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Stoppt den Mord an der Kirche in China!

11. Jänner 2020 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
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Kardinal Zen bittet Kardinäle in dramatischem Brief, den Mord an der katholischen Kirche in China zu stoppen. Schwere Kritik am Abkommen zwischen Vatikan und China.


Rom (kath.net)
Joseph Kardinal Zen, die bekannteste Stimme der katholischen Kirche in China, hat in einem Brief an das Kardinalskollegium die Kardinäle aufgerufen, das umstrittene Vatikanabkommen mit China zu verwerfen und den Mord der katholischen Kirche in China zu stoppen. Der emeritierte Erzbischof von Hong Kong hat den Kardinälen auch seine "Dubia" übermittelt, die er vergangenen Juli bereits an Papst Franziskus überreicht hatte.


In dem Brief an die Kardinäle warnt Zen, dass das Abkommen zwischen dem Papst und China die Gläubigen ermutige, in eine schismatische Kirche einzutreten, die völlig unabhängig vom Papst sei und unter der Kontrolle der kommunistischen Partei stehe.

Zen kritisiert in dem Brief erneut Kardinal Parolin, weil dieser einen Satz des früheren Papstes Benedikt XVI. in Bezug auf die Chinapolitik völlig außerhalb des Kontexts zitiert habe, um die umstrittene China-Politik zu rechtfertigen. Zen glaube auch, dass das jetzige Abkommen zwischen China und dem Vatikan inhaltlich genau das sei, was von Benedikt XVI. vor einigen Jahren abgelehnt wurde.


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Lesermeinungen

  13. Jänner 2020 
 

Der Wolf im Papstgewand?

"Kardinal Parolin zitiert einen Satz aus dem Brief von Papst Benedikt- allerdings in der Tat völlig unzusammenhängend, so daß er der gesamten Bedeutung des Absatzes diametral widerspricht.

Diese Manipulation der Gedanken des Papa Emeritus ist ein schwerwiegender Mangel an Respekt; tatsächlich ist es eine bedauerliche Beleidigung für die Person des sehr sanftmütigen noch lebenden Papstes.

Es empört mich auch, daß sie oft erklären, daß das, was sie tun, im Einklang mit dem Gedanken des vorhergehenden Papstes steht, obwohl das Gegenteil der Fall ist."

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein!
Das hört sich nach Verrat durch einen Kuss an!


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 dulcedo 13. Jänner 2020 
 

Petition als Unterstützung für Cardinal Zen unterzeichnen!

Wir Laien müssen an der Seite der Mutigen stehen!!!

https://lifepetitions.com/petition/support-cardinal-zen-s-plea-to-stop-the-murder-of-the-church-in-china


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 Labrador 13. Jänner 2020 
 

Sprachlos

Mögen alle Heiligen Kardinäle vor Gottes Thron treten und Kraft für ihren Mitbruder Zen erflehen


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 Adamo 12. Jänner 2020 
 

Der Kardinal Pietro Parolin gab den chinesischen Machthabern den Freibrief

mit seinem unseligen China-Abkommen unsere Mitchristen weiter zu verfolgen.

Das auch noch mit Billigung des jetzigen Papstes.


12

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 Diadochus 12. Jänner 2020 
 

Schrei eines Ertrinkenden

Kardinal Zen schreit den Schrei eines Ertrinkenden. Es ist ein letzter Hilferuf. Sein Ruf bleibt ungehört. Papst Franziskus hat ihn, seinen Bruder Kardinal Zen, eiskalt an die Kommunisten verraten. An China sehen wir, wie die Barmherzigkeit von Papst Franziskus in der Praxis aussieht. An China sehen wir, was die Predigten von Papst Franziskus in Wirklichkeit wert sind. Sein Geschwätz tötet, millionenfach. Sein Geschwätz ist Gift. Jeder kann der nächste sein.


13

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 Winrod 12. Jänner 2020 
 

Kardinal Zhen kennt die Lage in China doch genau!

Warum hört(e) man nicht auf ihn?


10

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 Zeitzeuge 12. Jänner 2020 
 

Lieber Monfort!

Danke für Ihre Antwort!

Bzgl. Ihrer dankenswerten, sanften Korrektur meines Fehlers betreffend
den "13. Januar" ("wurde" anstatt "wird") stelle ich fest, daß
auch konservative Katholiken, wie ich,
ihrer Zeit Voraus sein können! :-))

Ich werde weiterhin bemüht sein, wie
bisher hier tätig zu bleiben.

Im Gebet verbunden wünsche ich nochmals
einen gesegneten Sonntag am Fest der Taufe des HERRN!

Ihr Zeitzeuge!


11

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 Montfort 11. Jänner 2020 

Danke, lieber @Zeitzeuge, für den Brief im Wortlaut! UNBEDINGT LESEN!

"...Ich schreibe Dir, weil ich in meinem Gewissen glaube, daß das Problem, das ich anspreche, nicht nur die Kirche in China betrifft, sondern die gesamte Kirche und wir Kardinäle haben die schwere Verantwortung dem Hl. Vater bei der Leitung der Kirche zu helfen.

[...]

Liebe Eminenz, können wir passiv dabei stehen, wie die Kirche in China von jenen getötet wird, die sie vor ihren Feinden schützen und verteidigen sollen?
Ich flehe Dich auf Knien an,
Dein Bruder
Kardinal Joseph ZEN, S.D.B."

Das ist ein "KARDINAL" im ursprünglichen Sinn des Wortes (cardinalis „wichtig, vorzüglich“ - abgeleitet aus cardo „Türangel, Dreh- und Angelpunkt“)!

Vergelte Gott Ihnen Ihren Mut und Lebenseinsatz, Herr Kardinal Zen! Gottes reichen Segen zu Ihrem 88. Geburtstag am kommenden Montag, 13. Januar 2020!


22

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 Montfort 11. Jänner 2020 

Lieber @Zeitzeuge,

Sie sind und halten uns wie immer "up to date" - danke!

Ihnen allen ein gesegnetes Fest der Taufe des Herrn, verbunden mit dem Gebet füreinander und mit der besonderen Fürbitte für Kardinal Zen und die verfolgten Katholiken in China, die die empfangene Taufgnade im Bekenntnis zu Christus und seiner Kirche so mutig bezeugen!


18

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 Zeitzeuge 11. Jänner 2020 
 

Liebe Bernhard Joseph, Montfort, girsberg74 und wedlerg,

Das beigefügte"China- Dekret" vom 01.07.1949,
das am 02.04.1959 von Papst
Johannes XXIII. bestätigt wurde, ist
nach meiner Kenntnis bis heute nicht
ausser Kraft gesetzt worden!

Bewunderndswert ist der Einsatz von
Kardinal Zen SDB, der am 13.01.2020
88 Jahre alt wurde.

Ein wahrer geistlicher Sohn des hl.
Johannes Don Bosco, der auch ein Förderer des a.o. Ritus ist und diesen
auch schon selbst zelebrierte.

Bei Interesse kan man googeln:

Interview Kardinal Joseph Zen Ze-kiun
über den klassischen römischen Ritus

Ich wünsche gerne einen gesegneten,
besinnlichen Sonntag!

www.kathpedia.com/index.php?title=Dekret_vom_1._Juli_1949


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 Zeitzeuge 11. Jänner 2020 
 

Hier der vollständige Brieftext!

Custos quid de nocte?

beiboot-petri.blogspot.com/2020/01/kardinal-zens-brief-die-kardinale.html


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 girsberg74 11. Jänner 2020 
 

Aber, wo er recht hat, hat er recht!

@Bernhard Joseph: „Ich lese schon länger keine Predigten des Papstes mehr. Sie sind schon auf Grund der Diskrepanz zur Wirklichkeit für mich völlig wertlos geworden.“


Sie stehen nicht alleine. Auch ich habe das aufgegeben, und zwar schon sehr lange, wiewohl er einen tüchtigen Ghostwriter zu haben scheint; die Schlagworte jedenfalls sind so.

Nur neulich bin ich einmal von meiner Voreingenommenheit abgewichen, als die Botschaft aus St. Martha aufsprang: „Geschwätz tötet.“

Ich musste ihm recht geben!


19

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 wedlerg 11. Jänner 2020 
 

Christenverfolgung im Vatikan

PF und Parolin tragen aktiv an der CHristenverfolgung, der Verfolgung der Katholiken in China, bei. Das dürfte in der Kirchengeschichte einmalig sein: ein Christenverfolger auf dem Stuhl Petri, verblendet und nicht in der Lage seine eigenen Fehler zu sehen.


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 Bernhard Joseph 11. Jänner 2020 
 

Dieses Abkommen mit einem verbrecherischen Regime ist ein Verbrechen

Der Schrei von Kardinal Zen macht deutlich, welche ideologische Verblendung im Vatikan vorherrscht.

Der jesuitische Ungeist moderner Prägung opfert für seine materialistische (marxistische) Ideolgie Katholiken, die trotz schlimmster Verfolgung am katholischen Glauben festhielten und immer noch festhalten.

Dieses Pontifikat entwickelt sich für die Katholiken Chinas zur Hölle!

Ich lese schon länger keine Predigten des Papstes mehr. Sie sind schon auf Grund der Diskrepanz zur Wirklichkeit für mich völlig wertlos geworden.


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 girsberg74 11. Jänner 2020 
 

Missbrauch schlimmster Art

Die China-Politik des Vatikans zeigt die Ursünde allen Missbrauchs: Es ist der Hochmut; biblisch: „Sie wollten sein wie Gott.“

An diesem Zweig gedeiht alles Böse.


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 Montfort 11. Jänner 2020 

"Papst Franziskus, wo ist Dein Bruder?"

Und hat Ppast Franziskus nicht vor wenigen Tagen Paulus zitiert: "Verliert nicht den Mut! Niemand von euch wird sein Leben verlieren, nur das Schiff wird untergehen."?

Arme chinesische Katholiken!

Heilige Maria, bitte für die Katholiken in China!

kath.net/news/70303


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