Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Wachsames Erwarten Christi

1. Dezember 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Sinn des Advents. Die wunderbare Theologie der Geschichte in Jesaja. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am ersten Adventsonntag. Papst Franziskus erinnerte an den Beginn des neuen Kirchenjahres. In diesen vier Adventswochen führe uns die Liturgie dazu, das Geburtsfest Jesu zu feiern. Sie rufe in Erinnerung, dass er jeden Tag in unserem Leben komme und am Ende der Zeiten zurückkehren werde.

Diese Gewissheit führe dazu, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen, wie der Prophet Jesaja einlade, der mit seiner inspirierten Stimme den ganzen Weg des Advents begleite und uns eine wunderbare „Theologie der Geschichte“ biete. Wir seien aufgerufen, diese Vision des Glaubens und der Hoffnung zu haben, wenn wir auf den Straßen des Lebens durch die glücklichen und schmerzhaften, heiteren und dramatischen Ereignisse gingen.


In der heutigen ersten Lesung prophezeie Jesaja: „Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker“ (2,2).

Der Tempel des Herrn in Jerusalem werde als Ort der Annäherung und Begegnung aller Völker dargestellt. Nach der Menschwerdung des Sohnes Gottes offenbar sich Jesus selbst als der wahre Tempel. Deshalb sei die wunderbare Vision des Jesaja eine göttliche Verheißung und zwinge uns, eine Haltung der Pilgerschaft, des Weges hin zu Christus, der Bedeutung und des Zieles der Geschichte einzunehmen.

Diejenigen, die nach Gerechtigkeit hungerten und dürsteten, könnten sie nur auf den Wegen des Herrn finden, während das Böse und die Sünde daraus resultierten, dass Einzelpersonen und soziale Gruppen es vorzögen, von egoistischen Interessen diktierte Wege zu gehen, die Konflikte und Kriege verursachten.

Im heutigen Evangelium (Mt 24,37-44)ermahne uns Jesus, auf sein Kommen vorbereitet zu sein. Wachsam zu sein bedeute nicht, die Augen materiell offen zu haben, sondern das Herz frei und in die richtige Richtung gewendet zu haben, bereit zu geben und zu dienen. Der Schlaf, aus dem wir aufwachen müssten, bestehe aus der Gleichgültigkeit, aus der Eitelkeit, aus der Unfähigkeit, wirklich menschliche Beziehungen aufzubauen

Die Erwartung des kommenden Jesus müsse daher in eine Verpflichtung zur Wachsamkeit umgesetzt werden. Es geht vor allem darum, Gottes Handeln, seine Überraschungen zu bestaunen und ihm Vorrang zu geben. Wachsamkeit bedeute konkret auch, auf unseren Nächsten in Schwierigkeiten aufmerksam zu sein, sich von seinen Bedürfnissen befragen zu lassen, ohne darauf zu warten, dass er oder sie uns um Hilfe bitte, sondern zu lernen, zu verhindern, vorwegzunehmen, wie dies Gott immer bei uns tue.

Nach dem Angelus kündigte der Papst die Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens "Admirabile signum" ÜBER DIE BEDEUTUNG UND DEN WERT DER WEIHNACHTSKRIPPE am heutigen Nachmittag in Greccio an.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz