11 Dezember 2019, 16:00
ER kommt und siegt und alles wird neu!
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Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte? - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser

Salzburg (kath.net)
Ich habe heute Morgen nachgeschlagen. Was bedeutet „erwarten“? Laut Duden bedeutet es: „dem als gewiss vorausgesetzten Eintreffen einer Person oder Sache mit einer gewissen Spannung entgegensehen; etwas für wahrscheinlich halten; mit etwas rechnen; sich etwas erhoffen; sich etwas versprechen“.

Der Advent ist jetzt die „Zeit der Erwartung“. Laut Definition sollte ich also dem als gewiss voraus-gesetzten Eintreffen von Jesus mit einer gewissen Spannung entgegensehen, seine Wiederkunft für wahrscheinlich halten, mit ihm rechnen, seine Ankunft erhoffen und mir alles von dieser Zeit ver-sprechen.

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Tu ich das?

Ich habe viele Erwartungen an Weihnachten. Ich erwarte Erholung, Wärme, Gemütlichkeit, Liebe und Geborgenheit, freudige Momente, schenken und beschenkt werden, Glitzern und Tannenduft, all das..
Aber was erwarte ich von Jesus? Was erwarte ich von Gott?

Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte?

Ist das nicht nur ein immer wiederkehrendes Sinnbild und er kommt nicht mehr oder weniger als das ganze restliche Jahr? Ist gerade wirklich eine besondere Zeit oder tun wir nur so, weil es sich gut verkauft und fromm anfühlt?

Ich habe letztens in einem Buch geblättert, indem unter anderem stand, wie sehr es einen Mann ehrt, wenn man ihm etwas zutraut und an ihn glaubt.

Das wusste ich auch vorher schon, aber in diesem Moment hat es mich sehr nachdenklich gemacht. Ich hab mich gefragt, ob das eine der Eigenschaften ist, wo wir Gott widerspiegeln. In den bibli-schen Geschichten steht und fällt oft alles damit, ob eine Person an Gott und sein Wirken glaubt oder nicht. Das hat mich schon manches Mal stutzig gemacht, weil es für mich so einen Nachge-schmack von Leistungsdruck hat.

Jetzt sehe ich das anders. Es ist kein vorschriftsmäßiges „Glauben, weil Gott es so will“.

Es ist ein Zeichen der Liebe. Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung. Maria hat es verstanden, Gott wahrhaft zu lieben. Sie hat an ihn geglaubt und ihm zugetraut, das Unmögliche möglich zu machen. Ihr vertrauensvolles Ja, war seine größte Ehre.

Jetzt in diesen Tagen frage ich mich oft, wie ich mich wirklich für Weihnachten bereit machen kann. Die Antwort liegt so nahe.
„Das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ Hebr 11,1

Ich will diese so besondere Zeit des Advents also nutzen, um in mir still zu werden und erwartungsvoll an Gott glauben. Ich trau es ihm zu! Ich glaube an ihn!

ER kommt und siegt und alles wird neu!

„…so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.“ Hebr 9,28

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