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„Wir laden ein, den Synodalen Weg in Freiheit und Vielfalt mitzugehen“

28. November 2019 in Deutschland, 62 Lesermeinungen
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ZdK-Vorsitzender Sternberg und DBK-Vorsitzender Kardinal Marx schreiben Brief zum Synodalen Weg – „Papst Franziskus fordert uns auf, eine synodale Kirche zu werden“


Bonn (kath.net) ZdK-Vorsitzender Thomas Sternberg und DBK-Vorsitzender Kardinal Reinhard Marx schreiben für den ersten Advent einen Brief zum Synodalen Weg. Der Brief wurde eigens auch in englischer und italienischer Übersetzung veröffentlicht, offenbar erhofft man sich auch internationale Resonanz.

Außerdem wurde gestern die Facebookseite zum Synodalen Weg eröffnet und ab dem ersten Advent soll auch eine entsprechende Internetseite online geschaltet werden. Für die Facebookseite nennt das Impressum ausschließlich das ZdK, offenbar wird diese Seite nicht gleichzeitig auch seitens der DBK mitbetreut. Möglicherweise hat dies Auswirkungen auf die Grundrichtung des Facebookauftritts.

Auf der Facebookseite findet sich bereits Kritik am Synodalen Weg, so schreibt ein User: „Warum gibt es auf dem synodalen Weg, kein Forum in Bezug auf die Vernichtung von Kindern im Mutterleib? Ist man überhaupt glaubwürdig, wenn mann auf der einen Seite den Missbrauch an Kindern dazu missbraucht, um kirchenpolitische Ziele in Deutschland zu erreichen die seit Jahrzehnten verfolgt werden? Ist man glaubwürdig, wenn zu den ca. 230 Mitgliedern des ZdKs Personen aus Politik und Gesellschaft gehören, die für die Ehe für alle sind, was der VERBINDLICHEN LEHRE der Katholischen Kirche widerspricht? Wie können sich Katholiken erdreisten, Ziele GEGEN die verbindliche Lehre zu formulieren, die sie selbst dann als verbindlich haben wollen?“.

kath.net dokumentiert den Brief in voller Länge:

1. Dezember 2019
Liebe Schwestern und Brüder,
die Freude des Evangeliums in Wort und Tat zu vermitteln, Christus zu bezeugen und Gott zu loben und zu danken, ist Aufgabe des Volkes Gottes. Sie ist allen Getauften übertragen: Gemeinsam sind wir Kirche.


Papst Franziskus fordert uns auf, eine synodale Kirche zu werden - unseren Weg gemeinsam zu gehen. Dazu dient der Synodale Weg der Kirche in Deutschland, den wir als Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz und als Vertreter der aktiven Laien im Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit vielen Katholiken, mit Ordensleuten, Priestern und insbesondere jungen Menschen in den kommenden zwei Jahren gehen wollen.

Er soll auch ein Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, der dazu dient, einen Aufbruch im Lichte des Evangeliums zu wagen und dabei über die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Zeit zu sprechen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche zu finden. Denn selbstkritisch müssen wir feststellen: Die Botschaft des Evangeliums wurde verdunkelt, ja sogar aufs Schrecklichste beschädigt. Wir denken dabei besonders an den sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Wir müssen Konsequenzen daraus ziehen und dafür sorgen, dass die Kirche ein sicherer Ort ist.

Gemeinsam wollen wir den Weg suchen, wie wir als Kirche heute den Menschen, der Welt und Gott dienen können, wie wir „die Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ teilen können, wie es das Zweite Vatikanische Konzil vor über 50 Jahren ausgedrückt hat (Gaudium et spes 1). Den Glauben neu verkünden zu wollen, verlangt von uns, dass wir das Gespräch besonders über Themen führen, die der Verkündigung im Wege stehen, wenn sie nicht geklärt werden.

Heute, am ersten Advent, wenden wir uns mit der Einladung an Sie, diesen Synodalen Weg mitzugestalten. Wir wissen um das große Engagement, mit dem viele von Ihnen in Gemeinden, Verbänden, Initiativen und Werken, in Familie, Beruf und Ehrenamt ihren Glauben an Gott leben und die Botschaft Jesu Christi in die Welt tragen. Wir laden auch diejenigen unter Ihnen ein, die Schwierigkeiten mit dem Glauben und der Kirche haben, die Vertrauen verloren haben oder als Suchende unterwegs sind.

Wir laden ein, diesen Synodalen Weg in Freiheit und Vielfalt mitzugehen. Dabei setzen wir auf das Engagement aller, die sich für einen lebendigen Glauben in unserer Kirche engagieren. Als getaufte Frauen und Männer sind wir berufen, die „Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes“ (Tit 3,4) in Wort und Tat zu verkündigen. Wir wollen auf dem Synodalen Weg die Voraussetzungen verbessern, diese Aufgabe glaubwürdig erfüllen zu können. Es ist ein offener Weg, der zu Beschlüssen und Voten an die jeweils zuständigen kirchlichen Verantwortlichen führen soll.

Papst Franziskus hat am 29. Juni 2019 einen Brief „an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben. Er teilt mit uns die „Sorge um die Zukunft der Kirche in Deutschland“; er hat uns in der Absicht bestärkt, „nach einer freimütigen Antwort auf die gegenwärtige Situation“ zu suchen. Er hat uns aufgefordert, die Einheit der ganzen Kirche zu wahren und den synodalen Prozess von der Basis her zu gestalten. Er hat uns den „Primat der Evangelisierung“ ans Herz gelegt und dazu ermutigt, die geistliche Dimension des Synodalen Weges mit den strukturellen Herausforderungen zu verbinden.

Wir bitten Sie, den Synodalen Weg durch Ihre Stellungnahme und Ihr Gebet mitzutragen. Gehen Sie diesen Weg in Ihren Gemeinden vor Ort mit und begleiten Sie die Arbeit in der Synodalversammlung und den Synodalforen. Alle Informationen finden Sie unter www.synodalerweg.de. Die vier Synodalforen, in denen es konkret um Macht und Gewaltenteilung in der Kirche, Partnerschaft und Sexualität, die priesterliche Lebensform sowie die Rolle der Frau in unserer Kirche gehen soll, werden dort erläutert. Bitte beteiligen Sie sich im Internet an den dort gestellten Fragen und Diskussionen.

Nur in der Verbundenheit der Vielen, die in unterschiedlicher Form den Auftrag der Kirche befördern wollen, im Respekt voreinander und im Hinhören auf Gottes Wort werden eine Erneuerung des kirchlichen Lebens und eine Überwindung von Hindernissen gelingen. Nur gemeinsam sind wir Kirche, auch zusammen mit der Weltkirche! Nur gemeinsam können wir das Evangelium bezeugen! So kann es gelingen, um der Menschen willen überzeugend von dem zu sprechen, was und wer unser Leben trägt.

Wir stimmen uns heute, zu Beginn des Advents, auf den Synodalen Weg ein mit dem Gebet des Psalmisten:
Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn Du bist der Gott meines Heils.
Auf dich hoffe ich den ganzen Tag.
(Ps 25,4-5).
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen gesegneten Advent!

Die Präsidenten des Synodalen Weges
Reinhard Kardinal Marx Prof. Dr. Thomas Sternberg
Vorsitzender Präsident
der Deutschen Bischofskonferenz des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Synodaler Weg - Das Logo


Logo (c) ZdK/DBK


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 2. Dezember 2019 
 

Liebe Veritatis Splendor!

Herzlichen Dank, auch im Namen meiner
Frau, für Ihre guten Wünsche und den
Hinweis!

So im Gebet verbunden grüßt

Ihr Zeitzeuge


3

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 Veritatis Splendor 2. Dezember 2019 

@Zeitzeuge

Meine Schwester hat mir soeben von einer Familie berichtet, welche für Ihr Kind (mit schwerer Gehirnerkrankung) die Pompeji Novene gebetet hat und vollständig geheilt wurde:

https://adorare.ch/novpompej.html

Alles Gute Ihnen, viel Kraft + Gnade!


2

0
 
 Zeitzeuge 2. Dezember 2019 
 

Liebe Kirchental!

Herzlichen Dank, auch im Namen unseres Sohnes, für Ihre Gebetszusage, das "Drückerchen" wurde ebenfalls soeben getätigt, :-)oo:-)!

Mit Gottvertrauen und Mut in Verbindung mit einem kath.net-Gebetsteam sowie
einem erfahrenen Professor der Neurochirurgie sind wir alle sehr zuver-
sichtlich bzgl. eines guten OP-Verlaufs!

Ihre Anregung "Fürbitten bei kath.net"
finden wir gut, das Motto wäre natürlich
1 Kor. 12, 25-26, natürlich entscheidet
die Redaktion über eine Umsetzung dieser
löblichen Idee.

Im Gebet verbunden grüßt

der Zeitzeuge u. Gertrud, seine Ehefrau


2

0
 
 Kirchental 2. Dezember 2019 

Lieber Zeitzeuge!

Es war kein Kommentar mehr über. Aber natürlich bete ich mit um eine gelungene OP. Ich bete für das OPTeam um einen guten Tag, für Ihren Sohn um Mut - und für Sie und Ihre liebe Frau um Kraft und Gottvertrauen, um Ihren Sohn zu begleiten. Grüßen Sie bitte Ihre Frau von Mutter zu Mutter mit einer herzlichen Umarmung.

Liebes kathnetTeam,
es ist so wunderbar, dass wir hier nicht nur um den rechten Glauben ringen können, sondern auch füreinander beten. Wäre es vielleicht möglich, so eine Art feste Fürbitten Seite einzurichten, wo man solche Anliegen niederschreiben kann? Nur so eine Idee


3

0
 
 Zeitzeuge 30. November 2019 
 

Lieber Montfort!

Recht herzlichen Dank auch für Ihre
Gebetszusage um ein gutes Gelingen der
ersten, diagnostischen Hirn-OP meines
Sohnes am kommenden Mittwoch!

Dabei werden sechs Löcher in den Schädel
gebohrt und darin Elektroden angebracht,
die dann Aufschlüsse für die eigentliche
OP am offenen Gehirn, die später erfolgt, geben sollen.

Mein Sohn ist zwar, Gott sei Dank,
nicht lebensgefährlich erkrankt, aber
diese Operationen sind für ihn von
großer Bedeutung.

Wie ich bereits sagte, geht er
mit Gottvertrauen und Mut in diese OP,
die ein erfahrener Professor der Neuro-
chriurgie ausführen wird.

Ich danke auch der kath.net - Redaktion
dafür, daß ich hier in einem persönlichen Anliegen tätig sein darf!

Ich denke an Rö. 12,12:

"Freut euch in der Hoffnung, seid ge-
duldig in der Bedrängnis, beharrlich
im Gebet."

In diesem Sinn verbunden verbleibe
ich mit meiner Familie

Ihr/Euer dankbar
Zeitzeuge


3

0
 
 Montfort 29. November 2019 

Lieber @Zeitzeuge!

Ich habe gerade erst von Ihrer Bitte ums Gebet für die OP Ihres Sohnes gelesen. Hoffentlich ist diese erste OP gut gegangen. Jedenfalls bete ich gerne mit für Ihren Sohn und Ihre Familie.
Im Herrn verbunden,
Montfort


4

0
 
 leibniz 29. November 2019 
 

Lieber hape,
manchmal denke ich, das ganze sei gar nicht wahr und ich werde bald aufwachen und merken, dass es ein Alptraum ist.
Aber leider handelt es sich um die Realität...


2

0
 
 Zeitzeuge 29. November 2019 
 

Liebe Dottrina,

auch Ihnen, wie all den anderen lieben
Menschen hier, herzlichen Dank für das
Gebetsversprechen um einen guten Ausgang
der Gehirn-OP meines Sohnes.

Er geht mit Gottvertrauen und Mut in
diese OP, die von einem Professor aus-
geführt wird, der ein erfahrener Neuro-
chirurg ist.

Nochmals herzlichen Dank!

Laudetur Jesus Christus!


3

0
 
 Dottrina 29. November 2019 
 

Lieber @Zeitzeuge,

auch ich werde Ihren Sohn in der Heiligen Messe am Sonntag in mein Gebet mit einschließen. Möge die OP gut gelingen und Ihr Sohn wieder ganz gesund werden!

Meine Meinung über diesen überflüssigen, unsinnigen synodalen Weg habe ich ja bereits hinlänglich kundgetan.


4

0
 
 hape 29. November 2019 

Liebe @leibnitz,

der Text von Stefan Kiechle SJ macht mich fassungslos. Nie hätte ich gedacht, dass der Hl. Ignatius von seinen eigenen Leuten derart massiv missverstanden und missbraucht werden kann! Allein schon das Kiechle den Eindruck erweckt, das Volk Gottes bestünde allein aus tugendhaften und unfehlbaren Laien, die in Opposition zur einer machtgierigen und korrupten Klerikerregierung stünden. Kiechle tut so, als ob die Kirche nur noch durch Anarchie vor dem Untergang gerettet werden könne und rechtfertigt das allen Ernstes mit dem Hl. Geist. – Richtig ist, dass das Volk Gottes aus Klerus aus Laien zugleich besteht und dass diese Tradition zwar wachsen, aber weder gebrochen, noch überwunden werden darf. Beide Stände haben je verschiedene Funktionen, die einander ergänzen wie Mann und Frau in der Ehe. –

Was Kiechle da schreibt, ist m. M. nach … lassen wir das … mir fehlen die Worte.

Hier der Link:
https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/144-2019/5-2019/synodaler-weg-aber-geistlich/


2

0
 
 Zeitzeuge 29. November 2019 
 

Liebe leibniz und Hadrianus Antonius!

Vielen, herzlichen Dank auch Ihnen, daß
Sie für einen guten Ausgang der Operation meines Sohnes
mitbeten, es tut gut, so liebe Menschen
hier zu wissen,fern und doch ganz nah, weil d.d. kath. Glauben verbunden in Glaube, Hoffnung und Liebe,
DEO gratias!


Liebe leibniz, ich habe mir den Artikel
von P. Kiechle SJ i.d. StZ vorgenommen.

Da fallen mir nur noch die verurteilten
Joachimiten, nach Jochachim von Fiore
(+1202) ein und deren Irrlehre vom sog.
"Zeitalter des Heiligen Geistes", was
die jure divino bestehende Hierarchie
angeblich ablösen soll, siehe im Link
Papst Benedikt XVI. dazu!

Pater Kiechle SJ scheint von einer
"anderen" Kirche zu träumen, das wäre
aber dann nicht mehr die einzige Kirche
Christi, welche die katholische ist!

Liebe leibniz und Hadrianus Antonius,
halten wir weiterhin die "katholischen
Augen" offen und verfolgen den "synodalen Weg", Synode wäre ein Nationalkonzil, mit vom unverfälschten
Glauben inspirierten, kritischem Interesse!

Laudetur Jesus Christus!

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/2010/documents/hf_ben-xvi_aud_20100310.html


5

0
 
 lesa 29. November 2019 

Tradition, das ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt. (M. Thurian)

[email protected]: Auf ein luftiges Denken wie das von St. Kiechle geht
der Artikel von Prof. Hoping (TP 28.11.2019)"Ewige Wahrheiten, gibt es die noch?" ein. Er setzt ihm die Realität der Glaubenslehre entgegen: "Jeder, der die Schrift liest, kann zu ihrem Verständnis beitragen. Doch es ist … die alleinige Aufgabe des lebendigen Lehramts der Kirche, das seine Vollmacht im Namen Jesu Christi ausübt, „das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes authentisch“ (DV 10), das heißt mit dem Anspruch auf Verbindlichkeit, auszulegen. Das Lehramt steht dabei „nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm, indem es nur lehrt, was überliefert ist“, da es das Wort Gottes „nach göttlichem Auftrag und mit dem Beistand des Heiligen Geistes ehrfürchtig hört, heilig bewahrt und treu erklärt und all das, was es von Gott geoffenbart zu glauben vorlegt, aus dieser Hinterlassenschaft des Glaubens schöpft“.
In Wirklichkeit gibt es keinen Gegensatz zwischen dem Wirken des Geistes und dem Dogma.


4

0
 
 lesa 29. November 2019 

Den Menschen Annahme spüren lassen im Licht der rettenden Wahrheit

@Chris 2: Ja, solche Segnungen sind eine folgenreiche, tragische Verkennung psychischen Situation Betroffener. Es wird nicht erkannt, dass so eine Sucht, ähnlich wie die Alkoholsucht als erstes Heilmittel der ganzen Person Distanzierung braucht. Wie soll innere Distanzierung von der seelenmörderischen Sucht möglich sein, wenn die KIRCHE das Suchtverhalten segnet? Allein schon die Signalwirkung solcher "priesterlicher" (in Wirklichkeit teuflischer Aktionen) hat auf viele verstärkende Wirkung. Wenn Kirchenvertreter klüger sein wollen, als die Gebote Gottes, werden sie zu Zerstörern, zu Handlangern Satans, anstatt zu Hirten, die im Namen Jesu Christi gesandt sind, zu befreien (vgl Jes 61; Lk 4)
Hirten, denen die Erfahrung im Umgang mit Betroffenen fehlt, könnten z. B. Romane von Francois Mauriac (z. B. "Die Sünde") oder von Georges Bernanos (z. B. "Die Sonne Satans")lesen. Künstlerisch geschildert ist hier das Ringen des Menschen bzw. der Gnade um seine Rettung vor der "Zerstörung".


1

0
 
 Bernhard Joseph 29. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Synodale Wege sind insofern belanglos als sie den Willen Gottes nicht ersetzen.

Wo also der synodale Weg in die Apostasie führt, wäre ihm zu folgen, der Weg ins Verderben.

Wie tief der Relativismus in der Kirche die Sittlichkeit zersetzt hat, lässt sich am sexuellen Missbrauch in der Kirche ablesen. Das göttliche Gericht wird durch eine allumfassende völlig abstrakte und damit alles relativierende "Barmherzigkeit", man könnte auch sagen Toleranz gegenüber dem Bösen, belanglos und somit ideologisch aufgehoben. Das Prinzip Vergebung!

Mich dünkt, dass da ein Interesse bestimmter Lobby-Gruppen im Hintergrund den Maßstab abgibt. Sünde soll nicht länger als solche erkannt werden, um so der Unzucht völlig freien Raum zu geben.

Wo Bischöfe nächtlich durch Priesterseminare schleichen und Seminaristen sexuell bedrängen, wo ein Kardinal über Jahrzehnte Hinweg seinen pädophilen Neigungen nachging und dabei noch zum neuen Verkünder wurde, da ist Sittlichkeit bis zur Unkenntlichkeit entstellt.


5

0
 
 Hadrianus Antonius 29. November 2019 
 

Sardonisches Lachen

Riesiges scheinheiliges Gelaber, von Stümpern und für Stümper produziert.
Daß in den jetzigen gerichtspolizeilichen Umständen und bei der jetzigen Kirchenstrukturdysfunktionen und Aberrationen viele "Verantwortliche"aus den Führungsgremien und von den kirchensteuerlichen Fleischtöpfen "weg-
gehen" werden müssen, daß bei "dem sexuellen Mißbrauch an Kindern" "Konsequenzen zu ziehen" sind, "die Kirche zu einem sicheren Hort" zu machen ist und "strukturelle Herausforderungen" anstehen:
nun, das ist doch "Operation Heiloo 2", das heißt die Aktivierung nach sechzig (60) Jahren eines neuen "Ballensnijders van Heiloo" (In memoriam Psych. Dr. med. A.A. Wijffels) (hat immer mit "informed consent" gearbeitet und war nur forensisch-psychiatrisch und im Team tätig; operiert wurde von einem erfahrenen Chirurgen).
On les aura


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0
 
 Hadrianus Antonius 29. November 2019 
 

@Zeitzeuge

In Gebet und Gedanken bei Ihnen und Ihrem Sohn.
Deus in adiutorium intende


7

0
 
 Zeitzeuge 29. November 2019 
 

Liebe Lilia, Diasporakatholik und Andrzej123!

Auch Ihnen sowie allen hier bei kath.net danken wir recht herzlich
auch im Namen unseres Sohnes dafür,
daß Sie für ein gutes Gelingen seiner
OP beten.

Laudetur Jesus Christus!

Ihr/Euer
Zeitzeuge und Ehefrau


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 Diasporakatholik 28. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge,

auch von mir alle guten Wünsche für Sie, Ihre Familie und ganz besonders Ihren erkrankten Sohn.

Schließe Sie in unser Gebet ein.

In herzlicher Verbundenheit

Ihr Diasporakatholik


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 Chris2 28. November 2019 
 

@hape

Die meisten opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche waren jeweils Buben, meist zu etwa 80%. Es ist Wahnsinn, ausgerechnet mit Berufung darauf offen gelebte Homosexualität gutzuheissen - oder gar in irgend einer Form "segnen" - zu wollen...


8

0
 
 Andrzej123 28. November 2019 
 

Lieber Zeitzeuge :)

Auch ich bitte den lieben Gott und unseren Heiland für Euren Sohn und schließe mich mit Ihnen und den anderen lieben Menschen hier darin zusammen.


7

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 Lilia 28. November 2019 
 

@Zeitzeuge

Danke für Ihr überzeugendes Eintreten für die unverfälschte, katholische Lehre!

Für Ihren Sohn rate ich oftmals die "Litanei zu den Patronen der Kranken" zu beten, die Sie leicht im Internet finden und nach Bedarf sogar auf YouTube mitbeten können.
Der hl. Franziskus z.B., ist für alle Leiden und Erkrankungen des Kopfes zuständig.
Da der 4.12. ja bekanntlich der Barbaratag ist - eine der 14 NothelferInnen - empfehle ich auch sie anzurufen. Die Fürbittmacht dieser vierzehn Märtyrer, die 1445 nicht umsonst dem Schäfer des Klosters Langheim bei Lichtenfels, zusammen mit dem Jesuskind erschienen sind, ist wirklich außerordentlich.
Nach Möglichkeit kann man ihnen auch eine Wallfahrt versprechen.
Auch ich werde Ihr Anliegen in mein Gebet einschließen.


9

0
 
 Zeitzeuge 28. November 2019 
 

Liebe lesa, Herbstlicht, SalvatoreMio, Bernhard Joseph und hape!

Maßstab für den "synodalen Weg"
ist die unverfälschte und unverkürzte
katholische Glaubens- und Sittenlehre.

Alles, was dagegen beschlossen werden sollte ist absolut NULL und NICHTIG!

Das kann auch niemand im Vatikan durch
evtl. Zustimmungsversuche ändern, da ja z.B.
der Papst selber "an den Inhalt der hl.
Schrift und der Überlieferung sowie an
die bereits von dem kirchlichen Lehramt
gegebenen Lehrentscheidungen gebunden"
ist (DH 3116, zit.a.d.Kollektiverklärung
der DBK, die vom sel. Papst Pius IX.
feierlich als Wiedergabe der genuinen
kath. Lehre bezeichnet wurde (DH 3117).

Hoffen und beten wir dafür, daß uns in
Deutschland ein nicht nach- und mitvoll-
ziehbarer "Sonderweg" erspart bleibt,
wie ja leider seit der "Königsteiner
Erklärung" von 1968 ein quasi teilweises
moraltheol. Schisma besteht, da
diese Erklärung bekanntlich die päpstliche Enzyklika "Humnae vitae"
relativiert und den Niedergang der kath.
Ehe- und Sexualmoral mit verursacht hat,
so etwas darf sich nie wiederholen!


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 lesa 28. November 2019 

Woher weiß die Kirche, was Gott will ?

So der Titel der Tagespostbeilage mit lauter äußerst gehaltvollen, "glaubensinformativen" Beiträgen z. Begleitg. d. synodalen Weges, die einen Zugang vermitteln können zum Wesen u. zu d. Grundelementen kirchl. Glaubens. Daraus ein Zitat das die Ausgangslage unter die Lupe nimmt: "Auf die Frage, warum die Kirche in Deutschland so tief verwundet ist, haben die zuständigen Bischöfe vier Gründe genannt: (a) der Missbrauch von Macht; (b) die Lebensform der Bischöfe und Priester; (c) die Sexualmoral der Kirche; (d) der Ausschluss von Frauen in Diensten und Ämtern. Mein Kommentar: Diese Diagnose bleibt an der Oberfläche. Sie reagiert auf bestimmte Proteste, Trends und Krisensymptome; aber was die Kirche in Deutschland so krank erscheinen lässt, hat einen viel tiefer liegenden Grund. Die Ursache nämlich ist ein gigantischer Glaubensverlust. Und der betrifft den Kern des christlichen Bekenntnisses." (K.H.Menke)
Beten wir, dass die Bemühungen solcher Medien und Verkündiger fruchtbar werden!


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 UnivProf 28. November 2019 
 

Kreisverkehr

Der kirchenrechtlich eindeutige Begriff Synode wird hier verunstaltet - noch hochstaplerischer als bei der sog. Würzburger "Synode", die diesen Namen nach dem Urteil aller Fachleute nicht verdient hat.
Im Übrigen: Kein Weg, sondern ein Kreisverkehr von Funktionären! Ein überteuertes Projekt - noch schlechter kalkuliert als der Berliner Flughafen!


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0
 
 Konrad Georg 28. November 2019 
 

Unter den derzeitigen Umständen ist doch

höchstens ein keifender Weg möglich: Das Keifen und Beißen haben doch die Neukatholischen jetzt über Jahrzehnte praktiziert gegen die Altgläubigen.
Zur Frage, was ein synodaler Weg ist, vielleicht Amoris Laetitia als Muster? Schöne Worte, fragwürdige Setzungen, und die Richtigen wissen dann Bescheid.


5

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 Gandalf 28. November 2019 

SPERRE ARADIANA

Hexen sind hier unerwünscht ;-)


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 Adamo 28. November 2019 
 

Nein danke, ich gehe den Synodalen Weg in diese angebliche Freiheit und Vielfalt nicht mit!

Ich halte mich lieber an das Wort Gottes in der Bibel.


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 hape 28. November 2019 

Werte @Herbstlicht,

zum Thema "Macht" sei erinnert an den offenen Brief der Wiener Dogmatikerin Marianne Schlosser:

https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/Marianne-Schlosser-erklaert-Unmoeglichkeit-der-Frauenweihe;art4874,201577


7

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 JP2B16 28. November 2019 
 

Purer Sophismus und unerträgliche Anmaßung

Mit welcher Legitimierung meint Herr Sternberg eigentlich sich selbst ermächtigen zu dürfen, mit einer solchen Hinterlist das zu schreiben? Und Kardinal Marx macht es sich einfach und segnet das ab. Deutsche Spitzbuben halt, wie die AnnaKatharina Emmerick voraussah.


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 Herbstlicht 28. November 2019 
 

Nicht um die Vertiefung des Glaubens geht es, sondern um Macht.

Im Brief zum Synodalen Weg benennen Kardinal Marx und Dr. Thomas Sternberg ja selbst die Punkte, über die gesprochen werden soll.

Es geht konkret um:
1. Macht und Gewaltenteilung in der Kirche
2. Partnerschaft und Sexualität
3. die priesterliche Lebensform
4. die Rolle der Frau in unserer Kirche

Von Glaube, Hoffnung, Liebe, von Gebet und Vertiefung des Glaubens, von der Hinwendung an den Willen Gottes indes lese ich nichts.

Die Welt und ihre Ansprüche werden -so ist zu befürchten- bei dieser Synode den Ton angeben.


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 Herbstlicht 28. November 2019 
 

@Zeitzeuge

Den OP-Termin habe ich soeben notiert, werde aber selbstverständlich schon ab heute für Ihren Sohn beten sowie für Ihre ganze Familie.
Ich bitte um viel seelische Kraft und Zuversicht für Sie, die dann auch auf Ihren Sohn ausstrahlen möge.
Jesus Christus ist an Ihrer, an unser aller Seite!
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt 28,18-20).


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 ThomasR 28. November 2019 
 

@Winrod

ZdK fehlt ausgerechnet demokratische Legitimierung für die Vertretrung des Kirchenvolkes. Die Mitglieder werden entweder ernannt und/oder eingeladen und nicht direkt gewählt.
Das Kirchenvolk darf keine eigene Vertreter für die ZdK aussuchen und ihre Legitiemierung durch eine Wahl bestätigen


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 Joland II 28. November 2019 
 

Alternativen wegen Hochverrat der röm.-kath. Lehre gesucht

Wie sieht es mit den Alternativen für normale Kirchengänger aus? Sollte der synodale Weg offiziell beschlossen sein, werde ich die Synodale Kirche in Deutschland verlassen. Es stellt sich die Frage wohin?
Vielleicht können mir die Experten hier ein paar Tipps geben.


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 Guingamp 28. November 2019 
 

Niemand nimmt das ernst!

Diese Floskeln glaubt niemand, absolut niemand. Nicht einmal jene, die sie äussern. Übersetzt heißt das nichts anderes als: Wir wollen den Weg der Verweltlichung weitergehen; garniert mit zusammenhanglosen Bibelsprüchen unter Ausklammerung der Tradition. Ein diffuser Glaube an eine unbestimmte Transzendenz, die den gesellschaftlichen status quo bedingungslos unterstützt - propagiert von jenen, die bereit sind, auch die elementarsten Aspekte des tradierten Glaubensgutes auf dem (Volks-)Altar der medialen Akzeptanz zu opfern.


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 hape 28. November 2019 

Lieber @Zeitzeuge,

auch von mir die beste Genesungswünsche für Ihren Sohn, aber auch für Ihre Familie. Es gibt sehr viel Leid in der Welt und manchmal denke ich, dass hängt damit zusammen, dass weltweit viel zu wenig gebetet wird.

Es geht beim Gebet ja nicht nur darum, den Herrn in der Not anzuflehen, dass er uns vom Leiden dispensiere. Im Grunde geht es darum, Gott immer zu loben. Gott immer zu preisen, ihm immer zu danken und ihn immer anzubeten.

Wie beim Ehebund sollten wir auch treu zu unserem Taufbund mit Gott stehen und beten: ich verspreche dich zu lieben, zu achten und zu ehren. In guten wie in schlechten Tagen. Alle Tage meines Lebens, bis das der Tod uns scheidet.

Beten heißt, das ganze Leben aus einer Haltung der Anbetung zu vollziehen. Wir wissen nicht, ob unser Leiden nicht eine Sühne ist, die jemand dringender braucht, als wir unsere Gesundheit brauchen!

Gott aber weiß das. Deus semper maior. "Er, der euch beruft, ist treu; er wird es tun." (1 Thes 5,24)

Im Gebet verbunden, hape


8

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 Winrod 28. November 2019 
 

Was ist eine Synodale Kirche?

Soll es eine Kirche sein, in der demokratische Mehrheitsverfahren den Kurs angeben?
Hat Jesus seine Jünger denn gefragt, was er tun und sagen soll?
Jesus hat nicht gesagt "Ich bin der synodale Weg" , sondern "Ich bin der Weg!"


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 Diadochus 28. November 2019 
 

Willkommensgruß

Der Brief zum 1. Advent ist mir ja ein schöner Willkommensgruß an unseren Herrn Jesus Christus. Er kommt an Weihnachten in die Welt. Was findet Er in Deutschland vor? Eine bunte Vielfalt. Wir sollten auf die Knie gehen.


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 SalvatoreMio 28. November 2019 
 

Solchen Bischöfen soll ich folgen???

Hat die Deutsche Bischofskonferenz in irgendeiner Form Protest eingelegt gegen die "EHE für ALLE"? Ich habe damals nichts gehört. Diese Tatsache allein reicht mir, um zu sagen: "Was sind das für Hirten, die den Auftrag haben, uns auf dem Weg zu Christus, zur Heiligkeit, zu begleiten? Solchen Leuten kann ich nicht mehr folgen - im Gegenteil, ich schäme mich ihrer! Mögen sie aus ihrer Verblendung herausfinden und in die Knie gehen vor dem Herrn!


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 ThomasR 28. November 2019 
 

@Zeitzeuge

es gibt sogar Ordinariate, wo das Rätesystem bereits durch Ordinarius intergriert wurde.
Die höchstbezahlten (besser als Priester und ständigen Diakone in den Pfarren- es ist stehts Zeugnis für Ordinarius und ein Novum in der deutschen Kirchengeschichte) Oridnariatsdirektoren und -direktorinnen (wenigstens in einer deutschen Diözese bereits in Mehrheit) bilden Ordinariatsrat. In der Praxis wird beinahe gesamte Geschehen in einem Bistum ausgerechnet diesem Gremium- durch einen Ordinarius- unterordnet.
Die (gescheiterten) Strukturreformen werden durch Bildung von einem Ordinariatrat zusätzlich auf der Ebene der Diözeseleitung nochmals befestigt.
Interessant ist oft eine fehlende Vertretung der ständigen Diakone unter den Ordinariatsdirektornen (den ständigen Diakonen werden oft weibliche Bewerber vorgezogen)


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 SalvatoreMio 28. November 2019 
 

@Zeitzeuge: Operation des Sohnes

Lieber Zeitzeuge! Gewiss vertrauen Sie Ihren Sohn Gottes Händen und Willen an, ich aber nehme Ihre Gebetsbitte auf und werde außerdem am 3. Dezember online, versehen mit einem Gebet, eine Kerze bestellen, die dann an der Grotte in Lourdes am 4. 12. brennt. Der Herr segne Ihre Familie!


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 ThomasR 28. November 2019 
 

Endlich Umsetzung vom Wortlaut von Vaticanum II

statt falschen Interprätationen im Geiste vom Döpfnerischen Gedankengut ist auch ein Thema für die Synode
Eine Synode darf nicht im Widerspruch zur Konzillehre stehen, sonst wird schismatisch.


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 ThomasR 28. November 2019 
 

der synodale Weg (in der vorgeschlagenen Form) kann momentan nur noch

zur Mehrung der Kirchenaustritte führen

Hauptprobleme der Kirche in Deutschland werden überhaupt nicht angesprochen. Es zählen dazu auf jeden Fall:
Priestermangel, der von der Amtskirche inzwischen wie gewollt und wie vorprogrammiert wird- in die meisten Diözesen werden die neuen Priestergemeinschaften wie Communaute St.Martin oder LC überhaupt nicht eingeladen. Petrusbruderschaft wenn überhaupt dann wird nur geduldet und nicht in die Pfarrseeleorge integriert. In keinem diözesanen Priesterseminar wird die Ausbildung in beiden liturgischen Formen angeboten, und die in der alten Form beheimateten Kandidaten von den Regensen oft weiterhin abgewiesen (ein Grund z.B. falsche Spiritualität findet sich immer)
Fehlende Themen um die Neuevangelisieung
Abbau der Bürokratie (in manchen Ordinariaten enstand eine höchstbürokratische Rätestruktur mit Ordinariatsdirektoren, mit inzwischen höheren Gehältern als Priester und Diakone in der Pfarrereien)
Integration vom Lebenschutz indie Kirche


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 griasdigott 28. November 2019 

wage mal eine Prognose

Nächste Forderung:

Konzil von unten + Beteiligung der "abrahamitischen Religionen"

Dann: + Beteiligung aller Religionen und Weltanschauungen

Ergebnis : One-World-Religion


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 M.Schn-Fl 28. November 2019 
 

Nur ein Wort dazu: perfide


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 griasdigott 28. November 2019 

neue Forderung: Konzil von unten

Der synodalen Weg scheint einer Initiative in der Diozöse Rottenburg noch nicht weit genug zu gehen. Sie haben jetzt im November ihre Forderung nach einem Konzil von unten online gestellt. Kann man ganz einfach googeln!
www.konzil-von-unten.de

Inwieweit das jetzt noch weiter geht als der synodalen Weg müsste man noch vergleichen.

Die üblichen Forderungen sind dabei: Frauenweihe, Anerkennung Maria 2.0,... "auf Weltebene" möchte man die notwendigen Entscheidungen herbeiführen.

Ein drittes Konzil mit Laienbeteiliging?!

Von unten, hoffentlich nicht von ganz unten, jedenfalls nicht von oben.

Komm heiliger Geist!

Man spricht davon, dass mit den neuen Strukturen dann endlich Evangelisierung möglich sei. Warum geht das jetzt nicht?!

Wir haben Religionsunterricht und Theologiestudium - leider alles größtenteils in Modernistenhand! Genau die wollen das Konzil von unten. Das verstehe wer will. Ich verstehe das nicht!


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 lesa 28. November 2019 

Notiert

[email protected]: Sofort notiert!
Jesus Christus mit allen Engeln und Heiligen, vor allem mit seine Mutter stehe ihm und der ganzen Familie bei in dieser Prüfung!
"Leiden vergeht, seine Früchte bleiben. Leiden rettet …"


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 Zeitzeuge 28. November 2019 
 

Liebe lesa, Bernhard Joseph und Katholik84,

anbei noch die wichtige Schlüsse von
H.H. Prof.Dr. Georg May bzgl. des
"Rätesystems" in der kath. Kirche"!

Persönliche Bitte:

Bei dieser Gelegenheit eine herzliche
Bitte um Ihr Gebet für einen meiner
Söhne, der am kommenden Mittwoch, 04.12.19, sich einer diagnostischen
Gehirnoperation unterzieht als Vorbereitung für eine spätere OP
am offenen Gehirn.
Bitte, beten Sie für einen guten,
komplikationslosen Verlauf dieser
OP, vielen, herzlichen Dank!

Ihr/Euer Zeitzeuge!

www.blog-frischer-wind.de/2014/07/prof-georg-may-die-andere-hierarchie_23.html


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 lesa 28. November 2019 

Interessant

Lieber @Zeitzeuge: Interessante Hinweise. Danke Ihnen und den anderen Postern!


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 Zeitzeuge 28. November 2019 
 

Liebe lesa, Bernhard Joseph und Katholik84

"Synode" ist auch eine andere
Bezeichnung für "Konzil".

Der "synodale Weg" mit Laienbeteiligung ist eine Erfindung
des ref. Protestantismus (Calvin),
zwei Zitate aus der Calvin-Biographie
von Paul Henry (1838), S. 121-22:

"alle Macht ist der National-Synode ge-
geben."

"Es muß der Prediger immer mit einem
oder zwei Laien kommen, sonst wird
seine Sendung nicht als gültig be-
trachtet."

Das kath. Dogma des Konzils von Trient
(DH 1776, NR 718) lautet wie folgt:

"Wer sagt, es gebe in der kath. Kirche
keine heilige Rangordnung, die, nach
göttlicher Anordnung eingeführt, aus
Bischöfen, Priestern und Dienern be-
steht, der sei ausgeschlossen."

Die hierarchische Ordnung ist somit
jure divino.

Im Link ein Text von Prof.Dr. Georg May
aus seinem Buch "Die andere Hierarchie"!

Katholik84: Gut gemeinte Idee, wenn ich
die Synodalen auch nur um Beantwortung
der Dubia bitten würde, hätte das wahrscheinl. eine "Sofortsperre" zur
Folge, Konservative sind v. Diskurs
ausgeschlossen!!

www.blog-frischer-wind.de/2014/07/prof-georg-may-die-andere-hierarchie_23.html


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 Dottrina 28. November 2019 
 

Ohne mich!

Wie schon des Öfteren hier ausgeführt: Der ganze synodale Quatsch gehört in die Tonne! Es gibt die katholische Lehre, die Dogmen, den Katechismus, kurzum, wir brauchen keinen synodalen Weg, der unsere Kirche nur zerstören will. Weg mit den Mietlingen! Nein, werte Herren Marx und Sternberg: Sie vertreten mich NICHT! Und ich werde diesen Unsinn nicht mittragen. Aber in der Messe für Sie beten, dass Sie sich bekehren.


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 bernhard_k 28. November 2019 
 

Ohne Kompass direkt ins Nirwana...

... und dabei nur leere Worthülsen trällernd!


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 hape 28. November 2019 

Trojanisches Pferd.

Wie BXVI. in seiner Analyse darlegte, wird der Missbrauch instrumentalisiert. Und zwar von Theol. und Kräften in der Hierarchie, die schon seit Jahrzehnten eine neue Kirche mit einer neuen Lehre fordern. Sie wollten sie schon zu Zeiten, als von Missbrauch noch keine Rede war. Sie wollen sie aus Gründen, die vom Missbrauch völlig unabhängig sind. Doch seit 2010 der Missbrauch aufflog, wird perpetuierend die verhasste Morallehre und die hierarch. Struktur der Kirche für dafür verantwortl. gemacht. Der Synodale Weg soll jetzt Abhilfe schaffen, ist aber doch nur ein trojan. Pferd für die alte Forderung nach der neuen Kirche. Die Frage, wieso Missbrauch auch außerhalb der Kirche vorkommt, wird ignoriert. Wieso Missbrauch auch bei den nichtkath. Gemeinschaften vorkommt, die gar keine Hierarchie kennen und die in Sachen Weiterentwicklung der Sexualmoral up-to-date sind, wird verschwiegen. Wie aber kann solche Manipulation der Wahrheit überhaupt Grundlage für Reformen in der Kirche sein?


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 Lilia 28. November 2019 
 

Es gibt nur die Eine, Heilige, Katholische Kirche, der wir Treue schulden

Einer unheiligen, vielfältigen, synodalen Kirche sind wir nicht verpflichtet, weil sie nicht von Gott kommt, sondern ein Werk des Teufels ist.

"Meine Schafe hören auf meine Stimme", spricht der Herr.
Ka. Marx und Th. Sternberg hingegen, sprechen mit der Stimme des bösen Wolfes, der mit der Herde nichts Gutes im Schilde führt!


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 Bernhard Joseph 28. November 2019 
 

„Papst Franziskus fordert uns auf, eine synodale Kirche zu werden“

Will Kardinal Marx sagen, dass Papst Franziskus dazu auffordere, eine nicht mehr katholische Kirche zu werden?

Wenn doch den Herren Marx & Co. der katholische Glaube lästig geworden ist, wenn sie die Glaubenswahrheit nicht mehr ertragen und in einer anderen, selbst erfundenen "Kirche" leben wollen, dann sollten sie einfach die Konsequenz ziehen und eben eine neue, nicht mehr katholische Kirche gründen.

Alles andere ist aus meiner Sicht Betrug!


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 Katholik84 28. November 2019 
 

Ganz wichtig

Wenn am 01.12. die Seite des Synodalen Wegs online geht dann müssen sich die treuen Leser von kath.net dort auch einmischen und reichlich kritisieren und diskutieren und auch votieren. Wenn wir das alles dem ZDK, Wir sind Kirche und den "Linkskatholiken" überlassen ist sofort alles verloren.


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 dulcedo 28. November 2019 
 

Verschont uns mit diesen Worthülsen

Freiheit, Vielfalt und Gedöns!

In Wahrheit wollt Ihr uns die Freiheit nehmen KATHOLISCH zu sein

und aus dem Reichtum des
KATHOLISCHEN GLAUBENS
einen faden Einheitsbrei rühren.

Pfui Teufel, Ihr HEUCHLER!


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 follower 28. November 2019 

Schämt Euch

Ihr seid nicht die Vertreter der deutschen Katholiken. Was für ein geschwollenes Kauderwelsch liest man in dieser Erklärung. Jede Firma ginge pleite mit solchen Platitüden. Ich habe das Evangelium, Ihr habt den synodalen Weg, was auch immer das ist. Schon Konrad Adenauer hat zu Beginn des letzten Konzils gesagt "Ich bleibe katholisch", und das tue ich auch. Schleicht Euch...


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 lesa 28. November 2019 

In Stillsein und Vertrauen ist Kraft. Ihr aber habt nicht gewollt. (Jes 30, 15)

Genug der (viefältig verdrehenden) Worte. Die Kirche ist zerrissen vor Zerreden.
"Ihr redet zu viel und betet zu wenig" das sagte jene, die heute vor 38 Jahren, zu ernster Stunde erschien als "Mutter des Wortes".


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 ottokar 28. November 2019 
 

Könnte einmal einer erklären, was "Synodaler Weg" oder "Synodale Kirche" eigentlich bedeuten?

Wir brauchen dringend Menschen, die uns mit tiefer Überzeugung und Vorbild im Glauben wieder nahe zu Jesus Christus führen. Wir brauchen keine verkrampften Konstruktionen als Vorwand, um Missbrauchvorgänge in der Kirche zum Gegenstand eines gesellschaftlichen Fehlverhaltens zu machen und wir brauchen keinen Nachhilfeunterricht bezüglich Sexualmoral in Gesellschaft und Kirche.Die Prinzipien sind gegeben und unabänderbar, auch wenn der Zeitgeist, vertreten durch den ZDK es anders sieht oder wünscht Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass das Schreiben von Papst Franziskus vom 29.Juni 2019, in dem er seine Sorge um die Kirche in Deutschland zum Ausdruck bringt, in keiner Weise im Programm dieses "Synodalen Weges"berücksichtigt wird. Im Übrigen gege ich davon aus, dass die ganze Veranstaltung auch deshalb von Anfang an ein Rohrkrepierer ist.


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 julifix 28. November 2019 

Bezahlte Hirten...

Söldner Satans, Wölfe die die Herde zerreissen.
Von Katholisch keine Spur mehr.


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 hortensius 28. November 2019 
 

Bitte keine Vorschriften für mich!

Die Damen und Herren Glaubensfunktionäre genießen in Deutschland Religionsfreiheit. Sie können für sich entscheiden, was sie wollen. Aber bitte nicht für mich. Ich lasse mir von Diesen Funktionären nicht vorschreiben, was ich für katholisch halten soll. ich habe diese Funktionäre nämlich nicht gewählt und nicht beauftragt.


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 Marcus, der mit dem C 28. November 2019 
 

Nein danke!

Statt synodal bleibe ich lieber katholisch!


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