertenwort vom runden Tisch Rom 4.10.19 churchmilitant.com)


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 Authentisch 4. Oktober 2019 

(3)

...
Hier das Gebet von Papst Leo XIII.:

Heiliger Erzengel Michael,
beschirme uns im Kampf,
schütze uns gegen die Bosheit
und die Nachstellungen des bösen Feindes.
Ihm möge Gott gebieten,
so flehen wir inständig.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen
wollest den Satan und alle andern bösen Geister,
welche zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen
mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.

Danke für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit!
Danke an kath.net.


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 Authentisch 4. Oktober 2019 

(2)

Mir ist aufgefallen, dass viele "Gläubige" um mich herum "gar nicht" die Feinheiten der "irrigen Äußerungen" ["Irrlehren"] einiger/vieler unserer Bischöfe wahrnehmen, dass sie "teils blind diesen folgen" ... - was immer die Gründe hierfür sind!
Ich denke immer wieder an die "Vision Papst Leo XIII. am 13.10.1984, "als er in der hl. Messe die Stimme JESU und des Durcheinanderbringers vom Tabernakel her vernahm ..." Aus dieser Vision/diesem Ereignis stammt sein verfasstes Gebet zum Hl. Erzengel Michael. [s.Link: https://www.kommherrjesus.de/botschaften/papst-leo-xiii]
Beten wir! Beten wir auch das Gebet zum Hl. Erzengel Michael (von Papst Leo XIII.) Es ist unter dem genannten Link zu finden.
Und bitten wir um die Unterscheidung der Geister.
Und begleiten wir in dieser Haltung auch mit Gebet die Amazonassynode!
Gott hat immer eine Idee mehr (als wir Menschen!)
(3) ... (Gebet zum Hl. Erzengel Michael)


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 Authentisch 4. Oktober 2019 

@lakota1 [als Antwort auf meinen Post] und @kirchental [als Antwort auf @lakota1]

(1)
@lakota1: "... Solche Gedanken hatte ich auch. Vielleicht hat Gott einen P.Franziskus zugelassen, damit ..." und @lakota1: "... muß ich mich wieder mehr um die wahre Lehre kümmern, um die Gabe der Unterscheidung beten und darum, treu auf dem rechten Weg zu bleiben..."
und in Folge: @kirchental: (zum Post von @lakota1): "Das ist mir noch gar nicht bewusst geworden - aber sie haben völlig recht. Vor diesem Pontifikat war es ja eigentlich nicht notwendig, sich selbst mit den Grundlagen des Glaubens vertieft auseinander zu setzen. Was aus Rom kommt, wird schon stimmen. Jetzt muss man sich tatsächlich selbst auf den Hosenboden setzen und sich vertieft mit Theologie beschäftigen. Auch als Otto Normalkatholik..."
Sehr geehrte MitforistInnen:
Ich danke für Ihre Ausführungen. Ja, ich glaube, dass "eine Hilfe vom Herrn für uns sein kann", um die Unterscheidung der Geister zu beten, zu bitten.
(2) ...


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 Chris2 4. Oktober 2019 
 

Eminenz haben wohl etwas zu viel "Star Wars"

gesehen. Doch in der Tat haben so manche Kirchenfürsten eine allzu große Nähe zur dunklen Seite der Macht. Doch für sie gilt Gai. 1,8, ein sehr hartes Wort an alle Irrlehrer. Denn "umkehren Du musst"...


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 hortensius 4. Oktober 2019 
 

"Wollt auch Ihr gehen?"

Kasper glaubt, dass die Leute einen anders ausgerichteten Papst nicht akzeptieren würden. Diese Leute würde Christus wohl vor die Entscheidung stellen und fragen: "Wollt auch Ihr gehen?" Mir ist eine kleine Kirche mit dem Wahren Glauben lieber als eine große Kirche mit einem verwässerten Glauben.


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 Couperin 4. Oktober 2019 
 

@Montfort

Wo habe ich gegen die früheren Päpste in diesem Forum gelästert? Bitte bringen Sie entsprechende Zitate.


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 ottokar 4. Oktober 2019 
 

Der Heilige Geist weht wo und wann erwill.

Wenn Papst Franziskus tatsächlich mit der gezielten Wahl neuer Kardinäle bereits einen Nachfolger seines Geistes favorisieren will,dann zweifelt er an der Macht des Heiligen Geistes, d.h. er glaubt nicht an den Heiligen Geist Gottes. Kann mir nicht vorstellen , dass dieser sich davon beeinflussen lässt.Wenn aber das Konklave unter dem Einfluss politischer Gruppierungen (St Gallen Mafia) entscheidet, dann würde dies das Ende unserer Una sancta catholica bedeuten. Aber da gibt es ja noch den Geist Gottes, auf den man bauen darf.


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 ottokar 4. Oktober 2019 
 

Auch Kard.Kasper kann dem Heiligen Geist nicht vorgreifen.


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 Zeitzeuge 4. Oktober 2019 
 

Inhumane Päpste? Das Gegenteil ist der Fall!

Im Art. "W. Kasper" in der kathpedia, s. Link, stehen verschiedene Thesen dieses
fragwürdigen "Dogmatikers", so der be-
kannte Satz im Buch "Einführung in den Glauben":

"Dogmen können durchaus einseitig, oberflächlich, rechthaberisch, dumm
und voreilig sein."

Zitat Ende!

Das und mehrere andere Thesen hätten
in "Rom" einer Untersuchung unterzogen
werden müssen mit dem Ziel des Widerrufs, mir ist kein derartiges Verfahren gegen Kard. K. bekannt.
Wieso dieser Mann dann noch Kardinal
werden konnte und mit der Aufgabe des
Präsidenten des Einheitsrates betraut
wurde, werde ich nie begreifen.

Ich hatte ein pers. Erlebnis mit W.
Kasper, als er noch Bischof von Rottenburg war. Ich schrieb ihn wegen
der von ihm herausgegebenen Neuauflage
des LThK an, die schon stark relativistisch durchsetzt ist, aus dem
Gedächtnis fällt mir noch ein Satz ein:
"Es würde mir leid tun, wenn die künft. Religionslehrer meiner Kinder
ihr theol. Basiswissen a.diesem Lexikon
schöpfen würden."

Eine Antwort kam nie!

www.kathpedia.com/index.php/Walter_Kasper


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 Fides Mariae 1 4. Oktober 2019 
 

Erbärmlich!

Ist das Christentum oder ist das Machtpolitik? Jeder möge selbst entscheiden. Aber in der Bibel stehen solche Anleitungen zum Zementieren der eigenen Linie nicht. Wie anders hat da der Heilige Papst Johannes Paul II. geführt - wohl einer der "imperialen Päpste der Vergangenheit"? Ohne Angst hat er z.B. Kardinal Lehmann kreiert, wenn auch mit mahnender Zeitverzögerung etwas später als die Anderen.
Solch ein menschliches Intrigenspiel - ob der Hl. Vater das nun tatsächlich so durchführt oder ob Kasper es ihm bloß zuschreibt - ist einfach nur erbärmlich. Wir haben heute andere Probleme als Ihre Generation, die noch immer den 68er-Kampf kämpft, Herr Kardinal. Wo bleibt der Heilige Geist? Alles berechnen.
Ein Kreuz, wenn wir mit so einer Kirche über die nächsten Jahrhunderte leben müssen. Aber eines Tages wird der Herr selbst eingreifen.


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 Klimakos 4. Oktober 2019 

Ich lese gerade:
"Wenn die Kirche gewisse Verluste erlitten hat, hilft ihr Gott oft auf eindrucksvolle Weise, diese wettzumachen. Dies ist es, was zum Zeitpunkt der allgemeinen Revolution eintreten muss. Niemals werden die Verluste der Kirche größer gewesen sein, und sie wird in gewissem Sinne wieder in den Zustand zurückfallen, in dem sie sich zur Zeit der Passion des Erlösers befand, doch nur, um dann umso strahlender wieder zu erscheinen und das Reich Jesu Christi weiter auszubreiten als je zuvor.... "
Pater Pierre de Cloriviere, Anno Domini 1796


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 Winrod 4. Oktober 2019 
 

Unverständlich!

Fällt Kard Kasper den Vorgängerpäpsten mit seiner Aussage nicht in den Rücken?
Wie kann er so etwas sagen!
Waren die Vorgänger von Papst Franziskus alle imperial und inhuman?
Eigentlich ist es ein Schande für einen ehemaligen Kardinal, solch eine Breitseite abzuliefern.


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 Eisenherz 4. Oktober 2019 
 

War Ihre Ernennung zum Kardinal etwa auch ein imperialer Fehler?

Wie kann man nur als Kirchenfürst, der Sie nunmal sind, solchen Humbug (auf schäbisch: Kruscht) verzapfen? Was denken Sie sich dabei, wenn Sie Papst Benedikt, der selbst ein heiligmäßiger Mann ist, derart (wenigstens indirekt) verleumden und verunglimpfen - haben Sie doch "imperial" doch bestimmt in einer negativen Konnotation gemeint. Meinen Sie, dass die Verweigerung eines Gespräches mit den engsten Mitarbeitern (dubia Kardinäle), wie es Papst Franziskus praktiziert, weniger imperial ist? Es erinnert mich eher an die Zeit des Absolutismus, so leid mir das tut. Aber Sie sind ja vermutlich über jede Kritik erhaben...und wissen bestimmt alles besser!


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 CALIFAX 4. Oktober 2019 

Unterscheidung der Geister

Ohne PF seine vielen Falschzitationen (Basilius;-)) verteidigen zu wollen, @hadrianus: "Friede" ist zumindest eine Frucht des Hl. Geistes.

Und "Frieden" wie "Harmonie" nutzt PF als Synonyme, vgl. Pfingstsonntag, 2019: "Der Wendepunkt ist der Friede Jesu, die Harmonie des Heiligen Geistes".


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 MontiRa 4. Oktober 2019 
 

Ich bete täglich,

dass der heilige Geist sich in einem kommenden Konklave für Kardinal Sarah entscheiden möge. Nun ja, träumen wird man wohl doch noch dürfen....


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 Diasporakatholik 4. Oktober 2019 
 

"MEIN" Papst-Favorit ist und bleibt Johannes Paul II:

Ich stimme lakota1 zu; auch mir geht es so, wie sie beschreibt.

Ich habe mir vor kurzem einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir den Text der Enzyklika "Evangelium vitae" des Heiligen Papstes Johannes Paul II. besorgt, den ich von allen mir zu meinen Lebzeiten regierenden Päpsten - angefangen bei Pius XII. bis heute - am meisten verehre und hochschätze -wegen seiner absoluten tieffrommen und durch NICHTS zu erschütternden Authentizität in persönlichem Gottvertrauen.

Welch ein Unterschied dieser bereits 1995 verfassten glasklar-unmissverständlichen und geradezu prophetischen Enzyklika zu z.B. "Evangelium gaudium" und anderen Schriften des jetzt amtierenden Papstes!

Ich habe es nie geschafft, letztere Texte etwa ganz zu rezipieren, so eine Antipathie habe ich während der Lektüre stets dagegen entwickelt.


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 Montfort 4. Oktober 2019 

Werter @Aquilinus, bitte wundern Sie sich nicht

über die "Stoßrichtung" von @Couperin, der als emeritierter Univ.-Prof. für Liturgie mit liberaler Ausrichtung immer wieder gegen JPII. und BXVI. lästert - er nützt halt wiedereinmal Kard. Kaspers "Fußtritt", um selbst auch noch mit scheinbar neutralen Worten "nachzutreten". Schade!


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 Wynfried 4. Oktober 2019 

Die Nachfolge des Papstes "sichern"?

Das ist eine verräterische Sprache. Es klingt wie die Sprache von Putschisten, die illegitimerweise an die Macht gekommen sind und diese Macht nun langfristig "sichern" zu müssen glauben. Da fehlt jedes Sentire cum ecclesia.


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 Aegidius 4. Oktober 2019 
 

Geachte Hadrianus Antonius,
welche "S...isten" hat der hochverehrte Kardinal, dessen Namen Sie nicht nennen möchten und der doch eindeutig identifizierbar ist, denn gemeint? Es stehen zur Verfügung:
Satanisten, Sozialisten, Sodomisten, Scheinchristen, Sandinisten, Seminaristen, Schindlerlisten, Skipisten ...


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 SalvatoreMio 4. Oktober 2019 
 

Der nächste nicht-imperiale Papst

Habe selber eine E-Mail an Kardinal Kasper geschickt: ... In einem spanischen Interview sollen Sie wörtlich geäußert haben: "Sie würden nicht daran glauben, dass der nächste Papst eine konträre Linie zu Franziskus verfolgen werde. Ein „Zurück“ sei ... nicht möglich, weil die Menschen „einen normalen, humanen und keinen imperialen Papst wie in der Vergangenheit wollen".
Erstaunlich, Ihr Denken! Sprechen Sie von Papst Johannes Paul II., um dessentwillen die Italiener jubelten: "Santo, subito"? Oder meinen Sie eher Benedikt XVI., der gottlob noch auf Erden für uns betet, und auf dessen Glaubenstreue die bauen, die sich auch selbst darum mühen!? Er hatte Ihnen verantwortungsvolle Aufgaben anvertraut. Das ist doch nicht vergessen?
Der Herr erleuchte Sie!...


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 Herbstlicht 4. Oktober 2019 
 

@myschkin

Dass ein Papst seine Nachfolge indirekt (mit-)bestimmen möchte, mag so sein.
Wenn er sein Wirken und damit sein Erbe als gut und sinnvoll einschätzt und es deshalb sichern möchte, ist das auch menschlich nachvollziehbar.

Doch dass es eine Gruppe im Hintergrund gab, die sich bezeichnenderweise "St.Gallen-Mafia" nannte, dürfte eher neu sein.
Eine Gruppe innerhalb der Kirche, der man einigermaßen gesichert unterstellen darf, an einer "neuen Kirche" zu arbeiten.
Nicht mit offenen Karten zu spielen, sondern sich mehr oder weniger im geheimen zu treffen, sich selbst "Mafia" zu nennen, wenn vielleicht auch nur scherzhaft gemeint, weckt nicht unbedingt Vertrauen.
Ob der vielzitierte Hl.Geist solche konspirativen Treffen schätzt und unterstützt?


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 Hadrianus Antonius 4. Oktober 2019 
 

@Califix : Nehmen Sie es wie bei Thycidides ;-)

Der betreffende Kardinal war ein sehr gläubiger Mann, tieffromm, durch traurige Erfahrung und Anfeindungen in seinem Erzbistum sehr gut im Bilde über das deutsche Neuheidentum, die antikatholische Resentiments beim Publikum und über die Gesinnung der anderen Bischöfen.
Er starb mit dem Brevier auf dem Schoß mitten in schwersten Turbulenzen, wo er tapfer bis zum Ende kämpfte.
K.I.A. für den Glauben.
Sein Gesprächspartner habe ich persönlich kennengelernt als mit eiserner Gedächtnis, hochintelligent und sprachlich sehr bschlagen, mit katholischem Hintergrund und gesundem Sinn für Reflektierung,zu dem Kardinal übrigens absolut neutral.
Nix fake und nix zweifelhaft.
Die Mehrzahl der Bischöfe demonstriert doch am laufenden Band was sie huldigen :-(
Aber an Sie: wo steht daß "der Hl. Geist "ipss harmonia est" ist"???
(Bitte nicht mit dem späten blöden Artikel des Oservatore Romano ankommen
;-) )


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 elisabetta 4. Oktober 2019 
 

Geht´s noch?

Christus hat seine Nachfolge mit Petrus gesichert. Es ist aber nicht die Kirche von Papst Franziskus, die es zu sichern gilt. Als Stellvertreter Christi auf Erden hat ein Papst die wahre Lehre, das Erbe des Herrn, zu verteidigen und sich nicht den zeitgeistigen Wünschen der Menschen anzudienen. Laut Kardinal Kasper ist als künftiger Nachfolger von Franziskus für die Menschen nur ein „normaler, humaner Papst“ akzeptabel, alle früheren Päpste - davon viele Heilige - sind in seinen Augen anomal. Das ist eine infame und verleumderische Aussage, für die keine „normale“ Entschuldigung reicht, sondern nur eine „sakramentale“ Beichte, die in Kaspers Augen wahrscheinlich auch wieder als „vorsintflutlich“ gesehen wird. Mit 86 Jahren sollte er andere Sorgen haben.


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 Aquilinus 4. Oktober 2019 
 

@Couperin

"Hat bisher nicht jeder Papst Kardinäle (und Bischöfe) eingesetzt, die auf seiner Linie liegen? Was ist da so sensationell?"
Der Hl. Papst Johannes Paul II. hat nicht nur Kardinäle und Bischöfe seiner Linie eingesetzt, sondern auch z. Bsp. Walter Kasper oder Karl Lehmann u.a.. Die neue Kirche, die gerade aufgebaut wird und sich so tolerant gegenüber der Welt gibt, ist leider überhaupt nicht so tolerant!


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 Adamo 4. Oktober 2019 
 

Der Kardinal Kasper

hat überhaupt nocht nichts vom Willen Gottes begriffen. Er weiß noch nicht einmal was von Jesu Worten und Willen in der Bibel steht.

Schenkt ihm doch einmal eine Bibel!

Ich habe das AT und das NT gelesen und weiß was Jesu Wille ist.


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 Eva 1941 4. Oktober 2019 
 

Unverschämt

Diese Unverschämtheit eines Kardinals kann ich nur als dumm und dreist bezeichnen. Gerade er kann doch den beiden letzten Päpsten nicht das Wasser reichen, nicht menschlich und nicht theologisch. Aus ihm spricht der pure Neid.
Wie sehr sehnen sich viele praktizierende Katholiken nach einem heiligmäßigen Papst wie Johannes Paul II. und Benedikt XVI.


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 Christa.marga 4. Oktober 2019 
 

Wie sehr sehne ich mich zurück nach einem Papst Benedikt XVI. oder dem Hl. Papst Johannes Paul II. - Die beiden sind meine Wegbegleiter im Glauben gewesen (und immer noch).

Kasper: "Ein „Zurück“ sei für den nächsten Papst nicht möglich, weil die Menschen „einen normalen, humanen Papst und keinen imperialen Papst wie in der Vergangenheit wollen“, sagte der Kardinal wörtlich." - Wie respektlos !!!

Mit Papst Franziskus habe ich ein Problem - nie hätte ich gedacht, dass ich mal an einem Papst zweifeln würde, mit diesem politischen Papst ist es zum Verzweifeln.


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 lesa 4. Oktober 2019 

Die Wahrheit schützt "ds Humane"

@lakota: Zustimmung. Die Wahrheit wird ernsthafter denn je gesucht. Wobei sie allerdings gleichzeitig in größter Gefahr ist, von Hirten hintangesetzt zur werden.
"In Gottes Hand liegt die Herrschaft über den Erdkreis; er setzt zur rechten Zeit den rechten Mann über ihn ein." (Jes Sir 10, 4)
Diese Aussage von Kardinal Kasper soll nicht überinterpretiert werden. Aber was als "human" gilt, kann das Gegenteil sein.
J. Liminski sagte kürzlich: "Keiner fragt mehr nach Wahrheit, nach der Verfasstheit des Menschen, nach seiner geistigen Natur. Ohne diese ewige Frage aber verliert sich das Humanum. Schon Romano Guardini sah die „Unmenschlichkeit des Menschen“ in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Verdrängen von Wahrheit und dem Vergessen Gottes.
Das ist es, was die Welt aus den Fugen löst, auch in Deutschland. Das ist es, was das Neuheidentum nach oben spült. Vielleicht wäre es einen Vorsatz wert, im neuen Jahr den Willen zur Wahrheit zu schärfen."


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 Nummer 10 4. Oktober 2019 

Kardinal beschimpft u. verleumdet Päpste!

Wie bitte ?!

Dieser Kardinal verleumdet und beschimpft Päpste! Zudem sachlich unhaltbar! Als "imperial" erkenne ich den rücksichtslosen Kurs des Ungehorsams in Gottesdiensten und liturgischen Feiern in Deutschland ... ein sehr großer Schmerz für alle glaubenstreuen Katholiken und unseren Herrn Jesus Christus!

Barmherziger Gott!

Heiligste Dreifaltigkeit! Vater, Sohn und Geist!

In tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf, den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, wahrhaftig gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Beleidigungen und Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste des Hl. Herzens Jesu und des Unbefl. Herzens Mariens bitte ich um die Bekehrung der armen Sünder!


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 Montfort 4. Oktober 2019 

Mal vorausgedacht: Volle Zustimmung, Herr Kardinal! ;-)

Im Jahr 2020 - ich bin ein realistischer Optimist ;-) - gibt es ein Konklave, in dessen Vorfeld Kardinal Kasper zitiert wird:

"„Ich glaube dass man im nächsten Konklave nicht einen Papst wählen kann, der ein ‚Gegenspieler’ ist. Die Menschen würden ihn nicht akzeptieren“, sagte Kasper. Ein „Zurück“ sei für den nächsten Papst nicht möglich, weil die Menschen „einen normalen, humanen Papst und keinen imperialen Papst wie in der Vergangenheit wollen“, sagte der Kardinal wörtlich."

Also keinen Gegenspieler - hebräisch "Satan" auf den Stuhl Petri wählen und "zur Abwechslung" wieder einen "normalen, humanen Papst und keinen imperialen Papst wie in der [jüngsten ] Vergangenheit".

Oh, da stimme ich Ihnen voll zu, Herr Kardinal! ;-)

Denn nach dem derzeitigen "Diktatorpapst" braucht die Kirche dringendst wieder einen Papst, der in der Nachfolge Christi steht, der ein katholischer Lehrer, Hirte und Priester ist!


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 bernhard_k 4. Oktober 2019 
 

Vielleicht sind wir ja auch schon in der Endzeit ...

... und es wird gar keinen Nachfolger mehr geben, weil Jesus Christus persönlich wieder auf die Erde kommt ... da würde Kard. Kasper dann aber schön schauen ...

Beten wir auch für ihn ...


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 Gambrinus 4. Oktober 2019 
 

Dass er sich da nur mal nicht täuscht, der Kasper!

Ich denke, Kardinal Kasper schätzt die Stimmung vieler Gläubiger - insbesondere jener, die das kirchliche Leben tragen, weil sie den Glauben wirklich ernst nehmen - völlig falsch ein. Diese hoffen auf einen Papst, der IN ALLEM DAS GEGENTEIL von Franziskus ist.

Ich denke, diese Stimmung ist wahrscheinlich auch im Episkopat und im Kardinalskollegium viel verbreiteter, als der offenbar schon etwas abgehobene Kasper denkt. selbst unter den von Franziskus kreierten Kardinälen.

Hoffen wir dass der gegenwärtige Pontifikat der Schande bald zu Ende geht.


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 Diadochus 4. Oktober 2019 
 

Logenpolitik

Kardinal Kasper möchte die Kirchenpolitik mit der Logenpolitik ersetzen. Teils ist sie schon ersetzt. Er ist für mich ein Logenmitglied. Das hört sich wie eine bloße Unterstellung an. Kardinal Kasper verrät sich indes mit seinem gewählten Vokabular. Seit Papst Franziskus läuten die Alarmglocken. Was heißt denn human? Ich sehne mich jedenfalls nicht danach. Was hat sein Pontifikat bis jetzt gebracht? Die verratenen gläubigen Chinesen können ein Lied davon singen, die traditionellen Christen, die Missbrauchsopfer, die Dubia-Kardinäle, Erzbischof Vigano usw. Das ist nicht human.


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 Kirchental 4. Oktober 2019 

@CALIFAX

Prüfungen und Leid gehören zum menschlichen Leben. Anscheinend auch zum Leben der Kirche.

Jeder einzelne wird in dieser Zeit geprüft. "Und du, CALIFAX, und du Kirchental, was glaubst DU, wer ich bin?"

Ich vermute inzwischen, Papa Emeritus wird nicht vor dem Ende dieses Pontifikats von Gott abberufen. Und irgendwann werden Kirchenrechtler feststellen, dass dieses Pontifikat rechtswidrig war. ....

Ob Kardinal Kaspar recht behält? Gott hat den längeren Atem!

Seien Sie BXVI nicht böse - beten Sie für ihn. Wir brauchen ihn mehr denn je!


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 Quirinusdecem 4. Oktober 2019 
 

Die Michaelsfrage

....ich dachte immer, der heilige Geist erleuchtet das Konklave, aber wenn die Kirchenfürsten hieran selbst nicht mehr glauben muss man natürlich über die Installation und Festigung von Seilschaften für Kontinuität sorgen....
Wer, glauben diese Menschen eigentlich, ist Gott, das er sich so korumpieren ließe...Ist es nicht mal wieder Zeit für die Frage des Erzengels Michael: "Wer ist wie Gott?" Und es gilt , Gott sei es gedankt, der Mensch (Kardinal Kasper) denkt und Gott lenkt.....


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 myschkin 4. Oktober 2019 
 

Dieses Verfahren ist in der Geschichte

der Päpste üblich. Die Eminenz beschreibt also nichts Ungewöhnliches. Es hat freilich oft genug nicht zum Erfolg geführt, die eigene Nachfolge zu bestimmen und zu sichern. Eine Zweidrittelmehrheit im Konklave zu organisieren, ist eben keine Kleinigkeit. Auch ist es so, dass die Kardinäle, mögen sie aus welchen Gründen auch immer kreiert worden sein, oft genug ein erstaunliches Eigenleben entwickeln, wenn sie dann Kardinal geworden sind. Sie nicht politisch berechenbar. Warum nicht? Weil eben der Heilige Geist im Konklave weht.


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 richrose 4. Oktober 2019 
 

@CALIFAX

Nicht verzagen: Es kommt alles wie es kommen muss und in der Hl. Schrift aufgezeichnet ist. Wäre Papa emeritus nicht freiwillig zurückgetreten, wäre er längst nicht mehr unter den Lebenden und das wäre fatal - hat er schließlich noch eine Mission zu erfüllen. Deshalb nicht Tee trinken, sondern - beten, beten, beten und abwarten!


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 CALIFAX 4. Oktober 2019 

@Kirchental

Papa emeritus hätte es verhindern können, wenn er auf sein vorzeitiges "emeritus" verzichtet hätte!!! Bin gerade sehr ärgerlich darüber.

JPII hat uns Martini erspart, den Lieblingskandidaten von Kasper und seinem St. Gallener Freundeskreis.


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 Kirchental 4. Oktober 2019 

@lakota1

Das ist mir noch gar nicht bewusst geworden - aber Sie haben völlig recht.

Vor diesem Pontifikat war es ja eigentlich nicht notwendig, sich selbst mit den Grundlagen des Glaubens vertieft auseinander zu setzen. Was aus Rom kommt, wird schon stimmen.

Jetzt muss man sich tatsächlich selbst auf den Hosenboden setzen und sich vertieft mit Theologie beschäftigen. Auch als Otto Normalkatholik. Und man muss für sich und andere um den wahren Glauben und die Gabe der Unterscheidung beten.

Als Kardinal Ratzinger vor vielen Jahren prophezeit hat, die Kirche werde sich gesund schrumpfen, habe ich ihn nicht verstanden. Ich war ärgerlich und hielt das für ausgesprochen elitär. Lieber Papa Emeritus, bitte verzeihen Sie mir. Ich ahne jetzt, was Sie damals meinten - und Sie haben natürlich recht!


Im übrigen - haben wir nicht vor wenigen Tagen gemeinsam überlegt, ob Kardinal Kaspar sich "bekehrt" haben könnte? Seine Antwort ist klar und deutlich!


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 CALIFAX 4. Oktober 2019 

@Hadrianus Antonius

Gibt es für den zweifelhaften Ausspruch auch eine belastbare Quelle - oder ist das nur mdl. aus zweiter Hand?


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 lakota1 4. Oktober 2019 
 

@Authentisch

" glaubt, dass GOTTES WILLE immer geschieht (eben auch durch ZULASSUNGEN), dann ist dies - vielleicht auch - eine Anfrage an das gläubige katholische Volk, uns Katholiken".
Solche Gedanken hatte ich auch.
Vielleicht hat Gott einen P.Franziskus zugelassen, damit sich die Spreu vom Weizen trennt und sie tut es, wie man sieht. Mir fällt auf, wie vielen Katholiken, gerade auch hier bei kath.net, der wahre Glaube bewußt geworden ist. Mir jedenfalls ging es so, daß ich einen guten Papst, ein verlässliches Lehramt, gläubige Bischöfe und treue Priester als recht selbstverständlich genommen habe.
Seit P.Franziskus muß ich mich wieder mehr um die wahre Lehre kümmern, um die Gabe der Unterscheidung beten und darum, treu auf dem rechten Weg zu bleiben.
Ja, vielleicht hat Gott diesen Primat zugelassen, damit wir wieder bewußter und entschiedener für unseren Glauben einstehen.
Das sind nur so Gedanken eines kleinen Laien, aber vielleicht geht es anderen auch so.


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 Herbstlicht 4. Oktober 2019 
 

Eine Respektlosigkeit ohnegleichen,

die sich Kardinal Kasper hier erlaubt.
Verbal und inhaltlich so danebenzugreifen ist ein starkes Stück und total erschreckend.
Und doch ist es irgendwie auch gut und heilsam.
Öffnet er uns damit doch die Augen über die Ziele und Absichten bestimmter Gruppen in der Kirche.
Nun kann niemand mehr sagen, das habe er nicht gewusst.
Jeder Gläubige ist nun gefordert, Stellung zu beziehen:
Für „einen normalen, humanen Papst" oder für die lt. Kasper "imperialen" Päpste der Vergangenheit.
Dass diese Beschimpften das Anliegen hatten, den Glauben und die Lehre Christi zu bewahren und weiterzugeben, scheint für den Kardinal nachrangig.


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 Bernhard Joseph 4. Oktober 2019 
 

Werter Hadrianus Antonius,

da der deutsche Idealismus deutliche pantheistische Züge aufweist und Kardinal Kasper nebst weiterer Würdenträger diesen deutschen Idealismus zum absoluten Maßstab ihres theologischen Denkens erhoben haben, lässt sich in der Tat fragen, welche Rolle in dieser "Theologie" das Böse, sprich Satan einnimmt. Goethe sprach von der Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. Damit wird die Totalität des Bösen relativiert und zum Wesensbestand der Schöpfung erklärt. Der Idealismus unterwirft alles dem Nützlichkeitsgedanken und blendet die Frage nach dem Sinn des Todes konsequent aus. Eine vom Idealismus geprägte Theologie steht dem Auferstehungsglauben notwendig ablehnend gegenüber. Der zu erstrebende ideale Weltzustand ist und bleibt immer ein diesseitiger, den zu erreichen man zwar überall postuliert, aber in der Realität nie erreicht. Die Einsicht, dass unsere diesseitige Welt ein Jammertal bleiben wird, erscheint dem Idealismus als Verrat an der revolutionären Tat.


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 Katholikheute 4. Oktober 2019 
 

Dem Fleisch

zum Sieg zu verhelfen, sich fett dafür bezahlen lassen, mit wichtigem Gesicht rumrennen und das ganze noch für katholisch zu halten bzw. jetzt noch unwiderbringlich als katholisch zu definieren - unfassbar!

Verfall - Unheil - Krieg (siehe das Gebet der Frau aller Völker), wir erleben gerade den Wechsel von Verfall zu Unheil.


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 richrose 4. Oktober 2019 
 

Kardinal Ka(s)per macht hier wieder Mal die Rechnung ohne den Wirt

und zeigt wie verblendet man sein muss, wenn man denkt, die Kirche nach den eigenen Wünschen und Ideen vereinnehmen zu können, ohne nach dem Willen Gottes zu fragen. Wie immer wird auch hier der liebe Gott das letzte Wort sprechen und dann wird es ein ganz böses Erwachen für alle St.-Gallen-Ursurpaten geben und die Piraterie des geistlichen Amtes ein jähes Ende nehmen!

Komm Herr Jesus, MARANATHA!


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 JP2B16 4. Oktober 2019 
 

Muss diese Respektlosigkeit eines Kurienkardinals im "weisen" Alter unbedingt sein?

... achso, und das heisst nun im Umkehrschluss die Vorgängerpäpste, insbesondere die letzten beiden, waren nicht "normal" und nicht "human". Meine Güte, muss diese Respektlosigkeit in seinem "weisen" Alter eigentlich sein?


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 USCA_Ecclesiam 4. Oktober 2019 

Ich bin echt erschrocken...

...über so eine polemische und unlogische Aussage eines Kardinals und Dogmatik-Professors. Oh, Herr, verschone uns!


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 Corinquietum 4. Oktober 2019 
 

Nur gut, dass

dr Kaschbr nemme Babbscht werda ka!


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 wedlerg 4. Oktober 2019 
 

Die eigene Lebenslüge bleibt bei Kasper

Die eigene Lebenslüge, sprich der Kampf gegen den Imperialismus in der Kirche zur Rechtfertigung der eigenen utilitaristischen Ziele ist stärker als der relitätssinn.

Wir hatten sicher seit 200 Jahren keine imperialistischen Päpste, vermutlich seit 400 JAhren nicht.

Der jetzige Papst die mit Sicherheit derjenige, der seit 200 Jahren den autoritärsten Stil pflegt, gnadenlos gegen Andersdenkende und v.a. gegen Gläubige vorgeht.

PF ist der politischste Papst seit 500 Jahren. Aber klar, dass Kasper keinerlei klare Wahrnehmung hier haben kann. Dann dann müsste er auch seine Rolle in dem Stück hinterfragen, in dem eine so "humane" Gruppe aus St. Gallen einen DIktator-PApst installiert hat, um die eigenen Ziele in die Kirche zu tragen.


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 Couperin 4. Oktober 2019 
 

Ist doch normal

Hat bisher nicht jeder Papst Kardinäle (und Bischöfe) eingesetzt, die auf seiner Linie liegen? Was ist da so sensationell?


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 Sebi1983 4. Oktober 2019 
 

??? normal und human ???

Waren Benedikt XVI, Johannes Paul II, Johannes Paul I, Paul VI., Johannes XXIII, Pius XII. usw. etwa unnormal und inhuman und imperial?


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 Gipsy 4. Oktober 2019 

Zitat:Sie wollen einen ‚normalen, humanen Papst’, sagt er.

hatten wir den vorher "unnormale" , unmenschliche Päpste?
Da muss mir aber etwas entgangen sein.
Wenn ich z.Bp.an Johannes Paul II denke, sehe ich immer noch einen sehr gläubigen,fleissigen, unermüdlichen und unglaublich leidensfählgen Papst vor meinen Augen.
Andere Päpste vor Franziskus hatte ebenfalls sehr gute Qualitäten, ohne "unnormal und unmenschlich" zu sein.


Ich glaube, Herr Kardinal Kasper hat sich hier ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt, hoffenlich fällt er nicht in die Tiefe.


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 Hadrianus Antonius 4. Oktober 2019 
 

Kasper ließ kurz durchblicken

Nach Kard. Kasper sind also P.Johannes Paul2 und P.Benedikt XVI inhuman und a-normal".
Interessant.
@Gandalf, wenn Sie da eine Frage stellen:
Mit dem Wort "Dämon" (schreiben Sie doch ruhig "daimoon") geben Sie die Antwort.
Es ist der Kern von "Ipse harmonia est", es ist die Antwort auf die Frage "Wer ist wie Gott", es fängt mit "S" an und hört mit "n" auf.
Ein sehr großer und inzwischen verstorbener Kardinal aus Köln hat schon vor Jahren im Gespräch offen gesagt, daß die Mehrzahl der deutschen Bischöfe "S....isten" seien.
Eine äusserst zuverlässige und unvoreingenommene Quelle.
Das ist natürlich harter Tobak.
Die Wahrheit der Aussage wird jeden Tag deutlicher.
Sorge bereitet mir nicht Kasper, sondern die geringe Kombattivität und das Verdrängen der Situation durch brave Gläubigen.


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 Kostadinov 4. Oktober 2019 

normal und human?

kann man ja mal die Franziskaner der Immaculata fragen oder die gefeuerten MA der Glaubenskongregation inkl. Kardinal Müller, für wie human sie den Führungsstil halten. Normal, ja okay, Kardinal Kasper, das ist heute normal in jeder Grossbank oder jedem internationalen Konzern - aber ist das unser Maßstab?


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 Authentisch 4. Oktober 2019 

Danke!

Danke, kath.net für diesen Beitrag!
Wenn man Kardinal Kaspars Worte hört/liest und sieht, nun in der Realität wahrnimmt: (so) "die Papstwahl unseres heutigen Papstes Franziskus", und fest daran - unbenommen und fortan - glaubt, dass GOTTES WILLE immer geschieht (eben auch durch ZULASSUNGEN), dann ist dies - vielleicht auch - eine Anfrage an das gläubige katholische Volk, uns Katholiken: Beten wir (genug) gläubig bittend, dass Gott uns nicht (noch mehr) Prüfungen "auferlegen möge", dass ER barmherzig sein möge und SEINE KIRCHE HIER AUF ERDEN durch einen (wieder) Guten Hirten als Seinen Stellvertreter führen und leiten möge? Und selbstverständlich: auch JETZT Seine Kirche "nicht in Versuchung führen möge, sondern vom Bösen erlösen" werde, durch den Hl. Geist unseren PF erleuchten wolle! Beten wir auch weiter (Novene und Gebet-/Fastaktion -mit all unseren Unvermögen, aber großem Vertrauen) im Blick auf die "Amazonas Synode".
Beten wir! Vertrauen wir auf JESUS!


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 hape 4. Oktober 2019 

Nanu?

Aus welcher Galaxie haben Sie denn Kardinal Kasper gerade eingeflogen? Etwa aus Amazonien, aus dem Regenwald, aus dem neuen Ort der göttlichen Offenbarung? Hat er sich bei den Vorbereitungen der Amazoniensynode, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam, von Gaia bezirzen lassen? Von der Göttin Mutter Erde? Wie man hört, soll die Kirche von Gaia viel neues lernen können! Sind Kaspers’ gedankliche Eskapaden ein Vorgeschmack dessen, was da auf uns zukommt?

Mir scheint jedenfalls, als leide Walter Kardinal Kasper noch unter dem Jetlag. Anders kann ich mir seine Wahrnehmungsstörung nicht erklären. Die muss er aber haben, sonst könnte er nicht pauschal andeuten, alle Päpste der Vergangenheit seien unnormal, inhuman und imperial gewesen! – Das ist unfassbar! – Zum Glück lässt er offen, wie lange seine Idee von Vergangenheit zurückreicht. Sonst müsste er sich auch beim ersten Papst entschuldigen. Zumindest bei BXVI kann er das aber noch tun.

O Maria, Mutter der Kirche, bitte für uns!


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 Gandalf 4. Oktober 2019 

Für Kard. Kasper damit auch der Heilige Johannes Paul II. inhuman...

manchmal fragt man sich, was für ein Dämon hier im Hintergrund wirkt...


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 katinka 4. Oktober 2019 
 

Ah ja

demnach waren Johannes Paul II und Benedikt der XVI. also unnormal und inhuman. Interessant.
Und zumindest bei diesem inhumanen Johannes Paul II wurde "santo subito" gerufen und er auch in Rekordzeit heilig gesprochen.
Obwohl in gewisser Weise "unnormal" mag schon für beide Männer stimmen: in ihrer Hingabe an Gott und in ihrer theologischen Reife.


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 Lämmchen 4. Oktober 2019 
 

wie armselig

was für eine Denke über eine Papstwahl......


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 gebsy 4. Oktober 2019 

Vergelt's Gott, Eminenz!

Ihre Worte helfen uns zu verstehen, WARUM GOTT SELBST die Sache regeln muss ...


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 Bernhard Joseph 4. Oktober 2019 
 

Kaspers verblendeter Idealismus

Kardinal Kaspers idealisiertes Weltbild lebt von der Fiktion einer sich in der Zukunft verwirklichenden allseitigen Humanität. Der hegelschen Philosophie, die Kasper tief verinnerlicht, ermangelt es jedoch an Evidenz, wie Schopenhauer in unnachahmlicher Deutlichkeit aufgezeigt hat.

Die übermächtige Wirklichkeit des Bösen in der Welt bringt man nicht zum Verschwinden, indem man sie leugnet, wie es die Vertreter der idealistischen Theologie tun.

Im Menschen waltet nicht nur der gute Wille, sondern aus dem Herzen des Menschen kommt gerade auch das Böse, wie Jesus unmissverständlich hervorhob. Insofern gründet der deutsche Idealismus auf einer Verzerrung der Wirklichkeit, die mittlerweile zur offenen Lüge geworden ist, weil man unterschlägt, dass eben das menschliche Interesse keinesfalls immer lauter ist.

Das Unvermögen der progressiven Theologen sich mit der Realität des Bösen ernsthaft auseinanderzusetzen, gründet in der radikalen Verweltlichung der Theologie durch die Philosophie.


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 benedettino 4. Oktober 2019 
 

Die Kardinäle bezeugen nur, wen der Hl. Geist zum Papst bestimmt, so sollte es eigentlich sein. Und wenn die Kardinäle sich dann wirklich dem Wirken des Hl. Geistes öffnen, ist vieles möglich, was Kard. Kasper vielleicht so sogar ordentlich schockieren könnte. Ob allerdings eine St.-Gallen-Mafia mit dem Hl. Geist zu vereinbaren ist? Und wo lebt eigentlich der Herr Kardinal. Ganz viele Katholiken - das sind ja auch Menschen- haben gerade mit diesem Papst und seinem Stil erhebliche Probleme. Denen ist da zu viel Politik, zu wenig Geist und Theologie, zu viel Chaos und Verwirrung, zu wenig Einheit und zu viel Spaltung. Ich hätte nie gedacht, dass man Papst Benedikt XVI. und alle seine näheren Vorgänger als "imperialen Papst" bezeichnen würde, demnach laut Kasper, als nicht "normal und human". Wow!


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 Gipsy 4. Oktober 2019 

@ Eliah

Es wird wohl leider so kommen, wie Kardinal Kasper es voraussagt.

Egal, wann ich bei uns in die Zeitung schaue oder kirchliche Feierlichkeiten im Fernsehen sichte, dann fällt es auf, dass zu ca. 85 % 2 Leute am Altar stehen. Eine evg.GeistlichE und ein kath. Geistlicher in Eintracht beim Zelebrieren. Also ökumenisch wohin man schaut. Sozusagen nichts Halbes und nichts Ganzes .
Es entwickelt sich derzeit aber schon recht schnell wieder zu einem "Ganzen", zu einem Evangelischen Ganzen, also zu einer kirchenlosen,politischgeprägten Struktur , die nur noch den Sinn hat, ihre Geldtöpfe zu füllen und die Menschen bei der Stange zu halten, denn diese sind die "Spender" der Wohltaten.

Von Jesus Christus und Seinen manchmal sehr unbequemen Forderungen und Aufforderungen oder gar von Berufungen, hört man da so gut wie gar nichts mehr.

Diese "massenverdauliche Ersatzreligion" ist nichts mehr und nichts weniger als ein menschengemachter gut begehbarer Weg in den Abgrund.


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 Stefan Fleischer 4. Oktober 2019 

Ich wünsche Kardinal Kasper

dass er es nicht erleben muss, wie die Leute derart beleidigende Bemerkungen über ihn in die Welt setzten, wie er es gegenüber den Vorgängerpäpsten hier tut wenn er sagt: "weil die Menschen „einen normalen, humanen Papst und keinen imperialen Papst wie in der Vergangenheit wollen.“


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 Eliah 4. Oktober 2019 
 

Massenverdauliche Ersatzreligion

Welche Verachtung Andersdenkender spricht aus den Worten dieses so scheinbar gütig lächelnden alten Herrn! Wer seinen irdischen Meister nicht bejubelt, ist nicht normal, ist nicht human, ist ein „Gegenspieler“. Was sich seit sechs Jahren im Domus Sanctae Marthae tut, ist für Kasper offenbar der Durchbruch des wahren Glaubens nach zwei Jahrtausenden inhumaner Borniertheit.Und wer bestimmt, was „normal“ ist? Wer ist für ihn die höchste Autorität? „Die Menschen“ (gemeint sind die Laien). Das ist nicht die Verwirklichung des Willens unseres wahren Herrn, das ist auch keine Revolution in der Kirche. Das ist die Abschaffung der Kirche und ihre Ersetzung durch eine massenverdauliche Ersatzreligion – eine Ersatzreligion, deren Vorkämpfer sich in ihrer Haut augenscheinlich so unwohl fühlen, dass sie immer wieder betonen müssen, ihre Verirrung sei unumkehrbar.


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 JuM+ 4. Oktober 2019 
 

Freimaurer Plan

Das Ziel der Freimaurer ist am Ende das Papsttum zu zerstören. Siehe die Voraussagen von Roca...


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