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Im Gefängnis sprach Jesus zu mir

7. Dezember 2019 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
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Bekehrung eines syrischen Muslim - Doris de Boer / VISION 2000


Rom (kath.net/VISION2000)
Adeeb Jaafari war ein muslimischer Journalist. Er schrieb in Syrien auch über Politik, was durchaus Mut erforderte, vor allem weil seine Meinung sich nicht immer mit der Sichtweise der Regierung deckte. Und so landete er 2005 im Gefängnis…

An Schikanen und Leiden blieb ihm dort nicht viel erspart, sein Zimmer war fast wie ein Grab: immer dunkel und winzig: Ihm standen nur 1,5 Meter zur Verfügung.

Allerdings macht er im Gefängnis einmal eine ganz besondere Erfahrung: „Ich hörte eine Stimme, jemand redete mit mir. Erst dachte ich: Ich werde verrückt! Ich hatte Angst. Aber was ich hörte, war einfach unglaublich schön. Ich kann es nicht beschreiben. Ich wollte bald immer nur mit diesem Menschen reden, mit ihm diskutieren, über das Leben und die Welt sprechen. Ich konnte ihn weder sehen, noch wusste ich, ob es Tag oder Nacht ist oder wie viel Zeit unsere Begegnung schon gedauert hat. Es war alles dunkel, aber in meinem Herzen ging ein neues Licht auf!“
Nach fünf Jahren kam er endlich wieder frei. Zu Fuß, ohne Schuhe und in alter Kleidung lief er 14 Stunden lang heim und klingelte zu Hause an der Tür. Seine beiden Kinder erkannten ihn nach der langen Zeit gar nicht mehr, seine Frau wollte ihn erst nicht hereinlassen, weil sie von der Polizei vor Jahren mitgeteilt bekommen hatte, dass ihr Mann gestorben sei. Und seine Mutter war nach dieser Nachricht gestorben.


So bekam er nach seiner Entlassung bald selbst Depressionen und wollte eine Zeit lang mit niemand sprechen. Durch Pater Paulo, der in der Nähe von Damaskus in einem alten Kloster wohnte und alle Menschen, egal ob Muslim, Christ oder Atheist, einlud, dort auf dem Bauernhof zu wohnen und zu arbeiten, kam er aus seiner Depression heraus. Als er im Kloster ankam, fand er auf seinem Tisch eine Bibel. Er öffnete sie und las die ganze Nacht darin. Er las das Neue Testament vom Anfang bis zum Ende und erkannte dabei sofort, was die Stimme im Gefängnis gesagt hatte.

Sofort verstand er: Jesus hatte im Gefängnis zu ihm gesprochen. Er fühlte sich wie neugeboren. Am nächsten Morgen hatte er ein langes Gespräch mit dem Pater. Als ehemaliger Muslim, der zum Atheisen geworden war, hatte er viele Fragen über den Glauben, über Gott, Jesus und die Welt. Am Ende weinten beide.

Als 2011 der Krieg in Syrien begann, entschied sich Adeeb zur Flucht, denn er wollte auf keinen Fall kämpfen. Er versorgte die Menschen seiner Umgebung heimlich mit Nahrungsmitteln und flüchtete in den Libanon. Dort konnte er aber nicht bleiben. In einem Traum hörte er die Worte: „Geh nach Europa!“ Er wusste, dass die Reise dorthin etwa 5.000 Euro kostet, hatte aber selbst nicht das nötige Geld.

Zumindest etwas Geld konnte er leihen und kam in die Türkei. Da er selbst ein Boot steuern konnte, kam er weiter nach Griechenland und bekam sogar noch Geld für seinen Fährdienst.

Von Griechenland nahm ihn jemand unentgeltlich nach Deutschland mit. Über einen deutschen Freund kam er zu einem charismatischen Einkehrtag, bekam zur Segnung die Hände aufgelegt und hatte ein besonderes Erlebnis: „Ich habe Jesus gesehen. Ich wusste, dass Er es war. Dieses Bild kann ich mein Leben lang nicht vergessen.“ Ich wollte getauft werden und kam zu „Elijah21“, wo er alles über den christlichen Glauben erfuhr und getauft wurde. Heute kann er sagen: „Ich habe in Jesus meinen Platz und mein Ziel in dieser Welt gefunden!“
Nunmehr engagiert sich der syrische Christ auch in dem Projekt „Elijah21“. Darin werden Menschen in Flüchtlingsheimen gezielt eingeladen, um nach einem gemeinsamen Essen einen Jesusfilm anzuschauen. Dies ist immer in mehreren Sprachen möglich. Am Ende des Filmes geben die ehrenamtlichen Mitarbeiter Zeugnis von ihrem Glauben an Jesus und laden zu Gesprächen und Diskussionen über den Film und den christlichen Glauben ein.

„Viele weinen nach dem Film auch. Gerade das Sehen der Passion Christi macht etwas mit den Leuten. Viele möchten hinterher spontan mit uns beten. Nach dem Film sehen meist alle das Chris­tentum mit ganz neuen Augen.“

Über die Nacharbeit in den Gemeinden, die mit „Elijah21“ zusammenarbeiten, sollen die Menschen auch über den Abend hinaus begleitet werden. Die Bekehrung selbst und der eigentliche Anstoß kann aber nur von Gott her kommen. Adeeb Jaafari weiß es aus eigener Erfahrung: „Auch heute noch zeigt sich Jesus Muslimen in Träumen. Wie mir gibt er so vielen ein wunderbares Zeichen. Wenn Gott es will, kann auch Syrien wieder ein christliches Land werden. Gott kann alles! Er wirkt noch heute täglich Wunder!“


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 8. Dezember 2019 

@ Klostermann

Ich habe ein wenig gegoogelt und bin auf die Aussage von elijah21 gestossen:
"Wir glauben an die Einheit der Kirche und sind explizit überkonfessionell." Bei solchen Aussagen bin ich eher skeptisch. Ob das Resultat einer solchen Missionierung tatsächlich zu einem alltagstauglichen, wahrhaft christlichen Glauben führt scheint mir fraglich.


7

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 Einsiedlerin 8. Dezember 2019 
 

@Klostermann

Sie haben schon Recht. Auch in unserer Pfarrgemeinde gibt es junge konvertierte Katholiken, die sich aber nur selten in der hl. Messe blicken lassen. Trotzdem sollen wir als Mitchristen nicht locker lassen, ihnen das Evangelium vorzuleben und sie immer tiefer zu Christus zu führen, damit es zu einer Bekehrung des Herzens kommen kann.


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 Klostermann 7. Dezember 2019 

Wirklichkeit?

Ich bin vorsichtig mit solchen Berichten, denn auch bei uns sind einige Moslems zum katholischen Glauben konvertiert. Denn als Christ können sie unter keinen Umständen abgeschoben werden.
Sobald der Aufenthaltsstatus gewährt wurde, war es aus mit der Gemeindearbeit bei uns, und man konnte einige wieder in der Moschee antreffen.
Sollte Herr Adeeb Jaafari wirklich zum christlichen Glauben gefunden haben freut es mich und mein (unser) Gebet sollen ihm begleiten.


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 Passero 7. Dezember 2019 
 

DEO GRATIAS!

Solche Berichte sollten wir noch viel mehr als bisher bekanntmachen!


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 Mariat 7. Dezember 2019 

Gott wirkt auch heute noch Wunder!

"Auch heute noch zeigt sich Jesus Muslimen in Träumen. Wie mir gibt er so vielen ein wunderbares Zeichen. Wenn Gott es will, kann auch Syrien wieder ein christliches Land werden. Gott kann alles!"
Dank sei Gott dem Herrn!
"Du bist Herr! Du bist Herr! Du bist auferstanden und Du bist Herr!Jedes Knie soll sich beugen! Jede Zunge soll bekennen - dass Jesus ist der Herr!"

Solche Bekehrungs -Zeugnisse gibt es einige - auch aus dem Gefängsnis. Diejenigen die von der LIEBE berührt wurden - deren Herz ist entflammt - und sie geben den Glauben weiter.
Dank sei diesen Zeugen!


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 Adamo 7. Dezember 2019 
 

Gott kann alles!

Gott bekehrte den syrischen Muslim Adeep Jaafari zum Christentum. Adeep ließ sich nach seiner Jesusbegegnung im Kerkerverlies taufen und wurde Christ.

Jesus bekehrte unwahrscheinlich eindrücklich auch den Christenverfolger Saulus zu einem glühenden Apostel Paulus.

Derartige Bekehrungen sind Gottesbeweise und gehen einem echt unter die Haut.


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