Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  9. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  10. Die große Täuschung
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Heiligkeit: Gabe und Berufung

1. November 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Heiligkeit wird zu einer Antwort auf die Gabe Gottes, weil sie sich als Übernahme von Verantwortung offenbart. Unsere Augen zum Himmel erheben... Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Hochfest Allerheiligen. In seiner Ansprache vor dem Gebet des Angelus betonte Papst Franziskus, dass uns dieses Fest daran erinnere, dass wir alle zur Heiligkeit berufen seien. Die Heiligen aller Zeiten, die wir heute alle zusammen feierten, seien nicht nur Symbole, ferne Menschen, unerreichbar. Im Gegenteil, „es sind Menschen, die mit den Füßen auf dem Boden gelebt haben“.

Sie hätten die tägliche Mühe des Daseins mit seinen Erfolgen und Misserfolgen erlebt und im Herrn die Kraft gefunden, immer aufzustehen und den Weg fortzusetzen. Daraus sei zu verstehen, dass die Heiligkeit ein Ziel sei, das nicht nur mit der eigenen Kraft erreicht werden könne, sondern die Frucht der Gnade Gottes und unserer freien Reaktion darauf sei. Deshalb „ist Heiligkeit Gabe und Berufung“.


Als Gottes Gnade, das heißt als Geschenk, sei Heiligkeit nichts, das gekauft oder eingetauscht werden könnte. Es gehe darum, immer bewusster zu werden, dass wir in Christus eingepfropft seien, wie der Zweig mit dem Weinstock verbunden sei, und deshalb könnten und müssten wir mit ihm und in ihm als Kinder Gottes leben. Dann sei die Heiligkeit bereits jetzt ein Leben voller Gemeinschaft mit Gott, während der irdischen Pilgerreise.

Doch die Heiligkeit „ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch gemeinsame Berufung der Jünger Christi“. Sie sei der Weg der Fülle, den jeder Christ im Glauben beschreiten müsse, um das endgültige Ziel zu erreichen: die endgültige Gemeinschaft mit Gott im ewigen Leben. Die Heiligkeit werde so zu einer Antwort auf die Gabe Gottes, weil sie sich als Übernahme von Verantwortung offenbare. In dieser Perspektive sei es wichtig, sich ernsthaft und täglich für die Heiligung der Bedingungen, Pflichten und Umstände unseres Lebens einzusetzen und zu versuchen, alles mit Liebe und Nächstenliebe zu leben.

Die Heiligen, die wir heute in der Liturgie feierten, seien Brüder und Schwestern, die in ihrem Leben zugegeben hätten, dass sie dieses göttliche Licht brauchten und dich sich mit Zuversicht diesem Licht hingegeben hätten. Und jetzt, vor dem Thron Gottes, „singen sie seine Herrlichkeit für immer“. Sie bildeten die „heilige Stadt“, auf die wir als endgültiges Ziel hoffnungsvoll blickten, während wir Pilger in der „irdischen Stadt“ seien, müde von der Härte der Reise. Wenn wir uns ihr Leben ansähen, würden wir ermutigt, es nachzuahmen. Unter ihnen gebe es so viele Zeugen einer Heiligkeit.

Das Gedenken der Heiligen veranlasse uns, unsere Augen zum Himmel zu erheben: nicht um die Realität der Erde zu vergessen, sondern um ihr mit mehr Mut und Hoffnung entgegenzutreten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz