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Wenn in der Kirche Streitigkeiten entstehen...

14. November 2019 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: der Bezug zum Petrusamt gewährleistet Treue zur gesunden Lehre und Ruhe und schenkt innere Freiheit. Der eucharistische Realismus. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Wenn in der Kirche Streitigkeiten entstehen, der Bezug zum Petrusamt Treue zur gesunden Lehre gewährleistet und Ruhe und innere Freiheit schenkt“.

In seiner Katechese zur Generalaudienz im Rahmen der Reihe zu großen mittelalterlichen Heiligen und Theologe setzte sich Papst Benedikt XVI. am 9. Dezember 2009 mit dem bedeutenden Vertreter der monastischen Theologie Rupert von Deutz auseinander.

Rupert wurde um 1075 bei Lüttich geboren und schon als Kind dem dortigen Benediktinerkloster Sankt Laurentius in Obhut gegeben. Als junger Mönch gerate er dann aufgrund seiner Treue zum Papst in die politischen und theologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit und „musste mehrmals sein Kloster verlassen. Im Jahre 1120 wurde Rupert zum Abt des Klosters in Deutz am Rhein gegenüber von Köln ernannt, und dort ist er auch 1129 gestorben“.

Rupert sei ein ungemein produktiver Denker gewesen, der uns eine Fülle von Schriften zu verschiedenen theologischen Fragen – z.B. zur Realpräsenz in der Eucharistie und zur Prädestinationslehre – hinterlassen habe.

Eine Neuheit seines theologischen Schaffens „bestand darin, dass er die Schriftauslegung unter einen thematischen Schwerpunkt stellte. So entwickelte er aus seinem Mathäuskommentar eine Christologie und aus dem Kommentar zum Hohenlied eine Mariologie“. Dabei habe er das Ziel verfolgt, einzelne Themen des Glaubens aus dem Gesamt der Offenbarung heraus, wie sie in der Heiligen Schrift aufscheine, zu betrachten.

Die Menschwerdung Christi „ist das grundlegende Ereignis der ganzen Geschichte. Sie ist nicht durch den Sündenfall des Menschen bedingt, so sagt Rupert, sondern von Ewigkeit vorgesehen, damit die ganze Schöpfung Gott loben und wie eine große Familie um Christus lieben könne. Christus ist die Mitte der Heilsgeschichte, und in ihm finden alle Ereignisse einen wunderbaren Zusammenhang“.

Der eucharistische Realismus:

„Rupert hat als fruchtbarer Schriftsteller zahlreiche Werke hinterlassen, die noch heute von großem Interesse sind, dies auch deshalb, weil er an verschiedenen und wichtigen theologischen Diskussionen der Zeit aktiv beteiligt war. So griff er zum Beispiel entschlossen in die Auseinandersetzung über die Eucharistie ein, die 1077 zur Verurteilung von Berengar von Tours geführt hatte. Dieser hatte eine verkürzte Interpretation der Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie vorgelegt und sie als nur symbolisch definiert.

Der Begriff »Transsubstantiation« hatte damals noch nicht Eingang in die Sprache der Kirche gefunden, doch Rupert wurde unter Anwendung bisweilen kühner Formulierungen zu einem entschiedenen Verfechter des eucharistischen Realismus und bekräftigte, vor allem in einem Werk mit dem Titel De divinis officiis (Die Gottesdienste), mit aller Entschiedenheit die Kontinuität zwischen dem Leib Christi, des fleischgewordenen Wortes, und dem Leib, der in den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist“.

„Jesus Christus ist in der Eucharistie auf einzigartige und unvergleichliche Weise gegenwärtig: wirklich, tatsächlich und substantiell, mit seinem Leib und seinem Blut, mit seiner Seele und seiner Gottheit. In der Eucharistie ist also der ganze Christus, Gott und Mensch, auf sakramentale Weise gegenwärtig, das heißt unter den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein“ (Kompendium, 282).


Benedikt XVI., Katechese zur Generalaudienz am 9. Dezember 2009:

Rupert von Deutz das Petrusamt und der eucharistische Realismus

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute lernen wir einen weiteren Benediktinermönch des 12. Jahrhunderts kennen. Sein Name ist Rupert von Deutz, ein Ort am Rhein gegenüber von Köln und Sitz eines berühmten Klosters. Über sein Leben spricht Rupert selbst in einem seiner berühmtesten Werke, das den Titel Der Ruhm und die Ehre des Menschensohnes trägt und ein Teilkommentar zum Matthäusevangelium ist. Noch als Kind wurde er als »Oblat« im Benediktinerkloster Sankt Laurentius in Lüttich aufgenommen, entsprechend den Gepflogenheiten der damaligen Zeit, einen der Söhne der Erziehung der Mönche in der Absicht anzuvertrauen, ihn zu einem Geschenk an Gott zu machen. Rupert liebte immer das Klosterleben. Er erlernte sehr schnell die lateinische Sprache, um die Bibel zu studieren und sich an den liturgischen Feiern zu erfreuen. Er zeichnete sich durch seine unbestechliche moralische Geradheit und durch die feste Treue zum Stuhl des hl. Petrus aus.


Seine Zeit war von Gegensätzen zwischen dem Papsttum und dem Kaiserreich geprägt, dies aufgrund des sogenannten »Investiturstreites«, mit dem – wie ich in anderen Katechesen angedeutet habe – das Papsttum verhindern wollte, daß die Ernennung der Bischöfe und die Ausübung ihrer Jurisdiktion von den zivilen Obrigkeiten abhingen, die zumeist von politischen und wirtschaftlichen, aber gewiß nicht von pastoralen Beweggründen geleitet waren. Der Bischof von Lüttich, Otbert, widersetzte sich den Weisungen des Papstes und schickte den Abt des Klosters Sankt Laurentius, Berengar, wegen dessen Treue zum Papst in die Verbannung. In diesem Kloster lebte Rupert, der ohne zu zögern seinem Abt in die Verbannung folgte und erst, als Bischof Otbert wieder in Gemeinschaft mit dem Papst trat, nach Lüttich zurückkehrte und einwilligte, Priester zu werden.

Er hatte es nämlich bis zu jenem Augenblick vermieden, die Priesterweihe von einem Bischof zu empfangen, der im Dissens mit dem Papst stand. Rupert lehrt uns, daß, wenn in der Kirche Streitigkeiten entstehen, der Bezug zum Petrusamt Treue zur gesunden Lehre gewährleistet und Ruhe und innere Freiheit schenkt. Nach der Auseinandersetzung mit Otbert mußte er noch zweimal sein Kloster verlassen. 1116 wollten seine Gegner gar gerichtlich gegen ihn vorgehen. Obwohl er von jeder Anklage freigesprochen wurde, zog es Rupert vor, sich für einige Zeit nach Siegburg zu begeben; da aber die Feindseligkeiten nach seiner Rückkehr ins Kloster von Lüttich nicht aufhörten, beschloß er, sich endgültig in Deutschland niederzulassen. Nachdem er 1120 zum Abt von Deutz ernannt worden war, blieb er dort bis 1129, seinem Todesjahr. Er verließ Deutz nur für eine Pilgerreise nach Rom im Jahr 1124.

Rupert hat als fruchtbarer Schriftsteller zahlreiche Werke hinterlassen, die noch heute von großem Interesse sind, dies auch deshalb, weil er an verschiedenen und wichtigen theologischen Diskussionen der Zeit aktiv beteiligt war. So griff er zum Beispiel entschlossen in die Auseinandersetzung über die Eucharistie ein, die 1077 zur Verurteilung von Berengar von Tours geführt hatte. Dieser hatte eine verkürzte Interpretation der Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie vorgelegt und sie als nur symbolisch definiert.

Der Begriff »Transsubstantiation« hatte damals noch nicht Eingang in die Sprache der Kirche gefunden, doch Rupert wurde unter Anwendung bisweilen kühner Formulierungen zu einem entschiedenen Verfechter des eucharistischen Realismus und bekräftigte, vor allem in einem Werk mit dem Titel De divinis officiis (Die Gottesdienste), mit aller Entschiedenheit die Kontinuität zwischen dem Leib Christi, des fleischgewordenen Wortes, und dem Leib, der in den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist.

Liebe Brüder und Schwestern, mir scheint, daß wir an diesem Punkt auch an unsere Zeit denken müssen; auch heute besteht die Gefahr, den eucharistischen Realismus zu verkürzen, das heißt, die Eucharistie gleichsam nur als einen Ritus der Gemeinschaft, des gesellschaftlichen Miteinanders zu betrachten und dabei allzu leicht zu vergessen, daß in der Eucharistie wirklich der auferstandene Christus – mit seinem auferstandenen Leib – gegenwärtig ist, der sich uns in die Hände gibt, um uns von uns selbst wegzuziehen, uns in seinen unsterblichen Leib einzuverleiben und uns so zum neuen Leben zu führen. Dieses große Geheimnis, daß der Herr in seiner ganzen Wirklichkeit in den eucharistischen Gestalten gegenwärtig ist, ist ein Geheimnis, das immer neu angebetet und geliebt werden muß!

Ich möchte hier die Worte aus dem Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche zitieren, die die Frucht der Betrachtung des Glaubens und der theologischen Reflexion von zweitausend Jahren in sich tragen: »Jesus Christus ist in der Eucharistie auf einzigartige und unvergleichliche Weise gegenwärtig: wirklich, tatsächlich und substantiell, mit seinem Leib und seinem Blut, mit seiner Seele und seiner Gottheit. In der Eucharistie ist also der ganze Christus, Gott und Mensch, auf sakramentale Weise gegenwärtig, das heißt unter den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein« (Kompendium, 282). Auch Rupert hat mit seinen Überlegungen zu dieser präzisen Formulierung beigetragen.

Ein weiterer Streit, mit dem der Abt von Deutz zu tun hatte, betrifft das Problem der Vereinbarkeit der Güte und Allmacht Gottes mit der Existenz des Bösen. Wenn Gott allmächtig und gut ist – wie läßt sich dann die Wirklichkeit des Bösen erklären? Rupert reagierte nämlich auf die von den Lehrern der theologischen Schule von Laon eingenommene Position, die mit einer Reihe philosophischer Gedankengänge im Willen Gottes das »Billigen« und das »Zulassen« unterschieden und zu dem Schluß kamen, daß Gott das Böse zuläßt, ohne es zu billigen und somit ohne es zu wollen.

Rupert hingegen verzichtet auf den Gebrauch der Philosophie, die er angesichts eines so großen Problems für ungeeignet hält, und bleibt einfach der biblischen Erzählung treu. Er geht von der Güte Gottes aus, von der Wahrheit, daß Gott in höchstem Maße gut ist und nur das Gute wollen kann. So siedelt er den Ursprung des Bösen im Menschen und im falschen Gebrauch der menschlichen Freiheit an. Als Rupert sich mit diesem Thema auseinandersetzt, schreibt er von tiefem Glauben inspirierte Worte zum Lob der unendlichen Barmherzigkeit des Vaters und um die Geduld und das Wohlwollen Gottes gegenüber dem sündigen Menschen zu preisen.

Wie andere Theologen des Mittelalters fragte sich auch Rupert: Warum ist das Wort Gottes, der Sohn Gottes, Mensch geworden? Einige, ja viele, antworteten darauf, indem sie die Fleischwerdung des Wortes mit der Dringlichkeit, die Sünde des Menschen zu sühnen, erklärten. Rupert hingegen erweitert die Perspektive mit einer christozentrischen Sicht der Heilsgeschichte und vertritt in einem seiner Werke mit dem Titel Die Verherrlichung der Dreifaltigkeit die Einstellung, daß die Menschwerdung als zentrales Ereignis der gesamten Geschichte von Ewigkeit her vorgesehen war, auch unabhängig von der Sünde des Menschen, damit die ganze Schöpfung Gott, den Vater, lobpreisen und lieben könne wie eine einzige, um Christus, den Sohn Gottes, gescharte Familie.

Er sieht nun in der schwangeren Frau der Geheimen Offenbarung die ganze Geschichte der Menschheit, die auf Christus ausgerichtet ist, so wie die Empfängnis auf die Geburt ausgerichtet ist, eine Sichtweise, die von anderen Denkern entfaltet werden wird und auch von der zeitgenössischen Theologie zur Geltung gebracht wird, die besagt, daß die ganze Geschichte der Welt und der Menschheit eine Empfängnis ist, die auf die Geburt Christi ausgerichtet ist. Christus steht immer im Mittelpunkt der exegetischen Erklärungen, die von Rupert in seinen Kommentaren zu den Büchern der Bibel erstellt werden, denen er sich mit großer Sorgfalt und Leidenschaft widmete. So findet er in allen Ereignissen der Heilsgeschichte, von der Schöpfung bis zum Ende der Zeiten, eine wunderbare Einheit: »Die ganze Schrift« –, so sagt er –, »ist ein einziges Buch, das auf dasselbe Ziel [das göttliche Wort] zustrebt; das von dem einen Gott stammt und das von einem einzigen Geist geschrieben worden ist« (De glorificatione Trinitatis et processione Sancti Spiritus I, V, PL 169,18).

Bei der Auslegung der Bibel beschränkt sich Rupert nicht darauf, die Lehre der Väter zu wiederholen, sondern zeigt seine eigene Originalität. Er ist zum Beispiel der erste Schriftsteller, der die Braut im Hohenlied mit der allerseligsten Jungfrau Maria identifiziert hat. So enthüllt sich sein Kommentar zu diesem Buch der Schrift als eine Art mariologische »Summa«, in der die Privilegien und die herausragenden Tugenden Mariens vorgestellt werden. In einem der besonders inspirierten Abschnitte seines Kommentars schreibt Rupert: »O Geliebteste unter den Geliebten, Jungfrau der Jungfrauen, was preist in dir dein geliebter Sohn, den der ganze Chor der Engel erhöht? Gepriesen werden die Einfachheit, die Reinheit, die Unschuld, die Lehre, der Anstand, die Demut, die Unversehrtheit des Geistes und des Fleisches, das heißt die unversehrte Jungfräulichkeit« (In Canticum Canticorum 4,1–6, CCL 26, S. 69–70). Ruperts marianische Auslegung des Hohenliedes ist ein glückliches Beispiel für den Einklang zwischen Liturgie und Theologie. Tatsächlich waren verschiedene Abschnitte dieses biblischen Buches bereits in den liturgischen Feiern der Marienfeste verwendet worden.

Zudem ist Rupert auch darauf bedacht, seine mariologische Lehre in seine Lehre von der Kirche einzufügen. Mit anderen Worten, er sieht in der allerseligsten Jungfrau Maria den heiligsten Teil der ganzen Kirche. Deshalb zitierte mein verehrter Vorgänger Papst Paul VI. in seiner Ansprache zum Abschluß der dritten Sitzungsperiode des Zweiten Vatikanischen Konzils, als er Maria feierlich zur Mutter der Kirche erklärte, einen den Werken Ruperts entnommenen Satz, der Maria als »portio maxima, portio optima«, als edelsten, hervorragendsten Teil der Kirche definiert (vgl. In Apocalypsem 1.7, PL 169,1043).

Liebe Freunde, diesen kurzen Hinweisen entnehmen wir, daß Rupert ein leidenschaftlicher Theologe gewesen ist, dem große Tiefe beschieden war. Wie alle Vertreter der monastischen Theologie hat er es verstanden, das rationale Studium der Glaubensgeheimnisse mit dem Gebet und der Kontemplation zu verbinden, die als Gipfel jeder Erkenntnis Gottes angesehen wurde. Er selbst spricht manchmal von seinen mystischen Erfahrungen, so wenn er die unaussprechliche Freude darüber eingesteht, die Gegenwart des Herrn wahrgenommen zu haben: »In jenem kurzen Augenblick« –, sagt er – »habe ich erfahren, wie wahr ist, was er selbst sagt: ›Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig‹« (De gloria et honore Filii hominis. Super Matthaeum 12, PL 168,1601). Auch wir können, jeder auf seine Weise, Jesus, dem Herrn, begegnen, der unseren Weg unaufhörlich begleitet, der im eucharistischen Brot und in seinem Wort gegenwärtig wird zu unserem Heil.

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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 16. November 2019 
 

Werter Montfort,

die Ähnlichkeit im Sprachduktus ist schon
auffällig bei den von Ihnen genannten Usern!

Vielleicht ist es aber auch die "Sprache"
der seit 2013 agierenden "Papst-Franzikus-Papolatristen", die unkritisch
jedes Wort und jede Handlung dieses
Papstes verteidigen!

Dazu passt ein Zitat von Professor Dr.
Roberto de Mattei, dem Vefasser des
667-Seiten-Opus:

Das Zweite Vatikanische Konzil-
eine bislang ungeschriebene Geschichte

Das Zitat zum Thema lautet:

"Die Papolatristen täuschen sich selbst
und "beruhigen" ihr Gewissen, indem sie
denken, daß der Papst "immer recht hat, auch wenn er sich selbst oder seinen
Vorgängern widerspricht."

Papst Benedikt XVI. hat niemals einen
solchen "Papolatrismus" gutgeheissen,
dafür war und ist er ein viel zu großer
Kenner und Gestalter der Kirchengeschichte!


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 Montfort 16. November 2019 

Die neuen User @?Noemi? und @lux ventus sind aber schon sehr auffällig...

in der Art, wie sie meinen, die göttliche Gegenwart in SICH "gepachtet" zu haben...

Und sie erinnern mich in ihrer "sprungbereiten Harmonie" ;-) sehr an die altbekannten User, deren Namen "Legion" ist.


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 lakota1 15. November 2019 
 

@?Noemi?

"Ebenso werden wir daran erinnert, dass Jesus Christus in der Eucharistie auf einzigartige und unvergleichliche Weise gegenwärtig ist. Wer daran fest glaubt, braucht wirklich keine Angst vor irgendwelchen Darstellungen anderer Götter aus Holz, Stein oder Erde zu haben".
Und warum hat Gott der Herr dann gleich im 1.Gebot gesagt: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben?"


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 ?Noemi? 15. November 2019 
 

Kirchental

Wer hat unsere katholische Kirche begründet und Petrus als seinen ersten Stellvertreter berufen? Jesus Christus selbst! Obgleich er die Schwächen dessen, dem er die Schlüsselgewalt anvertraute, ganz genau kannte. Bei aller berechtigten Kritik sollten wir uns deshalb davor hüten, die Päpste ständig zu vergleichen oder gegeneinander auszuspielen. Man kann/darf das Petrusamt niemals von der Kirche trennen, dies lehrt uns alleine schon die Geschichte.


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 Kirchental 15. November 2019 

@?noemi?

Ich bin mir absolut sicher, dass der geliebte Papst Benedikt dabei ganz selbstverständlich voraussetzt, dass der Papst als Stellvertreter Christi diesem und seiner Lehre treu ist.

Wenn ich vor die Entscheidung gestellt bin, dem Papst oder Christus zu folgen, wie es im Augenblick leider der Fall ist - dann entscheide ich mich für Christus.

Und das sage ich auch laut!


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 ?Noemi? 15. November 2019 
 

Bereitet dem Herrn in euren Herzen einen schönen Platz

Ja, es stimmt schon, durch die Taufe hat Jesus Christus in uns für immer Wohnung genommen.
Aber diese Wohnung sollte auch von uns gepflegt und schön gehalten werden, durch den aufrichtigen und ehrfürchtigen Empfang der hl. Sakramente, das Lesen und Hören auf das lebendige Wort Gottes und die Einhaltung der wegweisenden Gebote. Dennoch - eine 100% Sicherheit, wie wir Kinder Gottes sie gerne hätten, gibt es nicht, nur das große Vertrauen in die barmherzige Liebe Gottes.


3

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 lux ventus 15. November 2019 
 

Jesus ist immer gegenwärtig

Jesus ist in uns gegenwärtig, wenn wir seine Taufe mit dem Heiligen Geist erfahren haben. Heute wird die Eucharistie sehr stark in den Vordergrund gerückt. Sicher ist Jesus in der Eucharistie gegenwärtig, aber nicht nur. Und es wird oft vergessen, dass in der Blütezeit des Christentums, also im christlichen Mittelalter, die tägliche, oder nur schon die wöchentliche Teilnahme an der Eucharistie nur wenigen möglich war. Es ist sicher gut, so oft als möglich zur Eucharistie zu gehen, aber es ist keine Sicherheit. Der wahre Christ in ein Kind Gottes, WEIL Jesus in ihm Wohnung genommen hat. Und ER lässt sich nicht vertreiben, auch wenn ein Christ nur selten die Möglichkeit hat, an der Eucharistie teilzunehmen.


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 ?Noemi? 14. November 2019 
 

Treue zum Petrusamt schenkt Ruhe und inneren Frieden

Dank für den sehr aufschlußreichen Artikel über die Katechese unseres emeritierten Papstes Benedict XVI. Wenn er von der Treue zum Petrusamt spricht, weist er uns gleichsam darauf hin, dass es sich dabei um nichts anderes, als die Treue (Gehorsam) gegenüber dem Stellvertreter Christi auf Erden handelt. Dies mag einem demokratieverwöhnten Aktivisten etwas befremdlich erscheinen, doch dem begnadeten Theologen Rupert von Deutz war diese Loyalität offenbar so heilig, dass er dafür sogar die Verbannung in Kauf nahm.
Ebenso werden wir daran erinnert, dass Jesus Christus in der Eucharistie auf einzigartige und unvergleichliche Weise gegenwärtig ist. Wer daran fest glaubt, braucht wirklich keine Angst vor irgendwelchen Darstellungen anderer Götter aus Holz, Stein oder Erde zu haben. In diesem Sinne verstehe ich auch die Worte Jesu: “Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.“ (Mk 7;15)


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 zeitblick 14. November 2019 

Anno dazumal...noch vor Kurzem

Ja das war einmal. Ich höre das von vielen Priestern: Bis jetzt hatten wir das Lehramt der Kirche, denn Papst nach dessen Wort wir uns orientieren konnten. Heute ist das anders. Was noch vor einem Jahr als katholisch galt, ist heute relativiert. (Relativismus am Werk)


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 CALIFAX 14. November 2019 

Wenn in der Kirche Streitigkeiten entstehen...

...hofft man heute oftmals vergeblich auf ein erleuchtendes Wort des Papstes.

Bestärkung der Brüder im Glauben? Fehlanzeige, höchstens im indigenen Aberglauben :-)


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