Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  3. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  4. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  5. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  6. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  7. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  8. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  9. Wir waren wochenlang sehr diszipliniert, jetzt wird's unsinnig
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

Hin zur freudigen Neuheit des Evangeliums jenseits allen Pessimismus

20. Oktober 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus am Weltmissionssonntag: das Gebet ist der Motor der Mission. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am neunundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis. IN seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet ging Papst Franziskus von der zweiten Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an seinen jungen Mitarbeiter Timotheus aus: „Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung!“ (4,2).

Der Ton komme von Herzen: Timotheus müsse sich für die Verkündigung des Wortes verantwortlich fühlen und eine weitreichende Verpflichtung eingehen, die keine existenzielle Sphäre ausschließe. Diese Gefühle des heiligen Paulus sollten die aller Jünger Jesu sein, die berufen seien, Zeugen des Evangeliums in unserer Zeit zu sein, innerhalb dieser Menschheit, die manchmal widersprüchlich sei, aber von Gott unendlich geliebt werde.

Am heutigen Weltmissionssonntag sei es eine günstige Gelegenheit für jeden Getauften, sich der Notwendigkeit bewusst zu werden, bei der Verkündigung des Reiches Gottes durch ein erneutes Engagement zusammenzuarbeiten. Papst Benedikt XV. haBE Vor hundert Jahren das Apostolische Schreiben „Maximum illud“ verkündet, um der missionarischen Verantwortung der ganzen Kirche neuen Auftrieb zu verleihen. Er habe die Notwendigkeit verspürt, die Mission in der Welt zu verbessern, damit sie von jeglicher kolonialen Verkrustung befreit und frei von den Bedingungen der expansionistischen Politik der europäischen Nationen sei.

In dem veränderten Kontext von heute sei die Botschaft von Benedikt XV. immer noch aktuell und ermutige uns, die Versuchung zu überwinden, auf sich selbst zu verweisen und jede Form von pastoralem Pessimismus zu zeigen, um sich der freudigen Neuheit des Evangeliums zu öffnen. In unserer Zeit, die von einer Globalisierung geprägt sei, die die Besonderheit der Völker unterstützen und respektieren sollte und stattdessen immer noch unter der Homologisierung und den alten Machtkonflikten leide die Kriege schürten und den Planeten ruinierten, seien die Gläubigen aufgerufen, die Botschaft des Evangeliums überall zu verkünden. Christus sei unser Friede und in ihm sei jede Spaltung überwunden, „in ihm allein ist das Heil jedes Menschen und jedes Volkes“.

Um die Mission vollständig zu leben, gebe es eine unabdingbare Voraussetzung: das Gebet, ein inbrünstiges und unaufhörliches Gebet, gemäß der Lehre Jesu, die auch im heutigen Evangelium verkündet werde, in der er ein Gleichnis über die Notwendigkeit, immer zu beten, erzähle (Lk 18,1). In der Tat sei das Gebet die erste Kraft der Verkündigung! Missionare sind in erster Linie Männer und Frauen im Gebet, die den Glauben an die ständige Verbindung mit dem Herrn pflegten, um den Schwierigkeiten der Evangelisierung zu begegnen. Gleichzeitig sei das Gebet die erste Unterstützung des Volkes Gottes für die Missionare, voller Zuneigung und Dankbarkeit für ihre schwierige Aufgabe, das Licht und die Gnade des Evangeliums denjenigen zu verkünden und zu geben, die es noch nicht empfangen hätten.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 20. Oktober 2019 

Hin zur freudigen Neuheit des Evangeliums

Sicher, solange man dabei die Freude zur ewigen Wahrheit nicht verliert.


13

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Der Heilige Geist und die Mission
  2. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  3. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  4. Jesus – der Weg in den Himmel
  5. Die zwei Stimmen – des Guten und des Feindes
  6. Vom ‚Wenn’ zum ‚Ja’: der Weg von unten nach oben
  7. Die Barmherzigkeit Christi
  8. Das Entstehen des Auferstehungsglaubens und der qualitative Sprung
  9. ANGELUS
  10. Das Leben in Christus – die Steine des Todes entfernen








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  6. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  7. Die Kirche von morgen
  8. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  9. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  10. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz