Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

'Das größte Geschenk, das wir haben können, ist die Vergebung'

5. Jänner 2020 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Samuel Koch begeisterte am Samstag Abend mit einer theatralisch-unterhaltsamen Manier tausende Teilnehmer der MEHR - Von Roland Noé


Augsburg (kath.net/rn)
Und dann kam Samuel. In einer einmaligen theatralisch-unterhaltsamen Manier sorgte am Samstag am Abend bei der MEHR der Mann, der durch seinen "Wetten, dass...?“-Unfall bekannt wurde, für Standing Ovations und vor allem für Nachdenklichkeit. Mit „Die spinnen“ reagierte er humorvoll auf den Applaus. Auch Understatements hörten die Teilnehmer in der gepackt vollen Messehalle: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich hier doch zu ein bis zwei Menschen sprechen darf.“ Zu Beginn wurde filmisch kurz sein Schicksal dargestellt. „Der dämliche Unfall, der mir den Unfall eingebrockt hat“, meinte Koch dazu und erzählte dann in einer witzig-nachdenklichen Weise, wie sein Leben alleine kompliziert wurde, um einen Niesreiz nachzukommen.


Er stellte dann sein Prinzip „1+“ , welches er von seinem Vater vermittelt bekommen hatte. „In meiner Kindheit bekam ich vermittelt, dass mein Wert nicht von der Leistung abhängt.“ Das Prinzp „1+“ heißt, dass man bedingungslos geliebt werde. Dies sei übermenschlich und göttlich. „So stelle ich mir auch Gott vor, er liebt mich so wie ich bin. Mehr muss ich dazu nicht leisten.“

Die meisten Leute leben aber heute nach dem Prinzip „Tun, haben, sein“ „Sie tun etwas, dann haben sie etwas, dann erst sind sie etwas.“ Man müsse aber das Prinzip umdrehen auf „Sein, Haben, Tun“. „Ich bin schon wertvoll, einfach, weil ich bin. Selbst wenn das Tun wegbricht, sind wir am Schluss immer noch wer.“ In der englischen Sprache werde dies gut ausgedrückt. Diese spricht von „human being“ und nicht von „human doing“.

Seine Hauptbotschaft an die Teilnehmer der MEHR war: „Ihr braucht nichts tun, aber tut was!" und „Du kannst etwas tun, ganz egal wie deine Umstände sind. Aber du musst nichts tun, um etwas wert zu sein, denn dein Wert hängt nicht von deiner Leistung ab.“

Seine Botschaft an die Teilnehmer war auch, dass man nicht zu schnell urteilen solle. Koch gab dazu einen kurzen Einblick in die Judas-Figur, die er im Theater von Mannheim spielte. „Das größte Geschenk, das wir haben können, ist die Vergebung.“ Am Ende des Vortrags betete Samuel gemeinsam mit Johannes Hartl für die Teilnehmer.

VIDEO: Samuel Koch



Bericht von Linda aus Augsburg




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zeugnis

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Patrick Schwarzenegger: Ich bete jeden Tag mit meiner Frau
  3. Früheres Playboy-Model Jenny McCarthy: Habe mich ganz Jesus überlassen
  4. Bayer-Manager Anderson über den Glauben: ‚Ich wäre sonst nicht hier‘
  5. US-Moderator Jesse Waters: Beziehung zu Jesus hat sich seit Charlie Kirks Tod vertieft
  6. Pilgerwege durch Österreich führen einen britischen Richter in die katholische Kirche
  7. ‚Zuerst möchte ich Gott die Ehre geben’
  8. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  9. Sonnenblumengelb – Ein Mädchen namens Tulsa
  10. Disney-Star Joshua Bassett ließ sich taufen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz