Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Franziskus: Kirchliche Eherichter müssen Mitgefühl entwickeln

2. Dezember 2019 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst ruft erneut zu besonderer pastoraler Aufmerksamkeit für gefährdete oder gescheiterte Ehen auf


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Zu besonderer seelsorglicher Aufmerksamkeit für gescheiterte oder gefährdete Ehen hat Papst Franziskus (Archivfoto) die kirchlichen Eherichter aufgerufen. Angesichts vieler tiefer Verwundungen, unter denen betroffene Paare leiden, dürfe man "nicht einfach zur anderen Seite gucken", sagte er am Samstag auf einem von der Römischen Rota organisierten Kongress. Dieser trägt den Titel "Der Schutz der Ehe und die Seelsorge verwundeter Paare". Die Rota ist das oberste Ehegericht der katholischen Kirche.

Mit seinem aktuellen Appell zu seelsorglicher Nähe und Begleitung für Ehepaare bekräftigt der Papst das Anliegen einer Neuausrichtung der kirchlichen Ehe- und Familienseelsorge. Dieses führte unter anderem zu dem Papstschreiben "Amoris laetitia" (Freude der Liebe) von 2016.


"Die Wunden in Ehen heute haben viele, sehr unterschiedliche Ursachen: psychologische, physische, kulturelle", so der Papst bei seiner Ansprache am Samstag. Oft rührten die Wunden daher, "dass sich ein menschliches Herz gegenüber der Liebe verschließt. Solche Ursachen schlagen in den Herzen der Beteiligten tiefe, blutende Wunden." Dieses Leid betreffe auch die Kirche insgesamt.

Deshalb dürfe man bei einem kirchlichen Eheprozess, "wenn es später darum geht, unparteiisch die Wahrheit über die Gründe für das Scheitern einer Ehe herauszufinden", nicht auf Abstand gehen zu denen, die leiden. Alle kirchenrechtlichen Maßnahmen müssten das "Heil der verletzten Menschen, die Wahrheit über ihre Liebe" suchen.

Das bedeute dann aber, dass in einem Verfahren nicht wie bei einer mathematischen Gleichung geschaut werde, welches Motiv, welcher Faktor mehr wiegt, und dann entschieden wird. Vielmehr müsse sich jeder kirchliche Eheprozess "zuallererst unter den Schutz des Heiligen Geistes stellen, damit unter seiner Führung gerecht untersucht, unterschieden und geurteilt wird".

Schließlich mahnte der Papst junge Paare, sich gründlich auf den Bund fürs Leben vorzubereiten. Das Ehe-Sakrament sei nichts, bei dem man improvisieren dürfe.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz