Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Eintritt in byzantinisch-katholische Kirche hat ‚ein Feuer entzündet’

7. Oktober 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer Krise musste sich Jessica Rider neu über ihre Prioritäten klar werden. Sie entschied sich für Jesus und fand den Weg in die ruthenische griechisch-katholische Kirche.


Tucson (kath.net/CNA/jg)
Jessica Rider wurde zu Ostern 2019 in die katholische Kirche aufgenommen, sie wurde Mitglied der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche. „Ich habe mich in Jesus Christus verliebt, als ich die byzantinische Kirche kennen gelernt habe“, sagt die 33jährige.

Der Eintritt in die Kirche habe ein Feuer in ihr entzündet, sagt sie. Sie habe noch nie eine so starke Sehnsucht verspürt, mehr zu lernen und zu wissen.

Rider ist durch ihren jetzigen Ehemann Jacob mit der ruthenischen griechisch-katholischen Kirche in Kontakt gekommen. Jacob war selbst vom Protestantismus in die mit Rom unierte Teilkirche konvertiert. Er habe nie versucht, ihr seinen Glauben aufzudrängen, sondern sie eingeladen, ihn zur göttlichen Liturgie zu begleiten, erinnert sie sich.


Jacob sei sehr geduldig gewesen, aber nie ängstlich oder gestresst und habe viel Weisheit ausgestrahlt. Das habe sie neugierig gemacht.

Robert Rankin, der Priester der St. Melany Kirche in Tucson (US-Bundesstaat Arizona), habe sie ebenfalls fasziniert. Das habe nicht nur am großen Wissen Rankins gelegen, sondern auch an seiner Begeisterung für Christus. Sie habe noch nie jemanden auf diese Weise über Gott und den Glauben sprechen gehört, sagt sie.

Jessica Riders Eltern sind katholisch getauft, hätten sich aber von der katholischen Kirche entfernt, als beide noch jung gewesen seien. Bevor sie zur katholischen Kirche gekommen sei, habe sie Gottesdienste einer evangelikalen Vereinigung besucht.

Als sie vor zwei Jahren selbst in eine Krise geriet, musste sie sich neu über ihre Prioritäten klar werden. Ihr Bruder starb bei einem Motorradunfall und bei ihr wurde Fibromyalgie diagnostiziert, eine chronische Krankheit, zu deren Symptomen Müdigkeit und Schmerzen zählen.

In der Zeit davor habe sie sich vom christlichen Glauben entfernt. Ihre persönlichen Umstände führten sie dazu, sich erneut Gott zuzuwenden. Seither habe sich ihr Leben völlig geändert. „Ich habe eine neue Arbeit, ich habe einen Ehemann, ich habe einen Glauben und eine Kirche“, sagt sie wörtlich.

Sie habe sich die heilige Sr. Faustina Kowalska als Patronin für die Firmung erwählt, fährt sie fort. Das Zeugnis von Sr. Faustina, die trotz ihrer Leiden auf Christus vertraut habe, habe ihr geholfen, in ihrer Krankheit Sinn zu finden. „Das Bild der Göttlichen Barmherzigkeit war wichtig, weil es mein Weg ist. Ohne seine Barmherzigkeit wäre ich jetzt nicht hier“, sagt sie wörtlich. Sie habe lernen müssen, dass alles aus den Händen Gottes kommt und darauf zu Vertrauen, dass alles einen Sinn habe, fügt sie hinzu.

Rider sieht keinen Anlass, die Lehre der Kirche zu ändern. Sie ist der Ansicht, das passe nicht zu Jesus. Das sei nicht immer einfach. „Manchmal ist der Gehorsam schwer und tut weh“, sagt sie.


Foto: Symbolbild



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Konversion

  1. Gary Cooper – ein ‚Poet des Wirklichen‘
  2. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  3. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  4. Kanada: Evangelikaler Jugendseelsorger Caelen Begg (26) wurde zu Ostern katholisch
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  7. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  8. Achtjährige Japanerin möchte die Taufe empfangen, um „Gott näher zu sein“
  9. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  10. US-Erzdiözese Portland: Erwachsenenkonversionen an Ostern 2026 werden um 33 Prozent steigen







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz