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Und wieder 50.000 Euro von Marx für umstrittene Seenotrettung

8. Jänner 2020 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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Das Geld stammt offiziell aus "Mitteln des Erzbistums" - Der österreichische Kanzler Kurz kritisiert private Seenotretter: "Und so führt das Vorgehen der privaten Seenotretter am Ende zu mehr Toten"


München (kath.net)
Der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, hat erneut 50.000 Euro für die umstrittene Seenotrettung gespendet, diesmal wurde die Spende für ein geplantes Seenotrettungsschiff des Bündnisses „United 4 Rescue“ übergeben. Dies berichtet die "Welt". Das Geld stammt offiziell aus "Mitteln des Erzbistums".

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hatte vor einiger Zeit erklärt, sich nicht an dem Bündnis zu beteiligen. Das Schiff gilt inzwischen sogar innerhalb der evangelischen Kirche als umstritten, auch bekannte Kritiker wie der Wiener Theologe Ulrich Körtner werfen dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm laut der WELT eine "moralisierende Haltung" in der Flüchtlingspolitik vor.


Der designierte österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte vor wenigen Tagen in der BILD nochmals deutlich gemacht, dass privaten Seenotretter manchmal, ohne dass sie es wollen, die Schlepper unterstützen. "Und so führt das Vorgehen der privaten Seenotretter am Ende zu mehr Toten", erklärt der Kanzler und erinnert daran, dass durch das Retten im Mittelmeer und einem direkten Ticket nach Europa sich immer mehr Menschen auf den Weg machen und immer mehr dadurch ertrinken. "All jene, die glauben, etwas Gutes zu tun, müssen sich eingestehen, dass es diese erwiesene Steigerung der Toten durch ihr Vorgehen gibt. Das bedaure ich zutiefst und werde es weiter bekämpfen. Es darf nicht darum gehen, was nach außen hin vielleicht gut aussieht, sondern was funktioniert. Ein Modell der privaten Seenotrettung funktioniert nicht“, so Kurz, der seit Montag wieder der Bundeskanzler von Österreich ist.


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Lesermeinungen

 bereschit 10. Jänner 2020 
 

Marx mal wieder auf Spendenkurs

Im übrigen ist es ja leicht, so (und auch noch so viel) zu spenden. Ist ja nicht seines! Der Beifall aus gewissen Kreisen ist ihm ja gewiss!


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 hape 10. Jänner 2020 

Lesetip: Alexander Kissler über die Spende von Kardinal Marx

https://www.alexander-kissler.de/2020/01/08/ein-besoldungskuenstler-von-der-isar/


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 JP2B16 10. Jänner 2020 
 

"Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden"

Ein Zitat von Robert Kardinal Sarah aus seinem jüngsten Buch: "Ich konnte oft viele nützliche NGO-Vorhaben in Afrika oder anderen Ländern beobachten. Aber sie haben alle die Tendenz, zu einem Geschäft zu werden, wo sich räuberische Interessen unter die Großzügigkeit mischen."


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 Anton_Z 9. Jänner 2020 

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz...

... hat natürlich RECHT !

Das wusste bekanntlich schon Peter Scholl-Latour (1924-2014)

«Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!»


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 Hartmut8948 9. Jänner 2020 
 

Gutes tun an allen und dabei die Mitchristen nicht übersehen

Juristisch hat sich Card. Marx sicher-lich abgesichert. Ob seine Spende aber einzuordnen ist unter dem, was man "klug wie die Schlange" bezeichnet, sei dahingestellt. Interessanter aber scheint mir, wie es der Card. mit der finanziellen Unterstützung von glaubenstreuen Katholiken hält, die sich Jahr für Jahr beim Kongress "Freude am Glauben" treffen. Ich könnte es auch so formulieren: "Das Eine tun und das Andere nicht lassen". Dann tut es vielleicht nicht ganz so weh.


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 hape 9. Jänner 2020 

Off Topic: Nachtrag zu @scientia et fide

Werte/r @scientia et fide, ich möchte keine Diskussion über Trolle führen. Ich weiß auch nicht, ob Sie wegen Trollerei oder wegen Ihrer feindseligen Rhetorik gesperrt wurden. Denn Ihre gestrigen Vorwürfe an @julifix und mich waren in der Tat beleidigend. Was mich betrifft, so bedaure ich, dass mein Kommentar Anlass für Ihre emotionale Replik war. Zugleich aber weise ich Ihre Unterstellungen sowohl inhaltlich als auch formal entschieden zurück. Zugleich danke ich der Redaktion für ihr deeskalierendes Einschreiten. Bei allen Emotionen sollte sich Kritik an der Sache orientieren, nicht an der Person. Die bewährte kath. Weisheit, die Sünde zu hassen, aber den Sünder zu lieben, könnte dabei eine gute Orientierung sein. In diesem Sinne, werte/r @scientia et fide, möchte ich die Angelegenheit auf sich ruhen lassen. Ich trage Ihnen nichts nach. Einem respektvollen Dialog mit Ihnen stehe ich nach wie vor offen gegenüber.

Im Gebet verbunden, hape


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 Gipsy 9. Jänner 2020 

Wo wollen

denn Kardinal Marx und sein evangelischer Kompagnon , die eingesammelten , vorher mit "Honig" angelockten Menschen abladen?
In Italien? In Griechenland?

Sorgen die Schlepper dafür, dass die von ihnen "geretteten" Menschen auch menschenwürdig unterkommen?

Wollen sie die Länder, die sich da verweigern, unter Druck setzen, damit diese ausbaden, was Herr Marx & Co. hier anrichten?

Man sollte genau im Auge behalten, wohin dieses ganz besondere Schlepperschiff, die Menschenfracht ablädt.


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 Chris2 9. Jänner 2020 
 

Was uns blüht ist der Kollaps wie in Schweden,

dem Handgranateparadies, angehenden Failed State und ehemaligen Migrationsmusterländle (sehe Link). Bürgerkrieg zwischen Migrantengangs herrscht dort schon lange: "Zwischen Januar und September [2019] hat es in Schweden nach Angaben des Nationalen Rats für Gewaltprävention bereits 173 Sprengstoffanschläge [!] gegeben. ... Einen bisherigen traurigen Höhepunkt stellte ein Anschlag am 7. Juni in eben Linköping dar. Die Explosion war Augenzeugenberichten zufolge über die Stadtgrenzen hinaus zu hören. Im Zentrum der Stadt wurden an einem fünfstöckigen Mietshaus die Fassaden aufgerissen, Straßen, Bürgersteige und Gehwege waren mit Trümmern übersät, das Gebiet glich einem Kriegsschauplatz. Insgesamt wurden 250 Wohnungen zerstört oder beschädigt. 20 Personen wurden leicht verletzt, wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben." (Q NZZ; der ach so böse und dumme Trump hätte also doch recht).
Und Kardinal Marx wird dafür mitverantwortlich sein.

www.danisch.de/blog/2020/01/07/das-schwedische-sozialsystem-bricht-wohl-gerade-zusammen/


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 ChemMJW 9. Jänner 2020 
 

@Lilia

Kardinal Marx ist erst 66 Jahre alt. D.h., man muss damit rechnen, dass er noch mindestens 9 Jahre im Amt ist. Wahrscheinlicher sind 10 oder 11 Jahre.


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 Rita1937 8. Jänner 2020 
 

@Herbstlich
Mich erinnert es eher an Gleichnis vom reichen Prasser und dem armen Lazarus Lk 16,19...
19 Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte.
Einige Theologe behaupten (sarkastisch), dass das die Einsetzungsworte sind für Kardinalsstand... Im Fall von Kard. Marx trifft das vollkommen.


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 Jose Sanchez del Rio 8. Jänner 2020 

Marx = Murx

...das ist Missbrauch und Veruntreuung von Kirchensteuermittel.


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 Lilia 8. Jänner 2020 
 

Wie lange müssen wir diesen Kardinal noch ertragen?!


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 Herbstlicht 8. Jänner 2020 
 

@Rita1937

In dieser Angelegenheit kommt mir die Geschichte von der armen Witwe in den Sinn.
Wen hat Jesus gelobt?
Zwei kleine Münzen nur kann sie geben und damit alles, was sie besizt.
Die Reichen hingegen gaben nur von ihrem Überfluss.
Eine große Spende tat ihnen also nicht weh.

Genauso wenig tut Kardinal Marx ein hoher Spendenbetrag von 50.000 Euro weh, zumal das Geld offiziell aus "Mitteln des Erzbistums" stammt.

Möge Kardinal Marx einmal die Stelle LK 21,1-4 genauer in den Blick nehmen.


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 Dismas 8. Jänner 2020 

Ein Helfer der kriminellen Schlepper...

nun braucht die "Schleppermafia" ihre angelockte, meist muslimische Klientel nur abkassieren, in ein "Seelenverkäuferbötchen" zu setzen und vom Ufer abzustoßen... Populisten "reinsten Wassers" wie Kardinal Marx werden Ihnen schon tatkräftig helfen, gewissermaßen besonders den Schleppern. Ich meine, wer wirklich helfen will und nicht der eigenen Eitelkeit fröhnt,gibt diesen Menschen in deren Heimat Aufbauhilfen und geeignete Entwicklungsmaßnahmen und holt sie nicht in das soziale Netz eines fremden Landes. Dieses Netz wird eines Tages reißen und was dann hier los ist.... Hilf uns, oh Herr!


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 agora 8. Jänner 2020 
 

Unerträglich

Gibt es denn in der Diözese München keine Finanzaufsicht?
Kirchliche sog. Seenotrettung ist doch nichts anderes als Fortsetzung krimineller Schlepperdienste mit kirchlichen Mitteln.


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 Chris2 8. Jänner 2020 
 

How dare you!

Wie viel haben Sie für die unzähligen eigenen Opfer unkontrollierter Zuwanderung öffentlichkeitswirksam gespendetauf, etwa für die fast 1000 Frauen, die allein in der Silvesternacht massiv sexuell attackiert wurden? Wie oft haben Sie sich öffentlich auch für die Sicherheit der eigenen Schäfchen und der Bevölkerung starkgemacht? Wie oft?
How dare you!


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 Chris2 8. Jänner 2020 
 

Österreich zeigt, wie es geht!

Ausgerechnet die neue türkis/schwarz-grüne Regierung hat festgelegt, dass aus (bei jedem Schlauchboot ganz bewusst geplanter) Seenot gerettete an die sichere Küste zurückgebracht werden sollen. Diese Art echter Seenotrettung würde ich sogar unterstützen.


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 Tisserant 8. Jänner 2020 

Was erlauben Marx?!
Es ist immer wieder herrlich zu sehen, wie ein dem Zeitgeist höriger Bischof, sich dem allgemeinen Willen, des politischen Willens unterwirft.
Er unterstützt nicht gewählte und legitimiert NGO's aus allgemeinen Kirchensteuer.
Hätte er auch damals für das Winterhilfswerk gespendet...?
Ich glaube ja.
Denn wer so am Trog der Politik sich nährt, der würde mit allem konform gehen, solange es seinem Nutzen dienlich ist.


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 punctum 8. Jänner 2020 

Fingierte Seenot im Rahmen einer Schleusung

kann sich sehr wohl in echte Seenot verwandeln und zu tragischen Todesfällen führen.

Wer dieses Schleusungs-System finanziell und politisch unterstützt, ermutigt kriminelle Schleuser und ihre Auftraggeber, die Migranten. Er vergrößert dadurch die Migration und zugleich die damit einhergehenden tragischen Unfälle. Er erzeugt in gewaltigem Ausmaß, was er mit lächerlichen Beträgen zu bekämpfen vorgibt: echte Seenot.

Zum Vergleich: Der Kardinal hat seine Residenz in München für 8,7 Millionen EUR renovieren lassen (auch aus staatlichen Mitteln). Jetzt zahlt er 50000 EUR für die Helfershelfer von kriminellen Schleusern und zahlungskräftigen Pseudo-Flüchtlingen. Was für ein humanitärer Held - dieser geistliche Herr!


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 pjka 8. Jänner 2020 

Dann soll er eine Kollekte machen

auf diese Weise könnten die Bürger entscheiden. Außerdem steht ihm noch sein Gehalt zur Verfügung.
Diozösanmittel sind eigentlich nicht zulässig.


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 Herbstlicht 8. Jänner 2020 
 

wenn, dann aus eigener Tasche

Wenn Kardinal Marx der Meinung ist, dass er das Richtige tut, so möge er bitte aus eigener Tasche bezahlen und nicht Mittel verwenden, die womöglich aus dem Säckel der Kirchensteuerzahler stammen.
Sein Gehalt ist beträchtlich, da kann ein Familienvater nur staunen.

Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München, bekommt monatlich ein Grundgehalt B 10 unglaubliche 12 526 Euro.

http://www.kath.net/news/61517


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 St. Hildegard 8. Jänner 2020 
 

@topi, @Chris2

Sie haben vollkommen recht!
Die hier zitierte "Welt" schreibt wörtlich: "Das Geld stamme aus Mitteln des Erzbistums, die dem Kardinal aus dem Haushalt zur Verfügung stünden, sagte ein Sprecher." Die Frage ist: Wofür stehen diese Mittel zur Verfügung? Selbst, wenn es sich dabei um nicht näher erläuterte "soziale Zwecke" handelt, so sind das doch immerhin bereits 150 000 Euro (!), wenn ich richtig gezählt habe - allein für eine umstrittene Einrichtung, die mit den Belangen des Erzbistums nicht im Entferntesten etwas zu tun hat! (Es ist ja wohl nicht so, dass es dort keine Not gibt). Da sollte man eigentlich wirklich prüfen, ob hier nicht Zweckentfremdung oder Untreue vorliegt.
Hinzu kommt, dass sich die DBK von der Seenotrettung, wie sie die EKD unterstützt, eigentlich distanziert hat. Kardinal Marx handelt hier also auch noch selbstherrlich.


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 Winrod 8. Jänner 2020 
 

Darf ein Kardinal

Kirchensteuern für seine aktuell persönliche Lieblingsidee einsetzen?


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 topi 8. Jänner 2020 

Prüfung der Ausgabe

Bei Bischof Tebartz-van Elst wurde genau geprüft, wie er mit dem Vermögen seiner Diözese umging. Dies wäre im vorligenden Fall auch möglich, wenn sich jemand der Sache annimmt.


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 Gandalf 8. Jänner 2020 

scientia et fide GESPERRT


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 siebenschlaefer 8. Jänner 2020 
 

@scientia et fide

1a trolling! Lehrstück für perfektes Trollen! Die ersten haben angebissen, Glückwunsch;-)


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 wedlerg 8. Jänner 2020 
 

@scientia et fide: Marx steht eher auf der anderen Seite

Abgesehen von Ihren unsäglichen Unterstellungen liegen Sie auch analytisch völlig daneben.

Marx rettet niemanden, er unterstützt nur eine moralisch zutiefst bedenkliche Einrichtung, um selber totalitär ausgerichteten Kräften zu gefallen.

Marx löst auch kein humanitäres Problem. denn je mehr Schiffe es geben wird, um so mehr Tote im Mittelmeer. Marx und Ihnen sind diese Fakten egal. Es geht einzig um eine Traumwelt, in der der fremde der gute sein muss und niemand im Mittelmeer dadurch ertrinkt, dass man Schiffe schickt. Die Realität sieht aber eben anders aus.

Vielleicht nehmen die Menschen in einigen Jahrzehnten die Realität wieder wahr. Und dann wird an die unrühmlichen Kapitel der Kirchen in D erinnert, die Gewalt, politische Ideogien und Todesfahrten im Rahmen der Migrationsideologie unterstützt haben.


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 BBM 8. Jänner 2020 
 

Bitte um verbale Mäßigung

Der Vorwurf von @scientia et fide an @julifix & hape
"Sie hätte während des Naziregimes wahrscheinlich die Personen beschimpft und bloßgestellt, welche Juden vor der Verfolgung bewahren"
ist eine unverschämte, ja boshafte Unterstellung.
Es wäre gut, statt solch irrationaler Statements Sachargumente vorzutragen.


18

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 Winrod 8. Jänner 2020 
 

Wen hat Kard Marx gefragt,

wohin er die Kirchenmittel transferieren solle? Scheinbar weiß er genau, was die Kirchensteuerzahler wollen.


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 hape 8. Jänner 2020 

@scientia et fide

Der Herr sagt zwar, dass wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen sollen. (vgl. Lk 11,32). Wir müs­sen also unsere guten Werke nicht im Ver­bor­ge­nen ver­rich­ten. Aber man sollte sich ihrer auch nicht rüh­men. Sie haben näm­lich appellativen Charakter und wecken die Nachahmung.

Das ist aber nur dann gut, wenn die Nachahmung einem guten Zweck dient. Sonst ist es Irreführung. Im Falle der privaten Seenotrettung darf der gute Zweck mit Fug und Recht bezweifelt werden, weil damit mehr Leute in den Tod getrieben werden, als wenn man das Flüchtlingsproblem anders regeln würde.

Ich habe keinen Zweifel, dass Kardinal Marx das weiß. Denn wir leiden ja nicht an Informationsnotstand. Deshalb vermute ich, dass es ihm um etwas anderes geht. Er nutzt sein kirchliches Amt und die Not der Flüchtlinge, um ein politisches Zeichen zu setzen im Sinne der politischen Korrektheit, aber auch im Sinne der Ökumene und vor dem Hintergrund des Synodalen Weges.


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 Chris2 8. Jänner 2020 
 

@Diadochus

Natürlich ist ein verzweifelter Mensch in der Nebenwohnung unser "Allernächster". Aber auch das (ver)hungernde Kind in Afrika oder der verfolgte Christ im Nahen Osten sind es. Allerdings sollten wir denen helfen, die es nötig haben, z.B. über Kirche in Not. Und das sind nicht diese jungen Männer, die tausende Euro für kriminelle Schlepper übrig haben, sondern die (eigenen?) Kinder, Frauen und Alten, die sie zurücklassen und in Not bringen bzw. Die Not und Wehrlosigkeit noch vergrößern. Und sicher, der Rest der Welt wird etwas sicherer, wenn Kriminelle und Islamisten unsere verlockenden Angebote wahrnehmen (Geld ohne Arbeit, Anonymität, starke Lobby, Kuscheljustiz etc.), aber die selbstgerechte Verlogenheit und Skrupellosigkeit der "Willkommenskultur" zeigt sich spätestens dann, wenn bei uns Opfer zu beklagen sind (Silvesternacht 2015, die mind. 4 islamistischen Anschläge von 2016, all die längst täglichen Messer- und Sexualdelikte), denn dann schweigen all diese Politiker dröhnend...


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 Chris2 8. Jänner 2020 
 

Unverantwortliche Veruntreuung von Kirchensteuermitteln

Wie lange noch gedenkt der Politiker Reinhard Marx, das Geschäft der Schlepper und das Ausbluten ganzer Regionen in Afrika zu unterstützen, indem er vitalen jungen Männern hilft, bei uns ihr Glück zu finden? Und ich darf daran erinnern, dass z.B. auch der brutale Bonner Siegaue-Vergewaltiger per Schlepperboot zu uns kam. Und ist Herrn Marx und anderen Politikern nicht bekannt, dass man den wirklich Bedürftigen vor Ort um zehnerfaktoren effektiver helfen könnte? Ich nehme an ja, aber wo Ideologien und Ersatzreligionen (oder gar selbstzerstörerische Agenden) regieren, hat die Vernunft leider keinen Platz...


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 Diadochus 8. Jänner 2020 
 

Verantwortung und Nächstenliebe

Kardinal Marx ist mitverantwortlich für die Islamisierung Deutschlands. Er ist dafür mitverantwortlich, dass sich viele Migranten in die Todeszone Mittelmeer begeben.

Wenn er seine Nächstenliebe zeigen möchte, so soll er einen Obdachlosen zum Mittagessen einladen oder einer Schwangeren Frau in Not einen Kinderwagen kaufen. Das sind unsere Nächsten. Kardinal Marx schadet der katholischen Kirche. Kardinal Marx schadet Deutschland. Er ist ein "populistisches Rotkäppchen", wie es @hape treffend formulierte.


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 julifix 8. Jänner 2020 

Unverschämtheit

das sind auch MEINE Kirchensteuern, die Herr Marx hier verschenkt. Der Mann gehört endlich seines Amtes enthoben und seiner Bezüge ! Er ist kein Hirte, sondern Politiker der übelesten Sorte.


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 hape 8. Jänner 2020 

Sozusagen "Kurz" auf den Punkt gebracht

Der österreichische Bundeskanzler Kurz hat in aller gebotener Prägnanz auf den Punkt gebracht, was von priater Seenotrettung zu halten ist:

"Es darf nicht darum gehen, was nach außen hin vielleicht gut aussieht, sondern was funktioniert. Ein Modell der privaten Seenotrettung funktioniert nicht."

Ohne es zu wollen hat Herr Kurz damit zugleich eine Beschreibung von Reinhard Kardinal Marx abgeliefert: nach außen hin gut aussehen. Volltreffer! Ein populistisches Rotkäppchen, das sein ganzes Gewicht, sowohl das Gewicht seines Amtes, als auch sein Körpergewicht, gegen alle Vernunft ins Rampenlicht der Medien schiebt.

Wenn man den Kommentar von Bundeskanzler Kurz konsequent zu Ende denkt, könnte man versucht sein zu sagen, dass Kardninal Marx "über Leichen" geht.


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