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"Missio"-Chef Wallner: Kirche braucht Mission statt Resignation20. Oktober 2019 in Österreich, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Leiter der Päpstlichen Missionswerke bei Gottesdienst am Weltmissionssonntag im Stephansdom: "Wir müssen wieder lernen für die Schönheit des Glaubens zu werben"
Wien (kath.net/KAP) Die Christen in Österreich "müssen wieder lernen für die Schönheit des Glaubens zu werben". Das hat der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ("Missio"), P. Karl Wallner, beim Gottesdienst am Weltmissionssonntag im Wiener Stephansdom betont. Der Glaube werde heute nicht mehr wie früher selbstverständlich von Eltern an Kinder weitergegeben. Die schrumpfende Kirche in Europa brauche in dieser Situation "Mission statt Frustration", also "statt Resignation das Zugehen auf diejenigen, die nicht mehr oder noch nicht Christen sind". Dies sei nicht nur der Job von Pfarrern, Diakonen, Pastoralassistentinnen oder Religionslehrern, sondern von allen Gläubigen, hielt Wallner fest: "Wir alle haben diese Sorge mitzutragen." Die Messe stand im Zeichen des aktuellen "Außerordentlichen Monats der Weltmission" sowie der traditionellen Kirchensammlung der Päpstlichen Missionswerke zur Sicherung der nötigsten Mittel für die pastoralen und sozialen Aufgaben der weltweit 1.100 ärmsten Diözesen. Im Rahmen der nach kirchlichen Angaben "größten Solidaritätsaktion der Welt" wurde wie in allen anderen Ländern auch in Österreich am Sonntag in den Kirchen für Menschen in den ärmsten Weltregionen gebetet und um Spenden für "Missio"-Projekte ersucht. 
Heuer bildete der traditionelle Weltmissionssonntag gleichzeitig einen der Höhepunkte des von Papst Franziskus für Oktober ausgerufenen Monats der Weltmission. Der Papst habe sich diesen Monat für die Weltkirche gewünscht, "weil er klar erkannt hat, dass wir ein Problem haben", sagte Missio-Chef Wallner: "Wir sind zu wenig missionarisch. Viele Menschen kennen Christus noch nicht oder zu wenig oder nicht mehr - und wir tun zu wenig, dass sich das ändert." Papst Franziskus selbst wolle "eine missionarische Kirche mit einer Mentalität des Hinausgehens, einer Mentalität des Entwickelns von neuen Ideen, um den Menschen das Evangelium zu bezeugen", betonte Wallner. Franziskus lebe dies auch vor: "Er geht selber auf alle zu, besucht Arbeiterfamilien, lädt Obdachlose zum Essen ein und bevorzugt auf seinen Pastoralreisen Länder, wo die Christen eine Minderheit sind." "No mission - no church. Also: keine Mission, keine Hinausgehen: keine Kirche", hielt auch der Wiener Weihbischof Franz Scharl bei dem Gottesdienst im Stephansdom fest, der zusammen mit zahlreichen Katholiken aus den 22 in Wien vertretenen anderssprachigen asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Gemeinden gefeiert wurde, die auch für die musikalische Gestaltung sorgten. Gerade mit Blick auf diese Gemeinden erlebe man, "dass die katholische Kirche Weltkirche ist" sowie die Kraft der Kirche in Afrika, Asien oder Südamerika, betonten Scharl und Wallner. Den Katholiken in diesen Weltregionen "müssen wir kraftvoll helfen, denn dort wächst alles", rief Missio-Nationaldirektor Wallner auf. Auf Reisen zu Missio-Projekten in aller Welt erlebe er volle Priesterseminare und lebendige Gottesdienste: "Beten wir heute für sie, spenden wir für sie, unterstützen wir sie." Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten Foto (c) Missio
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Lesermeinungen| | lesa 21. Oktober 2019 | |  | Die Verbindung mit dem Weinstock wieder suchen ist die erste Voraussetzung Als erstes muss sich die Kirche selbst missionieren. Ohne dass sie sich schleunigst um die Wahrheit kümmert (angefangen vom Verzicht auf die die Offenbarungswahrheit verzerrenden Gendersprache) kann sie es vergessen. Ein die Verwirrung vergrößernder Aktionismus schadet mehr als er nützt. Was Joh Paul II. von der Einheit sagt wird, gilt auch von der Mission. "Die von Gott gewollte Einheit kann nur in der gemeinsamen Zustimmung zur Unversehrtheit des Inhalts d. geoffenbarten Glaubens Wirklichkeit werden. (Joh.Paul II., Ut unum sint, 18) |  3
| | | | | Stefan Fleischer 21. Oktober 2019 | |  | ceterum censeo Mission ist überlebenswichtig für unsere Kirche. Nur sollte man sich endlich wieder einig werden, mit welcher Lehre, mit welchem Glauben wir zu den Menschen gehen, mit der Illusion einer besseren Welt hier und jetzt oder mit der Botschaft von unserer Erlösung aus Sünde und Schuld durch das Kreuz Christi. Es bringt nichts, den Menschen erzählen wie sie die Liebe Gottes erfahren können, wenn wir sie nicht lehren, wie sie Gott ihre Liebe zu ihm zeigen können. Und dazu gehört ganz klar die Aussage des Herrn: «Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21) |  7
| | | | | buscar 21. Oktober 2019 | | | | „Mission“ war bei uns in Deutschland die letzten Jahrzehnte eher ein „Pfui-Wort“, altmodisch, reaktionär und nur im Zusammenhang mit finanzieller Unterstützung zu verwenden. |  7
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