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Gott gewinnt!

6. November 2019 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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Er hat auch das im Griff, was dir ganz persönlich Angst bereitet. Er kennt deine Zukunft. Nichts was geschieht, kommt für ihn überraschend - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)
Wenn mich Zeit meines Lebens eines dominiert hat, dann ist es Angst. Viel zu oft hallten in mir Gedanken wider wie: „Was könnte in dieser Situation schief gehen, was könnte jene Person von mir denken und was wenn dieses oder jenes eintritt?“ So ziemlich jedes erdenkliche Horrorszenario hat es zum Blockbuster in meinem Kopfkino geschafft.

Zurzeit darf ich jedoch eines ganz besonders lernen: All meine Ängste müssen erzittern, wenn ich ihnen mit Gott begegne. All meine Ängste haben keinen tragenden Grund, um der Stimme Gottes standzuhalten, die in mein Herz ruft: „Fürchte dich nicht.“

Unsere Ängste zeigen uns, wo wir Gott noch nicht ausreichend vertrauen, denn wenn wir mit dem leben, der das ganze Universum in seinen Händen hält, dann brauchen wir uns vor nichts zu fürchten. Glaubst du nicht auch, dass wenn Gott Sonne und Mond an ihrem Platz halten kann, er auch mit deinem Alltag klarkommt? Er ist nicht nur der Herr über Leben und Tod, sondern über einfach alles – und so kann nichts geschehen, was er nicht zumindest zulässt. Wenn Gott es aber zulässt, dann brauchen wir keine Angst zu haben, denn: „Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?“ (Röm 8, 31)

Angst gibt dir nichts, sie nimmt dir nur die Möglichkeit, dich zu entfalten. Angst nimmt dir, wo Gott dir etwas geben möchte. Wo Gott spricht: „Blühe!“, spricht die Angst: „Wie denn? Siehst du nicht die vielen Mauern um mich herum, die Steine auf meinem Weg, der Regen, der auf mich niederprasselt als wäre ich seine große Liebe und all die Unwetter, die ihren Weg zu mir bahnen?“

Gott kennt dein Potenzial, Angst kennt nur gute Ausreden. Sei gewiss, dass auch du mit Gott Mauern überspringen (vgl. Ps 18,30) und mit dem Psalmisten sagen kannst: „Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war.“ (Ps 4,2)

An dieser Stelle erlaube ich mir einmal einen Spoiler: Gott gewinnt. Er hat auch das im Griff, was dir ganz persönlich Angst bereitet. Er kennt deine Zukunft. Nichts was geschieht, kommt für ihn überraschend. Wenn du alles daran setzt, ihn zu lieben, dann kann auch dich nichts mehr negativ überraschen, denn dann darfst du in der Gewissheit ruhen, dass auch für dich gilt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht.“ (Röm 8,28) Ja, wenn du Gott liebst, darfst du wissen, dass egal was kommt, es immer gut wird.

Deswegen lade ich dich ein mit mir einfach einmal loszulassen. Einzuatmen und wieder auszuatmen in dem Frieden, den nur Gott schenken kann. Trau dich deine Faust zu öffnen und deine Angst in die Hände Gottes fallen zu lassen. Du brauchst sie nicht mehr, wenn du mit ihm durch das Leben gehst.



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Lesermeinungen

 Klimakos 7. November 2019 

Ich bete auch immer daß ich nur ein klein bisschen Vertrauen in Gott habe wie unsere himmlische Mutter das gehabt hat als sie schwanger wurde.
Sie hatte nach menschlichen ermessen gar keine Chance gehabt da irgendwie noch heil herauszukommen und doch ist das größtes, unwiederholbares Wunder in der Menschheitgeschichte passiert - den für Gott ist nichts unmöglich.


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 lesa 7. November 2019 

Keine Angst vor der Angst

"Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn (Röm 14, 8)
Außerdem hat der Hl. Paulus gesagt, dass er "Ängste für Christus ertrage".
Viele begnadete Menschen hatten Ängsten zu ertragen. In dieser Zeit leiden viele Menschen unter Panikattacken und allen möglichen Ängsten. Der Ölgarten ist noch immer ein Ort der Stellvertretung …
Literaturhinweis: "Die begnadete Angst" von Getrud von Le Fort.
"In dieser Welt habt ihr Bedrängnis aber habt Mut, ich habe die Welt überwunden". (Joh)


3

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 Nescio 6. November 2019 
 

Danke

,liebe Frau Preineder, für Ihre Worte.
Ich bin Ordensmann - wie sehr habe ich auch hier im Kloster solche Trostesworte täglich nötig...
Gottes Segen!


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 Diadochus 6. November 2019 
 

Heil

Danke für Ihren ehrlichen Kommentar. Es ist nicht einfach, sich die Angst einzugestehen. Mich selber hat meine Angst viele Möglichkeiten gekostet. Ich wünschte mir, ich wäre Ihm, Jesus Christus, Seiner Liebe, viel früher begegnet. Wenn Er da ist, muss die Angst weichen, herrscht Friede. In diesem Sinne dürfen wir uns dem Zachäus sehr verbunden fühlen: "Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, weil auch dieser ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren war." (Lk. 19, 9-10) Gott gewinnt.


5

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 Kraftquelle 6. November 2019 
 

Habt keine Angst

Ich bin am 23.10.1978 geboren, also im 3 Päpstejahr und einen Tag vor meiner Geburt hat Papst Johannes Paul II vom Balkon gerufen "Habt keine Angst", also vor wem oder was sollte ich mich fürchten. Der Gedanke zaubert mir immer ein lächeln auf die Lippen.


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