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Vatikan: Nur mehr 10 Prozent des Peterspfennigs für soziale Projekte

12. Dezember 2019 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
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"Wallstreet Journal" deckt auf: Größte Teil der Sammlung (ca. 50 Millionen Euro) dafür verwendet, das Budgetdefizit des Vatikans zu füllen. Spenden gehen stark zurück. 2018 soll das Defizit des Vatikans bereits 70 Millionen Euro betragen haben.


Vatikan (kath.net)
Nur 10 Prozent der Einnahmen aus dem Peterspfennig (jährliche weltweite Sammlung für den Vatikan) wurden in den letzten 5 Jahren unter Papst Franziskus für soziale Projekte verwendet. Auf das hat gestern das "Wallstreet Journal" in einem Artikel aufmerksam gemacht. Der größte Teil der Sammlung (ca. 50 Millionen Euro) wird hingegen dafür verwendet, das Budgetdefizit des Vatikans zu füllen. 2018 soll das Defizit bereits 70 Millionen Euro betragen haben.

Laut dem Zeitungsbericht gibt es im Vatikan bei Verantwortlichen Sorge, dass diese Information, die medial nicht vermittelt wird, zu Irritationen bei Gläubigen führen könnte und die Glaubwürdigkeit von Papst Franziskus in Finanzfragen beschädigen könnte, da sogar auf der Website des Vatikans zu lesen ist, dass diese Sammlung die caritative Arbeit des Papst unterstützt und man damit Solidarität mit denen zeige, die die Hilfe am meisten benötige. Auch auf der Website der US-Bischofskonferenz heißt es dazu: "Der Zweck des Peterspfennig ist es, den Heiligen Vater zu unterstützen, die finanziellen Mittel für diejenigen zu bekommen, die unter Krieg, Unterdrückung, Naturkatastrophen und Krankheiten leiden."


Der Vatikan selbst steht seit Wochen unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass unter der Verantwortung von Kardinal Becciu im Jahre 2014 der Vatikan die Immobilie in einem Londoner Nobelbezirk übernahm und dort 200 Millionen Dollar investierte, die das Staatssekretariat auf Schweizer Konten gehalten hatte. Im Oktober fand hier sogar eine Razzia im Vatikan statt. Laut der Zeitung soll bei diesem Investment auch Gelder des Peterspfennigs verwendet worden sein. Diese umstrittene London-Investition wurde übrigens von Kardinal George Pell, dem damaligen Finanzverantwortlichen des Vatikans, klar abgelehnt. Dieser wurde aber von Papst Franziskus "überstimmt" und schließlich wurde das Projekt doch durchgeführt.

Laut dem "Wallstreet Journal" kämpft der Vatikan jetzt mit einem wachsenden Budgetdefizit, denn die Einnahmen aus dem Peterspfennig sollen unter Papst Franziskus deutlich zurückgegangen sein, zum Teil aufgrund von schlechten Investments. Zwischen 2017 und 2018 soll der Rückgang von 60 Millionen Euro auf nur mehr 50 Millionen Euro besonders stark gewesen sein. Der Grund dafür dürfte das Verhalten des Vatikans in der Missbrauchskrise gewesen sein, insbesondere aus den USA dürften die Spenden deutlich zurückgehen. Für 2019 ist ein weiterer Rückgang laut dem "Wallstreet Journal" zu erwarten.

Symbolbild: Petersplatz bei schlechtem Wetter



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Lesermeinungen

 Montfort 13. Dezember 2019 

@Hadrianus Antonius - Ist das dieses Projekt?

im Web gefunden:

laportelatine.org/publications/presse/lab_soeurs_fspx/lab_soeurs_fspx_1805_72_depliant_st_cyran.pdf


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 nazareth 12. Dezember 2019 
 

George Pell sollte wirklich offiziell als aufrechter, seriöser und ehrlicher Finanzmitarbeiter des Vatikan genannt werden, damit der Druck auf die Justiz erhöht wird ihn freizusprechen und das Vertrauen wieder wächst, dass es diese Kategorie der Vertreter des Glaubens dort auch noch gibt. . Falls der Vorhang sich hebt, kommt vielleicht Bewegung in die Szene. Die Menschen fordern eine heilige glaubwürdige Führung ein! Zumindest jene, die wissen worum es in der hl. Kath. Kirche eigentlich geht. Den Kampf zwischen den Mächten der Finsternis und Gottes Heilsangebot, um das ewige Seelenheil der kostbarsten Schöpfung Gottes-des Menschen.


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 Hadrianus Antonius 12. Dezember 2019 
 

Kirchenneubau

In der Brenne in Frankreich (südlicher Teil der alten Provinz Berry) wird in den Ruinen der früheren Abtei St.-Cyran jetzt eine neue Kirche in romanischen Stil gebaut ( Abbaye St.-Michel, 7 allée du château
F 36290 SAINT-MICHEL-EN-BRENNE).
Es ist das Mutterhaus der Schwestern der FSPX (inzwischen 278 Schwestern) und die bisherige Kapelle (Saal in einem umgebauten Stall) ist zu klein.
Für alle Gaben, in Bar oder handwerklich, seien sie noch so klein, sind die Schwestern sehr dankbar.
Die Abtei liegt übrigens in einem ausgedehnten Naturpark mit Feuchtgebieten.
Association culturelle "Fraternité SPX à St.-Michel-en-Brenne"
IBAN: FR76 1450 5000 0208 0021 0391 697
BIC: CEPAFRPP450


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 Chris2 12. Dezember 2019 
 

@cooperatorveritatis

Gilt leider genauso für die Kirchen(d)Steuer, das einzig verbliebene Kriterium für Rechtgläubigkeit in Deutschlands Patikularkirche. Nur dass man die nicht ganz so einfach verweigern kann, denn: siehe oben....


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 Adamo 12. Dezember 2019 
 

Peterspfennig, wenn unsere Spenden nur noch selbstverschuldete vatikanische Löcher stopfen müssen,

dann sollte jeder Christ künftig wirklich nur noch einen Cent = zwei Pfennig spenden.

Kardinal Pell, der im Vatikan gegen die Verwendung unserer Spendengelder gestimmt hat, hockt im Gefängnis und keiner im Vatikan weint ihm eine Träne nach, selbst der Papst nicht!


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 cooperatorveritatis 12. Dezember 2019 
 

Kein Geld für Glaubenszerstörer!

Erstmal danke kath.net, dass Ihr uns usern die Wallstreet-Journal-
Infos zugänglich gemacht habt.

Mit all den Infos der letzten Wcchen über das Finanzgebaren des
Vatikan und ein christlich geformtes Gewissen vorausgesetzt, DARF
man beim Peterspfennig nichts mehr geben. Man macht sich ja gera-
dezu zum Mittäter von Misswirtschaft und Unterstützung von men-
schenfeindlicher LGBT-Propaganda.

Was mich persönlich betrifft, werde ich (wo es in meiner Macht
steht) alles mögliche tun, um der derzeitigen Franziskus-Admini-
stration möglichst wenig (am besten gar keine) auch materielle
Unterstützung zukommen zu lassen. Den Zerstörern der Glaubenslehre
kann ich nicht auch noch beim Abarbeiten ihrer Agenda Support
geben. Das wird wohl auch so bleiben, falls Tagle mal Papst werden
sollte.


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 Steve Acker 12. Dezember 2019 
 

also wenn das stimmt, wär das echt schlimm

War kürzlich in Lateinamerika, in einer armen Gegend. Auch dort wurde gesammelt für den Peterspfennig. In der Kirche hingen WErbeplakate dafür.


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 Anton_Z 12. Dezember 2019 

Und Jesus ging in den Tempel hinein...

Analog zur historischen Tempelreinigung, der zufolge Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Jerusalemer Tempel vertrieb, wäre eine Vatikanreinigung sicherlich nicht die allerschlechteste Option. Man wir ja wohl noch träumen dürfen? :-)


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 Dottrina 12. Dezember 2019 
 

Unter den Vorgängerpäpsten

wurde der Peterspfennig m.W. noch sach- und zweckgemäß verwendet. Einer Zweckentfremdung von Spendengeldern für die karitativen Zwecke vom Vatikan hätte z.B. Papst Benedikt niemals zugestimmt. Früher sah ich den Peterspfennig als einzig gerechte Abgabe an, im Gegensatz zur dt. Kirchensteuer. Heute muss ich leider umdenken.


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 Rita1937 12. Dezember 2019 
 

Skandal über Skandal. Es begann alles mit einer Hexenjagd auf die Priester, Vorwand der sexuell. Missbrauch. Dann haben diejenigen, die sich als Herren in der Kirche aufspielen erfahren müssen, dass sie damit das Priesteramt praktisch abgeschafft haben, denn die Zahl der Priesteramtskandidaten sinkt weiterhin und bereits jetzt sind die Konturen der Katastrophe deutlich zu sehen, mit katastrophale Folgen für die Kirche in Europa. Weltweit werden die Wellen später noch nach-schlagen. Wer übernimmt die Verantwortung für all diese Disasster? Gott sei uns gnädig. Wenn nur ein zehntel der Einnahmen, die explizit für die Armen bestimmt sind und Vatikan finanziert damit die Luxusimmobilien in London, dass ist Skandal ohne gleichen. Es gibt nichts schlimmeres als wenn diejenigen, die den Glauben verkünden, selbst unglaubwürdig werden.


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 Montfort 12. Dezember 2019 

Aufruf: Ab jetzt spenden wir bei der "Peterspfennig"-Sammlung nur mehr KNÖPFE!

Vielleicht "geht" den korrupten Herren im Vatikan ja dann doch einmal "der Knopf auf" und sie verstehen, dass das Volk Gottes Misswirtschaft, Vertuschungen und Verbrechen (z.B. die "Auslieferung von Kard. Pell an eine ungerechte Gerichtsbarkeit!) nicht mehr duldet!


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 Tonika 12. Dezember 2019 
 

Die vielen faulen Früchte, die dieses Pontifikant produziert sind nicht mehr zu übersehen.


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 mphc 12. Dezember 2019 

Eine der wenigen Möglichkeiten,

seinen Unmut gegen den Sumpf in Rom auszudrücken, besteht darin bei der Sammlung für den Peterspfennig nur einen Groschen zu geben.
Und liebe Deutsche, schränkt Eure Spenden ein!
In unserer Diözese Graz-Seckau können wir die Hälfte des Kirchenbeitrages einem bestimmten Zweck widmen. Wenn alle das tun, das tut weh.


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 Chris2 12. Dezember 2019 
 

Wer weiß, vielleicht fließen ja auch im Vatikan

nicht unerhebliche Mittel in den "Kampf gegen [alles] rechts [von links]"? Soll ja grad in Mode sein, wenn man nicht gerade "das Klima rettet" (vor "Klimaleugnern", also Leuten, die behaupten, es gebe kein Klima ;) )


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 Kostadinov 12. Dezember 2019 

schon schräg...

...der einzige, der bislang im Gefängnis gelandet ist, ist derjenige, der sich gegen diese ganzen Geschäftchen gestellt hat...


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 Gewitterwolke 12. Dezember 2019 
 

Ich glaube nicht dass ich für den Peterspfennig noch etwas spende. Mein Vertrauen wird bitter enttäuscht.


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 hape 12. Dezember 2019 

Je weniger US-Spenden,

desto wichtiger die Gelder aus Deutschland, desto wichtiger Leute wie Kardinal Marx und Bf. Overbeck (Adveniat), desto mehr Spielraum für den "Synodalen Weg".

Durch die Kirchensteuer sind die Deutschen eine sprudelnde Geldquelle für Rom. Das gibt Sicherheit in der Finanzplanung. Da mag mancher in Rom und in Deutschland versucht sein, das eine oder andere dogmatische Auge zuzudrücken. Zusammen mit dem Missbrauchskandal ist die chronisch knappe Kasse Roms m. M. nach der Kairos, den die DBK, das ZdK und die moderne Theologie herbeigesehnt haben.

Geld schießt Tore, sagt man beim Fußball. Geld macht Lehramt, so könnte man in Rom sagen. Wer zahlt, bestimmt die Musik.

Die, denen diese Musik nicht gefällt, werden nicht gefragt. Ihr Pech, dass sie zur Minderheit geworden sind. Ihnen bleibt nur noch beten. – Wobei beten aber immer näher zu Gott führt. Insofern haben die Beter am Ende vielleicht doch die besseren Karten gezogen.

O Maria, ohne Sünde empfangen. Bitte für uns.


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 Critilo 12. Dezember 2019 
 

Würde der Vat....

... weniger Geld für Elton John-Filme ausgeben, könnte man noch mehr in die Stopfung der Budgetlücke stecken. Sinnvoller wär es allemal.


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