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El Salvador: Unschuld eines Priesters nach drei Jahren festgestellt

23. Oktober 2019 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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José Antonio Molina wurde beschuldigt, Jugendliche sexuell belästigt zu haben – Erzbischof von El Salvador und Papst hatten ihn sofort aus Amt entfernt – Jetzt stellt sich heraus: Anschuldigung war glatte Lüge, dies gaben die Beschuldiger jetzt zu


San Salvador (kath.net)
Vor drei Jahren wurde Don José Antonio Molina, ein Priester aus San Salvador, durch ein Eilverfahren wegen angeblicher Pädophilie direkt vom Papst suspendiert und aus allen Ämtern und Funktionen entlassen. Gegen die damalige Entscheidung konnte der Priester keinen Einspruch erheben. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die damalige Anklage offensichtlich völlig falsch war. Ein Zivilgericht in El Salvador hat jetzt festgestellt, dass der Priester unschuldig ist, und hat seine Ehre wieder hergestellt. Isaí Ernesto Mendoza, der damalige Ankläger, gab dies inzwischen sogar zu. Ursprünglich hatte Isaí Ernesto Mendoza behauptet, dass er in den Jahren 1993 bis 1996 von dem Priester sexuell belästigt worden sei. Jetzt wurde vom Gericht klargestellt, dass diese Behauptung eine Lüge war. Isaí Ernesto Mendoza hat sich inzwischen sogar öffentlich bei Don Antonio Molina entschuldigt.

Auch zwei weitere Frauen, die dem Priester damals ähnlicher Vergehen beschuldigt hatten, haben inzwischen die Behauptung zurückgezogen.

Don Antonio hat inzwischen das Gericht ersucht, den Bericht dem Erzbistum und an die Nuntiatur zu übermitteln.

In lokalen Medien erklärte der Priester: „Ich bin zufrieden. Die Wahrheit wird sich immer über die Lüge durchsetzen. Ich verzeihe Cinty und Karen Gutierrez und auch Isaí Ernesto Mendoza Martinez, den ich nicht einmal kannte.“


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Lesermeinungen

 Einsiedlerin 24. Oktober 2019 
 

Medien

Und geht diese Nachricht nun um die ganze Welt, damit der Ruf dieses Priesters wieder hergestellt ist? Nein? Also ich hab außer HIER nirgends was vernommen. Der heilige Pfarrer von Ars stehe allen zu Unrecht diffamierten Priestern besonders bei!


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 Andrzej123 24. Oktober 2019 
 

Es ist rührend,

zu lesen, wie doch manche, die bzgl der gegenwärtigen Offiziellen der kath. Kirche klarsichtig geworden sind, doch immer noch voller Zutrauen in Ersatzreligiöses sind.
Der "Rechtsstaat" und die "Unschuldsvermutung" oder gar "Rechte" sind so etwas, von dem man in der Schule hört und was einem heute von der Propaganda auf den Straßen entgegen lächelt.
Wer diese säkulare "Kirche" näher besieht oder gar von innen kennenlernt, kommt bald zu einer Erkenntnis des inneliegenden Schreckens, wie ihn uns schon Kleist, Tolstoi und Kafka u.a. ausführlich
vor Augen geführt haben .... und zwar ganz unabhängig davon, ob sie sich nun "angelsächsisches" oder "europäisches" Rechtssystem nennt.
Dort, wo sich politische Agitation zurückhält, geht's so einigermaßen (vermutlich sogar in Nordkorea beim Streit unter Nachbarn).
Dort, wo der politische Aktivismus wütet, wird's zum Fürchten... wenn auch hierzulande nicht so vulgär brutal, wie manch anderen Orts.


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 athanasius1957 24. Oktober 2019 
 

Das Angloamerikanischs Rechtssystem

fördert diese fragwürdigen Urteile, da es ein case law ist im Gegensatz zum europäischen paraphierten Recht.
Vor Jahren wurde Ähnliches schon bei Scheidungsurteilen nachgewiesen, wo Väter ihr Besuchsrecht verwirkt haben bzw wg Kindesmißbrauch verurteilt worden sind, nachdem Fotos von Vätern mit ihren Kindern in der Badewanne als Mißbrauch gewertet worden sind.


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 queenbix 24. Oktober 2019 

Die Zahl unschuldiger Priester ist relativ hoch

gemessen an der Gesamtzahl der Anschuldigungen. Bereits vor 3 bis 4 Jahren stieß ich auf ein Buch, das in den USA herausgebracht wurde und in dem unschuldig angeklagte und verurteilte Priester aufgelistet wurden.


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 Mystery 24. Oktober 2019 

Ich befürchte,

dass solche falsche Anschuldigungen gegen Geistliche in Zukunft noch öfters vorkommen werden, da der Böse alle Priester schachmatt setzen und ihnen die Hände binden will. Doch am Ende wird die Wahrheit herauskommen und siegen, auch wenn die Betroffenen schrecklich leiden müssen.


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 Passero 23. Oktober 2019 
 

Bischöfe, die ihre eigene Haut retten wollen

@elisabetta
Während in der staatlichen Rechtsordnung die Unschuldsvermutung gilt, scheint seit Jahren in vielen Diözesen die Schuldvermutung zu gelten: Der Verdächtigte wird suspendiert, entfernt, „beurlaubt” (wann ist dieser „Urlaub”, der oft ein Albtraum ist, zu Ende???). Der Verdächtigte verliert dadurch oft den guten Ruf. Und wenn die Unschuld festgestellt wird, wer stellt den guten Ruf wieder her?
In den Fällen von zu unrecht Beschuldigten und „Entsorgten” kann ich aus dem Mund ihrer Bischöfe, Generalvikare usw. die Worte Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit usw. gar nicht mehr hören!


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 Ehrmann 23. Oktober 2019 

Hat niemand die Anordnungen von P.F. zum Umgang mit Mißbrauchstätern gelesen??

Da steht alles drin, was gegen einen Geistlichen getan werden kann und muß, der des Mißbrauchs beschuldigt wird! Wann auch immer(KEINE VERJÄHRUNG!), wie auch immer,zu recht oder zu unrecht, wie sicher oder nicht - nur der Anzeiger bleibt geschont, .. JEDER kann dadurch eliminiert werden - von einer Rehabilitation ist keine Rede. Reuige Verleumder sollten aber nicht zu hart bestraft werden - sonst wagt er (sie) es nicht, sich zu outen - wenn sie reuig sind, werden sie vielleicht von selbst dem zu Unrecht Beschuldigten zur Seite stehen, denn eine Rehabilitation, möglichst mit Entschuldigung durch den Vatikan wegen unrechten Urteilens íst kaum zu erwarten. Hoffentlich melden noch Viele ihre Falschmeldungen, sodaß vielleicht diese Verfahrensordnung geändert wird ...hoffen und beten wird man noch dürfen.


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 lesa 23. Oktober 2019 

Gott, der gerechte Richter wird ihnen unverzüglich Recht verschaffen

Am Sonntag hatten wir das Evangelium von der Witwe, die dem ungerechten Richter keine Ruhe ließ, bis er ihr Recht verschaffte. Die Heilige Schwester Faustyna, die Botin der göttlichen Barmherzigkeit, sagte, dass Gott die Gebete für noch andere wirksam werden lässt, als für jene, die wir speziell bete. Möge der Herr alle unschuldig Angeklagten befreien, während wir immer wieder für Kardinal Pell beten!
Im Buch Daniel steht die Geschichte der Susanna. Eines Tages werden alle das gerechte Urteil empfangen, und sei es erst in der Ewigkeit. Für immer.


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 buscar 23. Oktober 2019 
 

Vor gut einem Jahr schrieb Manfred Lütz

über die von den Bischöfen so sehr geschätzte MHG-Studie:
„An keiner Stelle wird auch nur diskutiert, dass die jetzt durch die Medien gehenden 1670 beschuldigten Kleriker eben gerade keine „Täter“ sind. Wie sich aus den gemeldeten Zahlen einer Diözese ergibt, waren dort 6 % der gemeldeten Fälle staatsanwaltlich dokumentierte Falschbeschuldigungen und 34% der gemeldeten Fälle „Aussage-gegen-Aussage-Situationen“, wo man es aus welchen Gründen auch immer versäumt hatte, die Beschuldigungen wissenschaftlich korrekt zu klären. Nur in 60% aller genannten Beschuldigungen ist also die Beschuldigung zweifelsfrei bewiesen.“


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 elisabetta 23. Oktober 2019 
 

@martin fohl

Ja, solche Verleumder und Lügner sollten zu einem empfindlichen Schadensersatzbetrag verdonnert werden, eine Entschuldigung scheint mir zu billig. Und wie wird im Vatikan eigentlich die Unschuldsvermutung gehandhabt?


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 Chris2 23. Oktober 2019 
 

Erinnert an die Hexenjagd gegen Brett Kavanaugh,

Trumps Richterkandidaten. Es ist bemerkenswert, dass Linke "Aktivisten" gegen Kindstötungsnichtbefürworter jedes Mittel recht ist, sie notfalls auch "über Leichen gehen" und eine soziale Vernichtung oder gar Suizid in Kauf nehmen. Aber warum auch nicht, wenn man die Tötung völlig wehrloser Kinder ni ht nur staatlich subventioniert, sondern auch noch als "Menschenrecht" definiert sehen will...


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 martin fohl 23. Oktober 2019 
 

Für unschuldig Verurteilte

müsste auch ein dementsprechend hoher Schadensersatzbetrag gezahlt werden, wie es bei Missbrauch der Fall ist!


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 Herbstlicht 23. Oktober 2019 
 

korrigieren

José Antonio Molina wurde aus dem Amt entfernt.
Da sich seine Unschuld herausgestellt hat, gebietet es die Gerechtigkeit, ihn wieder in den priesterlichen Dienst zu nehmen und Franziskus seine damalige Entscheidung recht schnell korrigiert.


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 Hubert_2 23. Oktober 2019 
 

Ich meinte eigentlich speziell:

...die katholische Kirche in Deutschland


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 Hubert_2 23. Oktober 2019 
 

Ich befürchte,

dass die katholische Kirche, mit einer allzu bereitwilligen Anerkennung von Missbräuchen, Anreize zu unberechtigen Klagen schaffen könnte. Schadensersatzzahlungen bis zur Höhe von 400.000€ sind ja exorbitant.


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 hortensius 23. Oktober 2019 
 

Das Leid der unschuldigen Opfer ist unermesslich. Die oft hohen Zahlungen verführen gar manchen zu falschen Anschuldigungen.


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 hortensius 23. Oktober 2019 
 

In vielen Fällen dürfte die Wahrheit erst in der Ewigkeit sichtbar werden. Das Leid der unschuldigen


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 Eremitin 23. Oktober 2019 
 

Und das werden nicht die einzigen Lügenfälle

sein....


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 serafina 23. Oktober 2019 
 

Lügen haben bekanntlich kurze Beine

Tragisch und unfassbar, was diesem Priester widerfahren ist! Aber die Wahrheit siegt immer - auch wenn es manchmal lange dauert und aussichtslos erscheint. Gott sei Lob und
Dank.
Möge es bei Kardinal Pell ebenfalls gut ausgehen.


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 Nikolaus 23. Oktober 2019 
 

Vor Jahren hat ein Kripobeamter, der sehr viel mit Missbrauchsfällen zu tun hat, bei einem Vortrag gesagt, dass er froh ist, keine kirchliche Anstellung zu haben. Es erschüttert ihn, wie in vielfacher Hinsicht mit dem Thema Missbrauch umgegangen wird (einerseits in der Nichtbeachtung bis hin zur Überreaktion). Und er meinte, dass das Vorgehen völlig unprofessionell sei.

Ein besonderes Beispiel (nicht vom Kripobeamten, sondern von mir): Zölibat würde scheinbar zwangsläufig zu Missbrauch führen! Wer die Zahlen anschaut: Fast alle!!! sexuellen Missbräuche wurden innerkirchlich durch homosexuell veranlagte Männer begangen! Da hilft aber auch eine Änderung der Zölibatsforderung nichts!!!


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 mphc 23. Oktober 2019 

Was muss dieser arme Priester gelitten haben!!!

Ausgegrenzt und verachtet wird das vermutlich auch psychische Folgen bis zu einer Krankheit gehabt haben.
Ich kenne einen eifrigen Priester, nicht wegen Sex angeklagt wurde, sondern wegen Ausnützung eines "Autoritätsverhältnisses".
Zivilrechtlich wurde er schon freigesprochen, jetzt wartet er noch auf seine Verhandlung im Vatikan.


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 CALIFAX 23. Oktober 2019 

Vorauseilender Mediengehorsam,

wenn es opportun erscheint. Typisch in diesem Pontifikat!

Das gleiche gilt für den unschuldigen Kardinal Pell, dessen Opfergesinnung natürlich ein Segen ist.


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 Winrod 23. Oktober 2019 
 

Es ist erschütternd,

wie sich auch in der katholischen Kirche der Verdacht gegen die Wahrheit durchsetzen kann. Man hat offenbar die Geduld verloren, einen "Fall" genügend zu untersuchen.


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