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China: Regierung will Kontrolle über Religionsgemeinschaften

12. Jänner 2020 in Chronik, 10 Lesermeinungen
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Ein neues Regelwerk verpflichtet alle Religionsgemeinschaften, die Prinzipien und Programme der Kommunistischen Partei Chinas zu verbreiten und die kommunistische Führung des Landes zu unterstützen.


Peking (kath.net/lifesitenews/jg)
Die Regierung der Volksrepublik China hat am 30. Dezember ein umfangreiches Regelwerk bekannt gemacht, welches praktisch alle Aspekte des religiösen Lebens den Vorgaben der kommunistischen Partei unterordnet.

Alle religiösen Organisationen sind verpflichtet, die Werte der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu befolgen und diese zu verkünden. Von den Kirchen wird erwartet, dass sie die „Prinzipien und Programme der Kommunistischen Partei Chinas verbreiten“ und alle Mitarbeiter und religiösen Bürger dazu zu bringen, die Führung der KPCh zu unterstützen.

Zur Durchführung der neuen Regeln sollen Behörden für religiöse Angelegenheiten als Verwaltungsorgane für alle religiösen Organisationen zuständig sein und diese anleiten und überwachen.

Die Nachrichtenagentur AsiaNews zitiert einen chinesischen katholischen Priester mit dem Satz: „Praktisch spielt Deine Religion keine Rolle mehr, ob Du Buddhist oder Taoist oder Moslem oder Christ bist: die einzige erlaubte Religion ist der Glaube an die Kommunistische Partei Chinas.“

Das neue Regelwerk tritt am 1. Februar in Kraft. Gemeinsam mit der Politik der „Sinisierung“, welche die chinesische Kultur und kommunistische Politik in den Vordergrund stellt, verstärkt es die 2017 angekündigte Politik der Neuinterpretation des Christentums entsprechend der sozialistischen Doktrin.

Laut Berichten von Radio Free Asia wurden Kirchen in der Provinz Hunan dazu gezwungen, Darstellungen der Zehn Gebote abzunehmen und durch Zitate von Präsident Xi Jinping zu ersetzen. In der Provinz Jiangxi wurden Kirchen angewiesen, Bilder mit biblischen Szenen und Kreuze zu entfernen und durch Portraits des Präsidenten zu ersetzen. In manchen Gebieten sei Weihnachtsschmuck in der Öffentlichkeit verboten worden, berichtet Radio Free Asia.



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Lesermeinungen

 Herbstlicht 13. Jänner 2020 
 

@dulcedo

Danke für den Hinweis auf die Petition!
Ich habe soeben unterschrieben und sie auch weitergeleitet.


2

0
 
 girsberg74 13. Jänner 2020 
 

Tragisch oder Satanisch – oder beides?

Werter Bernhard Joseph,
Ihre direkte Antwort auf meinen Beitrag (gestern) hat mich in Konflikte gestürzt, was ich sagen kann (sollte) oder nicht. Sie sehen die Lage noch viel strikter (schlimmer), als ich sie wahrnehmen wollte.

Nun denn, siehe die Überschrift.


5

0
 
 dulcedo 13. Jänner 2020 
 

Petition als Unterstützung für Cardinal Zen unterzeichnen!!!

https://lifepetitions.com/petition/support-cardinal-zen-s-plea-to-stop-the-murder-of-the-church-in-china

Kardianl Zen: ein mutiger aufrechter Rufer in der Wüste!!!

Oft und eindringlich hat er PF und seine "Berater" auf die Folgen hingewiesen!!!

PF und seine Helfershelfer wussten genau was sie taten!
Grauenhaft!

Umso wichtiger, dass wir Laien alles tun, um Kardinal Zen und die Christen in China zu unterstützen!!!


3

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 Winrod 12. Jänner 2020 
 

Konnte der Vatikan das nicht voraussehen?


4

0
 
 agora 12. Jänner 2020 
 

Verrat

des Vatikans an den Gläubigen in China!


6

0
 
 Bernhard Joseph 12. Jänner 2020 
 

Werter @girsberg74,

Man wird dem Vatikan hier kaum Naivität zugute halten können. Im Vatikan weiss man sehr genau um die Repressionen der Katholiken in China durch das maoistische Regime.

Insofern muss man leider konstatieren, dass der Vatikan die Position der chinesischen KP eindeutig akzeptiert.

Die ideologische Verblendung des Jesuitenordens in Bezug auf den Marxismus wird noch viele Opfer fordern und die Kirche noch lange mit dem Vorwurf zu kämpfen haben, sich einem brutalen menschenverachtenden Regime zu Lasten gläubiger Katholiken angedient zu haben.

Die Maske der Menschenfreundlichkeit dieses Pontifikates fällt nun endgültig.


11

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 girsberg74 12. Jänner 2020 
 

Vielleicht

kapieren die Verantowrtlichen im Vatikan jetzt, was sie mit China ausgehandelt haben.


8

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 wedlerg 12. Jänner 2020 
 

Paradies auf Erden

Kardinal Sorondo hat China ja unlängst als Paradies auf Erden beschrieben. Vom Himmelreich wird er nichts wissen wollen. Nicht wenige, die sich unter der falschen Flagge in der Kirche tummeln, sind Christenverfolger oder nehmen diese in Kauf.

Es ist unfassbar, wie Christen von solchen Würdenträgern verraten und verkauft werden.


14

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 Zeitzeuge 12. Jänner 2020 
 

Das sieht leider nach einer neuen Kirchenverfolgung aus!

Wie wird Papst Franziskus reagieren?

Dialoge werden von dem Regime nur als
Schwäche ausgelegt, im übrigen ist
Kardinal Zen, siehe den entsprechenden
Bericht, Recht zu geben!

Im Link die Enzyklika Papst Pius XII.,
die er wenige Monate vor seinem Tod
wegen der Kirchenverfolgung in China
verfaßt hat.

www.kathpedia.com/index.php?title=Ad_apostolorum_principis_(Wortlaut)


6

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 Zeitzeuge 12. Jänner 2020 
 

D


1

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