23 Dezember 2019, 10:45
„Ich schätze an der katholischen Kirche ihre Regelhaftigkeit“
 
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CDU-Bundestagsabgeordneter und Nachwuchspolitiker Philipp Amthor hat sich katholisch taufen lassen: Die Entscheidung war „ein längerer Weg und kein Schnellschuss“.

Berlin (kath.net) Er habe sich „aus voller Überzeugung für die katholische Kirche“ entschieden, „an der ich vor allem auch ihre Regelhaftigkeit schätze“. Das schreibt der 27-jährige CDU-Nachwuchspolitiker Philipp Amthor, als er bekannt gab, dass er sich vor kurzem hat taufen lassen, in einem Gastbeitrag in der „Bild am Sonntag“. Der Jurist und Bundestagsabgeordnete aus Ueckermünde (Erzbistum Berlin) weist darauf hin, dass für ihn der Glauben „vor allem eine sehr private Angelegenheit“ sei, er wolle nicht, dass sein Glaube „politisch instrumentalisiert“ werde. Aus „ganz bewusster Überzeugung“ habe er sich in einer Berliner Kirche katholisch taufen lassen. In den vergangenen zwei Jahren habe er sich vermehrt mit dem Glauben beschäftigt, sonntags sei er häufig im Gottesdienst gewesen, die Entscheidung war also „ein längerer Weg und kein Schnellschuss“.

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Das Kölner „Domradio“ berichtet anhand verschiedener früherer Äußerungen, dass Amthor den Zugang zum christlichen Glauben über seine Partei gefunden habe. An Freunden und Bekannten habe er gemerkt, wie wichtig ihnen der Glaube und die christlichen Werte seien. Amthor zählt sich zum konservativen Flügel der CDU. Auch hat er sich kritisch gegenüber Gender Mainstreaming geäußert und im Bundestag gegen die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt. Außerdem lehnt er grundsätzlich Abtreibungen ab, plädiert aber dafür, den gefundenen Kompromiss nicht wieder neu zu diskutieren. Außerdem lehnt Amthor nach Darstellung des „Domradio“ den politischen Islam ab.

Pressefoto MdB Amthor (c) Deutscher Bundestag/Philipp Amthor/Tobias Koch

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