Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Wachsames Erwarten Christi

1. Dezember 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Sinn des Advents. Die wunderbare Theologie der Geschichte in Jesaja. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am ersten Adventsonntag. Papst Franziskus erinnerte an den Beginn des neuen Kirchenjahres. In diesen vier Adventswochen führe uns die Liturgie dazu, das Geburtsfest Jesu zu feiern. Sie rufe in Erinnerung, dass er jeden Tag in unserem Leben komme und am Ende der Zeiten zurückkehren werde.

Diese Gewissheit führe dazu, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen, wie der Prophet Jesaja einlade, der mit seiner inspirierten Stimme den ganzen Weg des Advents begleite und uns eine wunderbare „Theologie der Geschichte“ biete. Wir seien aufgerufen, diese Vision des Glaubens und der Hoffnung zu haben, wenn wir auf den Straßen des Lebens durch die glücklichen und schmerzhaften, heiteren und dramatischen Ereignisse gingen.

In der heutigen ersten Lesung prophezeie Jesaja: „Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker“ (2,2).

Der Tempel des Herrn in Jerusalem werde als Ort der Annäherung und Begegnung aller Völker dargestellt. Nach der Menschwerdung des Sohnes Gottes offenbar sich Jesus selbst als der wahre Tempel. Deshalb sei die wunderbare Vision des Jesaja eine göttliche Verheißung und zwinge uns, eine Haltung der Pilgerschaft, des Weges hin zu Christus, der Bedeutung und des Zieles der Geschichte einzunehmen.

Diejenigen, die nach Gerechtigkeit hungerten und dürsteten, könnten sie nur auf den Wegen des Herrn finden, während das Böse und die Sünde daraus resultierten, dass Einzelpersonen und soziale Gruppen es vorzögen, von egoistischen Interessen diktierte Wege zu gehen, die Konflikte und Kriege verursachten.

Im heutigen Evangelium (Mt 24,37-44)ermahne uns Jesus, auf sein Kommen vorbereitet zu sein. Wachsam zu sein bedeute nicht, die Augen materiell offen zu haben, sondern das Herz frei und in die richtige Richtung gewendet zu haben, bereit zu geben und zu dienen. Der Schlaf, aus dem wir aufwachen müssten, bestehe aus der Gleichgültigkeit, aus der Eitelkeit, aus der Unfähigkeit, wirklich menschliche Beziehungen aufzubauen

Die Erwartung des kommenden Jesus müsse daher in eine Verpflichtung zur Wachsamkeit umgesetzt werden. Es geht vor allem darum, Gottes Handeln, seine Überraschungen zu bestaunen und ihm Vorrang zu geben. Wachsamkeit bedeute konkret auch, auf unseren Nächsten in Schwierigkeiten aufmerksam zu sein, sich von seinen Bedürfnissen befragen zu lassen, ohne darauf zu warten, dass er oder sie uns um Hilfe bitte, sondern zu lernen, zu verhindern, vorwegzunehmen, wie dies Gott immer bei uns tue.

Nach dem Angelus kündigte der Papst die Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens "Admirabile signum" ÜBER DIE BEDEUTUNG UND DEN WERT DER WEIHNACHTSKRIPPE am heutigen Nachmittag in Greccio an.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Der Heilige Geist und die Mission
  2. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  3. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  4. Jesus – der Weg in den Himmel
  5. Die zwei Stimmen – des Guten und des Feindes
  6. Vom ‚Wenn’ zum ‚Ja’: der Weg von unten nach oben
  7. Die Barmherzigkeit Christi
  8. Das Entstehen des Auferstehungsglaubens und der qualitative Sprung
  9. ANGELUS
  10. Das Leben in Christus – die Steine des Todes entfernen








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  9. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  10. Bonifatius und die neuen Heiden

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz