Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  8. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

EKD-Synode: Bisher 770 Opfer von sexuellem Missbrauch ermittelt

13. November 2019 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Opfersprecherin vor EKD-Synode: der evangelische Pfarrer, der sie als 14-Jährige missbraucht hatte, ist weiterhin im Dienst.


Dresden (kath.net) Sie war als 14-Jährige von einem Pfarrer der evangelischen bayerischen Landeskirche missbraucht worden, doch sei dieser weiterhin im Dienst. Das kritisierte Opfersprecherin Kerstin Claus vor der EKD-Synode in Dresden. Claus findet, dass die evangelische Kirche lange gezögert habe, ehe sie die Missbrauchsproblematik 2018 angegangen habe. Darüber berichten die „Zeit“ und weitere Medien.


Die EKD-Missbrauchsbeauftragte Bischöfin Kirsten Fehrs erläuterte, dass die evangelische Kirche im Gegensatz zur katholischen Kirche keine Pauschalsummen an die Opfer zahlen will. Vielmehr sei ein lebenslanges Bemühen nötig, den Opfern gerecht zu werden. Fehrs kündigte an, dass die für Prävention und Aufarbeitung für 2020 geplanten Mittel von 1,3 Millionen Euro von der EKD nochmals um eine Million Euro aufgestockt werden.

Vor einem Jahr hatte die EKD die strukturierte Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch gestartet und seither etwa 770 Opfer gefunden, darunter seien sowohl Heimkinder aus diakonischen Einrichtungen wie auch Kinder, die in Pfarrgemeinden missbraucht wurden.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Catherine 14. November 2019 
 

Pädokriminalität

ist von der Religion völlig unabhängig, nur die Medien wollen das bewusst nicht sehen, denn alles was dem Kampf gegen die Kirche dient, wird von deren Journalisten endlos aufgewärmt. Dass die EKD dabei ist, war schon immer klar, denn Heirat schützt nicht vor Kinderschändern.

In einer Zeit des sittlichen Verfalls stören zölibatär lebende Menschen, weil sie einen ständigen Vorwurf für alle Aberranten bedeuten. Es gab eine Zeit, da waren von 4 EKD-Bischöfinnen 3 geschieden. Aber ein Land, dass einen verheirateten Pastor mit Konkubine als Bundespräsidenten duldet, spiegelt die Unmoral wieder.

Zum Schutz unserer Kinder ist es aber notwendig, dass die Präventionsprogramme für diese Kranken ausgebaut werden, damit sie nicht zum Täter werden. Auch muss die Umgebung grundsätzlich mehr darauf achten, dass Kinder nicht vertrauensvoll diesen Menschen, die ja Berufe mit Kindern suchen, überlassen werden. Es ist ein gesundes Misstrauen angebracht.


3
 
 Tisserant 13. November 2019 

Irgendwie muss die EKD es nur schaffen, zu behaupten diese Herrschaften lebten zölibatär und schwupps ist die katholische Kirche schuld an diesem Verhalten.
In einem Land, das als Vorlage für den Film "Idiocracy" dienen kann, würde mich solch eine, zugegeben überzogene Darstellung, nicht verwundern.


6
 
 horologius 13. November 2019 
 

@chronotech

Das weiß doch jeder, dass der Zölibat an solchen Dingen schuld ist.


9
 
 chronotech 13. November 2019 

Ah nee... und doch kein Zölibat?


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  10. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  3. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  4. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  7. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  8. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  11. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  12. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  13. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  14. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz