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Die Logik der Begegnung und des gegenseitigen Dialogs als Weg

22. November 2019 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Franziskus: die Notwendigkeit der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung wie auch die Zusammenarbeit unter den Religionen ist für die heutige Menschheit dringender denn je


Rom (kath.net) Am Nachmittag des zweiten Tages seines apostolischen Besuchs in Thailand fuhr Papst Franziskus mit dem Auto zur Chulalongkorn Universität in Bangkok, wo er um 15:20 Uhr Ortszeit (9:20 Uhr Zeit von Rom) christliche Führungspersonen und andere religiöse Führer traf. Bei seiner Ankunft wurde der Papst am Eingang des Auditoriums der Universität vom Erzbischof von Bangkok Kardinal Francis Xavier Kriengsak Kovithavanij, vom Präsidenten der Universität, Dr. Bundit Eur-arporn, vom Präsidenten des Universitätsrates und von zwei Studenten, begrüßt die ihm Blumen überreichten. Papst Franziskus begrüßte die 18 religiösen Führer einzeln.

All diese Situationen mahnen uns und erinnern uns daran, dass keine Region oder kein Bereich unserer Menschheitsfamilie in der Meinung leben oder die Zukunft gestalten kann, als ob man gegenüber den anderen getrennt und immun wäre. All diese Situationen wiederum verlangen von uns den Mut, neue Formen zum Aufbau der heutigen Geschichte zu ersinnen, ohne dabei andere herabzusetzen oder zu schmähen. Die Epochen sind vorbei, in denen das Denken einer zeitlich-räumlichen Abschottung vorherrschen und sich als wirksamer Mechanismus zur Lösung der Konflikte behaupten konnte. Heute ist es an der Zeit, sich kühn Folgendes vorzustellen: die Logik der Begegnung und des gegenseitigen Dialogs als Weg, die gemeinsame Zusammenarbeit als Verhaltensregel und das gegenseitige Kennenlernen als Methode und Kriterium. Und auf diese Weise ist ein neues Muster zur Lösung der Konflikte anzubieten, zum Verständnis zwischen den Personen beizutragen und die Schöpfung zu bewahren.

„Hier in Thailand, einem Land großer Naturschönheiten, möchte ich ein Unterscheidungsmerkmal hervorheben, das ich als entscheidend und gewissermaßen als einen Teil jener Reichtümer betrachte, die zu „exportieren“ und mit anderen Regionen unserer Menschheitsfamilie zu teilen sind. Sie schätzen und sorgen sich um Ihre alten Menschen, sie achten sie und geben ihnen einen bevorzugten Platz. Denn sie stellen Ihnen die notwendige Verwurzelung sicher, damit Ihr Volk nicht im Nachlaufen hinter gewissen Slogans die Kraft verliert, die schließlich die Seele der neuen Generationen entleeren und gefährden.

Mit der wachsenden Tendenz, die Werte und die lokalen Kulturen durch das Aufzwängen eines einzigen Modells in Verruf zu bringen, »erleben wir eine Tendenz zur „Homogenisierung“ der jungen Menschen, welche die ihrem Herkunftsort eigenen Unterschiede auflösen und sie in manipulierbare serienmäßig hergestellte Individuen verwandeln will. So entsteht eine kulturelle Zerstörung, die so schwerwiegend ist wie das Aussterben der Tier- und Pflanzenarten« (Apostolisches Schreiben Christus vivit, 186).“


kath.net veröffentlicht die Ansprache von Papst Franziskus bei der Begegnung mit den christlichen Religionsführern und denen anderer Religionen an der Chulalongkorn-Universität:


Herr Kardinal,
Brüder im Bischofsamt,
geschätzte Vertreter der verschiedenen religiösen Bekenntnisse,
Vertreter der akademischen Gemeinschaft,
liebe Freunde,

danke für den herzlichen Empfang. Ich danke Bischof Sirisut und Dr. Bundit Eua-arporn für ihre freundlichen Worte. Ich bin dankbar für die Einladung zum Besuch dieser berühmten Universität; ich danke den Studenten, den Dozenten und den Angestellten, die diesem Haus des Studiums Leben verleihen, und ebenso für die mir angebotene Möglichkeit zum Treffen mit Vertretern der verschiedenen christlichen Gemeinschaften und mit den Verantwortlichen anderer Religionen, die uns durch ihre Anwesenheit ehren. Ich bringe Ihnen meine Dankbarkeit für Ihr Kommen sowie meine besondere Wertschätzung und Anerkennung für das kostbare kulturelle Erbe und die geistlichen Traditionen zum Ausdruck, denen Sie angehören und die Sie bezeugen.

Vor einhundertzweiundzwanzig Jahren – 1897 – besuchte König Chulalongkorn, dessen Namen diese erste Universität trägt, Rom und erhielt eine Audienz bei Papst Leo XIII.: Es war das erste Mal, dass ein nichtchristliches Staatsoberhaupt im Vatikan empfangen wurde. Die Erinnerung an diese wichtige Begegnung wie auch an seine Regierungszeit, die sich unter vielen anderen Vorzügen durch die Abschaffung der Sklaverei auszeichnete, fordert uns heraus und ermutigt uns dazu, uns mit Entschiedenheit den Weg des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses zu eigen zu machen. Und dies sollte in einem Geist brüderlicher Solidarität geschehen, die hilft, den vielen Sklavereien ein Ende zu setzen, die in unseren Tagen andauern – ich denke insbesondere an die Geißel des Menschenhandels.

Die Notwendigkeit der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung wie auch die Zusammenarbeit unter den Religionen ist für die heutige Menschheit dringender denn je; die Welt von heute steht vor komplexen Problemstellungen wie der wirtschaftlich-finanziellen Globalisierung und ihren schwerwiegenden Konsequenzen für die Entwicklung der einzelnen Gesellschaften; es bestehen nebeneinander die raschen Fortschritte, die scheinbar eine bessere Welt fördern, und die tragische Fortdauer ziviler Konflikte im Zusammenhang mit der Migration, Flüchtlingen, Hungersnöten und kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch mit den Umweltschäden und der Zerstörung unseres gemeinsamen Hauses.

All diese Situationen mahnen uns und erinnern uns daran, dass keine Region oder kein Bereich unserer Menschheitsfamilie in der Meinung leben oder die Zukunft gestalten kann, als ob man gegenüber den anderen getrennt und immun wäre. All diese Situationen wiederum verlangen von uns den Mut, neue Formen zum Aufbau der heutigen Geschichte zu ersinnen, ohne dabei andere herabzusetzen oder zu schmähen. Die Epochen sind vorbei, in denen das Denken einer zeitlich-räumlichen Abschottung vorherrschen und sich als wirksamer Mechanismus zur Lösung der Konflikte behaupten konnte.

Heute ist es an der Zeit, sich kühn Folgendes vorzustellen: die Logik der Begegnung und des gegenseitigen Dialogs als Weg, die gemeinsame Zusammenarbeit als Verhaltensregel und das gegenseitige Kennenlernen als Methode und Kriterium. Und auf diese Weise ist ein neues Muster zur Lösung der Konflikte anzubieten, zum Verständnis zwischen den Personen beizutragen und die Schöpfung zu bewahren.

Ich denke, dass in diesem Bereich die Religionen wie auch die Universitäten viel beizusteuern und anzubieten haben, ohne dabei ihre eigenen Merkmale und besonderen Gaben aufgeben zu müssen; alles, was wir in diesem Sinn tun, ist ein bedeutender Schritt, um den jüngeren Generationen ihr Recht auf die Zukunft zu gewährleisten, und wird auch ein Dienst für die Gerechtigkeit und den Frieden sein. Nur so werden wir ihnen die notwendigen Werkzeuge bereitstellen, damit sie selbst die zentralen Personen bei der Gestaltung nachhaltiger und inklusiver Lebensstile seien.

Diese Zeiten verlangen von uns, dass wir feste Grundlagen schaffen, die im Respekt und der Anerkennung der Würde der Personen verankert sind sowie in der Förderung eines ganzheitlichen Humanismus, der den Schutz unseres gemeinsamen Hauses zu erkennen und einzufordern vermag; ferner in einem verantwortungsvollen Umgang, der die Schönheit und den Reichtum der Natur als ein für die Existenz wesentliches Recht bewahrt. Die großen religiösen Traditionen unserer Welt zeugen von einem transzendenten und weithin gemeinsamen geistigen Erbe, das solide Beiträge in diesem Sinn anbieten kann, wenn wir nicht die Begegnung miteinander scheuen.

Wir alle sind gerufen, nicht nur auf die Stimme der Armen in unserem Umfeld zu achten: die Ausgegrenzten, die Unterdrückten, die indigenen Völker und die religiösen Minderheiten, sondern auch keine Angst zu haben, Foren zu bilden – wie sie sich zaghaft schon entwickeln –, in denen wir uns vereinen und gemeinsam arbeiten können.

Zugleich sind wir aufgerufen, für die gebotene Verteidigung der Menschenwürde und Achtung des Rechts auf Gewissens- und Religionsfreiheit einzutreten und Räume zu schaffen, in denen etwas frische Luft weht; dabei dürfen wir gewiss sein, dass »nicht alles verloren [ist], denn die Menschen, die fähig sind, sich bis zum Äußersten herabzuwürdigen, können sich auch beherrschen, sich wieder für das Gute entscheiden und sich bessern, über alle geistigen und sozialen Konditionierungen hinweg, die sich ihnen aufdrängen« (Enzyklika Laudato si’, 205).

Hier in Thailand, einem Land großer Naturschönheiten, möchte ich ein Unterscheidungsmerkmal hervorheben, das ich als entscheidend und gewissermaßen als einen Teil jener Reichtümer betrachte, die zu „exportieren“ und mit anderen Regionen unserer Menschheitsfamilie zu teilen sind. Sie schätzen und sorgen sich um Ihre alten Menschen, sie achten sie und geben ihnen einen bevorzugten Platz. Denn sie stellen Ihnen die notwendige Verwurzelung sicher, damit Ihr Volk nicht im Nachlaufen hinter gewissen Slogans die Kraft verliert, die schließlich die Seele der neuen Generationen entleeren und gefährden.

Mit der wachsenden Tendenz, die Werte und die lokalen Kulturen durch das Aufzwängen eines einzigen Modells in Verruf zu bringen, »erleben wir eine Tendenz zur „Homogenisierung“ der jungen Menschen, welche die ihrem Herkunftsort eigenen Unterschiede auflösen und sie in manipulierbare serienmäßig hergestellte Individuen verwandeln will. So entsteht eine kulturelle Zerstörung, die so schwerwiegend ist wie das Aussterben der Tier- und Pflanzenarten« (Apostolisches Schreiben Christus vivit, 186).

Lassen Sie die Jugendlichen weiter den kulturellen Schatz der Gesellschaft entdecken, in der sie leben. Den jungen Menschen helfen, den lebendigen Reichtum der Vergangenheit zu entdecken und sich in Erinnerung an die eigenen Wurzeln zu begegnen, ist für ihre Weiterentwicklung und die Entscheidungen, die sie treffen müssen, ein wahrer Akt der Liebe ihnen gegenüber (vgl. ebd., 187).

Diese ganze Sicht bezieht notwendigerweise die Rolle der Bildungseinrichtungen wie diese Universität mit ein. Die Forschung und das Wissen helfen, neue Wege zu eröffnen, um die Ungleichheit unter den Personen zu vermindern, die soziale Gerechtigkeit zu stärken, die menschliche Würde zu verteidigen, neue Formen der friedlichen Lösung von Konflikten zu suchen und die Mittel zu bewahren, die unserer Erde Leben geben.

Mein Dank gilt in besonderer Weise den Erziehern und Akademikern dieses Landes, die durch ihre Arbeit den heutigen und künftigen Generationen die Fähigkeiten und vor allem die Weisheit uralter Herkunft vermitteln, die es ihnen ermöglichen werden, an der Förderung des Gemeinwohls der Gesellschaft mitzuwirken.

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle sind Glieder der Menschheitsfamilie und jeder an seinem Platz ist eingeladen, sich aktiv und direkt am Aufbau einer Kultur zu beteiligen, die auf gemeinsamen Werten ruht, die zur Einheit, zum gegenseitigen Respekt und zum harmonischen Zusammenleben führen mögen.

Einmal mehr danke ich Ihnen für Ihre Einladung und Ihre Aufmerksamkeit. Ich bete und bringe meine besten Wünsche für Ihre Bemühungen zum Ausdruck, die darauf ausgerichtet sind, der Entwicklung Thailands in Wohlstand und Frieden zu dienen. Auf Sie hier Anwesende, auf Ihre Familien und auf die, denen Sie dienen, rufe ich den göttlichen Segen herab. Und ich bitte Sie, es auch für mich zu tun.

Danke!


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Lesermeinungen

 lesa 23. November 2019 

Vernunft und Glaube

Das Wort "Dialog" ist sehr überfrachtet. Man kann mit ihm Aspekte assoziieren, die diesem Sachverhalt nicht angemessen sind. "Gespräch" wäre vielleicht besser. Auch ist das Thema so vielschichtig!
Glaube und Vernunft …! Das schließt die ganze Palette des Christentums ein …
angefangen vom Bewusstsein der eigenen Bekehrungsbedürftigkeit vor Gott, das vor Überheblichkeit und Voreingenommenheit in der konkreten alltäglichen Begegnung bewahrt bis hin zur Bereitschaft, den eigenen Glauben zu bezeugen bis zum Verzicht auf Blauäugigkeit und Gutmenschentum, das irrationalen Gefährdungen nicht Rechnung trägt.


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 Kirchental 23. November 2019 

Dialog

Natürlich können sich Christen und Nichtchristen zweckgerichtet unterhalten. Wir können gemeinsam an weltlichen Problemen wie Armut, Umweltschutz, Menschenhandel etc arbeiten in Respekt vor dem anderen incl. seiner Religion.

Wir missionieren ja nicht mehr nach dem alten Motto: und willst du nicht mein Bruder sein.....

Aber Dialog im Bereich Religion wird schwierig. Entweder Jesus ist Gottes Sohn oder nicht. Entweder es gibt einen personifizierten dreifaltigen Gott oder nicht. Entweder jede Seele ist einmalig von Gott gewollt - oder wir wandern von einem Körper zum nächsten.

Da gibt's keine Kompromisse und kein vielleicht.

Das heißt nicht, dass ich meine jüdischen, muslimischen oder buddhistischen Mitmenschen verachte - aber ich weiß, dass sie nicht in Besitz der Wahrheit sind. Wenn sie möchten, kann ich ihnen davon erzählen. Das wäre dann Dialog.

Alles andere ist purer Relativismus.


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 Diadochus 23. November 2019 
 

Augenhöhe

Ein echter Dialog kann immer nur auf Augenhöhe stattfinden. Den sehe ich aber zwischen den Religionen nicht. Es gibt nur einen Christus. Er ist nicht zerteilt. Den zu verkünden, ist die Aufgabe der Kirche. Nur in Jesus Christus kann der Mensch gerettet werden. Die Verkündigung schließt den Dialog aus. Jesus hat nicht dialogisiert. Er hat verkündet, "denn er lehrte sie wie einer, der Macht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten." (Mt. 7,29) Mit Dialoggeschwafel wird keiner bekehrt. Da handelt die Kirche wie die Schriftgelehrten und nicht wie Jesus, der "Macht" hat.


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 hape 23. November 2019 

Werter @stephanus2, werter @paul_1,

Es gibt in unserer Sprache viele Wörter für das, was wir Dialog nennen. Ich meine aber doch, dass sich ein Dialog zwischen Menschen von der Art von Gespräch unterscheidet, wie Christus mit uns spricht. Typisch für den sokratischen Dialog etwa war das Hervorbringen von verbind. Abmachungen mit hoher Akzeptanz über das, was gerade wichtig ist (wikipedia). Jesus hat aber keine Abmachungen über das Reich Gottes getroffen. Vielmehr wird er als Rabbi angesprochen, als Lehrer. Seine Rede war Verkündigung und Belehrung. Wenn der Sohn Gottes mit Menschen spricht, so ist das – im positiven Sinne – „Herablassung“ und „Menschwerdung“. Nur Gott oder Christus König kann sich „herablassen“ und so den gefallenen Menschen „aufwerten“, „aufrichten“, zu sich „hinaufziehen“, „gottähnlich“ machen. „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ (Joh 1,18) – Das mag aussehen wie ein Dialog. Aber es ist wohl doch etwas anderes.


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 stephanus2 22. November 2019 
 

Werter @Hape,

ich meine doch, dass Jesus mit den Pharisäern disputiert hat. Sie waren oft ergrimmt, weil er sie wiederlegt hat.War das dann ein Dialog ? Ich bin jedenfalls natürlich dagegen, was der Papst hier wieder sagt. es geht nur darum Unterschiede zu verwischen zur Ermöglichung der Eine Welt-Religion. Mit Zentrum in Abu Dhabi, ausgerechnet ! Der Islam ist die intoleranteste Religion überhaupt, mt der Lizenz zum Töten an Andersgläubigen. Von Allah ( dem "Listenreichsten" laut Koran) wird a l l e s gutgeheißen, was der Ausbreitung des Islam dient, neben Mord und Totschlag Betrug und Lüge und Verstellung gegenüber den Ungläubigen. Solange Muslime im Stillen Allah loben und den Ungläubigen verfluchen, dürfen sie sogar alle fremden religiösen Bräuche mitmachen.Muslime dürfen laut Koran andere Religionen eben nicht "wertschätzen", Dialoge dürften in der Regel geheuchelt sein. Ziel ist immer die Machtübernahme.Belege? Selber schlau machen ! Ich hab mich auch durch diese Schrift (Koran) gequält.


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 Hadrianus Antonius 22. November 2019 
 

Total inkohärent

PFranziskus hat die Begegnung mit Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano im Sommer 2014 stets abgewehrt; und ein Dialog mit Fra Stefano Manelli der Franziskanern der Immaculata und ein Dialog/Antwort auf die 5 Dubia der 4 Kardinäle fand auch nicht statt.
Ein Dialog bzw. eine Antwort auf die Correctio filiaalis auch nicht, und ebensowenig eine Reaktion auf die Liste der Häresien.
Bei diesem Vortragstext von PF erinnert man sich direkt an den Spruch: "Lauscht meine Worte und schaut nicht auf meine Taten".
Nur doof daß ein gewisser Jesus Christus daß als gewaltige Scheinheiligkeit (Thaterspielerei) ansah und ganz scharf verurteilte.
Dieser Text von PF ist übrigens ein wiederaufgewärmter alter Hut: er findet sich zum große Teil fast expressis verbis in dem komplett vergessenen Büchlein "Sobre el cielo y la tierra" (2010)


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 Zeitzeuge 22. November 2019 
 

"....und ich bitte sie, es auch für mich zu tun..."

Das ist Relativismus in Reinkultur!

Schon längst verurteilt bereits 1928
durch Papst Pius XI., siehe Link!

Was heisst "gegenseitige Anerkennung
und Wertschätzung"?

Ich werde niemals eine objektiv falsche
Religion "anerkennen" und ganz sicher
auch nicht "wertschätzen".

Kardinal Siri dazu im Januar 1975:

"Einmal auf dieser Linie angekommen, ist
der "Progressismus" mit dem
"Relativismus" deckungsgleich."

Kein Papst kann mir jemals diesen Relativismus vorschreiben, der im
Widerspruch zum Missionsauftrag steht,
vgl. 1 Kor. 1,23:

"Wir dagegen verkünden Christus als den
Gekreuzigten:

Für Juden ein Ärgernis, für Heiden eine
Torheit!"

Allein den Betern kann es noch gelingen,

Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.kathpedia.com/index.php/Mortalium_animos_(Wortlaut)


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 Fatima 1713 22. November 2019 
 

@Herbstlicht

Ich möchte nicht wissen, was das alles kostet, aber wenn es um so ein "hehres" Ziel geht, dann sind Pomp und Luxus natürlich angebracht, Engagement für die Armen hin oder her. Man muss sich dieses monströse Projekt mal anschauen. Für mich ist das eine einzige Machtdemonstration. "Klerikalismus" im Namen von drei "Weltreligionen"?


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 dulcedo 22. November 2019 
 

Dieser Papst führt einen ganz speziellen Dialog

Er möchte nur das Echo der eigenen (modernistischen) Agenda hören.
Alles andere wird totgeschwiegen, lächerlich gemacht, unterdrückt oder ausgeschaltet.

Antworten auf begründete Fragen bleibt er jahrelang schuldig (Dubia),
über katholische Familien, Tradition und Frömmigkeit macht er sich lustig,
blühenden Gemeinschaften und Orden schickt er Visitatoren und Kommissare um sie abzuwickeln, unliebsame Kardinäle werden kaltgestellt...


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 paul_1 22. November 2019 
 

Lieber hape!

Dialog bedeutet für mich miteinander reden sich austauschen. Es muss dabei aber kein Kompromiss herauskommen aber man lernt so die Positionen des andern kennen.
Der Herr Jesus Christus hat immer an der Wahrheit festgehalten und keine Kompromisse mit den Pharisäern geschlossen. Er hat die Pharisäer kritisiert, dass sie das Heilig Wort nicht im Herzen haben, sondern nur nach dem Buchstaben gehen und vieles mehr.
Und dennoch hat er mit ihnen gesprochen, hat mit ihnen gegessen und er hat sie belehrt ob nicht einer von ihnen doch den Weg der Wahrheit findet.
Und sogar unter ihnen ist die Frucht des Evangeliums aufgegangen und so wurden einige Gläubige an den Herrn. ZB Nikodemus und viele mehr. So hoffe ich, dass viele, die etwas anders für wahr halten ZB den Islam oder andere Religionen durch den Dialog sehen, dass es absolut falsch ist und nur in Jesus Christus den Sohn Gottes das Leben und die Wahrheit ist.


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 hape 22. November 2019 

Werter Paul_1

Es gibt Dinge, die sind nicht verhandelbar. Dazu gehört für mich das Depositum Fidei. Das kann man erklären, das kann man verkünden, aber darüber kann man keinen Dialog führen. Dialog kann man nur über Themen führen, bei denen es eine Chance zum Kompromiss gibt. Den Glauben aber, den kann man nur annehmen oder ablehnen. Alles andere liefe darauf hinaus, Gott Bedingungen zu stellen. Jesus hat die Pharisäer belehrt. Er hat sie widerlegt. Aber er hat keine Kompromisse gemacht. Also hat Jesus auch keinen Dialog mit ihnen geführt. Jesus lehrte und sprach mit göttlicher Vollmacht. Das war damals kein Dialog und kann auch heute keiner sein.


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 Herbstlicht 22. November 2019 
 

Das Miteinander der Religionen?

Etwa so?:
Das geplante Haus Abraham in Abu Dhabi!
Eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee - alles zusammen auf einem Riesengrundstück.

Ein Schritt weiter zur Welteinheitsreligion - und wo bleibt dabei Jesus Christus?

https://www.vaticannews.va/en/world/news/2019-09/abrahamic-family-house-document-human-fraternity.html

https://www.foxnews.com/faith-values/uae-plans-interfaith-complex-abrahamic-family-house

und Video, youtube,(3.20 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=XEYflyNkWbA


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 paul_1 22. November 2019 
 

Auch bei andern Themen sollte man auf Dialog setzen und nicht auf Verurteilung.

ZB im Klimathema werden die Menschen abgewertet, die sagen der Klimawandel ist nicht menschengemacht und werden zum Teil als Böse abqualifiziert, sowie es damals die Pharisäer mit den Sündern taten. Die Sünder müsst ihr meiden, dabei waren sie genauso Sünder wie die Menschen, dies sie als minderwertig ansahen. Auch beim Impfen sollte man vielleicht den Impfgegnern die Chance geben auf Dialog und sie vielleicht als Minderheit betrachten. Genauso bei der Einführung des neuen 5 G Netzes, dass viele für eine Gefahr halten andere aber für einen Segen. Wenn man Dialog pflegt, dann wertet man den andern nicht ab und macht sich damit nicht höher wie sein Gesprächspartner. Für mich eine christliche Tugend zuhören und miteinander gesittet reden um Argument auszutauschen. Den wer gibt dir den Vorzug! Und haben wir nicht alles aus der Gnade Gottes erhalten!


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 paul_1 22. November 2019 
 

Richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet!

Dialog ist immer gut, weil man den anderen nicht abwertet und ihm zuhört und vielleicht auch eine positive Beziehung zu ihm aufbaut. Christus hat auch mit den Pharisäern gesprochen obwohl diese nicht an ihn Glaubten. Sich den Herrn Jesus Christus als Vorbild zu nehmen ist immer wichtig. Jedoch hat der Herr niemals von seinen Wahrheiten abgelassen, sondern die Pharisäer oft auch scharf für ihre Hartherzigkeit kritisiert um sie vielleicht doch für das ewige Leben zu gewinnen.


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