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P. James Martin twittert Bild einer homosexuellen Jesus-Darstellung

29. November 2019 in Weltkirche, 39 Lesermeinungen
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Das Bild soll die Tempelreinigung zeigen. Es ist Teil eines Zyklus, der einen ‚zeitgenössischen Christus’ darstellen soll, der ‚als junger schwuler Mann von heute’ in eine moderne Stadt kommt.


New York City (kath.net/lifesitenews/jg)
Jesuitenpater James Martin hat in einer Twitternachricht das Evangelium von der Tempelreinigung mit dem Bild eines homosexuellen Jesus illustriert.

Der in den sozialen Medien sehr aktive Martin versandte am letzten Freitag einen Hinweis auf das Tagesevangelium, welches von der Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel berichtet. Die Nachricht beinhaltete ein Bild, das einen femininen Jesus zeigt, der die Tische der Geldwechsler umstößt. Das Motiv ist in einer zeitgenössischen Darstellung wiedergegeben.


Martin war sich des Ursprungs des Bildes bewusst. Etwas später twitterte er den Namen des Künstlers: Douglas Blanchard. Das Bild ist einem Zyklus von 24 Darstellungen des homosexuellen Malers entnommen, das verschiedene Szenen aus dem Evangelium zeigen soll. Die Bilder sind Illustrationen des Buches „The Passion of Christ: A Gay Vision“ (dt.: „Die Passion Christi: eine schwule Vision“) Autorin des Buches ist Kittredge Cherry, eine lesbische Schriftstellerin.

Das Buch will „einen zeitgenössischen Christus“ zeigen, der als „junger schwuler Mann von heute in eine moderne Stadt“ kommt. Dort wird er „von Fundamentalisten verspottet“ und von Männern gefoltert, die wie US-Marines aussehen. Nach der Auferstehung erfreut er sich „homoerotischer Momente mit Gott“, heißt es in der Beschreibung des Werkes.

Autorin Kittredge Cherry wird mit dem Satz zitiert, dass eine „schwule Passion“ jetzt sogar für nichtreligiöse Menschen notwendig sei, „weil das Christentum für die Rechtfertigung von Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenderpersonen benutzt wird“.

Bild 22 des Zyklus soll die Himmelfahrt zeigen. Blanchard stellt Jesus als Mann mit nacktem Oberkörper dar, der von einer männlichen Engelsfigur getragen wird. Das letzte Bild trägt den Titel „Die Dreifaltigkeit“. Es zeigt ein homosexuelles Paar, das von einer engelsgleichen Figur gesegnet wird. Cherry schreibt dazu, dass das Bild „die Heiligkeit schwuler Paare“ zeige, aber auch als „Meditation der christlichen Dreifaltigkeit“ gesehen werden könne.


Link zum Artikel auf LifeSiteNews mit Bildern (englisch):

Fr. James Martin touts blasphemous image of Jesus as a homosexual



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