Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  2. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  15. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich

US-Politikerin Harris will Priorität für ‚reproduktive Gesundheit’

4. November 2019 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dazu zählt für sie insbesondere der leichte und möglichst uneingeschränkte Zugang zu Abtreibungen.


Iowa City (kath.net/LifeNews/jg)
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat bei Wahlveranstaltungen im Bundesstaat Iowa ihre äußerst liberale Abtreibungspolitik konkretisiert.

Alle Präsidentschaftskandidaten müssten ihre Position zur „reproduktiven Gesundheit“ klar äußern. Sie sei der Ansicht, dass diese Priorität haben müsse, sagte Harris. Sie hätte mit den Teilnehmern einer Podiumsdiskussion lange über die Probleme der Gesundheitsversorgung gesprochen, doch seien keine Fragen über „reproduktive Gesundheit“ gestellt worden, obwohl diese die Hälfte der Bevölkerung betreffe, sagte sie der Zeitung The Daily Iowan.


Der Begriff „reproduktive Gesundheit“ und „reproduktive Rechte“ bezieht sich auf Maßnahmen der Familienplanung. Dazu gehören nicht nur die Gesundheitsversorgung von Kleinkindern und die Versorgung schwangerer Frauen, sondern auch Verhütungsmittel und Abtreibung.

Harris kam direkt auf die Abtreibung zu sprechen, als sie Staaten wie Alabama vorwarf, den „Bezug zur Realität verloren“ zu haben, indem sie es „wagen, das Recht der Frau auf reproduktive Gesundheitsversorgung“ einzuschränken. Alabama hat ein Gesetz verabschiedet, das Abtreibungen bis auf wenige Ausnahmen unter Strafe stellt. Die Strafandrohung gilt nur für Ärzte, nicht für Frauen, die eine Abtreibung hatten.

Sie wolle Gesetzen wie dem in Alabama einen Riegel vorschieben, sagte die Politikerin. Ihr Vorschlag zur Regelung der „reproduktiven Rechte“ enthält eine Auflage für Bundesstaaten. Diese müssten Gesetze, mit denen der Zugang zur Abtreibung eingeschränkt wird, dem Justizministerium in Washington vorlegen, das sie auf ihre Vereinbarkeit mit dem Urteil „Roe v. Wade“ überprüfen solle.

Dies widerspricht der Verfassung der USA, schreibt LifeNews. Die Bundesregierung habe nicht die Kompetenz, den Bundesstaaten vorzuschreiben, welche Gesetze sie erlassen oder nicht erlassen dürften.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  4. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  5. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  8. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  9. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  10. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  5. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  12. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  15. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz