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„Es geht letztlich um eine globale Solidarität“

8. Oktober 2019 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
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Statement des DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx bei der Amazonien-Bischofssynode - Er fordert schnellen Ausstieg aus fossilen Energieträgern und einen umfassenden ökologischen Wandel - Marx thematisiert hier keine "deutsch-katholischen" Sonderwünsche


Vatikan (kath.net/DBK) Auf der Bischofssynode in Rom hat am Montag, 7. Oktober 2019, Kardinal Reinhard Marx, Mitglied des Kardinalsrates und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, zum Instrumentum laboris gesprochen. kath.net dokumentiert seinen Redebeitrag vor der Synode:

1. Das Instrumentum laboris beschreibt die Zerstörung Amazoniens: „Massives Fällen von Bäumen, Ausrottung des Tropenwaldes durch vorsätzliche Waldbrände, Ausdehnung von Agrarflächen und Monokulturen sind die Ursachen für die gegenwärtigen Ungleichgewichte des Klimas in der Region, aber wirken sich offensichtlich auch auf das Weltklima aus, und zwar in den sich häufenden katastrophalen Dürren und Überschwemmungen planetarischen Ausmaßes.“ (IL 54) Diese Zerstörung der Natur widerspricht fundamental dem christlichen Verständnis von Schöpfungsverantwortung.

2. Amazonien ist als „Lunge der Welt“ von großer Bedeutung für das Weltklima und mit seiner Artenvielfalt auch ein wertvolles Naturerbe. Die außergewöhnliche Artenvielfalt ist nicht nur für den Menschen nützlich, etwa in der Medizin, sondern jede Art hat einen Eigenwert. Dieser Schatz der Menschheit ist aber in Gefahr. Wenn weiterhin Waldflächen gerodet werden – wofür die Industrieländer angesichts der globalen Handelsverflechtungen eine Mitverantwortung tragen – droht der Tropenwald komplett auszutrocknen, mit unkalkulierbaren Folgen für das Weltklima.

3. Das Klima ist ein globales Kollektivgut und wir haben den Auftrag, es zu schützen und für die nachfolgenden Generationen zu bewahren, in Amazonien und weltweit. Dafür braucht es einen schnellen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern und einen umfassenden ökologischen Wandel. Dieser Wandel kann nur mit den richtigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gelingen, die verhindern, dass die ökologischen und sozialen Folgekosten wirtschaftlichen Handelns auf unbeteiligte Dritte abgewälzt werden können. Die UN-Klimarahmenkonvention und das Kyoto-Protokoll sprechen von einer „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung“ der Länder. Demnach haben die großen Industrienationen angesichts ihres Ausstoßes von Treibhausgasen eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Die Industrieländer können beim ökologischen Wandel die Führung übernehmen und nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster entwickeln. Außerdem stehen sie in der Pflicht, die Länder des Südens bei der Anpassung an den bereits zu beobachtenden Klimawandel zu unterstützen. Es geht letztlich um eine globale Solidarität, deren Basis eine „neue Fortschrittsidee“ ist (vgl. auch LS 46, 194)

4. Wenn wir, wie es das Instrumentum laboris fordert, das Amazonasgebiet retten wollen (IL 56), brauchen wir eine ganzheitliche Ökologie und einen Perspektivwechsel, der uns zu einem neuen Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur sowie einem friedlichen Zusammenleben der Menschen führt. Es geht dabei nicht um einzelne Fragen, sondern um eine neue, umfassende Perspektive, wie es bereits Romano Guardini analysiert hat: „Der Maßstab, an welchem eine Zeit allein gerecht gemessen werden kann, ist die Frage, wie weit in ihr, nach ihrer Eigenart und Möglichkeit, die Fülle der menschlichen Existenz sich entfaltet und zu echter Sinngebung gelangt.“ (vgl. EG 224) Zur ganzheitlichen Ökologie und Ökonomie gehört es, Korruption, Ausbeutung und globaler Gleichgültigkeit ein Ende zu setzen und unser Handeln immer wieder daraufhin zu prüfen, welche Auswirkungen es auf die Natur und auf die Menschen in der Welt hat. Es ist so, wie Sie, Heiliger Vater, es in der Enzyklika Laudato si’ ausgedrückt haben: Alles ist miteinander verbunden!


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Lesermeinungen

  9. Oktober 2019 
 

Kardinal Marx als Judas

Wie sehr hat bei dem Kardinal und seinen Bischöfen weltliches Denken Fuß gefasst, dass er nun versucht mit Barmherzigkeit oder einem Kuss gegenüber den menschlichen Lebensweisen am Amazonas seinen mangelnden Glauben zu rechtfertigen und Jesus zu verraten?
Dieser Fisch stinkt!!!


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 lesa 9. Oktober 2019 

Katholizität ist allumfassen aufgrund der Wirksamkeit der Sakramente

Wäre es nicht angemessener, die Bischöfe würden auf die Hl. Hildegard von Bingen verweisen aanstatt auf Greta? Das ist ja eine regelrechte Entgleisung!
Erzbischof Kothgasser zitierte in einem Hirtenbrief ausgiebig die Hl. Hildegard von Bingen. Inhalt des Zitats: Es ist das Herz des Menschen, das den wichtigsten Einfluss ausübt - auch auf die Natur. Dieser Hirtenbrief wäre sehr geeignet als Impuls für die Amazonassynode.
Hätten unsere Hirten angesichts täglicher tödlicher Attacken mitten in unseren Dörfern und Städten, die Zeichen einer zunehmenden Verwahrlosung und Zerstörtheit der Seelen bekunden, Anlass, sich zuerst um die Ökologie des MENSCHEN zu kümmern, indem sie mit aller Kraft der Verkündigung des GLAUBENS widmen? (Ungegendert, damit das vielfach verwirrte Denken der Menschen sich normalisieren kann?)
Haben wir so wenig Spaltungspotential in der Kirche, dass sie Politisches (z.B.Greta) noch herbeiholen muss?
"Our unity cannot be built around fashionable opinions." (Sarah)


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 stephanus2 8. Oktober 2019 
 

Zusatz: globale Solidarität

Ich schreib mal etwas grob: das ist linksideologisches Gewäsch vom Herrn Kardinal. Gott, wie sehr hat er den Glauben verloren, den er geschworen hatte, zu bewahren.Etwas Antikirchliches hat bei ihm ein Einfallstor gefunden.


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 stephanus2 8. Oktober 2019 
 

All die Heiligen der katholischen Kirche, die sich liebend-caritativ dem Nächsten zugeneigt haben,haben das persönlich und direkt getan und selbstaufopfernd. Die heilige Elisabeth habe ich schon als Zehnjährige geliebt.Doch Systeme umkrempeln zu wollen, das ist eben nicht christlich, es bedeutet politischen Kampf. Wer könnte behaupten, Jesus hätte "gekämpft" ? Er hat u.a. geliebt, gelehrt (!), geheilt und sich selbst geopfert, um uns den Weg zum Vater zurück zu ermöglichen. Da stehen wir anbetend und liebend vor, nie ist etwas Größeres geschehen.Marx labert rein weltliches Zeug, freimaurerischer grauer Rauch hat Einzug gehalten. Aber die Rettung kommt.


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 Aschermittwoch 8. Oktober 2019 
 

Auf der Rutschbahn rasant bergab

Schon wieder. Von Marx kommt Murks. Es wäre besser für ihn und für uns, würde er sich endlich an sein, bei der Bischofsweihe abgegebenes Versprechen erinnern: Sich treu an die Satzung der Kirche zu halten. Von Ökologie war damals überhaupt nicht die Rede und mit ihm macht sich die ganze Synode lächerlich. Wenn sie schon über Klima reden wollen, dann bitte über das Klima in unserer Kirche und in der Kirchenleitung.....


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 JP2B16 8. Oktober 2019 
 

Howgh, ich habe gesprochen! ...

Beruf(ung) wohl verfehlt.
Warum nur erinnert das so sehr an Zeiten, als einige Kirchenmänner leider auch zu Mitläufern einer früheren totalitären Diktatur und Irrlehre wurden ...
Kluge Menschen, die nicht als ausgewiesene Wissenschaftler im Fachgebiet der Atmosphärenphysik tätig sind, würden zu dem in der Öffentlichkeit ausschließlich „politisch“ diskutiertem Phänomen Klima und lokale Wetter besser gänzlich schweigen. Leider geht es, wie so oft, um Eitelkeit (dazu gehören zu wollen, von der Welt! geliebt und anerkannt zu werden) und nicht um Demut und Wahrheit. Inkompetenz macht sich derzeit besorgniserregend in nahezu allen gesellschaftlich relevanten Gebieten immer mehr breit, dass es einen wirklich das Gruseln lehrt. Indiz dafür ist (und Ironie zugleich), dass in redlicher Weise ungeprüft einer medial gehypten Meinung! zu einem hochkomplexen Wissensgebiet (wo gerade ein hohes Maß an Kompetenz zwingend ist) wie das Klima und sein stetiger Wandel einfältig nachplappert wird.


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 Bernhard Joseph 8. Oktober 2019 
 

Werter @wedlerg, es geht in der Tat nicht um klimatische Veränderungen

Diese werden nur vordergründig argumentativ benutzt, um das Projekt der Emanzipation von aller Naturbestimmtheit weiter voranzutreiben. Der Gender-Ideologie korrespondiert die Klimarettungs-Ideologie. In beiden Ideologien findet sich die Hybris, der Mensch könne seine naturhafte Bedingtheit überwinden und sich, sowie seine Umwelt, frei gestalten. Die moralische Legitimität zur Gewalt nimmt man dabei aus der These, dass die Welt(!) vor dem Untergang stehe und ein echter, die Menschheit erhaltender "Fortschritt" nur zu erreichen sei, wenn eine Weltregierung planend alle Prozesse autoritär steuert.

Es stellt sich dabei unwillkürlich die Frage, welche Vision die entsetzlichere ist, die einer von Klimaerwärmung heimgesuchten Welt oder die einer Diktatur einer kleinen Bürokratie, die bis in die letzten Lebensbereiche reicht?

Im Namen der Klima-Rettung ließe sich jegliche Freiheit des Denkens eliminieren, insbesondere, wenn ihr die Gender-Ideologie ergänzend zur Seite tritt.


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 SalvatoreMio 8. Oktober 2019 
 

Wozu überhaupt diese Rede?

@SalvatoreMio - an mich selbst
Habe leider viele Schreibfehler gemacht, und dann rutschte am Ende noch der Finger ab: am Ende sollte es heißen: "Einfach Steinchen hinkippen, fertig, und dann besser mit dem Smartphone spielen!"


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 SalvatoreMio 8. Oktober 2019 
 

Wozu überhaupt diese Rede?

Viele aufgeweckte Erdenbürger hätten eine derartige Rede halten können; am ehesten ein Klimaorscher. Wozu musste es Kardinal Marx sein? Das klingt irgendwie - Verzeihung - nach Anbiedern!
Und wenn man schon von "Klima" spricht: Es gibt auch das "Kleinklima" - das bedeutungsvoll ist: jeder, der nur ein winziges Gärtchen hat, kann zum Klima beitragen, dich was sehe ich rundum? Abhacken - ist die Devise! Steinchen hinkoppen


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 Rita1937 8. Oktober 2019 
 

Ja, es kann hier auf einmal um globale Solidarität gehen, das versteht Hr. Kard. Aber das die allumfassende dh. auf griechisch katholische Kirche auch global ist, warum betont er wo anders, dass seine Ortskirche München nicht die Filiale von Rom ist??? Kann man noch so jemandem glauben, dass er es ernst meint mit Klima? Wäre nicht besser weniger Fleisch und überhaupt Essen konsumieren? Die Verlogenheit zog in die Strukturen der Kirche.


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 griasdigott 8. Oktober 2019 

Globale Solidarität - One-World-Diktatur

Gemeint ist wohl eine One-World-Diktatur, die das Volk knechtet, klein hält, dumm hält und unter dem Vorwand von Klimaneutralität den Gürtel fürs Volk ganz eng zieht. Vegetarismus, Veganismus, bestenfalls noch Bus und Bahn, Rad und Esel. Der Strom für die wenigen e-Autos wird nach dem black-out nicht mehr da sein.

Da brechen die Industrieländer ganz schnell zusammen. Dann ist es auch ganz schnell vorbei mit dem Traum von der Güterverteilung weltweit solidarisch. Die Arbeiter, die immer mehr ausgepresst werden und dann den Gürtel immer noch enger geschnallt bekommen sollen - da könnten viele auf die Idee kommen, lieber auf die Seite zu wechseln, die von den Arbeitenden zugeteilt bekommt.

Wollen da gar manche mit dem Fett oben schwimmen. Anders kann ich mir das Anbiederung der Kirchen oberen nicht erklären.

Gottesfurcht gibt es da wohl keine mehr!

Ganz richtig kommentiert Herr Windisch: SO eine Kirche braucht man nicht mehr!

Verbunden im Gebet! Maranatha!


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 Bernhard Joseph 8. Oktober 2019 
 

@Winrod

Da eine Vielzahl an Bischöfen an den Sinn der Verkündigung nicht mehr glauben, suchen sie halt nach Ersatz im Ideologischen.

Es ist der Zustand deutlicher Dekadenz in der Kirche, der hier sichtbar wird.


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 Winrod 8. Oktober 2019 
 

Sie weichen aus

auf die Ökologie und wollen dort Punkte sammeln, die sie auf ureigenem Gebiet verloren haben.
Herr Kardinal, kümmern Sie sich um die Not der Kirche, dazu sind Sie beauftragt!


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 Veritatis Splendor 8. Oktober 2019 

Schneller Ausstieg ist schlicht unmöglich!

Wie @queenbix schon richtig sagte: Geheizt wird mit Gas und Erdöl.

Wenn das Establishment vom schnellen Ausstieg spricht, meint sie meist nur die Stromerzeugung, welche vom Gesamtenergiehaushalt nur ein Viertel ausmacht. Verkehr, Industrie und Wärme machen den restlichen Löwenanteil aus.

Sonne und Wind erzeugen z.Zt. nur 3% = Peanuts.

Die einzige zukunftsfähige Alternative wäre Kernfusion! Doch daran forscht man nur mit einem < 10 Mrd. Budget. Lieber verschwendet man das Geld für noch mehr Windräder oder verbrennt es in Gasheizungs-Umbau-Subventionen.

Wer sich die Zeit nehmen kann, kann sich beim einzig klar Durchblickenden Faktenwissen einholen:

https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo


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 Aegidius 8. Oktober 2019 
 

Eminenter Erdbeerschorsch!

Es geht LETZTLICH um globale Solidarität?
Ich hätte nie gedacht, daß ich einem Kardinal der Kirche Elemantarnachhilfeunterricht geben müßte. Worum es LETZTLICH geht, sind ausschließlich die folgenden VIER LETZTEN DINGE:
Tod, Gericht, Himmel, Hölle.
Auch Ihr letztes hemd hat keine Taschen. Alles andere lenkt vom wesentlichen ab. Erst wenn Sie sich um diese Dinge gekümmert haben, können Sie auch ans Klima denken oder gar an "Solidarität" (was auch immer das heißen soll; "Hoch die Internationale Solidarität" ist mir noch im Ohr). Global sind Sie ja schon. Ziemlich.


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 Mariat 8. Oktober 2019 

Wir sollten achtsam sein ...

der ganzen Schöpfung gegenüber, das ist richtig. Aber nicht in eine "Hysterie" verfallen. Dazu verleitet leider auch Greta Thunberg. Es könnte sonst eine Neue Religion entstehen.
@Stefan Fleischer volle Übereinstimmung.


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 Tisserant 8. Oktober 2019 

Der Amazonas ist NICHT die Lunge der Welt!
Wie oft muss man diesen linksgrünen Schwachsinn noch widerlegen!
Unglaublich dieser Populismus!
Jeder der dies nicht glauben will, einfach im Netz informieren.
Scienesfiles z. B.
Und es ärgert mich maßlos, dass ein Kardinal diesen Unsinn noch verbreitet!
Der Amazonas wie ein Wald ist ein in sich geschlossenes Ökosystem.
Die Weltmeere und Tundren da trifft es zu.

Ansonsten das übliche von Kardinal Marx.


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 Stefan Fleischer 8. Oktober 2019 

„Es geht letztlich um eine globale Solidarität“

Doch wie steht es mit der globalen Solidarität innerhalb unserer einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche heute? Wie verträgt sich ein deutscher Sonderweg damit? Und nicht zuletzt, wie verträgt sich die offensichtlich bewusst in Kauf genommene Zersplitterung unseres Glaubens und die immer mehr abbröckelnde Disziplin bis hinauf in die höchsten Chargen damit? Wie wollen wir Solidarität im Umweltdenken und -handeln fordern, wenn wir eine solche nicht einmal mehr in unseren Kernkompetenzen, dem Glauben und dem Leben aus dem Glauben, zustande bringen? Wie wollen wir gegen den globalen Egozentrismus von heute antreten, wenn wir diesem in unseren eigenen Reihen entgegen treten, man ist versucht zu sagen, wenn wir diesen offensichtlich und genüsslich pflegen?


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 Diadochus 8. Oktober 2019 
 

@wedlerg

Ob der Klimawandel faktenbasiert ist oder nicht, ist vollkommen egal. Das ist keine Kernkompetenz der Kirche. Der Kardinal hat sich um das Reich Gottes und die Rettung der Seelen zu kümmern. Die Rede von einer "ganzheitlichen Ökologie" ist und bleibt ein hohles Geschwafel. Das Irdische gehört dem Fürsten der Welt. Uns aber muss es um mehr gehen.


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 AntlitzChristi 8. Oktober 2019 
 

P.S.

Kardinal Marx, wir beten für Sie.


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 AntlitzChristi 8. Oktober 2019 
 

Empfehlung

an Kardinal Marx: Bitte lesen Sie schnellstens und gründlich das Buch von Robert Kardinal Sarah: "Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden." Dann werden Ihre statements hoffentlich spiritueller aussehen ...


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 Mariat 8. Oktober 2019 

In Bezug auf die Umweltzerstörung, sollte man die Unwahrheit von der Wahrheit unterscheiden.

„Es gibt auch heute, was es schon immer gab: einen natürlichen Klimawandel“
Der Klimaforscher Luiz Carlos Molion, studierter Physiker, Meteorologe und Hydrologe, gehört zu den führenden Wissenschaftlern, die einer behaupteten, menschenverschuldeten Erderwärmung skeptisch gegenüberstehen. Entsprechend angefeindet wird er vom gutbezahlten Mainstream. Er vertrat Brasilien bei der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Detailliert schilderte er die Entwicklung der Klimazonen der Erde unter besonderer Berücksichtigung der Amazonasregion.
Es gebe weder Veränderungen in den verschiedenen Klimazonen noch eine globale Erwärmung, die vom Menschen verursacht sind. Nichts dergleichen lasse sich wissenschaftlich nachweisen.“(aus kath.info)
Die Welt in der wir leben, wurde von Gott erschaffen. IHM obliegt es, ob er uns durch verschiedene Katastrophen die uns Menschen heimsuchen, erwachen, umkehren lassen will. Heutige Lesung, aus dem Buch Jona passt dazu.


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 wedlerg 8. Oktober 2019 
 

Völlig losgelöst von Fakten -2-

Die Verdrehung von Wirklichkeiten und Desinformation sind Teil der Klima-Kampagne, die das durchaus verständliche Bedürfnis vieler Menschen adressiert, "etwas für die Umwelt zu tun".

Wir alle sehen im Umweltschutz etwas Sinnvolles und Richtiges. Allerdings gibt es dabei auch Grenzen:

1. Es gilt auf dem Boden der Wirklichkeit bleiben, redlich nach Wahrheit und nach Lösungen suchen.

2. Sozialistische Lösungsvorschläge, platte Parolen und Radikalkahlschläge: keine fossilen Brennstoffe, kein Fleisch, keine Landwirtschaft sind keine Lösungen.

3. Wer insbesondere den armen Ländern diese Möglichkeiten nimmt, schaffte millionenfach neue Armut und Not.

4. Wer bei uns das Wirtschaftssystem abschaffen will, nimmt ebenfalls millionenfach Krankheit und Not in Kauf. Man kann weder Krankenhäuser betreiben noch die Ernährung sicherstellen, wenn man auf Öl, Fleisch und Landwirtschaft verzichtet.

4.Warum protestiert niemand gegen Indien und China,die 45% der Co2-Emission verantworten?


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 wedlerg 8. Oktober 2019 
 

Völlig losgelöst von Fakten

"Massives Fällen von Bäumen, Ausrottung des Tropenwaldes durch vorsätzliche Waldbrände, Ausdehnung von Agrarflächen und Monokulturen sind die Ursachen für die gegenwärtigen Ungleichgewichte des Klimas in der Region, aber wirken sich offensichtlich auch auf das Weltklima aus, und zwar in den sich häufenden katastrophalen Dürren und Überschwemmungen planetarischen Ausmaßes.“

jedoch:

1. Es gibt keine Statistik, die die Zunahme von Dürren und Überschwemmungen in den letzten 30 Jahren ausweist. Die Unwetter sind global weniger geworden. Die Niederschlagsmenge nimmt eher etwas zu. Hier Empirie-freier Narrativ von NGOs kommuniziert.

2. Der Regenwald ist wichtig. Allerdings ist er keine Lunge, die CO2 bindet. Der Regenwald produziert vielmehr auf Grund der reichhaltigen Flora und Fauna mehr CO2, als er bindet.

3. Der Ausbau von Ackerflächen ist stark rückläufig in Brasilien und war 6 mal so groß unter dem Sozialisten Lula.
4. Die Vorstellung eines Klimagggw. ist empirisch falsch.


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 girsberg74 8. Oktober 2019 
 

Ein durch und durch moderner Mensch, alles aus einem Stück.

Marx spricht vom Ausstieg aus fossilen Energieträgern.

Vielleicht läuft das bei ihm parallel zu seinem Ausstieg aus einer „fossilen Theologie“?


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 Tonika 8. Oktober 2019 
 

Zu Marx fällt mir nichts ein. Da kann man nur noch stoisch seinen Redeschwall ertragen.


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 Ad Verbum Tuum 8. Oktober 2019 

Fossile Energieträger?

Marx weiß aber auch, dass einer der Gründe für die Abholzung der tolle CO2-freie Biosprit aus Palmöl ist?
Absurditäten und Paradoxien allenthalben.
Die Klimakirche hofft vom aktuellen unvernünftigen Hype profitieren zu können, that's it.
Aufgabe der Kirche ist es sicher auf den falschen Umgang mit der Schöpfung hinzuweisen - technische Lösungen vorzuschlagen ist NICHT Kompetenz der Kirche!


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 queenbix 8. Oktober 2019 

Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Gestern rief mich ein Pensionär an und fragte besorgt, wie das wohl gehen soll ... In seinem Häuschen hat er eine herkömmliche Öl-Heizung, und der Kaminfeger sagte, er müsse wohl ab 2020 den gut funktionierenden Öl-Ofen ausbauen und eine neue alternative Anlage einbauen lassen.

"Wie soll man das finanzieren?", war seine Frage.

Wir wissen ja, dass die meisten Rentner "arme Schlucker" sind, die gerade so durchkommen.

Bischöfe mit 12.000 Euro Monatsgehalt und dergleichen haben natürlich kein Problem. Die meisten Katholiken wohnen vermutlich zur Miete, und diese Umrüstung wird gewiss von den Wohnungseigentümern auch den Mietern weitergegeben werden. Da wird nicht darauf geschaut, ob die Leute in die Armut fallen oder gar ausziehen müssen, weil sie es sich nicht leisten können.

Wo bleibt die Solidarität mit den Armen bei uns?


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 Bernhard Joseph 8. Oktober 2019 
 

Billiger linksgrüner Populimus eines saturierten deutschen Bischofs

"...deren Basis eine „neue Fortschrittsidee“ ist..."

Ist nicht gerade die durch die radikal säkulare Aufklärung postulierte Ideologie des Fortschritts selbst die Ursache für die Probleme, die wir heute bezüglich ungezügeltem Konsumdenken mit all seinen Folgen sehen?

Und ist dem Fortschrittsdenken nicht notwendig inhärent, dass es keine Grenzen des Fortschritts geben darf, so dass immer das technische Mögliche den letzten Maßstab des Handels abgibt.

Und wer legt auf welcher Basis verbindlich fest, welche Idee fortschrittlich ist und welche nicht?

Etwa die DBK vermittels des synodalen Weges?

China und Indien, um nur diese beiden zu nennen, wird die "neue Fortschrittsidee" sicher schwer beeindrucken und veranlassen, ihre wirtschaftlichen Expansionen zu stoppen.

Wenn Bischöfe Politik machen wollen, wird es nur peinlich!


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 Diadochus 8. Oktober 2019 
 

Erbärmliches Geschwätz

Da hätte der Kardinal besser geschwiegen. Das ist ein entsetzliches erbärmliches Geschwätz. Ihm sollte es zuerst um das Reich Gottes gehen, alles andere gibt Gott dazu. Die Folgen der Sünde und die Gefahr der ewigen Verdammnis sind ungleich schwerwiegender. Rettet eure Seelen.


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 Eliah 8. Oktober 2019 
 

Von wem nimmt er Aufträge an?

Wir haben den Auftrag, das Klima zu schützen? Von wem denn? Nimmt dieser Mensch Aufträge von der UNO an?


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 Kirchental 8. Oktober 2019 

Liebe kath.net Redaktion!

Ihr müsst euch da ganz schwer geirrt haben. Das muss das Statement von Annalena Baerbock sein. Das von Kardinal Marx, von einem katholischen Kardinal, kann es doch gar nicht sein - da kommt ja kein einziges mal das Wort Gott vor. So platt irdisch würde doch ein katholischer Kardinal nieeeeee reden!

Oder etwa doch? 🙊


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