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Franziskus: Kirchliche Eherichter müssen Mitgefühl entwickeln

2. Dezember 2019 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
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Papst ruft erneut zu besonderer pastoraler Aufmerksamkeit für gefährdete oder gescheiterte Ehen auf


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Zu besonderer seelsorglicher Aufmerksamkeit für gescheiterte oder gefährdete Ehen hat Papst Franziskus (Archivfoto) die kirchlichen Eherichter aufgerufen. Angesichts vieler tiefer Verwundungen, unter denen betroffene Paare leiden, dürfe man "nicht einfach zur anderen Seite gucken", sagte er am Samstag auf einem von der Römischen Rota organisierten Kongress. Dieser trägt den Titel "Der Schutz der Ehe und die Seelsorge verwundeter Paare". Die Rota ist das oberste Ehegericht der katholischen Kirche.

Mit seinem aktuellen Appell zu seelsorglicher Nähe und Begleitung für Ehepaare bekräftigt der Papst das Anliegen einer Neuausrichtung der kirchlichen Ehe- und Familienseelsorge. Dieses führte unter anderem zu dem Papstschreiben "Amoris laetitia" (Freude der Liebe) von 2016.


"Die Wunden in Ehen heute haben viele, sehr unterschiedliche Ursachen: psychologische, physische, kulturelle", so der Papst bei seiner Ansprache am Samstag. Oft rührten die Wunden daher, "dass sich ein menschliches Herz gegenüber der Liebe verschließt. Solche Ursachen schlagen in den Herzen der Beteiligten tiefe, blutende Wunden." Dieses Leid betreffe auch die Kirche insgesamt.

Deshalb dürfe man bei einem kirchlichen Eheprozess, "wenn es später darum geht, unparteiisch die Wahrheit über die Gründe für das Scheitern einer Ehe herauszufinden", nicht auf Abstand gehen zu denen, die leiden. Alle kirchenrechtlichen Maßnahmen müssten das "Heil der verletzten Menschen, die Wahrheit über ihre Liebe" suchen.

Das bedeute dann aber, dass in einem Verfahren nicht wie bei einer mathematischen Gleichung geschaut werde, welches Motiv, welcher Faktor mehr wiegt, und dann entschieden wird. Vielmehr müsse sich jeder kirchliche Eheprozess "zuallererst unter den Schutz des Heiligen Geistes stellen, damit unter seiner Führung gerecht untersucht, unterschieden und geurteilt wird".

Schließlich mahnte der Papst junge Paare, sich gründlich auf den Bund fürs Leben vorzubereiten. Das Ehe-Sakrament sei nichts, bei dem man improvisieren dürfe.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 3. Dezember 2019 
 

Liebe SalvatoreMio!

Recht herzlichen Dank für Ihre trostvolle
Nachricht und das wertvolle Gebet, ich
habe es gleich ausgedruckt.

Danke auch allen anderen hier auf
kath.net, die für ein gutes Gelingen
der ersten, diagnostischen OP meines
Sohnes beten!

Vor knapp zwei Stunden bin ich aus
der Klinik zurückgekommen, mein Sohn
freut sich auch über die Anteilnahme
hier bei der kath.net-Communio.

Er geht mit Gottvertrauen und Mut in diese, von einem erfahrenen Professor
der Neurchirurgie morgen früh, zwischen
8.00 und 9.00 Uhr stattfindende OP,
die mit Vor- und Nachbereitung bis zu
4 Stunden dauert.

Ich werde hier kurz berichten, wie
der Verlauf war und danke nochmals
für Ihre Gebete, auch im Namen meiner
Frau und meines Sohnes!

Laudetur Jesus Christus!


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 SalvatoreMio 3. Dezember 2019 
 

An ZEITZEUGE

Lieber Zeitzeuge! Für SIE ist diese Nachricht gedacht. Morgen wird an der Grotte in Lourdes eine Kerze brennen mit dem Gebet: "Herr Jesus Christus, dein Kreuz ist Heil und gibt Trost. Du willst uns zum ewigen Gott führen, aber auch beistehen in den dunklen Tälern auf Erden. So bitte ich um Dein Geleit für einen Kranken, der eine sehr schwere Operation vor sich hat.Lenke den Geist und die Hände der Ärzte, damit alles gut geht. Ich rufe auch zu Dir, liebe heilige Maria, die Du unsere Mutter bist. Amen


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 hape 3. Dezember 2019 

Was gilt: alte Moral, neue Moral oder beides? 4 Ende

Was aber die Ehe angeht, so hat die von PF geforderte Gradualität ein unübersichtliches und unvollständiges Potpourri von vermeintl. Trennungsgründen hervorgebracht. Jede und jeder, die und der die Ehe auflösen möchte, findet darunter mannigfache Gründe, welche die Fortsetzung der Ehe „bis das der Tod uns scheidet“ unmöglich macht.

Die neue Moraltheologie weiß das zu nutzen. Sie lädt dazu ein, bei der Erfindung von Gradualitäten kreativ zu sein und dem individuellen Gewissen freien Lauf zu lassen. Welcher Eherichter könnte dem Wunsch nach Scheidung jetzt noch widersprechen?

Das Bauchgefühl ersetzt das geschulte Gewissen, das den Gläubigen schon seit Jahrzehnten madig gemacht wird. Äußerlich und formal wird die Unauflöslichkeit der Ehe zwar nicht angetastet. Praktisch wird das göttliche Gebot aber in der Bedeutungslosigkeit versenkt. Volltreffer.

Das war vorhersehbar, gilt nach Papst Franziskus / Kard. Schönborn als „orthodox“ und ist deshalb auch so intendiert.

–––
Ende


3

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 hape 3. Dezember 2019 

Was gilt: alte Moral, neue Moral oder beides? 3

Jetzt, ausgelöst durch AL, gilt etwas anderes. Zumindest in Deutschland. Hier gilt AL als Paradigmenwechsel in der Moraltheologie (Björn Odendahl; katholisch.de), wonach ein letztes Unterscheiden in ‘richtig’ oder ‘falsch’ kategorisch ablehnt wird.

Dieser Paradigmenwechsel aber ist das Lieblingsthema bestimmter Moraltheologen, die sich schon 1989 in offene Opposition zu JPII stellten (Kölner Erklärung), also lange vor Papst Franziskus. Auch sie behaupten, dass es ihnen darum gehe, das „Heil der verletzten Menschen und die Wahrheit über ihre Liebe zu suchen“. Sie verstehen darunter aber etwas ganz anderes.

Ihnen dient AL als Meilenstein bei der Etablierung einer völlig kirchenfremden Moraltheologie, die das vermeintlich nicht mehr zukunftsfähige und wirklichkeitsfremde Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe letztlich abschaffen will.

–––
Fortsetzung


3

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 hape 3. Dezember 2019 

Was gilt: alte Moral, neue Moral oder beides? 2

Denn Ehebruch lässt sich nach wie vor so klar unterscheiden, wie Unkraut von Weizen unterschieden werden kann. Unkraut umschlingt den Weizen und wächst mit ihm zusammen. Es soll zwar nicht ausgerissen werden, um den Weizen nicht mit auszureißen. Aber jeder Bauer kann die beiden Pflanzen klar auseinanderhalten. Die Trennung von Unkraut und Weizen ist also nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Unkraut ist Unkraut, Weizen ist Weizen. Etwas ist entweder Ehebruch oder kein Ehebruch. Ein Drittes gibt es nicht. Es gibt auch keinen graduellen Übergang. Ein bisschen Ehebruch ist genauso unmöglich, wie es nicht möglich ist, ein bisschen schwanger zu sein. Eine Handlung ist entweder erlaubt oder nicht erlaubt, richtig oder falsch, Weizen oder Unkraut. –

Auf dieser Basis konnten die Eherichter vor AL ein klares Urteil über das Zustandekommen einer Ehe sprechen.

–––
Fortsetzung


3

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 hape 3. Dezember 2019 

Was gilt: alte Moral, neue Moral oder beides? 1

PF fordert von den Eherichtern, dass jedes Ehenichtigkeitsverfahren unter Führung des Hl. Geistes indiv. untersucht, unterschieden und erst dann, unter besonderer Gewichtung der Barmherzigkeit, beurteilt wird. Er führt psychol., physische, kulturelle und am Ende auch Verstocktheit gegenüber der Liebe als Aspekte an, die dabei sorgfältig zu unterscheiden sind. Das klingt furchtbar kompliziert. Denn der Eherichter soll jetzt nicht mehr nur feststellen, ob die Ehe überhaupt zustande gekommen ist. Vielmehr soll er nach graduell verschiedenen Stufen von Ehebruch suchen, um ein entspr. abgestuftes Urteil sprechen zu können. (vgl. Gradualität; Kard. Schönborn). Ob damit aber tatsächlich ein Mehr an Barmherzigkeit und Gerechtigkeit geschaffen werden kann, darf bezweifelt werden.

–––
Fortsetzung


3

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 Klimakos 3. Dezember 2019 

Scheint nur mir so oder ist es wirklich so, daß diese Betonung und berufung auf Barmherzigkeit und Milde, die vernünftigen Grenzen schon längst überschritten hat.
Alle Pflichten sind irgendwie verdampft worden selbst die, der Reue und Gebetes um eben diese Barmherzigkeit erhalten zu können.

Na ja, im meinem Augen will hier jemand unbedingt barmherzig und gut erscheinen.

Aber ich schließe nicht völlig aus daß ich mich täusche- besser ich als die, die mit diesem Versprechen so großzügig um sich herum schmeißen.


5

0
 
 Hadrianus Antonius 2. Dezember 2019 
 

"Who is he to judge?"

In dem Büchlein "Sobre el cielo y la tierra" sind der Scheidung keine volle zwei Seiten gewidmet, mit nur einer halben Seite von J. Bergoglio (die Hälfte davon über die Orthodoxen! ), dabei sehr uninteressant; und dann fast anderthalbe Seite vom Rabbiner Abraham Skorka, und wohl sehr interessant.
Wie PFranziskus, der nach eigenen Aussagen nicht urteilen will, nun plötzlich die Richter der Rota RRatschläge geben will, wie die zu urteilen haben, ist mir nicht klar.
Es wird wider einmal eine gewaltige Inkohärenz demonstriert.
Daß PF jedoch "das Heil der verletzten Menschen , die Wahrheit über ihre Liebe" voranstellt, ist mit Blick auf die Behandlung des hochbetagten und kränklichen Gründer der Franziskaner der Immaculata P. Stefano Manelli Ofm FFI der reinste Hohn.
Insoweit @winthir wäre es sehr häufig besser, PF nicht ausreden zu lassen (wie gesagt, meine inzwischen 4 Kartonns und den Kalender ;-) )


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 CALIFAX 2. Dezember 2019 

Diese Unklarheit...

...wird noch mehr Menschen seelisch verletzen.

Verunsicherte Paare kann nur der Halt im Glauben an das unauflösliche Sakrament vor Schaden bewahren: geben sie vorzeitig auf oder schlimmer noch, suchen woanders Trost, verlieren Sie unweigerlich auch das Vertrauen in die Sakramente - weil Gott sozusagen den Kampf um ihre Ehe mitverloren hat...

Die Gottesbeziehung ist getrübt, bewusst oder unbewusst! Da helfen auch keine Trostpflaster von Kaspers-Synode.

Früher hat man Krisen einfach mit Hilfe der Seelsorger durchgestanden, heute verführen sie eher zum Aufgeben...


4

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 winthir 2. Dezember 2019 

also bitte. Unser Papst Franziskus ist ja schon ein sehr netter Mensch.

meine Meinung.

doch wenn er meint, den Kirchenrichtern sagen zu wollen, wie diese ihren Dienst tun sollen -

dann laß ich ihn erst mal
ausreden. (und das finde ich wichtig).

mehr sag ich nicht.


1

0
 
 Matthäus 2. Dezember 2019 

Ein hundertjähriges Ehepaar

will die Ehe annullieren lassen.

Warum sind sie denn nicht früher gekommen?

Wir wollten erst warten, bis die Kinder gestorben sind.


9

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 Zeitzeuge 2. Dezember 2019 
 

Werter Aegidius,

danke für Ihren aufmerksamen Hinweis,
den ich selbst auch als Korrektur
des von mir verwendeten Begriffs
"Annullierung" betrachten muß!

Leider konnte ich nicht die Originalansprache im Internet finden.

Wenn der Papst wirklich vom
"Scheitern einer Ehe" gesprochen haben
sollte, wäre das objektiv ein Riesen-
skandal, denn natürlich haben Sie Recht:

Eine Eheannullierung im eigentlichen
Sinn gibt es gar nicht, festgestellt
wird in diesen Verfahren lediglich
die Ehenichtigkeit aufgrund objektiver
Gründe, wobei im Zweifelsfall die Ehe
Rechtsgunst geniesst!


13

0
 
 Karlmaria 2. Dezember 2019 

unparteiisch die Wahrheit über die Gründe für das Scheitern einer Ehe herauszufinden

Über diesen Satz bin ich auch gestolpert. Wie jemand schon gesagt hat ist das doch gar nicht die Aufgabe des Ehegerichts.
Seine Heiligkeit Papst Benedikt 16 hat einmal davor gewarnt vor diesem Zirkelschluss der entsteht: weil die Ehe gescheitert ist müssen wir jetzt nach dem Grund suchen.
Nach dieser Denkungsart ist eine Ehe gerade darum dass sie gescheitert ist automatisch ungültig. Das ist natürlich falsch.
Dieses Thema ist ja jetzt keine theoretische Sache wo es vielleicht nicht so wichtig ist wenn es verschiedene Meinungen gibt. Ich lerne am laufenden Band Frauen kennen die in meinem Alter natürlich fast alle geschieden sind. Da ist die Verführung natürlich schon groß: Gehorsam Gehorsam und ein hoher Kirchenmann hat ja gesagt.

Ich glaube ja dass es ein großes Hindernis für das Wachstum im Glauben ist diese Haltung des Dagegensein zu entwickeln.

Andererseits sind wir schon in der Zeit die verkürzt werden muss!
Mt 24,2Mk 13,20
Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde..


5

0
 
 Aegidius 2. Dezember 2019 
 

Der Fehler steckt schon im Begriff "Scheitern".

Soviel ich weiß, galt immer, daß das kirchliche Ehegericht sich überhaupt nicht zum "Scheitern einer Ehe" äußert, sondern darüber, ob eine Ehe überhaupt bestanden hat oder nicht. Denn eine Annullierung bestätigt das Nichtexistieren ex tunc, nicht die Beendigung ex nunc wegen eines ominösen "Scheiterns". Erst ein solches verqueres Denke, das nicht nur von den vier tapferen Dubia-Kardinälen schlüssig als im ausdrücklichen Widerspruch zur Lehre Jesu stehend entlarvt wird, ermöglicht die ganze unsägliche Diskussion über WvG, AL und Fußnote 351. Wenn es nicht mangels intellektueller Voraussetzungen so aussichtslos wäre, würde man sich wünschen, daß kirchliche Führungspersonen ein Mit-DENKEN mit der Kirche ("Sentire com ecclesia") entwickeln und sich nicht deren ganzes Leben auf der Ebene des eingebildeten (Wohl-) Gefühls abspielen würde.


14

0
 
 Stefan Fleischer 2. Dezember 2019 

Wir, mein Schatz und ich,

sind sehr gut gefahren mit dem Bewusstsein, dass wir uns die Treue versprochen haben, in guten wie in bösen Tagen, bis dass der Tod uns scheidet.
Aber wenn der ganze Ernst dieses vor Gott und den Menschen gegebene Versprechen heute nicht mehr verkündet wird, woher sollen die Paare dann diesen Halt noch nehmen? Und wenn die eigene Selbstverwirklichung - direkt oder indirekt - immer mehr zum entscheidenden Lebenszweck hochstilisiert und die Verwirklichung des Familienideals als antiquiert dargestellt wird, und nicht einmal die Kirche bemüht sich ernsthaft Gegensteuer zu geben, kann man sich nur wundern, dass die Scheidungsrate nicht noch viel höher ist.


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 Ehrmann 2. Dezember 2019 

Nicht die Ursache einer Wunde, ihre Behandlungsmöglichkeit muß im Vordergrund stehen

Ein großer Fehler unserer Zeit ist das erste Ziel, die Ursache, möglichst einen Täter für eine Verletzung zu suchen und zu finden - der Verletzte war unter die Räuber gefallen - niemand suchte sie, aber der barmherzige Samariter verband die Wunden und versorgte sie - das war es, was dem Verwundeten und Ausgeraubten half.Manchmal können auch falsche Sichtweisen aufgedeckt werden - wie schön ist es, manchmal zu hören:"wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich gar nicht scheiden lassen müssen".. nun das kann man wieder ändern - auch dazu können Ehegerichte helfen.


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 Zeitzeuge 2. Dezember 2019 
 

Papst Benedikt XVI. in einer Ansprache an die

Rota-Mitglieder am 29.01.2010:

Im Zweifelsfall geniesst die Ehe
Rechtsgunst, also keine Annullierung!

Er zitiert auch zustimmend seinen
Vorgänger, Papst Johannes-Paul II.:

"Der (Ehe)Richter muß sich auch immer vor der Gefahr hüten, falsch verstandenes Mitleid zu üben, daß zur
Sentimentalität absinken würde und nur
scheinbar pastoral wäre."

Klare Worte!

Im Link die vollständige Ansprache!

Früher sagte ich hier bereits zu diesem
Thema:

Die Beteiligten können in diesen Prozessen die Richter betrügen und die
Richter können durch falsche Beurteilungen die Beteiligten in falscher Sicherheit wiegen.

Aber: Niemand kann den dreifaltigen
GOTT dabei betrügen!

w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100129_rota-romana.html


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