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YouTube erlässt neue Richtlinien gegen ‚Belästigung’

21. Dezember 2019 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Unklare Formulierungen und ständige Änderungen würden die Nutzer verwirren. Kritiker befürchten eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, besonders bei konservativen Inhalten.


San Bruno (kath.net/lifesitenews/jg)
Die zum Google-Konzern gehörende Videoplattform YouTube hat ihre Richtlinien über Belästigung verschärft. Kritiker fürchten eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, insbesondere bei konservativen Inhalten.

YouTube rechtfertigte die Maßnahmen damit, dass Belästigung (engl. „harrassment“) schädlich sei, weil sie die Nutzer davon abhalte, ihre Ansichten zu veröffentlichen und mit anderen zu diskutieren. Die Plattform will „erniedrigende Redeweisen, die zu weit gehen“ verhindern. Untersagt sind zum Beispiel auch Inhalte, die Personen wegen ihrer Rasse, ihre Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung „böswillig beleidigen“.


Die Richtlinie wir Belästigung auch in Form eines Verhaltensmusters, das sich über mehrere Videos oder Kommentare erstreckt, erkennen, auch wenn kein einzelnes Video die Richtlinie verletzt.

Als Konsequenzen für die Verletzung der Richtlinien behält sich YouTube vor, Kanäle zu entmonetarisieren, also ihnen die Möglichkeit zu nehmen, mit Videos Geld zu verdienen, oder ganz zu sperren.

Konservative Kommentatoren wie Ben Shapiro und Steven Crowder haben die neuen Richtlinien wegen ihrer Unklarheit kritisiert.

Shapiro, der selbst einen YouTube Kanal mit 1,74 Millionen Abonnenten betreibt, hat die Frage gestellt, ob es nach den neuen Richtlinien noch möglich wäre, die unterschiedlichen Einkommen männlicher und weiblicher Spitzensportler unter anderem damit zu erklären, dass Männer aufgrund ihrer körperlichen Konstitution bessere Leistungen erbringen können als Frauen.

YouTube verändere ständig seine Richtlinien. Die daraus entstehende Verwirrung werde auch in der Öffentlichkeit negativ wahrgenommen. Die letzte Änderung werde dieses Problem weiter verschärfen, schreibt Shapiro.



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