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Kardinal Burke: Ich werde nicht Teil eines Schismas sein

12. November 2019 in Weltkirche, 60 Lesermeinungen
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Der US-Kardinal erklärte in der New York Times, dass er kein Feind von Franziskus sei und dass es derzeit einen Ausfall bei der zentralen Lehrautorität des römischen Pontifikats gäbe


New York (kath.net)
Kardinal Raymond Burke, der bekannte US-Kardinal, hat in einem Interview mit der New York Times den Österreicher Alexander Tschugguel für das Entwenden der Pachamama-Statuen aus einer römischen Kirche und das Werfen in den Tiber gelobt. Dies sei ein "mutiges Zeugnis für den Glauben" gewesen. "Ich kann es verstehen, warum er es nicht tolerierbar gehalten hat, dass heidnische Götzen in einer katholischen Kirche aufgestellt werden." Dies erinnere ihn an eine ähnliche Situation im Alten Testament, an die Makkabäer und die so vielen Bekenner und Märtyrer, die nicht toleriert haben, dass der katholische Glaube durch die Anbetung von Götzen verleugnet werde.


Angesprochen auf die Frage der Liturgie erklärte Burke, dass er mit der "Alten Messe" aufgewachsen sei. Er habe sich daher sehr gefreut, als Johannes Paul II. die Zelebration erlaubt habe. Er habe daraufhin beide Formen zelebriert. Burke betonte, dass er sich auch nicht gegen eine bestimmte Form der Feier des Ritus ausspreche.

Burke betonte in dem Interview auch, dass er papsttreu und kein Feind von Franziskus sei. In den Begegnungen, die er hatte, wurde er von Franziskus nie zurechtgewiesen. Franziskus sei für ihn auch ein legitim gewählter Papst, für den er jedes Mal bei der Heiligen Messe bete. Er sehe es trotzdem als seine Pflicht, Kritik zu üben, wenn dies notwendig sei, zum Beispiel bei der Amazonassynode oder bei der Familiensynode. "Ich habe mich nicht geändert. Ich lehre noch immer dasselbe, was ich immer gelehrt habe und das sind nicht meine Ideen."

Der Kardinal kritisierte dann aber in aller Deutlichkeit, dass Franziskus sich weigere, sein Lehramt auszuüben. "Es gibt einen Ausfall bei der zentralen Lehrautorität des römischen Pontifikats." Als Beispiel brachte Burke dann die Situation in Deutschland. "Die katholische Kirche ist auf dem Weg dazu eine Nationalkirche zu werden, mit Praktiken, die nicht in Übereinstimmung mit der Weltkirche stehen." Als Beispiel für den Vorwurf brachte Burke dann Riten für Homosexuelle oder auch gemischte Ehen, bei denen beide die Eucharistie empfangen. "Das sind ernste Angelegenheiten."

Ein Schisma könne laut Burke niemals der Wille Christi sein. Er werde von Menschen immer wieder darauf angesprochen, in ein Schisma zu gehen. "Und ich sage Nein, das ist nicht möglich. Unser Herr möchte das nicht und ich werde nicht Teil eines Schismas sein." "Er vertraue auf unseren Herren. Dieser sagte: Ich bin immer bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt. Ich vertraue darauf, dass der Herr dies alles irgendwie zu einem guten Abschluss bringt." Bis dahin werde es aber künftig noch einiges Leid zu ertragen geben.


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Lesermeinungen

 Elija-Paul 15. November 2019 
 

Gute Überlegung

@aegidius

Es könnte auch eine prophetische Intervention kommen!


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 Aegidius 13. November 2019 
 

Der entscheidende Wurf wurde angekündigt

Es wird einer der Kardinäle sein müssen, der vor der Geschichte - vor Gott - "den entscheidenden Wurf wagt", der Wurf der Götzenbilder in den Tiber allein konnte ja nur wachrütteln. Sich dazu durchzuringen ist angesichts der mannigfaltigen Bedrängungen, derer sich die Kirche von allen Seiten ausgesetzt sieht, sehr schwer, denn natürlich ist die Einheit der Kirche ein sehr hohes Gut. Und auch die äußere Verfassung der Kirche mit ihrem Vermögen, ihrer Kunst, ihrer noch nicht überall zerstörten Volksverwurzelung, ihren Hilfswerken ist ein hohes Gut. Die Wahrheit ist allerdings höher, und an ihr muß sich alles in Liebe ausrichten.
Mir scheint, Kardinal Burke hat hier nicht feig zurückgezuckt, wie ihm das unterstellt wurde, sondern hat im Gegenteil eine notwendige rote Linie gezogen. Und wir müssen hoffen und beten, daß dies in Santa Marta angekommen ist. Die Verantwortung eines eventuellen zerstörerischen Schismas liegt bei dem, der sich anschickt, mit der Kirche aller Zeiten zu brechen.


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 Zeitzeuge 13. November 2019 
 

Allen den lieben Menschen hier, die für mich beten

oder/und mich aufmuntern bzw. an mich denken sage ich

herzlichen Dank

und Vergelts GOTT!

Im "eingeschränkten Modus" bleibe ich
ja gerne weiter hier tätig!

Ihr/Euer Zeitzeuge!


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 hape 13. November 2019 

Lieber @Zeitzeuge,

auch von meiner Seite die besten Genesungswünsche!

Im Gebet verbunden, hape

O Maria, ohne Sünde empfangen,
bitte für uns, die wir zu Dir
unsere Zuflucht nehmen.


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 lesa 13. November 2019 

... was der gesunden Lehre entspricht ...

[email protected]: Ich nehme Sie mit in die himmlische Ordination (Tabernakel und Gnadenbild der Mutter Gottes.) Gute Besserung!
Danke für den Link. Die Kirche hat von Anfang an Kämpfe, und wenn gebetet wird, wirkt auch der Heilige Geist durch solche mutige Menschen, die das Pauluswort beherzigen: "Verkünde, was der gesunden Lehre entspricht." (Tit 2, 1)


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 hape 13. November 2019 

Liebe @griasdigott,

wir haben es jetzt schon schwer und wir werden auch in Zukunft noch einiges an Leid zu ertragen haben, – wie Kardinal Burke sagte.

Nicht der Machtmissbrauch gehört zur DNA der Kirche, wie Bf. Heiner Wilmer mit dicken Backen herumposaunte, sondern das Leiden.

Damit rückt m. M. nach aber endlich auch wieder eins der schwierigsten Themen in den Fokus, das die Kirche fast schon vergessen hatte: die Gegenwart Gottes im Angesicht des Leidens, im Angesicht von Ungerechtigkeit, Missbrauch und Tod. Es geht um die Frage, wie der allmächtige und dreifaltige Gott, der die Liebe ist, der die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist, der die Wahrheit ist und der einzig ist, wie Gott Vater das Leiden zulassen kann. Von seiner Gegenwart im Angesicht des Leidens darf der Hl. Rest dann Zeugnis geben. Felix Culpa, glückliche Schuld.

Etwas flapsig formuliert: das ist im etwa das Gegenteil von dem, was uns Modernisten und Befreiungsthologen erzählen.


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 griasdigott 13. November 2019 

Der Heilige Rest

[email protected],
ich kann Ihren Gedankengang gut mitgehen. Die Geschehnisse in Rom, diese Götzenanbetung, sind ja eine Fortführung der Abu Dabi-Erklärung.

Der Heilige Rest wird es schwer haben. Soeben habe ich auf vatikannews gelesen, dass die Regierung Duerte Kirchen und andere als staatsfeindlich brandmarkt und mittlerweile protestantische Gruppen als Terrororganisationen einstuft.

Hat nicht P.F. konservative Katholiken auch schon in diese Nähe gerückt? Dieser Vergleich von IS-Terroristen mit dem bösen Wort zur Schwiegermutter.


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 hape 13. November 2019 

Meine Befürchtung und meine Hoffnung 2 – Ende

Sollte die Kirche tatsächlich zu einer „NGO mit Papst“ mutieren, wäre das Lehramt substantiell endgültig überwunden. Es sieht so aus, als ob sich das bestimmte Kräfte wünschen würden. Das Wort „Papst“ wäre dann allerdings nur noch eine leere Worthülse, die bestenfalls als repräsentativer Titel des Geschäftsführers taugen würde. Wenn aber der Stuhl Petri auf diese Weise vakant geworden wäre, wem gegenüber sollten Kardinäle dann den Gehorsam verweigern? Wem gegenüber sollten sie dann ein Schisma erklären? – Kein Papst, kein Schisma. – Die Kirche aber, so gereinigt, bestünde dann aus dem Hl. Rest, der verstreut in der Diaspora überleben würde und von dort aus tatsächlich wieder Salz der Erde sein könnte. Freilich mit einem neuen Papst, der das Lehramt dann auch substantiell wieder wahrnehmen würde.

–––
Ende


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 hape 13. November 2019 

Meine Befürchtung und meine Hoffnung 1

Die Gefahr für die Kirche geht m. M. nach gar nicht von einem Schisma durch irgendwelche Kardinäle aus, sondern von der Mutation der Kirche in eine multireligiöse NGO. Ein polytheistisches Gebilde, wie es sich mit der Amazonien-Synode ankündigt, wäre jedenfalls nicht mehr die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Es stünde nicht in der Kontinuität von Schrift und Tradition. Solche Vielgötterei wäre nicht der Wille Gottes und könnte mit dem Leib Christi auch keine Einheit bilden.
Soll denn der göttliche Bräutigam nicht mehr nur eine Braut haben, sondern mehrere? Wie will denn diese NGO das Sakrament der innigsten Vereinigung mit Gott sein (mysterium Ecclesiae; Lumen gentium, Nr. 1), wenn sie nicht Gott allein, sondern einen ganzen Götterhimmel repräsentiert?

––
Fortsetzung


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 griasdigott 13. November 2019 

@Zeitzeuge

Gute Besserung [email protected] Zeitzeuge !
Passen Sie gut auf sich auf. Ihr Wissen wird hier dringend gebraucht !
Alle ihre Kommentare sind von höchstem Niveau!

Gott segne Sie!

Verbunden im Gebet
griasdigott


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 Zeitzeuge 13. November 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph!

Herzlichen Dank für die netten Genesungswünsche, ich werde zunächst
im "eingeschränkten Modus" hier mitmachen.

Nächste Woche ist dann auch wieder
"HSA1c"-Blutuntersuchung mit der Hoffnung, daß sich der latente Diabetes
nicht manifestiert hat!

Der Arm muss weiter geschont werden!

Heute ist der Gedenktag des hl. Papstes
Nikolaus I., der am 13.11.867 verstarb.

Dieser Papst stellte sich dem "synodalen Weg" einiger Bischöfe in den
Weg, die eine "Ehescheidung" des fränkischen Königs Lothar II. auf einer Synode
gebilligt hatten, siehe Link.

Er war ein kräftiger Verteidiger der
katholischen Kirche und seiner von GOTT
verliehenen päpstlichen Vollmachten!

Berühmt sind z.B. die 106 Kapitel
der "Reponsa Nicolai pape ad consulta Bulgarorum", in denen der Papst Anfragen des bulgarischen Fürsten
Boris I. beantwortete.

Ich wünsche Ihnen und allen hier einen
gesegneten, guten Tag!

de.catholicnewsagency.com/story/die-kaum-bekannte-krise-der-kirche-zur-ehe-und-der-papst-der-standhaft-blieb-1698


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 Aquilinus 12. November 2019 
 

Weltweite Unterschriftenaktion gegen Götzendienst im Vatikan

Hier kann man unterschreiben:
https://www.contrarecentiasacrilegia.org/de/


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 Diadochus 12. November 2019 
 

Verantwortung

Der Papst hat eine außerordentlich wichtige Rolle inne. Er ist Inhaber des Lehramtes, nicht die Kardinäle, auch wenn er es nicht ausübt. Kardinal Burke hat darauf verwiesen. Es ist aber auch nicht richtig, auf den Papst die ganze Verantwortung abzuschieben. In der Verantwortung stehen wir alle. Wir sind für unsere Taten selbst verantwortlich. Die 10 Gebote gelten ja schon etwas länger, als Papst Franziskus im Amt ist. Sie gelten auch weiterhin, egal, was Papst Franziskus verbockt. Das muss jedem klar sein. Den dämonischen Einflüssen können wir nur im Gebet und durch Fasten widerstehen. Wachet und betet.


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 Guingamp 12. November 2019 
 

Es scheinen hier und in der Weltkirche insgesamt immer noch viele nicht begriffen zu haben, worum es geht; nicht darum, daß einem der Papst nicht "passt", daß er, die Bischöfe oder das Gros der Katholiken moralische Schwächen aufweisen würden (, was - verglichen mit der realen Problematik - ein ungleich kleineres Übel wäre); es geht darum, daß hier SYSTEMATISCH, ausgehend und geduldet von der Hierarchie der Kirche, die der Herr selbst gestiftet hat (!), die ZENTRALEN Wahrheiten des Glaubens, das Fundament des christlichen Glaubens untergraben wird. Das ist nicht mehr die stille Apostasie, die Johannes Paul II ansprach; das ist auch nicht mehr der Rauch Satans, der in die Kirche eingedrungen ist; diese Punkte sind längst überschritten! Das ist der Versuch, die Inkarnation unseres Herrn, die HEILSNOTWENDIGKEIT CHRISTI außer Kraft zu setzen - und nichts anderes.


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 zeitblick 12. November 2019 

Christustreue

Der heilige Robert Bellarmine lehrte geradeheraus: "Es ist legitim, den Befehlen des Papstes nicht zu gehorchen und sogar die Ausführung seines Willens zu verhindern, wenn er Seelen in Gefahr bringt, insbesondere wenn er danach strebt, die Kirche zu zerstören."
Papst 625 bis zum 12. Oktober 638 wurde nach seinem Tod als Ketzer verurteilt und "aus der heiligen Kirche Gottes ausgestoßen". seine Schriften wurden verbrannt.
Der Papst trennt sich selbst von Christus durch seine Untreue, damit von der Braut, der Kirche.


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 Tonika 12. November 2019 
 

@Diadochus

„Ein Schisma würde ein noch viel größeres Leid verursachen.“

Götzendienst, Katholiken, die sich vor Pachamama niederwerfen, Katholiken, die Götzen-Anbetung verharmlosen und ein Papst, der so etwas fördert, verursachen Gräuel, die Gottes Zorn provozieren. Gott hat Israel wegen Götzendienst fast vernichtet. So schlimm ist die Anbetung von Götzen in Gottes Augen.

Dämonische Einflüsse und der Rauch des Satans, der sich in der Kirche massiv am Ausbreiten ist, verursachen nicht nur Leid, sondern gefährden die Erlösung von Menschen real. Hier geht es um den Seelenheil von Menschen, da ist ein Schisma das kleinere Übel. Und wie gesagt, Franziskus lässt es darauf ankommen. Kein Schisma aber eine verstümmelte kath. Kirche, die wie eine esoterisch-New Age- angehauchte Sekte aussieht. Wo ist das besser?


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 Judith-Maria 12. November 2019 
 

Was die Wahrheit anbetrifft, ist alles eindeutig

Die Offenbarung ist abgeschlossen.

Christus, der Herr, hat betont, dass er uns alles mitgeteilt hat, was wir über den Vater im Himmel wissen müssen. Und sich selbst hat er als den Weg, die Wahrheit und das Leben bezeichnet.

Wer also permanent und impertinent von der "Weiterentwicklung der Lehre" spricht, ist im Irrtum und hat schlechtestenfalls nur Lug und Trug im Sinn, der vernebelt werden soll.


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 Tonika 12. November 2019 
 

Selene, Weiterentwicklung der Lehre und Verfälschung.

„Die Lehre ist nicht seinerzeit einfach so vom Himmel gefallen sondern hat sich über die gut 2000 Jahre immer weiter entwickelt.“


Was soll diese Begründung? Das Fundament des Glaubens ist die Heilige Schrift und alle sogenannte weiterentwickelte Lehren, die nicht in Überstimmung mit der Heiligen Schrift sind, sind verwerflich. Was glauben Sie wie oft und zahlreich die Weiterentwicklung der Lehre in den 2000 Jahren als Irrlehre und dämonish verworfen wurde? Soll die Weiterentwicklung der Lehre nun darin bestehen; Anbetung von Pachamama-Götzen als akzeptabel und Bestandteil des kath. Glaubens und die Abu Dhabi- Erklärung als eine Offenbarung Gottes, zu betrachten? Sie machen es sich zu einfach.

Paulus warnt eindringlich vor "Weiterentwicklung der Lehre“, die zur Verdunkelung des Evangeliums, Abkehr von Christus und der Heiligen Schrift führt. Er redet von Bewahrung der überlieferten Lehre und nicht von deren Weiterentwicklung bzw. Verfälschung.


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 Tonika 12. November 2019 
 

@Fatima

„@Tonika
Hat sich Paulus von Petrus getrennt und eine eigene Kirche gegründet?“


Der Apostel Petrus wurde von Paulus gerügt und korrigiert. Er hat sich Paulus und somit der Lehre untergeordnet. Hätte Petrus Anbetung von Zeus oder Astarte in der Gemeinde erlaubt, er wäre kein Apostel mehr geblieben.

Kein Christ wäre ihm nachgefolgt. Petrus wäre als Fels der Kirche erledigt.

Außerdem, es gar nicht darum, dass Burke oder andere Kardinäle eine eigene Kirche gründen, sie brauchen das nicht einmal zu tun. Es geht darum Farbe zu bekennen und sich vom Papst, der eine rote Linie überschritten hat, zu distanzieren.

Fakt ist, dass der Papst an einer anderen und neuen Kirche baut und bastelt, die außer dem Namen mit der authentischen, von Christus gegründete kath. Kirche, nichts zu tun hat.

Erschütternd wie einige treue Katholiken, die Gräuel, die Franziskus getan hat, wie eine Lappalie behandeln und so tun, als ob Papsstreue wichtiger als Treue zu Gott und seinen Geboten sei.


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 siebenschlaefer 12. November 2019 
 

Das alles ist extrem sonderbar und nicht mehr nachvollziehbar

Kard. Burke nennt das instrumentum laboris apostatisch, aber mit dem Papst, der es in Auftrag gibt und die Versammlung leitet, ist alles in Ordnung???

Hier die entscheidende Passage des Interviews im Wortlaut:

Burke: For instance, what was proposed in the working document, I have said, and I believe, is in apostasy from the Catholic faith. A denial of the unicity and universality of the redemptive incarnation of our Lord Jesus’ saving work.

Douthat: You mean the parts that talk about the spiritual value of pre-Christian religious traditions in the Amazon?

Burke: I mean the idea that Jesus’ grace is one element in the cosmos — but it’s the cosmos, the world, that is the ultimate revelation. And therefore, even in going to a region like the pan-Amazon region, you wouldn’t be concerned to preach the gospel because you recognize there already the revelation of God. This is a falling away from the Christian faith.


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

@Fatima 1713

Hat sich Petrus nachdem ihn Paulus zurechtgewiesen hat, weiter von der Wahrheit abgetrennt?


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 Fatima 1713 12. November 2019 
 

@Tonika

Hat sich Paulus von Petrus getrennt und eine eigene Kirche gegründet?


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

Liebe @Selene

Weiterentwicklung, besser spräche man von steter Vertiefung des Glaubens, kann ja nicht bedeuten, dass sich die Lehre plötzlich widerspricht. Insofern sind zentrale Glaubensinhalte der Kirche unveränderlich, auch für einen Papst. Versucht er es dennoch, stellte er sich ausserhalb der Wahrheit und verlöre damit seine Lehrautorität.

Ich hoffe, das ist Papst Franziskus bewusst.


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 Nummer 10 12. November 2019 

Heidnische Skulpturen aus München, nicht aus Amazonas?

Mittlerweile ist - leider erst noch nur Tagespost-Lesern - bekannt, dass die angeblichen Götzenstatuen NICHT aus dem Amazonas stammen, die Indigenen kennen diese Figuren gar nicht!!!!!!!

Papst Franziskus wurde also übelst hereingelegt und belogen, überrumpelt mit diesem Götzenritus im Vatikangarten.

Zudem die ganze Öffentlichkeit.

Der Herr Jesu möge die Wahrheit deutlich ans Licht kommen lassen!

Mir ist im Gebet beim Anblick des Fotos der rituellen Verbrennung der Götzenbilder in Mexiko klar geworden, dass diese weiblichen Götzenbilder einen Angriff auf unsere hoch gebenedeite Jungfrau Maria (Zitat Luther) bzw. im Besonderen der Muttergottes von Guadaloupe darstellen!
Ein dämonischer Angriff aus dem Innern der Kirche. Fasten, Gebet und beherztes Handeln im Schutzmantel Mariens werden siegen.

Maranatha! Komm Herr Jesus, komm!


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 Selene 12. November 2019 
 

Lieber Bernhard - Josef

Erschöpfend kann ich Ihre Fragen nicht beantworten. Ich will aber versuchen, meine Sicht zu erklären.

1) Vieles von dem, was Papst Franziskus sagt, ist nicht lehramtlich sondern seine Privatmeinung.

2) Die Lehre ist nicht seinerzeit einfach so vom Himmel gefallen sondern hat sich über die gut 2000 Jahre immer weiter entwickelt.

3) Um mit den Schwierigkeiten des jetzigen Pontifikats einigermaßen klar zu kommen, suche ich immer wieder das Gespräch mit meinem Beichtvater und

4) bringe ich diese Schwierigkeiten im Gebet vor unseren Herrn, das hilft mir immer wieder, das innere Gleichgewicht zu finden.

5) last not least versuche ich Dinge, die ich in unserer Kirche gerade nicht verstehe, einfach mal hin zu nehmen im Vertrauen auf die Führung des HL Geistes für unsere Kirche.

Das ist mein persönlicher Umgang mit den Problemen des derzeitigen Pontifikates.


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 jadwiga 12. November 2019 

Ich kann die Aufregung über die umstrittenen Figuren nachvollziehen, aber zugleich ärgere ich mich darüber, dass man den größten Götzen - das heilige Geld - übersieht. Da kommen mir oft Worte unseres Herrn in den Sinn: "Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!"

Jadwipkarpaten2


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 Diadochus 12. November 2019 
 

@Tonika

Kardinal Burke handelt sehr besonnen. Besonnenheit in einer schwierigen Situation mit "ernsten Angelegenheiten" ist eine wichtige Tugend. Das zeugt von Klugheit, einer Kardinaltugend. Kardinal Burke lässt seine Schafe nicht im Stich. Wie Sie sehen, gibt er eine klare Handlungsanweisung. Mit Papsttreue meint er keinen blinden Gehorsam. Da verstehen Sie ihn falsch. Das können Sie deutlich herauslesen. Dass das nicht ohne "Leid" abgeht, versteht sich von selbst. Das ist eine schwere Prüfung. Ein Schisma würde ein noch viel größeres Leid verursachen. Wir sind keine Freunde von Papst Franziskus, aber wir vertrauen auf den Herrn. Bedenken Sie, das Papstamt ist ein ganz besonderes Amt. Unser Herr wollte es so.


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 Guingamp 12. November 2019 
 

@Selene:

"Ganz einfach: Ich meine den jeweiligen Papst, der legitim zum Nachfolger des HL Petrus gewählt worden ist, und das ist z.Zt. Papst Franziskus." Sie befinden sich damit aber OBJEKTIV jenseits dessen, wofür die Heilige Schrift und die gesamte Tradition in ganz zentralen Punkten steht; und zwar, daß Gott die Vielfalt der Religionen nicht will, weil es nur eine wahre Religion gibt; daß Gott sich nicht widersprechen kann; daß beispielsweise jene Religionen, die ganz explizit die Göttlichkeit Christi ablehnen, fraglos keine Heilswege sein können; daß man erst durch die Taufe zum Kind Gottes wird etc. pp...und das alles, aufgrund einer Papolatrie, die Sie so bei keinem Kirchenvater finden werden. Es ist Ihre Entscheidung; Sie werden aber in der gesamten Tradition keinen Anhaltspunkt dafür finden, daß das, was Sie da tun, irgendeine Rechtfertigung hat. Auch kein Kirchenvater hat Mt 16,18 SO ausgelegt!!!


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 Tonika 12. November 2019 
 

Aus vielen konservativen Kardinälen spricht Feigheit statt Bekennermut. Burke enttäuscht.


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 Tonika 12. November 2019 
 

@Selene Orienterung gibt die Heilige Schrift und leider nicht Burke.

„wie Kardinal Müller und Kardinal Burke warnen zu Recht davor, sich vom legitim gewählten Papst zu trennen.
Das gibt mir immer wieder Orientierung auch wenn es unter dem jetzigen Pontifikat schwierig ist.
Kein verantwortungsbewusster Kardinal oder Bischof wird sich vom Papst trennen.“
Sehe ich ganz anders. Kein Kardinal mit Rückgrat würde von Papsttreue reden, wenn dieser Götzendienst u. schwere Gräuel begeht. Da werden schwere Sünden gegen Gott akzeptiert, weil diese vom Papst kommen.

Das Schisma wird kommen, so oder so. Aber Burke und andere Kardinäle wollen sich lieber hinter Papsttreue verstecken, dabei aber ihre Hände in Unschuld waschen, wenn sie die Herde damit im Stich lassen. Genau diese Orientierung heißt- der Papst steht über Gott und seine Gebote. Papsttreue heißt in diesem Pontifikat letztlich den Menschen mehr zu gehorchen als Gott. Wer jetzt Freund von Franziskus sein will, schließt sich ihm an, wenn er verwirrt, Götzendienst und Rebellion gegen Gott erlaubt.


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 Selene 12. November 2019 
 

@Guincamp

Ganz einfach: Ich meine den jeweiligen Papst, der legitim zum Nachfolger des HL Petrus gewählt worden ist, und das ist z.Zt. Papst Franziskus.


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 Tonika 12. November 2019 
 

Papsttreue heißt Zustimmung zur Götzendienst, Pachamama. War Paulus Petrustreu als dieser heuchelte?


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Habe gerade unterzeichnet!

Ihnen weiter gute Besserung und immer auf Schonung achten!


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 Klimakos 12. November 2019 

Außerdem, Versuchung zum bösen kommt nicht von Gott. Gott versucht nur zum Guten.


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 Klimakos 12. November 2019 

@PiusMaria

"Gott lässt viel zu. Auch die vielen Gräueltaten, die durch die Kirche in 2000 Jahren Geschichte begangen worden sind, hat er auch zugelassen."

Welcher Gräueltaten? - mir ist nichts bekannt.


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 Kostadinov 12. November 2019 

@Kirchental - zu Ihrer Frage

Kardinal Burke sagt in dem Interview sinngemäss, dass ihm kein Mechanismus für diesen Fall bekannt ist...


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 Zeitzeuge 12. November 2019 
 

Liebe lesa und Bernhard Joseph!

Es gibt eine neue Petition wegen
"Pachamama", siehe Link.

Unterzeichner sind u.a. Fürstin Gloria,
u.d. Professoren Windisch und Seifert.,
daher verlinke ich das Ganze zur Kenntnisnahme!

Für heute schliesse ich aber( Arm schonend!) und wünsche Ihnen und allen hier bei
kath.net einen gesegneten, besinnlichen
restlichen Tag!

Der Eingangsvers a.d. heutigen Missale
am Gedenktag des hl. Bischofs und Märtyrers Josaphat, der 1623 als Unierter von orth. Fanatikern als "Seelenräuber" beschimpft und von solchen ermordet wurde sei auch
unser Motto:

"Für seinen GOTT hat dieser Heilige gekämpft bis zum Tod.

Er war ohne Furcht, denn er stand auf sicherem Grund."

Amen!

Laudetur Jesus Christus!

www.contrarecentiasacrilegia.org/de/


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 lesa 12. November 2019 

Die Wahrung der Offenbarung

@[email protected]: Wo Petrus ist, ist die Kirche. Klar. Aber das heißt noch nicht, dass nicht unter Umständen hinsichtlich der Glaubenslehre Korrekturbedarf bestehen kann. "Der Papst ist im Gegensatz zur Meinung vieler nicht der Herr d. Kirche oder der absolute Souverän ihrer Lehre. Ihm ist in Gemeinschaft mit d. Bischöfen nur die Wahrung der Offenbarung und ihre authentische Interpretation anvertraut." (Kard. Müller)
Die kirchliche Lehre wird von d. Kirche als Kontinuum festgelegt, nicht von einem einzelnen Papst, sondern von der Gemeinschaft aller Päpste und Heiligen. Nur wo diese innere Einheit der Lehre besteht, ist der wahre Glaube." Das kann unter Umständen heißen: In der Kirche bleiben, beim Papst bleiben, aber dem überlieferten Glauben gemäß den Weg gehen.


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 Kirchental 12. November 2019 

Schisma durch Synode

Wenn das Schlussdokument der Synode schismatisch ist (ich habe keinen Anlass, diese Aussage von Kardinal Burke anzuzweifeln) und der Papst diese Vorschläge übernimmt - dann wäre doch der Papst schismatisch? Also er hätte sich dann selbst außerhalb der Kirche gesetzt?

Dann dürften wir ihm aber nicht mehr folgen? Kardinal Burke wäre dann wohl gezwungen, Stellung zu beziehen?

Wer leitet dann rechtmäßig die Kirche?


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 nada te turbe 12. November 2019 
 

Hier die Interviewpassage zum Schisma...

...im Bezug auf das Schlussdokument der Amazonas Synode.

Kardinal Burke:
"...Mein Punkt wäre also, daß das Dokument schismatisch ist, nicht ich.“

Journalist der NYT: „Aber wie kann das möglich sein? Sie meinen damit, daß der Papst eine Spaltung anführen würde.“

Kardinal Burke: „Ja.“

Deutlicher kann man nicht werden!

Kardinal Burke kritisiert nicht das Papsttum, sieht sich aber durch die Worte und Taten des momentanen Papstes gezwungen, den Glauben zu verteidigen.

Kardinal Burke will sicher kein Schisma!
Er will unserm Herrgott nur treu dienen.

...aus dem Interview:

"Ich weiß, daß ich unserem Herrn Rechenschaft ablegen muß, und ich möchte Ihm sagen können, daß ich, selbst wenn ich Fehler gemacht haben sollte, versucht habe, Ihn zu verteidigen und Ihm zu dienen. Das klingt nach einer frommen Bemerkung, aber genau das ist es, was mich wirklich antreibt – und zwar das allein.“


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

@Selene

Ubi Petrus, ibi Ecclesia, das ist sicher richtig!

Meint aber das "Ubi Petrus, ibi Ecclesia", dass die Kirche sich in jedem Pontifikat neu definiert, insbesondere was ihre Lehre anbetrifft?

Wäre das dann noch der Fels in der Brandung der Versuchung und des Abfalls vom rechten Glauben oder käme das nicht eher einem Sockel aus Sand gleich, der nach jedem neuen Pontifikat hinweggeschwemmt und irgendwann vollständig in den Fluten versinken würde?

Was vereinte dann noch die katholische Christenheit in der Zeit, also uns jetzt Lebende mit denen, die vor uns lebten und denen die nach uns leben werden?

Glauben wir in der katholischen Glaube mal dies und mal das, nur weil ein Papst auf einmal meint, er müsse sich über alle Päpste vor ihm erheben?

Und was ist mit dem Hl.Geist, wehte er gestern dort, wo er heute genau in anderer Richtung weht? Wirkt der Hl.Geist so, dass Gott sein eigenes Wirken ad absurdum führt, indem heute gilt, was morgen schon falsch ist?


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 girsberg74 12. November 2019 
 

Danke für Ihren Besuch der „Quelle“!

@Kostadinov „Ein wichtiges Detail fehlt“

Sehr geehrter @Kostadinov,
ich war auf die kath.net-Übersetzung hin schon versucht, zu schreiben, dass Kardinal Burke hinsichtlich eines Schismas nicht gefragt würde. Ihr Hinweis hat die Situation richtig gestellt.

Das Problem von und mit PF wird von P. Karl Wallner offengelegt; ob er das selbst wünscht oder nicht.

Aufgefallen bei P, Karl Wallner ist mir der Kernsatz aus kath.net/news/69668 – Doppelpunkt "Ich muss nicht Götzenstatuen in Kirchen bringen, um zu zeigen, dass ich eine Grundsympathie für alle Menschen habe. Ich kann das auch anders machen." Hinzu kommt aus der Aufzählung der 5 Punkte in der Predigt der „Punkt 3“ betreffend „Leitung“.

Für mich stehen diese meine beiden Anmerkungen für ein gutes Gelingen einander im Wege.


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 Aquilinus 12. November 2019 
 

@hortensius

Die aktuell gültigen Bestimmungen zum Konklave und der Papstwahl sind hier auf Latein und Deutsch:
http://www.internetpfarre.de/blog/archives/309-NORMAS-NONNULLAS-UND-ALLE-AKTUELLEN-BESTIMMUNGEN-ZUR-PAPSTWAHL.html
Das Verbot der vorherigen Absprache wird im Kapitel VI behandelt.
Es lohnt sich, das ganze Kapitel zu lesen.


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 Guingamp 12. November 2019 
 

@Selene

Welchen Petrus meinen Sie? Der, der die Vielfalt der Religionen als Gott gewollt, lehrt oder der, der das explizit ablehnt?


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 Hadrianus Antonius 12. November 2019 
 

@Bernhard Joseph

Die "Eventualität" ist nicht nur "nicht ausgeschlossen", sondern "die absurde Situation" findet statt, und wohl schon ab "Ipse harmonia est".
Bei genauer Betrachtung fallen immer wieder eindeutige Aussagen und Hinweise auf.
Tibi Christe Splendor Patris


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 Selene 12. November 2019 
 

@Guingamp

Es ist keine Einschärfungsrhetorik. Es ist die Ermahnung zutiefst besorgter Hirten, die die Stimmung in besonders konservativen Kreisen unserer Kirche wahrnehmen und davor warnen.


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 Selene 12. November 2019 
 

Die Kardinäle sind dem Papst auf besondere Weise verpflichtet

sie sind gewissermaßen der Senat der Kirche. Deshalb obliegt es in erster Linie den Kardinälen, den Papst zu korrigieren, wenn er irrt. Auch Kritik ist legitim.

Aber die von mir erwähnten Kardinäle ermahnen uns auch zu Recht, uns nicht vom Papst zu lösen.

"Wo Petrus ist, ist die Kirche", das galt immer und wird immer gelten.

Das habe ich hier schon mal vor ein paar Wochen geschrieben, als ich das Gefühl hatte, hier bestehen spalterische Tendenzen.


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 Guingamp 12. November 2019 
 

@PiusMaria

"Christus hat Petrus und seinen Nachfolgern den Heiligen Geist verheißen, dass er ihn in den entscheidenden Stunden vor Irrtum bewahrt. " Wo ordnen Sie hier Götzenanbetung im Vatikan oder die Aussage, daß Gott die Vielfalt der Religionen gewollt habe, ein? Wie erklären Sie sich ein Video wie dieses:https://www.youtube.com/watch?v=vI0tiN88ldE ? Es gibt in meinen Augen keine Möglichkeit, derartige Auswüchse logisch mit den historischen Äußerungen der Päpste unter einen Hut zu bringen.


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 Guingamp 12. November 2019 
 

Ich verstehe diese Entschärfungsrhetorik nicht mehr

Papst Franziskus ist mehr als offenkundig auf Seiten derer, die die letzten Reste des tradierten Glaubens endgültig über Bord werfen wollen; selbst in Fragen eines unmißverständlichen Neins zum Götzenkult, ist Rom unter diesem Papst ein Quell der Verwirrung. Von seinem Protegieren antikatholischer (J.Martin) und moralisch mehr als fragwürdiger Geistlicher, seiner politischen Agenda etc. pp ganz zu schweigen. Selbst wenn wir immer nur vom besten, hochgradig unwahrscheinlichen Fall ausgehen, daß Franziskus die Konsequenzen seines Tuns nicht überblickt, muß hier eindeutig Widerspruch formuliert werden. Burke weiß das auch. Genauso wie Sarah. Wieso also immer noch dieses Taktieren?


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

Lieber @Kostadinov!

In der Tat wäre es eine gänzlich neue Situation in der Kirche, wenn ein Papst einen neuen Glauben verkünden wollte, der eindeutig im Widerspruch zu dem steht, was alle Päpste vor ihm gelehrt und verkündet haben. Dann wäre faktisch eine Art Schisma durch den Papst selbst eingetreten. Eine absurde Situation, die aber leider nicht ganz auszuschließen ist.

In der Tat entstünde dann in der Kirche eine Situation, in der zwei Gruppen sich gegenüber stünden; diejenigen, die am katholischen Glauben, wie er bislang von allen Päpsten gelehrt wurde, festhalten und diejenigen, die sich unter Leitung von Papst Franziskus einen neuen Glauben erfinden.

Dieses Pontifikat ist schon deshalb eine Katastrophe, weil solche Eventualitäten nicht ausgeschlossen sind!


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 zeitundewigkeit 12. November 2019 
 

"Es gibt einen Ausfall bei der zentralen Lehrautorität des römischen Pontifikats."

Wenn das so ist, dann müssen Bischofskonferenzen (z. B. die polnische) aufstehen und dem Papst ins Gewissen reden reden. Einzelne Bischöfe und Kardinäle übergeht er, bei Bischofskonferenzen ist das schwieriger.


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 Fatima 1713 12. November 2019 
 

Ein Katholik

kann nicht ins Schisma gehen, wenn er katholisch bleiben will. Der Teil, der sich abspaltet ist/wäre schismatisch. Kardinal Burke ist ein verantwortungsvoller Hirte, der auch Klartext spricht.


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 hortensius 12. November 2019 
 

Ist der Papst wirklich legitim gewählt?

Ich dachte, es ei verboten in isolierten Gruppen die Papst-Wahl heimlich vorzubereiten. Die St. Gallen-Grupp hat dies aber getan.


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 Diadochus 12. November 2019 
 

Weizen und Unkraut

Kardinal Burke stimme ich zu. Seine Meinung geht konform mit dem Gleichnis vom Unkraut. "Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; wenn dann die Ernte da ist, will ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Den Weizen aber bringt ein in meine Scheune." (Mt. 13, 30) Das dumme ist jetzt, dass es jetzt mehr Unkraut als Weizen gibt und das Unkraut den Weizen überwuchert. Der Herr lässt beides wachsen. Dennoch sollten wir die Trennung dem Herrn überlassen. Sonst reißen wir noch den Weizen mit aus. Vielleicht gehörten wir ja einst auch noch zum Unkraut und dürfen dem Herrn dankbar sein für Seine Geduld, für die Bekehrung? "Ein Schisma ist niemals der Wille Christi."


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 Lo Bartolo 12. November 2019 

Meine Meinung

Der Kardinal hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!


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 Selene 12. November 2019 
 

Namhafte Kardinäle

wie Kardinal Müller und Kardinal Burke warnen zu Recht davor, sich vom legitim gewählten Papst zu trennen.

Das gibt mir immer wieder Orientierung auch wenn es unter dem jetzigen Pontifikat schwierig ist.

Kein verantwortungsbewusster Kardinal oder Bischof wird sich vom Papst trennen.


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 Bernhard Joseph 12. November 2019 
 

Liebe Kirchental!

Kardinal Burke sieht ein Schisma dann als gegeben, wenn eine Trennung von Rom respektive dem gültig gewählten Papst vollzogen wird.

Ich denke, Kardinal Burke sieht durchaus berechtigt die Gefahr, dass die Kirche zerfallen könnte, wenn es zu einer radikalen Konfrontation in der Kirche kommen sollte.

Da die Kirche, wie Kardinal Burke betont, nicht unser Werk ist, wir sie auch nicht allein vor dem Untergang in Dekadenz retten können, werden wir in der Tat auf Gott unser Vertrauen setzen müssen, was aber nicht heißt, den sich ausbreitenden Pantheismus in der Kirche nicht als solchen auch klar zu benennen.

Vielmehr müssen wir wohl um so fester den wahren katholischen Glauben verteidigen, je stärker er durch innerkirchliche in Apostasie gefallene Gruppen bedroht ist. Leicht ist das unter diesem Pontifikat nicht gerade. Vielleicht will Gott uns so aus der Glaubensträgheit reißen, die sich seit Jahrzehnten immer stärker in der Kirche ausbreitet.


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 Paul-Lukas 12. November 2019 
 

@Kirchental

Ich habe es so verstanden, dass er "nicht aktiv" Teil eines Schismas werden möchte, heißt, dass er dagegen ist, aktiv auszutreten aus der Kirche, weil dieser nicht mehr die Lehre der JAhrhunderte vertritt.

Vielmehr plädiert der Kardinal, weiterhin wie gehabt, in unserer Hl. Kirche auszuharren und zu vertrauen, dass der Herr bald bessere Päpste bringen wird, die den Schaden korrigieren werden.. Heißt also, vertrauen, gläubig und vor allem TREU zur Kirche stehen...


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 Kostadinov 12. November 2019 

Ein wichtiges Detail fehlt

ich hab das Interview im Original gelesen. Kardinal Burke betont in der Tat, er würde kein Schisma anführen. Er bezeichnet aber das Arbeitsdokument der Amazonassynode als schismatisch. Und wenn Papst Franziskus dieses mit seiner Unterschrift versehen würde, dann würde dieser damit ein Schisma anführen.


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 Kirchental 12. November 2019 

Schisma

Frage:

Wir können doch gar nicht entscheiden, ob wir Teil eines Schismas sein wollen? Wenn eines entsteht, können wir uns doch nur für eine der beiden Seiten entscheiden?

Oder sehe ich das falsch?


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