Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Voll in die Falle getappt
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

Kardinal Burke: Ich werde nicht Teil eines Schismas sein

12. November 2019 in Weltkirche, 56 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der US-Kardinal erklärte in der New York Times, dass er kein Feind von Franziskus sei und dass es derzeit einen Ausfall bei der zentralen Lehrautorität des römischen Pontifikats gäbe


New York (kath.net)
Kardinal Raymond Burke, der bekannte US-Kardinal, hat in einem Interview mit der New York Times den Österreicher Alexander Tschugguel für das Entwenden der Pachamama-Statuen aus einer römischen Kirche und das Werfen in den Tiber gelobt. Dies sei ein "mutiges Zeugnis für den Glauben" gewesen. "Ich kann es verstehen, warum er es nicht tolerierbar gehalten hat, dass heidnische Götzen in einer katholischen Kirche aufgestellt werden." Dies erinnere ihn an eine ähnliche Situation im Alten Testament, an die Makkabäer und die so vielen Bekenner und Märtyrer, die nicht toleriert haben, dass der katholische Glaube durch die Anbetung von Götzen verleugnet werde.


Angesprochen auf die Frage der Liturgie erklärte Burke, dass er mit der "Alten Messe" aufgewachsen sei. Er habe sich daher sehr gefreut, als Johannes Paul II. die Zelebration erlaubt habe. Er habe daraufhin beide Formen zelebriert. Burke betonte, dass er sich auch nicht gegen eine bestimmte Form der Feier des Ritus ausspreche.

Burke betonte in dem Interview auch, dass er papsttreu und kein Feind von Franziskus sei. In den Begegnungen, die er hatte, wurde er von Franziskus nie zurechtgewiesen. Franziskus sei für ihn auch ein legitim gewählter Papst, für den er jedes Mal bei der Heiligen Messe bete. Er sehe es trotzdem als seine Pflicht, Kritik zu üben, wenn dies notwendig sei, zum Beispiel bei der Amazonassynode oder bei der Familiensynode. "Ich habe mich nicht geändert. Ich lehre noch immer dasselbe, was ich immer gelehrt habe und das sind nicht meine Ideen."

Der Kardinal kritisierte dann aber in aller Deutlichkeit, dass Franziskus sich weigere, sein Lehramt auszuüben. "Es gibt einen Ausfall bei der zentralen Lehrautorität des römischen Pontifikats." Als Beispiel brachte Burke dann die Situation in Deutschland. "Die katholische Kirche ist auf dem Weg dazu eine Nationalkirche zu werden, mit Praktiken, die nicht in Übereinstimmung mit der Weltkirche stehen." Als Beispiel für den Vorwurf brachte Burke dann Riten für Homosexuelle oder auch gemischte Ehen, bei denen beide die Eucharistie empfangen. "Das sind ernste Angelegenheiten."

Ein Schisma könne laut Burke niemals der Wille Christi sein. Er werde von Menschen immer wieder darauf angesprochen, in ein Schisma zu gehen. "Und ich sage Nein, das ist nicht möglich. Unser Herr möchte das nicht und ich werde nicht Teil eines Schismas sein." "Er vertraue auf unseren Herren. Dieser sagte: Ich bin immer bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt. Ich vertraue darauf, dass der Herr dies alles irgendwie zu einem guten Abschluss bringt." Bis dahin werde es aber künftig noch einiges Leid zu ertragen geben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  8. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  9. Meinungsfreiheit auf katholisch
  10. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Voll in die Falle getappt
  10. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz