Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  7. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  8. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  9. Die Welt heilen
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  12. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah
  13. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  14. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Als Katholiken dürfen wir zu diesem Unrecht nicht schweigen!

5. Oktober 2019 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Wien findet am 12. Oktober der Marsch fürs Leben 2019 statt – Davor gibt es am 11. Oktober die Premiere des Filmes „Unplanned“ im deutschen Sprachraum - – Von Valerie Trachta und Johannes Moravitz


Wien (kath.net)
Eine junge Frau lernt auf dem College Campus Vertreter von Planned Parenthood kennen und erklärt sich bereit, für eine Abtreibungsklinik Freiwilligenarbeit zu leisten, nachdem sie von den Vertretern überzeugt wurde, dass es Planned Parenthood eigentlich um eine Reduzierung von Abtreibungen gehe. Aus der Freiwilligenarbeit wird es schnell ein bezahlter Job und zeichnet sich durch Fleiß und Effizienz aus. Ihre Hauptaufgabe bis dahin bestand vor allem in der Aufgabe, schwangere Frauen in Not davon zu überzeugen, sich für die Abtreibung und gegen das Kind zu entscheiden. Auch in ihrem Privatleben unterzieht sich die junge Frau einer Abtreibung, bei einer zweiten Schwangerschaft entscheidet sie sich für das Kind. Als sie zur Leiterin der Klinik befördert wird und ihre eigentliche Karriere startet, wenden sich die Dinge: Sie bekommt mit, wie innerhalb Planned Parenthood nicht die Reduzierung, sondern die Steigerung von Abtreibungen das erklärte Ziel ist – denn Abtreibungen kosten viel und sind ein lukratives Geschäft. Sie beginnt zu zweifeln an der Abtreibungsindustrie. Als sie eines Tages bei einer Abtreibung assistieren muss, erkennt sie das schreckliche Verbrechen, an dem sie jahrelang beteiligt war. Die Pro-Life Organisation „40 Days for Life“ nimmt sich ihrer an und sie erlebt eine tiefe Bekehrung: sie verlässt die Abtreibungsindustrie und wandelt sich zu einem der bekanntesten Pro-Life Aktivisten in den USA.


Dies ist die Geschichte von Abby Johnson, die in den USA seit einigen Jahren sehr bekannt ist und im letzten Jahr auch verfilmt wurde. Seit heuer in den Kinos spielte der Film „Unplanned“ bereits mehr als 19 Millionen Dollar ein und darf als der bis dato bekannteste Pro-Life Film gelten. Seit vielen Monaten bemühten wir uns, den Film auch nach Österreich zu bringen und dies ist nun gelungen. Am 11. Oktober, einen Tag vor dem Marsch fürs Leben, wird der Film zum ersten Mal in einem österreichischen Kino gespielt. Um 19:30 im Bellaria Kino, in der Museumsstraße im Wiener siebten Bezirk. Da das Kino nur 160 Plätze fasst, bitten wir um eine Vorabanmeldung an [email protected]
„Unplanned“ wird gezielt am Vorabend vom Marsch fürs Leben gezeigt. In der gesamten Welt vollzieht sich derzeit ein Kampf um das Recht auf Leben. In Argentinien und Ecuador konnten etwa Versuche, Abtreibung zu legalisieren, abgewehrt werden und in den USA führten einige Bundesstaaten im Süden klare Pro-Life Gesetze ein.

Gleichzeitig werden Länder, besonders in Lateinamerika und Afrika, durch verschiedene westliche Staaten, NGOs und der UNO bedrängt, Abtreibung zu legalisieren, in manchen US-Bundesstaaten wurde das Töten oder Sterbenlassen des Kindes bis nach der Geburt erlaubt und innerhalb der UNO wird versucht, Abtreibung als „Menschenrecht“ durchzusetzen. Überall erstarken gegen diese Bestrebungen die Lebensschutzbewegungen. Denn, wie Papst Benedikt XVI betonte, gibt es nur ein Recht auf Leben, kein Recht auf Töten. In Berlin kamen im September zum ersten Mal 8000 Menschen zum Marsch fürs Leben. Übertroffen wurde diese Zahl noch bei weitem beim slowakischen Marsch fürs Leben am selben Wochenende, wo über 50 000 Menschen teilnahmen, unter anderem die gesamte slowakische Bischofskonferenz.

Auch in Österreich machen wir große Fortschritte: So hat nicht nur #Fairändern die Frage der Fristenlösung wieder zu einem öffentlichen Thema gemacht, sondern auch der Marsch fürs Leben hat sich mit 2500 Teilnehmern gegenüber den vorigen Jahren verfünffacht.

Diesen 12. Oktober ist es wieder so weit: Um 13:30 beginnt am Wiener Stephansplatz der diesjährige Marsch fürs Leben. Da wir uns bewusst sind, wie sehr der Lebensschutz auch ein geistiger Kampf ist, findet, wie bereits im letzten Jahr, vor dem Marsch um 12 Uhr eine Heilige Messe für das Ungeborene Leben statt.

Hauptzelebrant ist wieder Jugendbischof Stephan Turnovsky. Wir bitten alle Menschen guten Willens sich die Zeit zu nehmen, um für das Leben auf die Straßen zu gehen. Das Recht auf Leben ist primär und kann von einem vermeintlichen Recht auf Selbstbestimmung niemals übertrumpft werden. Doch nur wenn wir öffentlich auftreten und Stärke zeigen, können wir politisches Gehör finden. Viele Jahre hat man das Thema Abtreibung in Österreich versucht totzuschweigen und tatsächlich, ein Problem, über das man nicht spricht, wird von der Politik auch nicht als ein solches erkannt.

Als Katholiken dürfen wir jedoch nicht schweigen, denn zu groß ist das Unrecht, das hier geschieht. Wir stellen keine Opposition zwischen Kind und Frau her, wir lieben sie beide. Um möglichst vielen Menschen die Fahrt zum Marsch zu ermöglichen, gibt es aus vielen Bundesländern wieder sehr günstige Fahrten.

www.marsch-fuers-leben.at


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  2. Schwarze Pro-Life-Aktivisten empört über Umbenennung der Planned Parenthood-Klinik
  3. ‚Planned Parenthood‘ entfernt Namen der rassistischen Gründerin Margaret Sanger von Klinik
  4. Italiens Lebensschutzbewegung: Pandemie isoliert Schwangere
  5. Ich wollte nur das Licht der Welt erblicken, doch ich sollte nicht.
  6. Gesetzlich verbrieftes Recht“, ein Menschenleben zu beenden?
  7. Impfstoff aus Zelllinien abgetriebener Föten?
  8. "Wo waren die Verteidiger des Lebens, als man sie brauchte?"
  9. Alles für das Leben?
  10. Warnung vor Abtreibung weiter aktuell








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  7. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  10. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  11. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz