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Englische Vatikanübersetzung hat wichtige Auslassung

31. Oktober 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Journalisten erhielten bei Vatikanpressekonferenz Übersetzung des spanischen Abschlussdokumentes der Amazonas-Synode ausgeteilt: Forderung nach Prüfung von Zulassung von Frauen zum Amt des Lektors und des Akolythen fehlt.


Vatikan (kath.net) Die inoffizielle Übersetzung des Abschlussdokumentes der Amazonas-Synode zeigt gegenüber ihrem spanischen Urtext eine Auffälligkeit: Die Forderung nach Prüfung von Zulassung von Frauen zum Amt des Lektors und des Akolythen fehlt. Unklar ist, ob sie versehentlich oder absichtlich ausgelassen wurde.


„LifeSiteNews“ dokumentiert den Text, der in der spanischen Ausgabe des Abschlussdokumentes zu finden ist. Dort liest man in § 102: „Wir bitten Sie, das Motu Propio des hl. Paul VI., Ministeria quaedam, zu überprüfen, damit entsprechend ausgebildete und vorbereitete Frauen auch die Dienstämter des Lektors und des Akolythen erhalten, neben anderen, die weiterentwickelt werden sollten. Doch fehlt dieser Abschnitt in der „inoffiziellen“ Arbeitsübersetzung, die Journalisten während einer Pressekonferenz am 26. Oktober im Vatikan erhalten haben. LifeSiteNews hat die Pressestelle des Heiligen Stuhls um Stellungnahme gebeten.

Diese kleineren Dienstämter zählen zu den Aufgaben, die ein werdender Priester erhielt, dann folgten die Weihen zum Subdiakon, Diakon und das zum Priester. Noch heute werden künftige Priester und ständige Diakone in einem offiziellen Akt zu diesen Verantwortungen berufen.


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Lesermeinungen

 elmar69 31. Oktober 2019 
 

Künstliche Aufregung

Man kann dem Nachtrauern, dass seit fast 50 Jahren diese Dienste nicht mehr mit dem Werdegang zur Priesterweihe verknüpft sind.

In Deutschland (und vermutlich weite Teile Europas) sind diese Dienste doch längst für Frauen geöffnet - war das am Amazonas wirklich noch anders?

Vor diesem Hintergrund macht der Absatz hierzulande einfach keinen Sinn.

Ich sehe in dem Weggelassenen zumindestens keine versteckte Forderung nach einer Priesterweihe für Frauen.


1
 
 winthir 31. Oktober 2019 

auch Übersetzer sind Menschen, gottseidank.

was ich interessant finde, ist nicht die Auslassung des Textteils, sondern der Textteil selbst (danke, kath.net)

Bisher gibt es Lektoren mit Beauftragung(Priesteramtskandidaten) und Lektoren und auch Lektorinnen ohne Beauftragung(wie den winthir z. B.)

ich finde diesen Passus interessant.

Und sehe das gelassen: ich denke da an meinen "Lieblingsheiligen", den sel. Winthir von Neuhausen (seine Verehrung wird von der Kirche geduldet), der irgendwann aus England in die Gegend von München kam, sich sein Geld als Kleinspediteur ("Eseltreiber") verdiente, und hier bei uns

"ohne kirchlichen Auftrag des Evangelium verkündete."

winthir.

p.s.
ich bete gern an seinem Grab.


2
 
 Katholik 31. Oktober 2019 

Woher stammt diese Übersetzung?

Vermutlich war eine vorläufige Textfassung die Grundlage.


0
 
 Mr. Incredible 31. Oktober 2019 
 

Affentheater nennt man das.

Erbärmlich oder amateurhaft. Wenn so gewollt, dann feige, im deutschen dann so etwas wie "intrigant".
Ich habe allmählich Mitleid mit diesen Gestalten.


6
 

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