15 November 2019, 10:00
Durch Sexualerziehung zu mehr Abtreibungen
 
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Um Jugendliche zu sicheren Autofahrern zu erziehen, gibt es klare moralische Standards, zum Beispiel kein Alkohol beim Fahren. Warum wird im Bereich der Sexualität oft nur der niedrigste moralische Standard vermittelt?

Harrison (kath.net/LifeNews/jg)
„Ich habe Abtreibungen verkauft. Wie macht man das? Es heißt Sexualerziehung“, sagte Carol Everett in einem Interview mit der Lokalzeitung Harrison Daily Times.

Die Sexualerziehung sei so aufgebaut gewesen, das die Jugendlichen zu riskanten sexuellen Praktiken ermutigt habe. Dies habe zu ungewollten Schwangerschaften geführt, nicht wenige der jungen Frauen hätten sich dann für eine Abtreibung entschieden. Diese hätte ihrer Abtreibungsklinik viel Geld gebracht, sagte Everett.

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Vor ihrer Wandlung zur Lebensschützerin war sie Besitzerin von Abtreibungskliniken, die sie selbst geleitet hatte. Vor kurzem ist sie bei einer Spendenaktion für ein Schwangerschaftszentrum im Bundesstaat Arkansas aufgetreten.

Im Interview mit der Harrison Daily Times illustrierte sie ihre Kritik mit einem Vergleich. Um Jugendliche zu sicheren Autofahrern zu erziehen, gebe es klare moralische Vorgaben: Sie sollten keinen Alkohol trinken, wenn sie fahren. Warum geben wir ihnen in dem wichtigen Bereich der Sexualität so einen niedrigen moralischen Standard, und nicht den höchsten, fragt sie.

Mit der Sexualaufklärung habe sie das natürliche Schamgefühl aufbrechen wollen, die Jugendlichen von den Werthaltungen ihrer Eltern abbringen und selbst zu einer Expertin ihrem Leben werden wollen.

Carol Everett ist nicht die einzige, die diesen Vorwurf gegen viele Sexualerziehungsprogramme erhebt. Monica Cline, eine ehemalige Mitarbeiterin von Planned Parenthood die selbst Sexualerziehung im Auftrag der Organisation unterrichtet hat, bezeichnet das Programm als „Erziehung zur Promiskuität“.


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