Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  6. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. Zeitliche und ewige Zukunft
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  15. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch

Das Christentum gelangt nach Europa.

30. Oktober 2019 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Ankunft des Christentums in Europa und der Beginn eines Prozesses der Inkulturation, der bis heute fortdauert. Das Besondere der weiblichen Gastfreundschaft. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir kamen zu dem Schluss, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden“ (Apg 16,9-10). ).

In der heutigen Katechese zur 34. Generalaudienz des Jahres 2019 setzte Papst Franziskus seine Reihe der Betrachtungen über die Apostelgeschichte fort. Vor den Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz widmete er die vierzehnte Katechese dem Thema: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! – Der christliche Glaube gelangt nach Europa“.

Die Apostelgeschichte erzähle, wie Paulus sich auf seinen Missionsreisen ganz der Führung des Heiligen Geistes überlasse, so der Papst. Auf eine nächtliche Vision hin breche er sofort nach Mazedonien auf, um dort das Evangelium zu verkünden. Unterwegs treffe er auch auf die Purpurhändlerin Lydia. „Der Herr öffnete ihr das Herz“ (Apg 16, 14), so dass sie Christus in ihr Leben aufnehme und alle, die zu Christus gehören.


Sie gewähre Paulus und seinem Begleiter Silas Gastfreundschaft. Damit ereigne sich die Ankunft des Christentums in Europa und der Beginn eines Prozesses der Inkulturation, der bis heute fortdauere.

Diese typisch weibliche Gastfreundschaft, von der im Neuen Testament wiederholt die Rede sei, sei ein entscheidendes Merkmal der Hauskirchen, „in denen die ersten Christen zusammenkamen, um das Evangelium miteinander zu teilen und weiterzugeben“.

Doch schon kurze Zeit später fänden sich Paulus und sein Begleiter in den wenig gastlichen Mauern des Gefängnisses wieder. Sie klagten dennoch nicht, „sondern preisen den Herrn“. Dieses Gotteslob setze eine ungeheure Energie frei, die im wahrsten Sinne des Wortes ihre Ketten sprenge und schließlich sogar dazu führe, dass auch der Gefängniswärter zum Glauben komme, sich und die Seinen taufen lasse und die Freiheit der Kinder Gottes und die Freude des Glaubens selbst erleben dürfe.

„Bitten wir den Heiligen Geist auch heute um ein offenes Herz“, so Franziskus abschließend, der betonte, dass der Heilige Geist der Protagonist der Mission sei, „das für Gott empfänglich und für seine Brüder und Schwestern wie das von Lydia gastfreundlich ist, und um einen kühnen Glauben wie den von Paulus und Silas, der in der Lage ist, unsere Ketten und jene der uns nahe Stehenden zu brechen vermag“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Ein herzliches Willkommen den Pilgern deutscher Sprache, insbesondere der Gruppe aus der Pfarrei Sankt Martin Deggendorf in Begleitung von Weihbischof Josef Graf. Bitten wir den Heiligen Geist um ein offenes Herz, das empfänglich für Gott und gastfreundlich gegenüber den Brüdern und Schwestern ist. Bitten wir auch um einen mutigen Glauben, der uns wirklich frei macht.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  9. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  10. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Vorbehaltlos Ja zum Leben!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz