Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

"Missio"-Chef Wallner: Kirche braucht Mission statt Resignation

20. Oktober 2019 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Leiter der Päpstlichen Missionswerke bei Gottesdienst am Weltmissionssonntag im Stephansdom: "Wir müssen wieder lernen für die Schönheit des Glaubens zu werben"


Wien (kath.net/KAP) Die Christen in Österreich "müssen wieder lernen für die Schönheit des Glaubens zu werben". Das hat der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ("Missio"), P. Karl Wallner, beim Gottesdienst am Weltmissionssonntag im Wiener Stephansdom betont. Der Glaube werde heute nicht mehr wie früher selbstverständlich von Eltern an Kinder weitergegeben. Die schrumpfende Kirche in Europa brauche in dieser Situation "Mission statt Frustration", also "statt Resignation das Zugehen auf diejenigen, die nicht mehr oder noch nicht Christen sind". Dies sei nicht nur der Job von Pfarrern, Diakonen, Pastoralassistentinnen oder Religionslehrern, sondern von allen Gläubigen, hielt Wallner fest: "Wir alle haben diese Sorge mitzutragen."
Die Messe stand im Zeichen des aktuellen "Außerordentlichen Monats der Weltmission" sowie der traditionellen Kirchensammlung der Päpstlichen Missionswerke zur Sicherung der nötigsten Mittel für die pastoralen und sozialen Aufgaben der weltweit 1.100 ärmsten Diözesen. Im Rahmen der nach kirchlichen Angaben "größten Solidaritätsaktion der Welt" wurde wie in allen anderen Ländern auch in Österreich am Sonntag in den Kirchen für Menschen in den ärmsten Weltregionen gebetet und um Spenden für "Missio"-Projekte ersucht.


Heuer bildete der traditionelle Weltmissionssonntag gleichzeitig einen der Höhepunkte des von Papst Franziskus für Oktober ausgerufenen Monats der Weltmission. Der Papst habe sich diesen Monat für die Weltkirche gewünscht, "weil er klar erkannt hat, dass wir ein Problem haben", sagte Missio-Chef Wallner: "Wir sind zu wenig missionarisch. Viele Menschen kennen Christus noch nicht oder zu wenig oder nicht mehr - und wir tun zu wenig, dass sich das ändert."
Papst Franziskus selbst wolle "eine missionarische Kirche mit einer Mentalität des Hinausgehens, einer Mentalität des Entwickelns von neuen Ideen, um den Menschen das Evangelium zu bezeugen", betonte Wallner. Franziskus lebe dies auch vor: "Er geht selber auf alle zu, besucht Arbeiterfamilien, lädt Obdachlose zum Essen ein und bevorzugt auf seinen Pastoralreisen Länder, wo die Christen eine Minderheit sind."

"No mission - no church. Also: keine Mission, keine Hinausgehen: keine Kirche", hielt auch der Wiener Weihbischof Franz Scharl bei dem Gottesdienst im Stephansdom fest, der zusammen mit zahlreichen Katholiken aus den 22 in Wien vertretenen anderssprachigen asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Gemeinden gefeiert wurde, die auch für die musikalische Gestaltung sorgten.

Gerade mit Blick auf diese Gemeinden erlebe man, "dass die katholische Kirche Weltkirche ist" sowie die Kraft der Kirche in Afrika, Asien oder Südamerika, betonten Scharl und Wallner. Den Katholiken in diesen Weltregionen "müssen wir kraftvoll helfen, denn dort wächst alles", rief Missio-Nationaldirektor Wallner auf. Auf Reisen zu Missio-Projekten in aller Welt erlebe er volle Priesterseminare und lebendige Gottesdienste: "Beten wir heute für sie, spenden wir für sie, unterstützen wir sie."

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) Missio


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  8. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  9. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  10. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  3. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  4. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  5. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  6. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  7. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  8. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  9. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  10. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  11. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  14. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz