Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

EKD-Synode: Bisher 770 Opfer von sexuellem Missbrauch ermittelt

13. November 2019 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Opfersprecherin vor EKD-Synode: der evangelische Pfarrer, der sie als 14-Jährige missbraucht hatte, ist weiterhin im Dienst.


Dresden (kath.net) Sie war als 14-Jährige von einem Pfarrer der evangelischen bayerischen Landeskirche missbraucht worden, doch sei dieser weiterhin im Dienst. Das kritisierte Opfersprecherin Kerstin Claus vor der EKD-Synode in Dresden. Claus findet, dass die evangelische Kirche lange gezögert habe, ehe sie die Missbrauchsproblematik 2018 angegangen habe. Darüber berichten die „Zeit“ und weitere Medien.


Die EKD-Missbrauchsbeauftragte Bischöfin Kirsten Fehrs erläuterte, dass die evangelische Kirche im Gegensatz zur katholischen Kirche keine Pauschalsummen an die Opfer zahlen will. Vielmehr sei ein lebenslanges Bemühen nötig, den Opfern gerecht zu werden. Fehrs kündigte an, dass die für Prävention und Aufarbeitung für 2020 geplanten Mittel von 1,3 Millionen Euro von der EKD nochmals um eine Million Euro aufgestockt werden.

Vor einem Jahr hatte die EKD die strukturierte Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch gestartet und seither etwa 770 Opfer gefunden, darunter seien sowohl Heimkinder aus diakonischen Einrichtungen wie auch Kinder, die in Pfarrgemeinden missbraucht wurden.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Catherine 14. November 2019 
 

Pädokriminalität

ist von der Religion völlig unabhängig, nur die Medien wollen das bewusst nicht sehen, denn alles was dem Kampf gegen die Kirche dient, wird von deren Journalisten endlos aufgewärmt. Dass die EKD dabei ist, war schon immer klar, denn Heirat schützt nicht vor Kinderschändern.

In einer Zeit des sittlichen Verfalls stören zölibatär lebende Menschen, weil sie einen ständigen Vorwurf für alle Aberranten bedeuten. Es gab eine Zeit, da waren von 4 EKD-Bischöfinnen 3 geschieden. Aber ein Land, dass einen verheirateten Pastor mit Konkubine als Bundespräsidenten duldet, spiegelt die Unmoral wieder.

Zum Schutz unserer Kinder ist es aber notwendig, dass die Präventionsprogramme für diese Kranken ausgebaut werden, damit sie nicht zum Täter werden. Auch muss die Umgebung grundsätzlich mehr darauf achten, dass Kinder nicht vertrauensvoll diesen Menschen, die ja Berufe mit Kindern suchen, überlassen werden. Es ist ein gesundes Misstrauen angebracht.


3
 
 Tisserant 13. November 2019 

Irgendwie muss die EKD es nur schaffen, zu behaupten diese Herrschaften lebten zölibatär und schwupps ist die katholische Kirche schuld an diesem Verhalten.
In einem Land, das als Vorlage für den Film "Idiocracy" dienen kann, würde mich solch eine, zugegeben überzogene Darstellung, nicht verwundern.


6
 
 horologius 13. November 2019 
 

@chronotech

Das weiß doch jeder, dass der Zölibat an solchen Dingen schuld ist.


9
 
 chronotech 13. November 2019 

Ah nee... und doch kein Zölibat?


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  10. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz