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Neuwirth-Oper künftig ohne "Danke für diesen guten Morgen"9. Jänner 2020 in Kultur, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Rechteinhaber distanzieren sich von karikierender Verwendung in "Orlando"
Wien (kath.net/KAP) Olga Neuwirths am 8. Dezember in der Wiener Staatsoper uraufgeführte Oper "Orlando" muss bei künftigen Aufführungen ohne das bekannte Kirchenlied "Danke für diesen guten Morgen" auskommen. Die Erbengemeinschaft des deutschen Kirchenmusikers Martin Gotthard Schneider (1930-2017) und der Gustav-Bosse-Verlag distanzierten sich nun von der karikierenden Verwendung des 1961 entstandenen geistlichen Liedes in dem Musiktheaterstück, berichtete die "Austria Presse Agentur" (APA) am Dienstag. 
Das Lied "Danke für diesen guten Morgen" werde in einer "karikierend-entwürdigenden" Form dafür verwendet, die Bigotterie in der Gesellschaft darzustellen, hieß es in einer Aussendung des Bosse-Mutterverlages Bärenreiter. Es in diesem Kontext zu verwenden entspreche in keiner Weise den Intentionen des Komponisten, "auch wenn dies mit künstlerisch anspruchsvollen Mitteln geschieht". Deshalb werde die weitere Verwendung des Liedes nicht genehmigt. In der Wiener Staatsoper ist die erste Uraufführungsserie von "Orlando" mit dem 20. Dezember bereits abgespielt. Man habe dafür vom zuständigen Verlag Ricordi eine Partitur mit abgeklärten Rechten bekommen, betonte das Direktorium laut APA. Auf Nachfrage habe Ricordi nun mitgeteilt, dass das "Danke"-Lied aus der Partitur für künftige Aufführungen gestrichen wird. Was das für die Gestaltung einer etwaigen zukünftigen Wiederaufnahme des "Orlando" an der Staatsoper bedeute, werde man sich dann ansehen müssen. Martin Gotthard Schneider war ein evangelischer Theologie und Kirchenmusiker aus Konstanz. Er etablierte sich vor allem als Autor neuer geistlicher Lieder, 1961 wurde er für "Danke für diesen guten Morgen" beim Liederwettbewerb der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet. Beliebt ist auch Schneiders Lied "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt". Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
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Lesermeinungen| | myschkin 9. Jänner 2020 | | | | @Geheimrat Ich gebe Ihrer Einschätzung dieses läppischen Liedes recht. Mir war dieses Lied schon als Kind ein peinlicher Graus. Man kann es eigentlich nur parodistisch einsetzen. Insofern hat es die Frau Neuwirth eigentlich nur zur Kenntlichkeit entstellt. Das sollte nicht verboten sein. |  0
| | | | | Fatima 1713 9. Jänner 2020 | | | | @Geheimrat Bzgl. der Qualität des Liedes gebe ich Ihnen recht, aber ich finde es trotzdem gut, dass wir Christen anfangen uns ggf. auch vor Gericht zu wehren, wenn man uns unter dem Deckmäntelchen der Kultur, der Meinungsfreiheit etc. lächerlich machen will. Vielleicht macht das Beispiel ja Schule. |  5
| | | | | Geheimrat 9. Jänner 2020 | | | | "Neue geistliche Lieder" Das "Danke" ist ein gutes Beispiel für eines dieser Lieder, die die Andacht killen. - Ich erinnere mich daran, wie wir es als Kinder im Unterricht und in der Kirche singen mußten. Die simple Tonfolge, dieser naive Singsang nervte insbesondere deswegen, weil das Ziel, vom alten Liedgut wegzukommen und Mitsinger wiederzugewinnen so eklatant verfehlt wurde. Herausgekommen war nämlich ein Kinderlied im Mitklatsch-Rhythmus, das mit ehrfürchtiger, musikalisch hochstehender Gottesverehrung in etwa soviel gemein hat wie der Marsch.- Derlei orientierungslose Beispiele lassen sich in der nach-68er Zeit zu Hauf finden. Niemand ist darauf gekommen, das Singen der Gemeinde völlig abzustellen und es stattdessen Profis zu überlassen. Die Gottessuche in der Stille bzw. der Hörgenuß ist die zeitgemäße Antwort, nicht die Verballhornung der Ehrfurcht. |  4
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