Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  2. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  12. R.I.P. Ennio Morricone
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Der synodale Weg funktioniert nicht

Die Hoffnung des Christen – das Ziel der Geschichte

17. November 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: alles, was geschieht, bleibt im Herrn. Dank für den Welttag der Armen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am dreiunddreißigsten Sonntag im Jahreskreis, Welttag der Armen. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium nach Lukas (Lk 21,5–19).

Das Evangelium dieses vorletzten Sonntags im Kirchenjahr unterbreite die Rede Jesu über das Ende der Zeiten. Jesus spreche vor dem Tempel von Jerusalem, einem Gebäude, das vom Volk wegen seiner Größe und Pracht bewundert werde. Aber er prophezeie: „Es werden Tage kommen, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleibt, der nicht niedergerissen wird“ (V. 6). Die Zerstörung des Tempels sei nicht so sehr eine Gestalt des Endes der Geschichte als vielmehr des Ziels der Geschichte.

Jesus verwende zwei scheinbar gegensätzliche Bilder: das erste ist eine Reihe von beängstigenden Ereignissen: Katastrophen, Kriege, Hungersnöte, Unruhen und Verfolgungen. Das andere sei beruhigend: „Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden“.


Zunächst einmal gebe es einen realistischen Blick auf die Geschichte, die von Katastrophen und auch von Gewalt geprägt ist, von Traumata, die die Schöpfung, unser gemeinsames Zuhause, aber auch die dort lebende Menschenfamilie und die christliche Gemeinschaft selbst verwundet hätten. Das zweite Bild erzähle uns die Haltung, die der Christ einnehmen muss, um diese Geschichte zu leben, die von Gewalt und Widrigkeiten geprägt sei.

Es sei dies die Haltung der Hoffnung auf Gott, die es ermögliche, sich nicht von tragischen Ereignissen überwältigen zu lassen. Die Jünger Christi könnten nicht Sklaven der Angst und Qual bleiben, sondern sie seien berufen, die Geschichte zu leben, die zerstörerische Kraft des Bösen einzudämmen, mit der Gewissheit, dass die vorausschauende und beruhigende Zärtlichkeit des Herrn immer sein Handeln des Guten begleite. Dies sei das beredte Zeichen, dass das Reich Gottes zu uns komme.

Der Herr rufe uns auf, am Aufbau der Geschichte mitzuwirken und gemeinsam mit ihm Friedensstifter und Zeugen der Hoffnung auf eine Zukunft des Heils und Auferstehung zu werden. Der Glaube lasse uns mit Jesus auf den kurvenreichen Wegen dieser Welt wandeln, in der Gewissheit, dass die Kraft seines Geistes die Kräfte des Bösen beuge und sie der Kraft der Liebe Gottes aussetze.

Die christlichen Märtyrer unserer Zeit „sind ein Beispiel für uns, die trotz Verfolgung Männer und Frauen des Friedens sind. Sie geben uns ein Erbe, um das Evangelium der Liebe und Barmherzigkeit zu behüten und nachzuahmen. Dies ist der wertvollste Schatz, der uns gegeben wurde, und das wirksamste Zeugnis, das wir unseren Zeitgenossen geben können, indem wir mit Liebe auf den Hass antworten und auf die Beleidigung mit Vergebung“.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den heutigen Welttag der Armen: „Mein Dank gilt all denen in den Diözesen und Pfarreien auf der ganzen Welt, die Initiativen der Solidarität gefördert haben, um den Ärmsten konkrete Hoffnung zu schenken. Ich danke den Ärzten und dem Krankenpersonal, die in diesen Tagen im Medizinischen Präsidium hier auf dem Petersplatz gedient haben. Bald werde ich die Freude haben, das Mittagessen mit etwa 1.500 Menschen in Not zu teilen, um die Aufmerksamkeit zu bezeugen, die bei diesen unseren Brüdern und Schwestern nie fehlen darf“.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 17. November 2019 

die Haltung der Hoffnung auf Gott

wie oft wird heute nicht die Warnung des Völkerapostels vergessen:
"Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen." (1.Kor 15,19)


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  2. Petrus – der auf Christus errichtete Fels
  3. Das Reich Gottes: das Reich der unentgeltlichen und dankbaren Liebe
  4. Drei Prüfungen
  5. Die mystische Wirkung und die gemeinschaftliche Wirkung
  6. Der einzige Plan der Liebe
  7. Der Heilige Geist und die Mission
  8. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  9. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  10. Jesus – der Weg in den Himmel








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  8. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  9. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  12. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  13. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  14. Der synodale Weg funktioniert nicht
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz