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„Irgendwo muss das ja beginnen, das mit dem Dialog“

10. Jänner 2020 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
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Theologe Hartl: Bei der MEHR gab es eine Veranstaltung im geschützten Rahmen, eingeladen: „Professoren der akademischen Theologie“ und „alle uns bekannten Universitätsheologen, die bisher etwas Kritisches über die MEHR geschrieben haben“.


Augsburg (kath.net/pl) „Etwa 40 katholische und evangelische Professoren und Universitätsdozenten“ kamen auf Einladung zur „Disputatio“ nach Augsburg. Darüber informierte der Gebetshausleiter Johannes Hartl auf seiner Facebookseite. Diese Veranstaltung fand „fernab der Augen der 12.000 Teilnehmer“ der MEHR-Glaubenskonferenz (3.-6. Januar) des Gebetshauses Augsburg auf dem Augsburger Messegelände statt. „Das Ziel war, in einem geschützten Rahmen Raum für kritische Rückfragen zu geben“, erläuterte der Theologe und berichtete, wie es dazu gekommen war: „Als 2018 auf der MEHR MissionManifest veröffentlicht und das Buch sogar zum Spiegel-Bestseller wurde, gab es von theologischer Seite her auch viel Kritik. Unter dem Titel ‚Einfach nur Jesus?‘ erschien bei Herder ein Sammelband kritischer Aufsätze von Theologen, ebenso in Fachzeitschriften. In seinem Aufsatz formulierte einer der Herausgeber, es glaube erst wieder an Wunder, wenn die Thesen dieses Buchs auch auf der MEHR diskutiert würden. Mit einem Augenzwinkern nahmen wir diese Gelegenheit zur Wiedergewinnung des Wunderglaubens an und luden ihn selbst auf die MEHR ein. Denn leider verbindet die größte Zahl der Kritiker die Tatsache, dass sie noch nie auf der Konferenz oder im Gebetshaus waren.“

„SE Kurt Kardinal Koch als Vertreter des Vatikans und Prof. Roland Werner sprachen abschließende Grußworte“, berichtete Hartl. Kritiker hatten „die Möglichkeit, ihre Anfragen und Beobachtungen zu formulieren. Andere Theologen und auch Vertreter verschiedener Bewegungen (so wie ich) konnten dann darauf antworten. Das Klima dieser Disputatio war sehr respektvoll, die Beiträge hatten ein hohes Niveau, auch wenn die Meinungen natürlich auseinandergingen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es ein guter und wichtiger Auftakt eines lohnenden Diskurses war: eben miteinander, statt nur übereinander zu reden.“ Einerseits bräuchten Aufbrüche Theologie, aber andererseits brauche auch die Theologie Aufbruch. „Manche Anfragen blieben, manche kritische Stimme musste aber auch zugeben, positiv überrascht worden zu sein. Ich selbst fand diese lange, intensive Diskussion am vorletzten Tag einer doch recht großen Konferenz, die ich zu leiten hatte, durchaus etwas anstrengend, aber auch wichtig.“ Als „einziger Wermutstropfen“ sei die Tatsache geblieben, „dass die meisten der prominenteren Stimmen, die negativ über MEHR und Gebetshaus geschrieben hatten, der Einladung nicht gefolgt sind. Es war trotzdem sehr gut. Jesus sagt, dass man seine Feinde lieben soll. Theologisch Andersdenkende sind natürlich keine Feinde, sondern wichtige Gesprächspartner. Aber irgendwo muss das ja beginnen, das mit dem Dialog.“

Roland Werner, Honorarprofessor für Theologie im globalen Kontext an der evangelikalen „Evangelischen Hochschule Tabor“ in Marburg, erinnerte daran, dass eine Entmythologisierung des Neuen Testaments in Sinne von Rudolf Bultmann nur „sehr magere Resultate“ gezeitigt habe. „Der Jesus, der so entstand, war Raum und Zeit so sehr enthoben, als sei er ein Alien, der von einem Raumschiff gelandet war, und keinerlei Berührungen mit den Fragen, Themen und Redeweisen seiner Zeit gehabt habe. Dieser Jesus ist eine kaum noch greifbare Schattengestalt.“ Doch werde „dieser sich immer weiter ins Ungewisse verflüchtigende Jesus“ „wiederum – paradoxerweise und doch folgerichtig – jetzt zur geschmeidigen Projektionsfläche für zahllose neue Jesusbilder. Diese wiederum sind bei näherer Betrachtung häufig nicht viel mehr als Spiegelbilder der Ideale der jeweiligen Zeit, in der sie entworfen wurden. So führt der Weg der Reduktion des historischen, des biblischen Jesus in eine Aporie. Und zugleich ermöglicht er so, dass man sich je einen neuen Jesus, und damit einen neuen Glauben bzw. einen dogmatischen Entwurf schaffen kann, und dann auch eine neue Ethik, die, unter Berufung auf dieses Jesusbild, das der Bibel in Frage stellt.“ Ein solcher „Weg theologischer Reduktion ist also ein Holzweg, er führt langfristig zur Auflösung nicht nur der Glaubensinhalte und der ethischen Regulierung, sondern auch der Kirche selbst, weil am Ende nur noch Subjektivität und Individualismus übrig bleiben. Auf dem Weg der Reduktion zerrinnt uns nicht nur die Bibel und der ‚Glaube, der ein für alle Mal den Heiligen übergeben ist‘ (Judas 3) zwischen den Fingern, sondern wir verlieren so auch Jesus selbst“, warnte Werner.

Gegen dieses „Weniger“ stehe nun die „MEHR“. Er sehne sich nach „mehr Bibel“, „mehr Jesus-Mystik“ und „mehr Theologie“, erklärte der evangelikale Theologe und schloss: „Möge Gott uns, auch in unserem Ringen um die Zukunft der christlichen Kirche und Kirchen in Europa, dazu helfen! Und er schenke uns die notwendige Demut, Lernbereitschaft, neue Sehnsucht nach Ihm, und stärke uns im Gebet um diese Erneuerung. Iesu iuva!“

Link zum Grußwort von Roland Werner in voller Länge:

Mein Grußwort beim Forum „MEHR Theologie“, Augsburg, 5. Januar 2020
Eure Eminenz Kardinal Koch, veehrte Professores,...

Gepostet von Roland Werner am Donnerstag, 9. Januar 2020

Dieser Karfreitag war tatsächlich "Friday for Future"!



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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 11. Jänner 2020 
 

Ober der Papst sich nicht traute, mit den Dubia-Kardinälen

in einen Dialog zu treten aus Angst, seine
eigene Position könnte ins Wanken gebracht werden?


Denn bis heute hat er keinen dieser Kardinäle, zwei sind inzwischen schon
verstorben, zu einer Dialog-Audienz
empfangen, s. Link!

Die leider viel zu wenigen kath. Theologen/innen, denen nach dem Konzil die
Lehrerlaubnis entzogen wurde, führten
bestimmt alle Dialoge mit den Vertretern
des Lehramtes, z.B. L. Boff, Cardenal,
Küng, Ranke-Heinemann, Halfas, Hasenhüttl oder Herrmann,
um nur einige Beisp. zu nennen.

Dialog mit solchen Renegaten führt in der Regel nicht über einen unverbindlichen Austausch der Standpunkte hinaus.

Mal imaginär gedacht:

Wenn ich Papst Franzikus im persönlichen
Gespräch kritische Fragen stellen würde,
wäre dieser Dialog wohl schnell mit einem Wutausbruch beendet, schwer zu erraten, von wem der Wutausbruch wahrscheinlich ausginge!

Nochmals: Mir geht es nicht um Herrn
Dr. Hartl, sondern ausschlieslich um
katholische Theologen/innen im Verhältnis zum kath. Lehramt!!

www.kath.net/news/64200


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 lesa 11. Jänner 2020 

Tradition, das ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt. (M. Thurian)

"Der Heilige Geist wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (vgl Joh14, 26)
"Die Kirche kann in der Begegnungen mit den geschichtlichen Erfahrungen der Menschheit tiefer in die Wahrheit geführt werden und neue Dimensionen darin erkennen, die ohne diese Erfahrungen nicht zu verstehen gewesen wären. Aber Skepsis ist immer da angebracht, wo neue Auslegungen die Identität des kirchlichen Gedächtnisses angreifen und es durch ein anderes Denken ersetzen, also als Gedächtnis zerstören wollen. Von den jeweiligen Auslegungen ist abzuziehen, was von der Ideologie kommt. Umgekehrt: Die Vereinbarkeit mit dem Grundgedächtnis der Kirche ist der Maßstab für das, was als historisch und sachlich treu anzusehen ist gegenüber dem, was nicht aus dem biblischen Wort, sondern aus eigenem Denken kommt." (Benedikt XVI.)


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 winthir 11. Jänner 2020 

ich finde die Idee von Herrn Hartl einfach nur eins -

super!

Wenn verschiedene "Lager" miteinander reden, vielleicht Mißverständnisse ausräumen, Positionen geklärt werden, usw., ist das hilf- und segensreich.

Manche trauen sich das nicht - vielleicht könnte meine eigene Position ins Wanken gebracht werden? -

Johannes Hartl hat sich getraut, und seiner Einladung zum Gespräch wurde gefolgt.

Wenn ich mit einem Menschen persönlich rede, ist das etwas ganz was Anderes, als im Internet zu diskutieren. Wenn ich später dann was im Internet schreibe, habe ich dann das persönliche "Bild" (Aussehen, Sprache ...) im Hinterkopf und vor Augen.

soweit meine unsortierten Gedanken.

Danke, Johannes Hartl.

winthir.


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 Rolando 11. Jänner 2020 
 

Fortsetzung

Es ist wichtig, darum zu beten, auch darum, den Hl. Geist vom „eigenen Vogel“ zu unterscheiden., denn alle berufen sich auf die Hl. Schrift und auf dein Hl. Geist. Und doch gibt es gravierende Unterschiede, bis zur fatalen Leugnung der Gegenwärtigsetzung des Leidens und des Todes Jesu, in der Hl. Messe, was zur Erlösung der Menschen unabdingbar ist. Es müssen die Irrtümer der sog. Reformation, welche eine antichristliche Revolution war klar und nachvollziehbar und belegbar aufgezeigt werden. Dazu ist bestens die Gustav-Siewert-Akademie geeignet, bes. der Vortrag von Frau Prof. Alma von Stockhausen, „Von Luther über Hegel zu Rahner“, auch die Vorträge von dem Historiker Michael Hesemann, „Die Eucharistischen Wunder“, die die Echtheit und Wahrheit der kath. Lehre und Kirche übernatürlich bestätigen, was auch wissenschaftlich hieb und stichfest, irrtumsfrei nachgewiesen wurde. Es braucht eine starke Gebetsbegleitung, die Fürsprache der Muttergottes ist unumgänglich. Alle Gnaden durch sie.


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 Rolando 11. Jänner 2020 
 

Ist ein schwieriges Anliegen

Erst mal ist es nötig, mit Liebe den Irrtum der Irrenden aufzuzeigen, dazu ist es notwendig, deren Irrtum ihnen irrtumsfrei begreifbar vorzulegen. Alle christlichen Abspaltungen berufen sich ja auf die Hl. Schrift. Der Irrtum kommt von der eigenmächtigen Auslegung, oder der falschen Annahme, die Hl. Schrift würde sich selber auslegen. Auch die Annahme, die Hl. Schrift sei die alleinige Autorität ist falsch. Es gibt dazu die Stellen in der Hl. Schrift, das eigenmächtige Auslegung und Selbstauslegung nicht Schriftkonform sind, 2 Petr 1, 20. Wichtig zu wissen und zu begreifen ist, daß die Urkirche katholisch war und sie bis heute noch ist, ist durch die Kirchenväter belegt, von den Aposteln über deren Nachfolger bis heute, lückenlos. Auch die Auslegungshoheit steht nur dem Autor zu, eben die kath. Kirche, die die Hl. Schrift zusammenstellte. Es ist wichtig, darum zu beten, auch darum, den Hl. Geist vom „eigenen Vogel“ zu unterscheiden., denn alle berufen sich auf die Hl. Schrift und auf d


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 hape 10. Jänner 2020 

Lieber @Zeitzeuge,

ich stimme Ihnen zu, dass das Credo die Grundlage solcher Gespräche sein muss. Ob man das nun explizit fordert oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Der Mensch empfängt die im Credo formulierte objektive Wahrheit von Gott. Er kann sie nur erkennen, annehmen oder ablehnen. Er kann sie aber nicht ändern, umgehen oder „weiterentwickeln“. Deshalb bezieht sich alle Theologie apriori auf das Credo. Das rk Lehramt sowieso. Das, was andere Denominationen und Religionen glauben insofern, als dass sie sich IMMER vom rk Glauben distanzieren. Das gilt auch für die rk Binnendiskussion. Selbst die modernsten Modernisten hängen am Credo, wie Kranke am Tropf. In allem, was sie als „Weiterentwicklung“ behaupten, nehmen sie Maß am Bestehenden. Sie haben nichts, was der göttlichen Offenbarung hinzuzufügen wäre. Sie können nur weglassen, was aber immer eine Verarmung bedeutet. Deshalb ist das Credo das Maß aller theologischen Diskussionen. Ob man das nun will oder nicht.


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Das maßgebende kath. Dogma gilt natürlich auch

für alle sich katholisch nennenden
Theologen/innen und stammt vom
I. Vaticanum, vgl. DH 3043/NR 57:

"Wer sagt, es sei möglich, daß man den
von der Kirche vorgelegten Glaubens-
sätzen entsprechend dem Fortschritt
der Wissenschaft gelegentlich einen
anderen Sinn beilegen müsse als den,
den die Kirche verstanden hat und
versteht, der sei ausgeschlossen!"

Vgl. auch DH 3041-42, NR 55-56!

Im Link wichtige fundamentaltheologische
Bücher von Prof.Dr. Joseph Schumacher!

Es war und ist nicht meine Absicht über
die theologische Methode von Herrn Dr.
Hartl zu referieren, meine erste Stellungnahme weiter unten betrifft das grundsätzliche Verhältnis der
kath. Uni-Theologen zum kath. Lehramt!

www.patrimonium-verlag.de/joseph-schumacher


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0
 
 Diadochus 10. Jänner 2020 
 

@Theobald

Über das Glaubensbekenntnis kann es keinen Dialog geben. Es ist glasklar und eindeutig. Es steht so da, wie es geschrieben ist. Punkt. Wir können über vieles diskutieren, über das Glaubensbekenntnis nicht.


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Was soll das?

Ich rede von den Professoren/innen an den
kath. Fakultäten, die den Treueid und das
geforderte Glaubensbekenntnis abgelegt haben.

Was heisst "andere" Interpretation des
Glaubensbekenntnisses?

Ich "interpretiere" das GB so, wie es
die kath. Kirche immer gelehrt hat,
alles andere wäre Häresie!

Es dürfte bekannt sein, daß ich hier
bei kath.net keine kontroverstheologischen Diskussionen
mit Vertretern anderer Glaubensrichtungen führe.

Bekanntweise konzentriere ich mich
auf die binnenkatholischen Themen!


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 Theobald 10. Jänner 2020 
 

@Zeitzeuge

Basis für Diskussionen mit KATHOLISCHEN Professoren kann das nur sein, was Sie fordern. Von Evangelischen, Freikirchlern und Orthodoxen kann ich gar nichts fordern, außer ein offenes Herz. Und selbst der katholische Professor, der augenscheinlich wenig christlich denkt, kann seine Sicht der Dinge sicher belegen. Das Glaubensbekenntnis ist an sich klar formuliert, kann aber auch anders interpretiert werden, als Sie und ich das vermutlich tun.
Gerade hier fängt ja ein Dialog an: warum kommt der andere beim Lesen der gleichen Texte zu offenbar anderen Ergebnissen?
Jegliche inhaltliche Vorbedingung würde einen Dialog verunmöglichen.
Dr. Hartl macht das schon ganz richtig so. Meine Meinung.


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 Guingamp 10. Jänner 2020 
 

Paradoxe Situation

Die Lage der Theologie ist in weiten Teilen leider vollkommen absurd. Es ist ja nicht nur so, daß ein großer Teil der Gottesgelehrten im akademischen wie außerakademischen Bereich nicht mehr glaubt; bedingt durch die "Zwänge" irgendwie noch formal den Glauben bekennen zu müssen, um weiterhin versorgt zu werden, hat man Sprachregelungen eingeführt und tradiert, die diesen Unglauben kaschieren sollen - das ist, selbst auf einer rein natürlichen Ebene betrachtet, vollkommen unredlich. -- Mir ist jeder offene Ungläubige, der klar bekennt, daß er nicht an die Auferstehung glaubt, tausendmal lieber als jemand, der die Auferstehung als "Interpretationsfigur" der sich selbst vergewissernden Kirche begreift -- weil er zumindest dem Gebot unseres Herrn "Eure Rede sei Ja!Ja!Nein!Nein! Was darüber ist, ist vom Übel." (Mt5,37) nachkommt.


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Lieber Chris2!

Das müsste in Budenheim bei Mainz sein,
siehe Link!

Die Seite "promissatridentina.org"
widmet sich den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften, welche den a.o. Ritus
praktizieren.

Ich hatte ja hier schon mitgeteilt,
daß die "Una Voce Korrespondenz"
und "Theologisches" im Net digitalisiert
sind.

Empfehlenswert ist auch die Internetpräsenz des klassischen
Fundamentaltheologen
Prof.Dr. Joseph Schumacher

theologie-heute.de

und der Patrimonium-Verlag, Aachen!

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!

www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/regelmaessige-gottesdienste_1.htm


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 Chris2 10. Jänner 2020 
 

Wenn die Mehrzahl der katbolischen "Leader"

die Grundeinstellung von Herrn Werner hätten, hätten wir keine Glaubenskrise. Stattdessen haben wir in Seelsorge und Ordinariaten nicht selten funktionierende Apparatschiks, Durchdieinstitutionenmarschierer, Kirchensteuerabschöpfer, Indenpriesterseminarenentgläubigte und Seelsorger, die mit ihrem Halbwissen und missionarischem Eifer für eine "Neue Kirche" (sic!) kaum zur Neuevangelisierung beitragen können. Positiv ausgedrückt...


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 Chris2 10. Jänner 2020 
 

@Zeitzeuge: H.H. Prof. Georg May

Tausend Dank für den hervorragemden Artikel. Ich wusste gar nicht, dass Prof. May eine Webseite betreibt. Wissen Sie, wo er zelebriert, damit man bei Gelegenheit einmal eine Hl. Messe bei ihm besuchen kann?


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 nazareth 10. Jänner 2020 
 

Ehrliche Sucher werden so gewonnen. Danke!

Deo gratias für Johannes Hartl, Freunde und Berater. Danke für Offenheit und Kritikfähigkeit, Danke für Initiativen, "besonders die Anstrengensten"! Wir brauchen dieses Brückenbauen. Jesus ist nicht verhandelbar als Sohn Gottes. Wir sind so froh, dass Gott uns Theologen wie Johannes Hartl schenkt, die Er befähigt, sein Wort zu verstehen, zu verkünden und zu verteidigen. Danke für das Auseinander-setzen und das Zusammen-setzen. Viele echte aufrechte Gottessucher haben so die Möglichkeit das Licht zu sehen. Und die anderen wollen ohnehin manchmal bei ihren Überzeugungen bleiben. Da muss man beidseitig die Spannung ertragen. In der Kirchenlehre hat nur das lebendige offenbarte Wort, Jesus Christus, Platz!


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Im Link noch eine Predigt von Prof.Dr. Georg May

zum Thema.

Der jetzt im 94. Lebensjahr stehende
Gelehrte ist immer noch aktiv, siehe
seine Internetpräsenz

glaubenswahrheit.org

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198901/19890226/


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Basis für einen Dialog mit Universitätstheologen/innen

kan nur das vorgeschriebene Glaubensbekenntis und der Treueid sein,
den diese leisten müssen vor Ihrer
Berufung auf einen Lehrstuhl in kath.
Theologie.

Ich erinnere auch daran, daß der
Ortsbischof und "Rom" letztverantwortlich sind für die
Erteilung des "nihil obstat" und
der "missio canonica"!

Wie die Praxis aussieht, ist seit
über 50 Jahren bekannt.

Der em. Papst Benedikt XVI. schrieb
dazu am 09.04.2015 in einem Brief an
Prof.Dr. Georg May:

"Besonders beunruhigt mich die Lage an
den theologischen Fakultäten Deutsch-
lands, die großtenteils nicht in den
Glauben hineinführen und noch weniger
Hilfe auf dem Weg zum Priestertum sein
können."

Buchempfehlung:

Georg May: 300 Jahre gläubige und
und ungäubige Theologie,

1115 Seiten, 49,00 EUR!

bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Glaube-und-Lehre/Glaubenslehre/Glaubensfragen/Gehorsam


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