Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  12. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. „Gesellschaftliche Zeitbombe“: BKA-Studie warnt vor Radikalisierung junger Muslime in Deutschland
  15. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft

‚Grey’s Anatomy’ und Abtreibungspropaganda

14. November 2019 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fähige und sensible Mediziner helfen einer Frau bei ihrer Abtreibung. Diese Botschaft wird in einer der neuesten Folgen der beliebten Fernsehserie vermittelt.


Burbank/Seattle (kath.net/LifeNews/jg)
Die Fernsehserie „Grey’s Anatomy“ vermittelt in einer ihrer neuesten Folgen die Ideen der Abtreibungslobby, kritisiert Karen Townsend in einem Artikel für die Internetseite Newsbusters.

In „Papa Don’t Preach“ (dt. „Papa, predige nicht“) wird eine 25jährige in die Notaufnahme des Krankenhauses gebracht, nachdem sie auf der Kellerstiege gestürzt ist. Die Untersuchung zeigt, dass sie eine innere Blutung hat und in der achten bis zehnten Woche schwanger ist. Als sie erfährt, dass ihr Ungeborenes den Sturz überlebt hat, zeigt sich die junge Frau enttäuscht.

Im Lauf der Folge erfährt man, dass sie eine alleinerziehende Mutter ist, die bereits ein Kind hat. Sie muss zwei Berufe ausüben, um sich finanziell über Wasser zu halten und ist nicht krankenversichert.


Dr. Amelia Sheperd nimmt sich der jungen Frau an, obwohl sie nicht an dem Krankenhaus arbeitet. Als sie erfährt, dass die junge Frau eine Abtreibung wünscht, schlägt sie Dr. Owen Hunt, dem behandelnden Arzt, vor, ein Gynäkologe solle bei der bevorstehenden Operation gleich eine Abtreibung durchführen. Als Hunt sich weigert, macht Sheperd ihm Vorwürfe. Der Fötus sei doch erst in der achten Woche, die junge Frau habe den Wunsch nach einer Abtreibung geäußert und sei klar bei Bewusstsein.

Hunt widerspricht. Er sei Unfallchirurg und kümmere sich um die innere Blutung. Wenn das erledigt sei, könne die junge Frau entscheiden, wie es mit ihrer Schwangerschaft weitergehen solle. Er habe ihr nach dem Unfall noch Zeit geben wollen, um ihre Entscheidung zu überdenken, merkt Townsend an.

Nach der Operation nimmt Sheperd die Dinge selbst in die Hand. Sie sorgt dafür, dass die junge Frau Medikamente für die Abtreibung erhält und instruiert sie, wann diese zu nehmen sind. Hunt stellt sie danach zur Rede. Er wirft ihr vor, ihre Zuständigkeit überschritten zu haben. Sheperd rechtfertigt sich damit, dass sie nur die Hilfe geleistet habe, die er, Hunt, nicht zu leisten bereit gewesen sei. Hunt weist sie darauf hin, dass sie nicht in diesem Krankenhaus arbeite. „Nach allem was ich gehört habe, fehlen den meisten die hier arbeiten die Fähigkeiten und die Sensibilität die ich habe“, antwortet sie wörtlich und fügt hinzu: „Owen, wolltest du diese arme Mutter wirklich dazu zwingen, gegen ihren Willen ein weiteres menschliches Wesen in die Welt zu setzen?“

Sheperd halte sich für fähiger und sensibler als das medizinische Personal in Hunts Krankenhaus. Diese Haltung sei arrogant. Niemand aus dem medizinischen Personal sollte dazu gezwungen werden, gegen seine Überzeugung Abtreibungen durchführen zu müssen oder Frauen zu Abtreibungen zu überweisen, schreibt Townsend.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  8. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  9. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  10. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds






Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  6. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  7. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  8. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  9. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. Der entschärfte Gott
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Achtung, Christfluencer!
  14. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  15. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz