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USA: Seit 2014 wurden zahlreiche Abtreibungskliniken geschlossen

16. Dezember 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Fast ein Drittel der unabhängigen Abtreibungskliniken, die nicht zu einem Krankenhaus oder der Planned Parenthood Federation of America gehören, wurde seit 2014 geschlossen.


Minneapolis (kath.net/LifeNews/jg)
In den letzten fünf Jahren mussten dreißig Prozent der unabhängigen Abtreibungskliniken in den USA schließen. Das hat das „Abortion Care Network“ (ACN), ein Zusammenschluss unabhängiger Abtreibungskliniken, in einem Bericht bekannt gegeben.

Diese Kliniken gehören nicht zu Planned Parenthood, dem größten Anbieter von Abtreibungen in den USA. Sie führen etwa fünfzig Prozent aller Abtreibungen und die überwiegende Mehrheit der Spätabtreibungen in den USA durch. Kliniken von Planned Parenthood, Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sind für die andere Hälfte verantwortlich.


In den Jahren 2014 bis 2019 mussten 136 unabhängige Abtreibungskliniken schließen. Spitzenreiter waren die Bundesstaaten Kalifornien und Texas mit jeweils 15 geschlossenen Kliniken. Laut Bericht des ACN sind derzeit 334 Kliniken ihres Netzwerkes in Betrieb.

Im gleichen Zeitraum wurden nur wenige Abtreibungskliniken neu eröffnet. Der Bericht spricht von einer „handvoll“.

Ein Bericht der Lebensschutzorganisation „Operation Rescue“ von Anfang 2019 bestätigt diese Entwicklung. „Operation Rescue“ zufolge wurden allein 2018 40 Abtreibungskliniken geschlossen. Die Organisation beobachtet sowohl unabhängige Abtreibungskliniken als auch Kliniken von Planned Parenthood.

Das „Center for Disease Control and Prevention“ (CDC) hat in einem kürzlich vorgelegten Bericht festgestellt, dass die Zahl der Abtreibungen seit 2007 um etwa ein Viertel zurückgegangen ist.



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