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Evangelikale Pastorin übernimmt Stelle im Weißen Haus

7. November 2019 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Pastorin Paula White wird sich künftig wöchentlich mit Trump treffen – Aufwertung der Evangelikalen, die einen wichtigen Teil von Trumps Unterstützern stellen


Washington D.C. (kath.net)
Die evangelikale Pastorin Paula White wird ab sofort offiziell eine Stelle im Weißen Haus übernehmen und in der „Faith and Opportunity Initiative“ tätig sein. Dies berichtet die "Welt" unter Berufung auf „Religion News Service“. Das Büro wurde 2018 von US-Präsident Donald Trump 2018 im Weißen Haus eingerichtet. White, die Mitglied der Pfingstbewegung ist, und Trump kennen sich bereits seit 2002. Sie sollen sich jede Woche mindestens einmal treffen.

Durch die Aufwertung von White werden die weißen Evangelikalen, die zu den großen Unterstützern von Donald Trump gehören, gestärkt werden.

White ist in dritter Ehe verheiratet, Pastorin einer Megachurch, Autorin christlicher Bücher und verbreitet im Fernsehen Predigten im Stil der für die USA typischen „Televangelisten“.

In den USA zählt sie schon länger zu den durchaus bekannten Persönlichkeiten, spätestens, seit sie – als erste Frau – auch bei Trumps Amtseinführung ein Gebet gesprochen hatte (siehe Video).

Pastorin Paula White sprach bei der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Michael Pence ein Gebet (2017)


Foto oben © Wikipedia/Kamau360/CC BY-SA 3.0


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Lesermeinungen

 Eisenherz 7. November 2019 
 

Nun, ich denke, dass die Haarfarbe ein wesentlicher Grund war für die Wahl

dieser Seelsorgerin im Weißen Haus! Man darf nicht immer gleich schlecht über weiße Pastorinnen denken:-) und etwaige materielle Vorteile oder rassische Diskriminierung! Der Präsident möchte ganz einfach solide bonde Seelsorge für sich, irgendwie kommen hier wohl seine deutschen Vorfahren zum Vorschein! Er hat es schwer genug, den ganzen Tag nur Ärger und Kampf mit den Demokraten und den Medien! Da kann man ihm das doch gönnen, oder?


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 Guingamp 7. November 2019 
 

Habe da arge Bedenken

Trump hat in der Abtreibungsfrage sicherlich schon einiges erreicht. Ich sehe ihn deutlich positiver als die deutschen Medien. Paula White gehört allerdings zu den Vertretern des "Wohlstandsevangeliums"; diese werden völlig zurecht von anderen Evangelikalen scharf kritisiert. Die ,,prosperity"-preacher nutzen die amerikanischen Gesetze (Steuerfreiheit für Kirchen), aus dem Zusammenhang gerissene Stellen aus der Bibel, und die Bedürftigkeit, ja Hoffnungslosigkeit vieler Menschen schamlos aus, um sich persönlich zu bereichern...es hätte sicherlich auch im evangelikalen Sektor Persönlichkeiten gegeben, die eher geeignet wären, Trump theologisch zu beraten.


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