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"Maria ist das perfekte Modell"

26. November 2019 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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Maria 1.0 schlägt vor, dass die Bischöfe, zum Beispiel im Rahmen des Synodalen Weges, die katholische Kirche in Deutschland der Muttergottes weihen, damit sie es ist, die die Kirche durch diese Glaubenskrise führt.


Bonn (kath.net) Nach der unbefriedigenden Abstimmung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken über die Satzung des Synodalen Weges, schlägt Maria 1.0 eine Marienweihe der katholischen Kirche in Deutschland vor. Das schreibt die Vereinigung „Maria 1.0“ in einer Presseaussendung.

Am vergangenen Freitag nahm das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) die Satzung des Synodalen Weges mehrheitlich an. Somit wird der zweijährige Prozess wie geplant am 1. Dezember beginnen. Das ZdK stimmte in seiner Herbst-Vollversammlung dabei vermeintlich im Namen aller Katholiken für den Einstieg in den Synodalen Weg, obwohl der eingetragene Verein bei Weitem nicht alle deutschen Katholiken repräsentiert.

Doch sind viele Gläubige sind nicht einverstanden mit dem Prozess, wie er jetzt geplant ist, und sorgen sich unter anderem darum, dass die katholische Kirche in Deutschland einen Sonderweg geht, der zur Abspaltung von der Weltkirche führt. Die Kritik vieler ist, dass zurzeit nur scheinbare Lösungen angestrebt werden. Anstatt die Menschen näher zu Gott zu führen, leiten die angedachten Reformen die Kirche weiter in eine falsche Richtung. Dabei ist das eigentliche Problem hinter den hohen Austrittszahlen der schwindende Glaube und das fehlende Wissen um ihn. Ein klares und erfolgreiches Modell für die nötigen Reformen wäre die Gottesmutter: Ihr unbedingtes Ja zum Wort Gottes und zu seinem Anruf, ihr ‚mir geschehe nach Deinem Wort‘, ist das erfolgreiche Urmodell des Christentums, informiert „Maria 1.0“.


Daher regt Maria 1.0 an, dass die Bischöfe, zum Beispiel im Rahmen des Synodalen Weges, die katholische Kirche in Deutschland der Muttergottes weihen, damit sie es ist, die die Kirche durch diese Glaubenskrise führt, so „Maria 1.0“. Zusätzlich ist gerade in diesen schwierigen Zeiten jeder einzelne Christ dazu aufgerufen, sich mit der Bedeutung der Kirche im eigenen Leben auseinanderzusetzen. Dabei sollte auch über den Tellerrand hinausgeschaut werden, in andere Regionen der Welt, in denen die katholische Kirche nach wie vor wächst. Über die Neuevangelisierung als Ganzes müsste beim Synodalen Weg dringend nicht nur zwischendurch oder ein bisschen in den schon vorgesehenen Foren gesprochen werden. Solch ein wichtiges, auch von Papst Franziskus präferiertes Thema, sollte vielmehr ein eigenes Forum bekommen, um einen Platz zu haben, in dem die Glaubenskrise Deutschlands eingehend analysiert wird. Dadurch könnten neue Ansätze gefunden werden, Menschen in Deutschland für den katholischen Glauben und die Frohe Botschaft von Barmherzigkeit, Liebe und Hoffnung zu begeistern.

Maria 1.0 lädt deswegen alle Katholiken ein, sich im Gebet geistig der Bewegung Maria 1.0 anzuschließen und für eine Erneuerung des Glaubens in Treue zur Gottesmutter und der Lehre der Kirche zu beten.

Foto: Symbolbild


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