Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Mit der Antifa in einem Boot

21. Oktober 2019 in Kommentar, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jusos und SPD möchten in Berlin den Verein "Pro Femina" verbieten. Damit möchte die SPD in Berlin dem Grunde nach die Anschläge, die durch die Antifa begangen wurden, politisch legitimieren. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Erst vor wenigen Tagen wurde in Berlin in die Beratungsstelle von Pro Femina in Berlin eingebrochen. Dabei wurde diese verwüstet und mit Hassparolen beschmiert. Der Rechtsstaat hat in einem solchen Fall die Aufgabe, die Straftat aufzuklären und grundsätzlich an der Seite des Opfers zu stehen.

Laut Aussage von Pro Femina haben die Strafverfolgungsbehörden ihnen allerdings schon signalisiert, dass eine Aufklärung der Straftat unwahrscheinlich sein werde. Es gebe schlicht zu viele linksradikale Straftaten. Auf diesen Umstand wird auch von Fachleuten immer wieder hingewiesen. Das Programm „Demokratie fördern“ der Bundesregierung wäre gefordert, für eine gewaltfreie Auseinandersetzung in der Demokratie zu arbeiten. Man ist aber, wie es scheint, auf dem linken Auge blind.

Alle staatstragenden Parteien, die sich einer freiheitlichen Agenda verpflichtet wissen, sind grundsätzlich gehalten, ebenfalls die betroffenen Opfer einer Straftat zu unterstützen. Das gilt in einer freiheitlichen Demokratie auch dann, wenn weltanschauliche Unterschiede zwischen dem Opfer und der politischen Partei bestehen.


Freiheitliche Demokraten sollten gegen Straftäter aller Art, besonders aber gegen jene, die die Freiheit bedrohen, zusammenhalten.
Im Gegensatz dazu machen sich Teile der SPD Berlin gerade nicht nur die Ansichten, sondern auch die Absichten der gewaltbereiten Antifa in Berlin zu eigen. Die Jusos Berlin und die SPD-Kreisdelegierten aus Steglitz-Zehlendorf fordern in zwei gleichlautenden Anträgen für den Berliner Landesparteitag ein Verbot von Pro Femina in Berlin.

Damit soll die SPD in Berlin dem Grunde nach die Anschläge, die durch die Antifa begangen wurden, politisch legitimieren.

Solch eine Maßnahme hätte natürlich keinen Bestand in unserem Land, denn solche eine gegen die Freiheit gerichtete Maßnahme wäre ein Verstoß gegen die freiheitliche Grundordnung unseres Landes. Das Grundgesetz schützt nach einschlägiger Rechtsprechung das Leben eines Menschen von Anfang an. Das heißt, dass auch der ungeborene Mensch unter dem Schutz der Verfassung steht.

Die Absicht von Teilen der SPD in Berlin und die dabei verwendete Sprache, die sich gegen das Recht auf Leben für jeden Menschen richtet, muss ein Alarmsignal sein, welches jeden Demokraten im Land aufschrecken sollte. Wird die Möglichkeit untersagt, eine Frau im Schwangerschaftskonflikt unbedingt zu unterstützen und ihr die nötige Hilfe zu geben, ihr Kind auszutragen, beschneidet dies die Freiheit in unserem Land in nicht unerheblichem Maße.

Zwar ist es nicht neu, dass die extreme Linke überall auf der Welt auch extrem gegen das Lebensrecht spricht und handelt, doch neu ist, dass derartig radikales Denken in die Reihen einer den Schwächsten der Gesellschaft verpflichteten Partei Einzug gehalten hat. Schon in der Antike war bekannt, das Christen ihre Kinder nicht töten oder aussetzen. Schon seit Alters her sind Christen dafür bekannt, sich für den Schutz und die Bewahrung und nicht zuletzt für die Würde des menschlichen Lebens einzusetzen. Ein Verbot von Pro Femina in Berlin würde das Engagement für das Leben nicht beenden. Christen geben Zeugnis – auch Zeugnis für das Leben – gegen alle Widerstände. Es würde auch nach einem Verbot von Pro Femina Beratung für das Leben in Berlin geben. Das ist sicher.

Für die SPD in Berlin kommt es jetzt zum Schwur. Ist sie noch eine Partei der Freiheit und damit eine Partei, die zumindest zulässt, dass andere Menschen Leben erhalten und schützen wollen oder schlägt sie sich vollends auf die Seite derer, die eine Kultur des Todes etablieren wollen. Es wäre im Gegenteil mal an der Zeit, dass sich die SPD erklärt, wie sie es mit den radikalen und teilweise gewaltbereiten Abtreibungsbefürwortern hält, die Lebensschützer in Berlin aggressiv bedrohen und vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Kaum vorstellbar, dass sich eine Partei wie die SPD mit diesen gemein macht.

Pro Femina, die derzeit in Berlin trotz Angriffen und politischen Drohungen weiter machen, haben aufgerufen, in eine Petition an die SPD zu unterzeichnen, diese unseligen Anträge abzulehnen und damit allen freiheitlich gesinnten Menschen ein Signal zu geben, dass die SPD noch für die Freiheit in unserem Land einsteht. Es wäre zu wünschen, denn noch nie in den vergangenen siebzig Jahren war die Freiheit in Deutschland in so vielen Bereichen und so massiv bedroht, wie in unseren Tagen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Was auch immer Synodalität sein soll
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  8. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  9. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  10. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz