Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  4. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  5. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  6. „Europa, finde zu dir selbst! Entdecke deine Ideale wieder, die tiefe Wurzeln haben“
  7. Die beiden wichtigsten Gebote
  8. Bischof Eleganti: "Päpstliche Interviews sind inflationär geworden"
  9. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  10. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  11. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“
  12. ‚Wie geht man mit päpstlichen Fehlern um?’
  13. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  14. Amy Coney Barrett ist US-Verfassungsrichterin! – Senat bestätigt die Kandidatin
  15. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen

Benedikt XVI: "Ich kann nicht still bleiben"

13. Jänner 2020 in Weltkirche, 95 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. und Kard. Sarah appellieren an Papst Franziskus in gemeinsamen Buch, Zölibat nicht zu lockern – Kirche dürfe sich nicht von "schlechten Einlassungen, Theatralik, diabolischen Lügen und im Trend liegenden Irrtümern" beeinflussen lassen


Vatikan (kath.net)
Benedikt XVI., der emeritierte Papst, hat laut einem Bericht der französischen Tageszeitung "Le Figaro" an Papst Franziskus appelliert, den Zölibat nicht zu lockern. Die Zeitung hatte am Sonntag vorab Auszüge aus einem neuen und gemeinsamen Buch von Benedikt XVI. und dem römischen Kurienkardinal Robert Sarah veröffentlicht. Beide warnen laut einem Bericht der AFP in dem Buch, dass sich die katholische Kirche nicht von "schlechten Einlassungen, Theatralik, diabolischen Lügen und im Trend liegenden Irrtümern" beeinflussen lassen dürfe. Diese wollten den priesterlichen Zölibat entwerten. Gewarnt wird auch, dass Priester durch die "ständige Infragestellung" des Zölibats verwirrt würden. "Die Priesterschaft geht durch eine dunkle Zeit. Verwundet von der Enthüllung von so vielen Skandalen, verwirrt von der ständigen Infragestellung des Zölibats, sind viele Priester versucht, ans Aufgeben zu denken und alles zu verlassen." Der Zölibat sei laut Benedikt XVI. und Sarah auch mehr als ein Kirchengebot. Eine Erneuerung des Priesterzölibats sei notwendig für die Erneuerung der Kirche. Laut "Figaro" argumentieren beide, dass das Priesteramt als auch die Ehe den Mann in seiner Gesamtheit betreffe, daher scheint es nicht möglich, beiden Berufungen gleichzeitig nachzugehen.


Die Aussagen der beiden sind angesichts der umstrittenen Amazonas-Synode und der Ideen, dort den Zölibat aufzuheben, brisant. Papst Franziskus wird in den nächsten Wochen über diese Ideen eine Entscheidung treffen. Benedikt XVI. und Sarah schreiben in dem Buch auch ausdrücklich, dass sie diese, ihre Gedanken dem Volk Gottes und "natürlich im Geiste des brüderlichen Gehorsams" Papst Franziskus anbieten möchten.

Archivfoto Papst em. Benedikt XVI.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 16. Jänner 2020 

[email protected]: DANKE für die Information und den Link!


5

0
 
 Montfort 15. Jänner 2020 

Heute wurde Papst Benedikts BEITRAG im deutschen Original VORAB VERÖFFENTLICHT!

"Im Wortlaut der deutsche Originaltext des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zu Priestertum und Zölibat, der im Buch „Des profondeurs de nos coeurs“ („Aus den Tiefen unserer Herzen“) erscheint."

Zu finden in der "Tagespost" HIER:

m.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/Das-katholische-Priestertum;art4874,204596


7

0
 
 Kleine Maus 15. Jänner 2020 
 

Unabhängig davon, ob man sich nun Ausnahmen vom Zölibat vorstellen könnte oder nicht

werden doch sowohl Kardinal Sarah als auch der emeritierte Papst Benedikt noch ihre Meinung kundtun dürfen, wie andere Theologen, die Bücher schreiben eben auch... Sollte man doch erwarten dürfen, ohne das solch ein Wirbel darüber entsteht...


17

0
 
 lesa 15. Jänner 2020 

Vielleicht das letzte Bollwerk

Der unbürgerliche Priesterzölibat gehört daher wie die Bindung der Weihe an das männliche Geschlecht zum sakramentalen Wesenskern der katholischen Kirche. Gegen diese Entschiedenheit „erhebt sich die Welt und spiegelt jene Entschiedenheit wider“ (Schlier). Auch die postmoderne Gendertheorie, die die Polarität der Geschlechter aufheben will und eine „fließende Identität“ begünstigt, steht gegen das kathol. Prinzip d. anthropolog. Geschlechterpolarität. Schon 1979 hat Hans Urs v. Balthasar prophetisch vorausgesehen: „Vielleicht ist die katholische Kirche aufgrund ihrer eigenen Struktur das letzte Bollwerk in der Menschheit einer echten Würdigung der Differenz der Geschlechter“. Für das katholische Priestertum gilt daher auch der genderkritische Satz von Papst Franziskus: „Verfallen wir nicht der Sünde, den Schöpfer ersetzen zu wollen! Wir sind Geschöpfe, wir sind nicht allmächtig. Die Schöpfung geht uns voraus und muss als Geschenk empfangen werden." (Stefan Hartmann, TP 9.1.2020)


12

0
 
 buscar 15. Jänner 2020 
 

Ja, dann war die „Bombe“ halt nur ein „Kracher“,

aber das ist gut so, eine Bombe hätte vermutlich doch zu viel zerstört!


0

0
 
 phillip 14. Jänner 2020 
 

Papst Franziskus will für das Amazonasgebiet "Viri probati" (Verheiratete) zum Priester weihen ...

… und begründet dies damit, dass es keine Priester gäbe, um sie in das Amazonasgebiet zu schicken. Nun dem Papst kann auf die Sprünge geholfen werden. Die Jesuiten verfügten am 1. Januar 2017 über 11.574 Priester. Die Gott und dem Obersten der Jesuiten abgegebene Eidformel lautet auszugsweise wie folgt: „…Weiter verspreche ich, dass ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes … empfangen mag, und dass ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird …“. Die Behauptung, für das Amazonasgebiet keine Priester zur Verfügung zu haben, ist daher schlichtweg unwahr und ein Scheinargument, um das diabolische Ziel der Beseitigung der Ehelosigkeit um des Himmels Willen umzusetzen!


16

0
 
 Hilfsbuchhalter 14. Jänner 2020 

Danke @Bernhard Joseph

für Ihre wichtigen Ergänzungen. Ich habe nur versucht darzulegen, dass die Zölibatsdiskussion nach rein "weltlichen" Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Ohne Gottesbeziehung geht es nicht. In der Antwort auf die Frage eines brasilianischen Priesters in dem von @Zeitzeuge verlinkten Bericht der Gebetswache anlässlich des Priesterjahres bringt es Papst Benedikt auf den Punkt. Seine Antwort kann auch als Beitrag zur Amazoniensynode verstanden werden. Wenn es nur wenige Priester in den großflächigen Diözesen Lateinamerikas gibt, dann braucht es keine Viri probati, keine "Checker", die alles regeln wollen, sondern es braucht Priester, die voll und ganz ihre Berufung leben. Ihre Berufung ist lebendige Beziehung zu Gott, ist Gebet, ist der Dienst der Stellvertretung. - Ohne Gott ist alles nichts. Oder um es mit den Worten von Kardinal Robert Sarah zu sagen: "Gott oder Nichts."


7

0
 
 Pilgrim_Pilger 14. Jänner 2020 
 

Die Unterscheidung der Geister

Natürlich preist Franziskus den Zölibat als göttliche Gabe, der nur in begründeten Einzelfällen, in einer pastoralen Notlage durch "Viri probati" Verheiratete als Priester, zu ergänzen ist - in Ausnahmefällen im Amazonas-Gebiet. vorerst. Das ist die immer gleiche Taktik, aber nicht Wille des Heiligen Geist, sondern der Wille der Menschen der Welt und mancher deutschen "Bischöfe des synodalen Wegs"


7

0
 
 Rosenzweig 14. Jänner 2020 

Danke werte @ Fides Mariae 1..

-
Und allen in diesem Anliegen hier im Forum verbundenen BETERN-
machen wir uns mit ganzem Herzen "EINS!! - bestürmen wir betend + opfernd
GOTT VATER/ SOHN u. HL.GEIST- und als MIT-Streiter die hl. ENGEL + HEILIGEN - namentlich den hl. FRANZISKUS, der einstens dem RUF GOTTES:
„Bau meine Kirche wieder auf“- gefolgt war..!
-
In diesem HEER der Heiligen + hl. Engel voll ZUversicht fest verbunden..


4

0
 
 Fides Mariae 1 14. Jänner 2020 
 

Endlich!!!!!!!!!! jETZT STURMBETEN!!!!

Noch ist das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus nicht herausgekommen. UNTERSTÜTZEN WIR IHN JETZT TAG UND NACHT DURCH UNSER GEBET, damit er sich vom Einfluss seiner Freunde, Unterstützer, Wähler und Förderer frei machen kann und in dieser Frage nur nach dem Willen Gottes urteilt.
Gelobt sei Gott, dass endlich Fürsprecher des Zölibates auftreten, mit höchster moralischer Autorität. Mag sein, dass Kardinal Sarah den Goodwill des Papstes schon fast verspielt hat - das ist zu befürchten, trotz seines Afrika-Bonus, weil er oft widersprochen hat - aber Benedikt XVI. hat (noch) Autorität durch Gehorsam. Beten wir auch, dass jetzt keine Intrigen gegen die beiden fruchten!!!


11

0
 
 Kirchental 14. Jänner 2020 

Priester ohne Zölibat sind wie Harry und Meghan

Beide wollen sich aus allem nur die Rosinen herauspicken.

Berühmt und Geld, aber bitte ohne Protokoll und persönliche Einschränkungen die einen.


Ein bisschen rumzelebrieren mit tollen Gewändern, aber ohne auf Kinder, Ehefrau und Sex zu verzichten die anderen.

Wie heißt es in dem Schlager: ich will alles - und zwar sofort!


13

0
 
 padre14.9. 14. Jänner 2020 

PP Franziscus und seine Leute haben die Strategie festgelegt

wohl für die nächsten Jahrzehnte, im Kern eine Form des katholzismus wie er gegen Ende der 1960er bis Anfang der 70er Jahre in Südamerika formuliert wurde. Die Taktiken sind jetzt, uns dies schmackhaft zu machen. Diese strategische Neuausrichtung ändert die Hl.römische kath. Kirche !!!Wir werden uns nicht mehr zuhause fühlen.
Wir dürfen jetzt nicht still sein.


9

0
 
 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Ergänzung zu meinem Kommentar an @Hilfsbuchhalter

Gemeint ist der Fanatismus des Relativismus, der dem Menschen vorgaukelt, alles sei möglich und es hänge allein vom menschlichen Willen ab, wie sich die Welt gestaltet.

Im Relativismus bleibt für Gott kein Platz, Gott erscheint überflüssig, da ohne Relevanz für das Leben und der Tod wird seltsam bedeutungslos. Daher auch die Fixierung aufs Diesseitige, das als letzte Bezugsgröße des Denkens zum Totalitarismus wird.

Erlösung ist dann ein rein innerweltliches Geschehen in Form der politischen Agitation, die im marxistischen Denken am stärksten hervortritt.

In der Befreiungstheologie hat sich der Wandel vom Glauben zur politischen Ideologie längst vollzogen. Die Befreiungstheologie ist der aus dem Glaubensverlust resultierende Fanatismus des Relativismus, wobei die Fiktion, eine bessere Welt herstellen zu können, zum einzig bestimmenden Inhalt dieser "Theologie" wird.


7

0
 
 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Liebe @lesa!

"Längst ist der Beweis da: Wo der Glaube zerfällt, da zerfällt der Mensch."

Ihre Beobachtung korrespondiert mit meinem Gedanken im vorherigen Kommentar an @Hilfsbuchhalter. In der Tat lässt sich heute Feststellen, dass der glaubenslos gewordene Menschen moralisch-sittlich zerfällt und sich einem Fanatismus der Zerstörung - der "Furie des Verschwindens" - ausliefert.

An die Stelle der lebensnotwendigen Ordnung für das Menschensein tritt das Chaos, die Willkür des Affektes, die sich als menschenfreundlich tarnt, in Wahrheit aber den Menschen zersetzenden Kräften, den von Papst Benedikt hervorgehobenen diabolischen Lügen, ausliefert, in denen kein Heil zu finden ist.

Eine ungeordnete Welt ist immer eine heillose Welt. In ihr regiert weder Vernunft noch kennt sie Liebe. Unsere heutige Zeit ist geprägt vom kollektiven Wahn. Der Glaube wird als Provokation, ja Bedrohung empfunden, weil er den Nihilismus als möglichen Lebensentwurf radikal infrage stellt.


8

0
 
 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Lieber @Hilfsbuchhalter,

ihre den Sinn des Zölibates präzise treffenden Gedanken möchte ich um einen Gedanken ergänzen.

Sie schreiben: "Der zölibatär lebende Mensch geht eine Beziehung zu einem größeren "Du" ein, das es ermöglicht, allen Menschen zugänglich zu werden...Die Priester unserer Tage haben verlernt, allein zu sein. Sie sind nur noch einsam. Die Armen."

Es ist die innige Beziehung zu Gott, der Glaube, der den Menschen in seiner priesterlichen Existenz trägt. Der Glaubende weiß sich geborgen auch da, wo kein tönendes Geschwätz vernehmbar ist - z.B. in der Abgeschiedenheit eines Klosters.

Es ist die Angst vor der eigenen inneren Leere, die den heutigen dem Nihilismus verfallenen Menschen in den lauten Trubel der Welt der Masse treibt.

Viele Priester unserer Tage haben den Glauben verloren und suchen die Leere durch Ideologie zu füllen. Genau das macht einsam und führt in letzter Konsequenz in die Verzweiflung, aus der man sich im Fanatismus zu retten sucht.


10

0
 
 lesa 14. Jänner 2020 

Die Stellungnahme von Papst em. und Kardinal Sarah sind eine leuchtende Säule für die Kirche. Te De

[email protected]: Gerne geschehen (Replik) Danke für Ihre kostbaren Links!!Lieber @Bernhard Joseph: Exakt wie Sie sagen: "Eine Welt, in der man sich von Wahrheit verabschiedet und an ihre Stelle die Ideologie gesetzt hat, ist in der Tat beherrscht von diabolischen Lügen und zeitgeistigen Irrtümern.
"Wo der Mensch die Wahrheit nicht mehr erkennen will, weil er es sich in der Lüge recht bequem gemacht hat, da zerfällt der Glaube."
Längst ist der Beweis da: Wo der Glaube zerfällt, da zerfällt der Mensch. Gestern am Tag des Hl. Hilarius, hieß es in der Lesung: "Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen...Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater." (vgl 1 Joh 2, 18-25)
Der Impuls dieser zwei großen Hirten der Kirche ist unschätzbar. Ungeachtet momentaner "Ergebnisse" auf lange Sicht kraftvoll Richtung und Halt gebend.


9

0
 
 Veritatis Splendor 14. Jänner 2020 

Endlich!

Und Kardinal Sarah ist meine Hoffnung!


8

0
 
 Hadrianus Antonius 14. Jänner 2020 
 

@Octavianus

Der Fall Luk Delft ist natürlich unter PFranziskus passiert (2015 ff.)
Besonders pikant ist daß alles bei der caritas internationalis (direkt dem Papst unterstehend) passiert ist, und daß die Akte des schon rechtskräftig verurteilten Delft (2011) schon auf dem Schreibtisch von Kard. Tagle gelegen hat (natürlich vor seinem Erlegen durch CNN).
Fürwahr ein merkwürdige camarilla im domus St Marta.
Water is short on AF


8

0
 
 JP2B16 13. Jänner 2020 
 

Wie wohl nie zuvor zeigt sich hierin der Sinn der Zeit der zwei Päpste.

Die Vorsehung (?! - ich erinnere hier immer gerne an die selige Anna Katharina Emmerick) hätte nun eine Situation eintreten lassen, ab der jetzt Farbe bekannt werden muss. Kein geringerer als Franziskus' Vorgänger und ein in allen! intellektuellen Kreisen weltweit zumindestens still anerkannter Denker (Regisseur Werner Herzog erst jüngst) hat das verlautbaren lassen. Ein Bischof, ein Kardinal allein hätten diesen Worten an Franziskus nicht dieses Gewicht verleihen können. Das Spiel ist jetzt eröffnet. Jeder Bischof weiss nun darum und muss sich spätestens jetzt entscheiden, welchen Weg er künftig gedenkt zu beschreiten. Der Beginn der Ernte wird damit für jeden in der Kirche konkret sichtbar (Mt 7,15 - 23). Die Bischöfe wissen, das jetzt ihr Versprechen, das sie bei ihrer Weihe gaben, wieder in die Öffentlichkeit rückt aber auch wie vielleicht nie zuvor sie sich ihrem eigenen Gewissen stellen müssen. Wenn auf einen eindrücklichen Scheidepunkt gewartet wurde, dann ist es wohl dieser.


11

0
 
 Selene 13. Jänner 2020 
 

Bin gespannt

ob dieses Buch Einfluss auf das nachsynodale Schreiben des Papstes haben wird und wie man sich beim synodalen Weg in Deutschland dazu stellen wird.

Gefühlsmäßig kommt es mir so vor, als ob Papst Benedikt noch einmal den Hirtenstab ergreifen würde.


10

0
 
 Zeitzeuge 13. Jänner 2020 
 

Ich hoffe, jetzt hat die Verlinkung funktioniert!

de.catholicnewsagency.com/article/je-ne-peux-pas-me-taire-benedikt-xvi-meldet-sich-zu-wort-0774


1

0
 
 Zeitzeuge 13. Jänner 2020 
 

An alle, die sich für die deutsche Ausgabe

des neuen Buches vom em. Papst
Benedikt XVI. und Kardinal Sarah,
der am 15.06.2020 75 Jahre alt wird,
interessieren:

Lt. dem im Link beigefügten Artikel
aus CNAdeutsch soll am

20. Februar (meinem Geburtstag!)

die deutsche Ausgabe beim

Fe-Medienverlag, Kißlegg,

erscheinen!

Für heute schliesse ich und wünsche
einen besinnlichen Abend und eine
gesegnete, gute Nacht!

Laudetur Jesus Christus!

de.catholicnewsagency.com/article/je-ne-peux-pas-me-taire-benedikt-xvi-meldet-sich-zu-wort-


9

0
 
 Herbstlicht 13. Jänner 2020 
 

schon klar, wer schuld ist!

Wie sehr und wie lange wird der emer. Papst mit sich gerungen und das Für und Wider seiner Entscheidung bedacht haben, als Mitautor eines Buches über die Verteidigung des Zölibats in Erscheinung zu treten?

Wenn Benedikt jetzt bekennt:
"Ich kann nicht still bleiben"!
kann man erahnen, dass er so manchen inneren Kampf ausgefochten haben wird und er es sich nicht leicht gemacht hat.

Sein Versprechen des Lebens in Stille und Zurückgezogenheit hat er aufgehoben und er wird aus schmerzlicher Erfahrung wissen: Egal, wie die Situation auch ist, er wird in den Medien immer als der Schuldige angesehen.
Ein Streifzug durch die breite Presse bestätigt dies auch jetzt wieder.


4

0
 
 Hilfsbuchhalter 13. Jänner 2020 

Lieber Zeitzeuge!

Danke für Ihren Link!

"Die Beziehung zu Christus, der persönliche Dialog mit Christus ist eine grundlegende pastorale Priorität, sie ist die Bedingung für unsere Arbeit für die anderen! Und das Gebet ist nichts Nebensächliches: Beten ist der »Beruf« des Priesters, auch stellvertretend für die Menschen, die nicht wissen, wie man betet, oder die keine Zeit zum Beten finden."
(Benedikt XVI.)


4

0
 
 Ehrmann 13. Jänner 2020 

Gott gebe ihnen allen die Kraft, voll zur Wahrheit zu stehen


2

0
 
 Diadochus 13. Jänner 2020 
 

Theaterdonner

Ich möchte die Kirche mal im Dorf lassen. Auch wenn sich Papst Emeritus Benedikt XVI. und Kardinal Sarah zu Wort melden, es ist nur ein Buch, ein Theaterdonner. Mehr ist wohl nicht mehr drin. Papst Franziskus bestimmt und leitet die Kirche. Er hat die Mehrheit der Synodenväter der Amazonassynode hinter sich. Papst Franziskus bekommt vielleicht einen Wutausbruch. Seine Agenda wird er trotzdem durchziehen. Papst Emeritus mag noch so sehr recht haben. Er wird nicht mehr verstanden. So sehr ist der Glaube verflacht.


2

0
 
 Zeitzeuge 13. Jänner 2020 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Stellungnahme!

Im Link habe ich die prägnanten Antworten
Papst Benedikts XVI. anläßlich eines
internat. Priestertreffens im Jahre
2010 beigefügt, dabei wird auch der
Zölibat kurz erläutert!

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100610_concl-anno-sac.html


7

0
 
 lesa 13. Jänner 2020 

Bitte auf Unterstellungen verzichten

Mariavomsiege: Das "Interesse der user" hier ist die Erhaltung bzw. Neugewinnung der Authentizität der Kirche. Es sind keine Ideologen. Die dürften schon eher unter jenen anzusiedeln sein, die ihnen solches unterstellen.
Papst Emeritus müssen Sie gewiss nicht darüber belehren, was zu tun ist, um die Einheit zu wahren, und Kardinal Sarah auch nicht.


21

0
 
 winthir 13. Jänner 2020 

ich warte erst mal ab,

bis das Buch erschienen ist, und dann warte ich wieder ab, ob das Buch auf deutsch erscheint, und dann kaufe ich mir das vielleicht.

und dann äußere ich mich (vielleicht) dazu.

"immer mit der Ruhe", gehört zu meinem aktiven Wortschatz. Denn - "in der Ruhe liegt die Kraft".

winthir.


4

0
 
 gluteus maximus 13. Jänner 2020 
 

"MEIN PAPA"!!!

Bravo, Benedetto! Vergelt's Gott für deine klaren Worte. Schade, daß du nur so wenig Kraft hast. Aber doch die Energie zur rechten Zeit zu bündeln und die Wahrheit zu sagen, obwohl es schmerzt gegen deinen Nachfolger zu schießen. Ja, beten wir für Franziskus, beten wir für Jesus' Kirche, beten wir für unsere Priester, Ordensbrüder und -schwestern! Es gibt so viel zu tun...


22

0
 
 Hilfsbuchhalter 13. Jänner 2020 

Ja und Nein zusammen mögen vielleicht eine gute Anthropologie sein. Aber schon Shakespeare ließ seinen König Lear sagen: "Ja und Nein zusammen sind keine gute Theologie." Der Zölibat lässt sich nicht soziologisch oder psychologisch erklären. Er kann nur mit theologischen Begriffen verstanden werden. Der zölibatär lebende Mensch geht eine Beziehung zu einem größeren "Du" ein, das es ermöglicht, allen Menschen zugänglich zu werden. Diese Beziehung in ihrer Vollendung erfordert jedoch Verzicht. Um "all-ein" zu sein, ist es notwendig, allein zu sein. "Allein" aber im Unterschied zum sozialen oder psychologischen "Einsam". - Die Priester unserer Tage haben verlernt, allein zu sein. Sie sind nur noch einsam. Die Armen.


19

0
 
 Octavianus 13. Jänner 2020 
 

Zu ergänzen ist natürlich: ...der Missbrauchsskandal durch McCarrick! Sorry


1

0
 
 chipsy 13. Jänner 2020 
 

alterssturheit

da sieht man es wieder - diese alters-
sturheit und geistiges erstarren !


2

0
 
 Rolando 13. Jänner 2020 
 

Abwarten, am besten beten

Falls irgendein Medienjournalist die Auszüge des Buches gelesen hat, bringt er den Sachverhalt, das behaupte ich jetzt mal, mit höchster Wahrscheinlichkeit falsch rüber, weil er eh davon nichts versteht. Die Medien stürzen sich jetzt da drauf, um ebenfalls von der Sache irrtümlich zu berichten, denn die Kenntnisse fehlen einfach, sie können geistige Dinge nicht begreifen. In Mt 19, 12 sagt ja Jesus, wer es fassen kann fasse es.
Natürlich ist es gut, das em. Papst Benedikt sich zu Wort meldet, ich denke er hat darüber schon mit Papst Franziskus geredet. An uns liegt es jetzt mit, klar aufzuzeigen, das der Zölibat direkt von Jesus gewollt ist, ja er ihn vorlebte. Evtl. dann mehr, nach dem Hl. Meßopfer, welches ich dann mitfeiere.


17

0
 
 speri99 13. Jänner 2020 
 

Nervös

Lt. www.orf.at (Religion Link) hat Andrea Tornielli schon reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht um zu beruhigen.
Aber meiner Meinung nach lässt sich eine gewisse "Nervosität" nicht verleugnen.

Vielleicht hat auch Papst Franziskus einige Seiten seines Abschluss Schreibens zur Amazonassynode zerreißen müssen.
Ich weiß, "Schadenfreude" ist nicht angebracht, aber.....


3

0
 
 Thomasius 13. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege

Abwarten und Tee trinken.

Wie vorher gesagt: ich glaube nicht, dass alles was im 'Le Figaro' zu lesen ist, aus der Feder von Benedikt XVI. stammt. Besonders was die Unvereinbarkeit von Ehe und Priesteramt betrifft.

So weit ich es verstehen kann, könnte es sich bei dieser Publikation auch um den Hinweis auf den Wert des Zölibates handeln - niemand - weder Benedikt noch Kardinal Sarah - bricht Lanze für das Pflichtzölibat, sondern nur für das Zölibat.

Deswegen sollte man die deutsche Ausgabe der Publikation abwarten, bevor man einen Urteil über Benedikt XVI. abgibt.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Benedikt im Geiste in Widerspruch zu seinem Amtsnachfolger liegt.


3

0
 
 Eisenherz 13. Jänner 2020 
 

Alle in diesem Forum, die sich vorstellen können, zölibatär zu leben und gerne Seelsorger werden

wollen, darf ich bitten, diesen Schritt zu tun und Benedikt damit zu unterstützen. Vor allem sollte jeder auch bereit sein, in den Amazonas zu gehen, und den Schaden, den Bischof Kräutler dort angerichtet hat, wieder in Ordnung zu bringen. Mit Familie wird das nicht klappen und speziell hier sieht man, dass Missionar und Priesteramt sich nicht mit Familie verbinden lassen. Diese Frage stellt sich ohnehin nur bei uns im übersättigten und gottlos gewordenen Westen, wo man ein gemütliches Kirchenbeamtendasein führen und es sich auf Kosten der Kirche gemütlich einrichten kann. Wer nicht alles verlässt um Christus nachzufolgen, kann nicht sein Jünger sein. Das sollten sich alle kirchlich bezahlten Laien einmal hinter die Ohren schreiben, ob Mann oder Frau. Niemand von ihnen wäre bereit mit seiner Familie auch nur einen Schritt in den Amazonas zu wagen, es sei denn als Tourist. All den Priestern, die sich eine Freundin leisten, sei gesagt, dass das in den Augen Gottes Unzucht und Sünde ist!


29

0
 
 Zeitzeuge 13. Jänner 2020 
 

Liebe hape, wedlerg und Bernhard Joseph!

Danke für Ihre Repliken an
"Maria vom Siege", denen ich nichts
hinzuzufügen habe, ausser, das die
Kennzeichnung "unkritische Dankbarkeit
wegen Eigeninteresse" objektiv falsch
und ungehörig ist, bei der Verteidiung
des Zölibats i.d. lat. Kirche geht es
doch nicht um unsere subjektiven Befindlichkeiten, sondern um ein gesamtkirchliches, sehr hohes Gut, das
es zu verteidigen gilt.

Dafür danke ich nochmals den hohen Autoren und allen diese hier unterstützenden User und Userinnen!

Im Link noch eine Predigt zum Thema
von Prof.Dr. Georg May!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2014/20140817/


19

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

@Thomasius

Auch Ihnen sei das Buch von Stefan Heid "Zölibat in der frühen Kirche" empfohlen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie ungeniert heute Geschichtsfälschung betrieben wird. Der Zölibat gehört sehr wohl zum Wesen der römisch-katholischen Kirche. Ansonsten wäre der Zölibat völlig sinnlos.

Im übrigen müssen Bischöfe auch in den unierten Kirchen zölibatär leben.

Warum wohl?

Hier sollten Sie etwas tiefer den Sinn meditieren.


22

0
 
 hbf 13. Jänner 2020 

@mariavomsiege

Entschuldigung, aber auf welchem Planeten haben Sie die letzten sechs (fast sieben) Jahre gelebt?


9

0
 
 wedlerg 13. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege: Jesus hat sich auch nicht im stillen Kämmerlein mit dem hohen Priester getroffen

sondern ist solange öffentlich aufgetreten, bis er gekreuzigt wurde.

Wenn es um alles geht, müssen Christen öffentlich Farbe bekennen! Und dass das kein leichter Gang ist, den Benedikt und Sarah antreten, darf man mit Fug und Recht annehmen.


30

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege

Weil Papst Franziskus ein "brüderliches Gespräch" im stillen Kämmerlein nicht weiter interessieren würde!

Papst Franziskus hat die chinesischen Katholiken eiskalt einer weltlichen Diktatur ausgeliefert, die den katholischen Glauben maoistischer Ideologie unterwirft.

Was erwarten Sie von einem solchen Pontifikat noch an Redlichkeit?

Kardinal Sarah hat Papst Benedikt XVI. emeritus als profunden Theologen, sprich Kirchenlehrer, gebeten, hier eine theologische Klärung zur Frage des Zölibates beizusteuern.

Warum sollte also Ratzinger als Theologe schweigen?

Was der Theologe Ratzinger zu sagen hat, ist eben nicht nur für den Papst relevant.

Klar möchten einige Papst Benedikt XVI. emeritus lieber mundtot gemacht sehen.

Wo ein Papst die Kirche durch Irrtum und Hybris in Gefahr bringt, muss ein so profunder Theologe diesem einfach beispringen und auf den Irrtum hinweisen.


36

0
 
 pjka 13. Jänner 2020 

Ruhig bleiben

Man kann viel dazu sagen. Ganz sicher hat Franziskus nicht durch die Zeitung davon erfahren sondern Benedikt hat sicher auch auf anderen Wegen den Kontakt gesucht. Egal welche Argumente sich jetzt aufdrängen. Wir sollten ruhig bleiben und auf Jesu Wort vertrauen, daß er seine Kirche nicht verläßt. Der Herr ist Größer als alle Protagonisten und ihre Argumente. Allerdings stehen in der Apokalypse auch Dinge, die offensichtlich unvermeidlich sind. Bleiben wir treu!


20

0
 
 hape 13. Jänner 2020 

@mariavomsiege

neben dem Papst sind auch Bischöfe und Kardinäle Träger des Lehramtes. Sie sind verpflichtet, Papst Franziskus zu beraten. Wenn sie sich dabei nicht so dezent zurückgehalten und weniger Angst um ihre Bischofshüte gehabt hätten, dann wäre die "Einmischung" von BXVI garnicht nötig gewesen.

Ihr Schweigen zeigt leider nur, dass Hüte in Rom gerade en vogue sind. Bischöfe und Kardinäle sollen ihren Bischofshut aber nicht durch Rom spazieren tragen, sondern sie sollen ihn in der Not wie einen Fehdehandschuh in den Ring werfen. Jetzt ist die Kirche in Not. Sie brennt lichterloh, die Kurie ist außer Rand und Band.

Diejenigen, die das ernst genommen haben, dürfen sich jetzt freuen, mit dem größten Kirchenlehrer der jüngeren Geschichte einer Meinung zu sein. Seine Meinung hat enormes Gewicht. Das zeigt der Aufschrei in den Medien. Aber im Vergleich zu BXVI. und Kardinal Sarah hat das Geschrei von Daniel Deckers & Co. nur das Gewicht einer Stubenfliege.


27

0
 
 mariavomsiege 13. Jänner 2020 
 

@wedlerg Aber warum wählt der Emeritus dann diesen öffentlichkeitswirksam Weg?

Wenn er den Status des Emeritus und sein gegebenes Versprechen, dem Pabst gehorsam sein zu wollen, ernst nehmen würde, dann hätte er Pabst Franziskus angerufen, ihn um ein brüderliches Gespräch gebeten und ihm sein Anliegen mitgeteilt. Verborgen, aber im Gehorsam und in Sorge um ein Glaubensgut wäre es um die Sache gegangen. P&B


7

0
 
 Thomasius 13. Jänner 2020 
 

Ich habe erhebliche Zweifel, dass Benedikt XVI mit der Argumentation:

"dass das Priesteramt als auch die Ehe den Mann in seiner Gesamtheit betreffe, daher scheint es nicht möglich, beiden Berufungen gleichzeitig nachzugehen"
einverstanden wäre.

Denn: diese Argumentation würde bedeuten, dass in der Praxis der Ostkirchen - auch der unierten - mehrheitlich kein, der lateinischen Kirche gleichgesetztes Priestertum gäbe, bzw. in der Geschichte erst mit der Einführung des Plichtzölibates im 18. Jahrhundert das Priestertum geschaffen wäre.

Benedikt XVI (vulgo Ratzinger), der profundeste Theologe unserer Zeit, würde dem nie zustimmen.

Daher warte ich ab, bis ich das Buch selber in der Hand habe.
Höchstwahrscheinlich ist diese Argumentation der unvollständigen Wiedergabe des Inhalts von Seiten des Figaro geschuldet.


9

0
 
 wedlerg 13. Jänner 2020 
 

@mariavomsiege: na ja

Das klingt so, als ob Benedikt die Kirche spalten wolle.

Dabei ist es doch so, dass in der Kirche inzwischen Atheisten, Protestanten und linke Aktivisten alles in Frage stellen, was ihnen selber nicht passt - sprich den eigenen meist hedonistischen Lebensstil unpassend erscheinen ließe.

Wenn alle diese Leute die Kirche einreißen wollen und der aufrechte Benedikt stehen bleibt, ist das weniger eine Spaltung des Aufrechten, sondern eine lächerliche Umschreibung eines ganz anderen Vorgangs. Die Kriche soll marginalisiert und von Christus entfernt werden. Nur das Label wollen die Glaubensabbauer behalten - weil sie das gerne geschäftlich weiter nutzen wollen.

Ich sehe keine Einheit dadurch, dass man mit Unglaubenden Kompromisse über die Dekonstruktion des Evangeliums macht. Das funktioniert seit 300 Jahren nicht.


29

0
 
 proelio 13. Jänner 2020 
 

Viel zu spät!

Was ist während des Pontifikates von Papst Franziskus nicht schon alles passiert: Finanzskandale, Missbrauchsskandale (vor allem der Fall McCarrick), Amoris laetitia und damit verbunden der Fall Kardinal Müller, Skandale mit dem Orden der Franziskaner der Immaculata oder den Maltesern, die Scalfari-Interviews etc. Wer kann da noch glauben, dass sich Franziskus von seinem Weg der Zerstörung abbringen lässt? Zumal er die absolute Mehrheit der Bischöfe hinter sich weiß.
Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen, wenn Gott nicht selbst eingreift...


20

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

@Aegidius

Daniel Deckers wird seit je dem von ihm vorgespiegelten journalistischen Anspruch nicht gerecht und endet stets im intellektuellen Tiefflug.

Wo Journalismus zum Erfüllungsgehilfen des Zeitgeistes wird, ersetzt eben Schein Qualität.

Insofern ist Deckers Kritik nicht mehr als Polemik auf niedrigstem Niveau.


22

0
 
 Aegidius 13. Jänner 2020 
 

Maria vom Siege, was ist denn im Kern wirklich der Grund für die tatsächlich vorhandene Gefährdung der Einheit der Kirche: Die "Einmischung" oder der Bruch mit Lehre, Tradition und Disziplin, wie sie von F. und seiner mafiösen Entourage durchgezogen bzw. gefördert, bzw. zugelassen werden?


25

0
 
 mariavomsiege 13. Jänner 2020 
 

Ob Dankbarkeit über die Einmischung des Emeritus

hier auch so unkritisch erfolgen würde, wenn sie nicht den eigenen Interessen der Poster dienlich wäre?
Wie immer man zum Inhalt der Einmischung steht, für die Einheit der Kirche ist sie brandgefährlich! P&B


9

0
 
 dulcedo 13. Jänner 2020 
 

Gehorsam hat Grenzen!

Das haben uns bereits die frühen Christen vorbildhaft gezeigt!

Sie haben NEIN zur Anbetung falscher Götzen gesagt und viele sind dafür sogar in den Märtyrertod gegangen.

Wenn ein Papst durch seine Taten, Worte und Werke unserer Hl. katholischen Kirche Schaden zufügt, Götzen(Mutter Erde und Pachamama) und falsche Götter (Abu Dhabi-Erklärung) zu etablieren versucht und das Seelenheil der Gläubigen
durch das Unterstützen und Säen von Verwirrung und Irrtum gefährdet,

ist Gehorsam UNMÖGLICH!!!

(man beachte auch den anrührenden Brief dreier, schottischer Emeriten!)

Ewiges Vergelt´s Gott, dass Benedikt XVI und Kardinal Sarah
aus der Tiefe ihrer Herzen
das Wort ergreifen!!!


23

0
 
 hape 13. Jänner 2020 

Man kann nur beten und hoffen,

dass Papst Franziskus nicht nur den Schrei Amazoniens, sonderen auch den "Schrei" von BXVI und Kardinal Sarah hört. Nicht nur, dass er hört, sondern auch, dass er vom Hl. Geist die Gabe der Unterscheidung empfängt, um aus dem Gehörten den wahren Willen Gottes in den Fragen des Zölibates und des Priestertums wirklich zu erkennen.

Die Entscheidung liegt jetzt bei Papst Franziskus.


16

0
 
 chriseeb74 13. Jänner 2020 
 

Das diese Meldung eine Bombe...

ist, ist m.E. eher untertrieben. Dies
ist ein kirchengeschichtliches Ereignis von allererstem Rang.
Nachdem der eine Protagonist (PF) vor kurzem Kardinal Tagle "in Stellung" gebracht hat, bringt nun der andere Protagonist (B XVI) Kardinal Sarah "zum Vorschein". Dies werden die beiden entscheidenden Kandidaten des nächsten Konklave sein (hab ich bereits an anderer Stelle gepostet).
Nachdem B XVI jetzt sein Schweigen gebrochen hat werden sich vielleicht einige schweigsame "Schwergewichte" öffentlich positionieren; bin gespannt...


27

0
 
 Herbstlicht 13. Jänner 2020 
 

Ein großer Dank auch an Robert Kardinal Sarah!

Er positioniert sich eindeutig und unmissverständlich und riskiert damit womöglich auch seine Stellung als Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.


26

0
 
 Herbstlicht 13. Jänner 2020 
 

Möge Franziskus aufmerksam sein!

Falls die weltlichen Medien dem emer. Papst nun vorwerfen sollten, dass er versprochen hatte, sich zurückzuziehen und sich nicht in das Handeln seines Nachfolgers einzumischen, so darf, nein muss gesagt werden:
Dieses Versprechen gilt doch sicher nur, wenn der Nachfolger in allem handelt, wie es recht ist!

Als amtierender und natürlich auch als emeritierter Papst Jesus Christus zu gehorchen ist wirklich wichtig und nicht der Zeit unterworfenen, ständig wechselnden Erwartungen irrender Menschen.

Diese ganze Angelegenheit birgt eine große Sprengkraft in sich.
Wer kann wissen, wie sich alles noch entwickeln wird?
Ich hoffe, Franziskus wird sich rechtzeitig besinnen und Gott die Ehre geben wollen und nicht der Welt!


18

0
 
 padre14.9. 13. Jänner 2020 

"ständige Infragestellung" des Zölibats verwirrt würden. "

das ist die Taktik von PP Franziscus, etwas in Frage stellen, horchen was kommt,etwas anders formuliert wieder in den Raum stellen, usw. Papst Benedikt XVI. hat das lange laufen lassen, er hat seinem Nachfolger Zeit gegeben, aber jetzt wo Gefahr droht sollte er eingreifen. Mit Kardianl Müller, Sarah, Zen und vielen weiteren. Sonst haben wir bald 2 kath. Kirchen. So etwas kann es nicht geben!


18

0
 
 Dottrina 13. Jänner 2020 
 

Vergelt's Gott!

Herzlichen Dank an unseren Papa Benedetto und an Kardinal Sarah! Werde das Buch natürlich bestellen. Es erscheint am 20. Februar auf Deutsche im fe-Medienverlag, so wie ich gelesen habe. Hoffen wir, dass die Worte gehört und vor allem verstanden werden. Nicht nur von Papst Franziskus, sondern vor allem von den deutschen Kirchen-Verschlimmbesserern Marx & Co.


31

0
 
 Konrad Georg 13. Jänner 2020 
 

Anfang der 70er

waren (fast) alle Synodenteilnehmer für die Abschaffung des Zölibats. Der Papst sagte nein. Aber die permanente Infragestellung brachte viele Priester dazu, ein neues Studium zu beginnen: Weibliche Proportionen. Bei einer derartigen Interessenlage werden alle Männer damisch. und so haben bis 78 weit über 30.000 Priester ihr Amt aufgegeben.
Nicht nur die Kommunisten arbeiteten erfolgreich mit der Salamitaktik.


14

0
 
 lesa 13. Jänner 2020 

Starke Hilfe

Einfach danke …!
In den nächsten Tagen wollen wir viel beten für Papst Franziskus!
Die Engel mögen ihm weiterhin zu Hilfe eilen!


17

0
 
 Smaragdos 13. Jänner 2020 
 

Vergelt's Gott!

Und übrigens: Tausend Dank, Papst Benedikt, dass Sie in dieser Bedrängnis der Kirche Christi zu Hilfe eilen! Ewiges Vergelt's Gott!


36

0
 
 Smaragdos 13. Jänner 2020 
 

Meine grosse Befürchtung ist, dass nach dem Abgang von BXVI PF alle Hemmungen verlieren und seinen destruktiven revolutionären Ideen freien Lauf lassen wird... dann werden wir uns warm anziehen müssen!


9

0
 
 Smaragdos 13. Jänner 2020 
 

Bis wann, Herr?

"Gewarnt wird auch, dass Priester durch die "ständige Infragestellung" des Zölibats verwirrt würden."

Da, wo JPII und BXVI noch mit aller Kraft versuchten, nach den Wirren des Konzils Klarheit und Ordnung in die Kirche zu bringen, sät PF nur Zweifel und Verwirrung. Verwirrung scheint also unter PF Programm zu sein. Doch (fast) alle Bischöfe lassen ihn gewähren... PF selbst sagt ja, man solle "vorangehen". Wer gebietet ihm endlich mal Einhalt? Usque quo, Domine?


28

0
 
 Cosmas 13. Jänner 2020 
 

Offenbar ist es wirklich ernst und notwendig. Beten wir!


31

0
 
 gebsy 13. Jänner 2020 

Gott mehr gehorchen ...

Der Gehorsam als Glaubensakt ist ein Gott direkt forderndes Unterfangen.

Bei diesen Zuständen ist man versucht, Gottes Langmut anzuprangern ...


5

0
 
 JP2B16 13. Jänner 2020 
 

@Chris2 >Linke Freiheiten und linke "Unheilige Inquisition"

Ergänzung zu Ihrer richtigen Situationsbeschreibung: der fundamentalistische Islam ist der pol. Linken Verbündeter! im Kampf gegen echte Christen und ihren immerhin noch theoretisch bestehenden Einfluss in der Gesellschaft (Menschenbild und Freiheitsverständnis). Der Hass der Linken auf echte Christen ist so groß, dass ihnen alles recht ist, was im Kampfe hilft. Da sehen sie über eine faktisch noch größere "Rückständigkeit" des Islams hinsichtlich für Christen selbstverständlichen Anstandsregeln des hinweg. Der Diabolos liebt den fundamentalistischen Islam, weil der angebetete "Allah" eben nicht der Gott der Christen ist und die Gottessohnschaft, die Menschwerdung Gottes als der Frevel gegen Allah schlechthin betrachtet wird. Und mit ihm liebt er ergo alle Menschen, die den Islam fördern oder mindestens gewähren lassen. Der Diabolos braucht für seinen Endkampf (der seit der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu wütet) auch physisch das größte Heer auf Erden, das er bekommen kann.


15

0
 
 bernhard_k 13. Jänner 2020 
 

Die 2 weltbesten Feuerwehrleute im Einsatz!

Was für ein Mega-Hammer!

Ein herzliches "Vergelt's Gott" diesen beiden absolut feuerfesten Gottesmännern!


40

0
 
 Stephaninus 13. Jänner 2020 
 

@girsberg74

Ja, Sie haben natürlich recht. Ich wollte auch in keiner Weise B XVI kritisieren: wer bin ich denn. Er hat wahrlich viel getan, um die heutigen Lügen aufzudecken.
Dennoch: an gewissen Orten hätte ich mir früher von Kardinälen u.a. Einspruch gewünscht. Einen unkontrollierten Zug zu stoppen, der schon Fahr aufgenommen hat, ist immer ein viel schwereres Unterfangen als am Anfang. Leider, leider muss ich sagen: Ich kann den aktuellen Papst nicht davon verschonen, einiges dazu beigetragen zu haben, dass dieser Zug nun in Fahrt ist...

Apropos Militär: habe auch einige Zeit Dienst getan. Schön, hier auf Kameraden zu treffen ;-)


19

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

@Remorse

In seinem Buch "Zölibat in der frühen Kirche" hat Stefan Heid überzeugend dargelegt, dass schon in der frühen Kirche mit der Weihe die Verpflichtung zur Keuschheit verbunden war. Das galt dann auch für verheiratete Preister, die nach der Weihe in einer Josephs-Ehe lebten.

Es war ja gerade dieses mit der Weihe verbundene Keuschheitsgelübde das Besondere, das den Glauben erst befestigte, da so die ganze Hingabe an die Kirche erst wirklich wurde. Für die frühen Christen gab es keinen Relativismus im Glauben. Priester war Berufung im strengsten Sinne und nicht Beruf.

Die Apostel verließen alles, um so frei zu werden für die Nachfolge.

Dass dieses sich ganz Hingeben in der heutigen Dekadenz nicht mehr verstanden wird, erstaunt nicht, kennt doch der Nihilismus keinen tieferen Ernst.


37

0
 
 phillip 13. Jänner 2020 
 

Gehorsam gegenüber dem Papst verlangt agora!

Welchen Gehorsam meinen Sie? Den jesuitischen Gehorsam, der in Eidform abgelegt wird und der da – auszugsweise abgebildet, denn den abstoßend grauslichen, unchristlichen Teil möchte ich den Lesern ersparen - lautet: „..dass er keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl ohne zu murren gehorche, den er von seinem Obersten in der Armee des Papstes empfangen mag, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird...! Meinen Sie diese Art von Gehorsam? Ein Papst kann ohne jeden Zweifel auf die Loyalität und Gehorsam der Gläubigen - und zwar ungeachtet ob Kardinal, Bischof, Priester, Diakon und Laie – vertrauen. Der Gehorsam wird aber dann seine Grenze finden müssen, wenn die Göttliche Offenbarung, die Lehre Christi und der Kirche verlassen werden, zumal sie einen bloßen „Kadavergehorsam“ sicher nicht umfassen.


10

0
 
 girsberg74 13. Jänner 2020 
 

@Stephaninus „Leider kommen diese Stimmen spät“

Sie haben in der Sache recht, man muss aber auch das institutionelle Problem sehen, dass ein Emeritus sein feierliches Versprechen bricht, dem Nachfolger nicht in dessen Handeln einzugreifen.


Was Benedikt getan hat, lässt sich nur so rechtfertigen, dass die Grundvoraussetzung seines Versprechens entfallen ist; somit ist er in dieser Sache frei. (Parallel dazu denke ich an die „Verschwörer“ des 20. Juli 1944, sie waren und sind gerechtfertigt, wenngleich sie keinen unmittelbaren Erfolg hatten. - Zum Verständnis: ich war länger Soldat.)


22

0
 
 Herbstlicht 13. Jänner 2020 
 

Endlich, endlich!

Körperliche Hinfälligkeit geht ja nicht automatisch mit dem Nachlassen der Geisteskraft einher und so bin ich sehr erleichtert, dass sich der emer. Papst endlich zu Wort meldet.

Da geistig fit, kann er ja nicht übersehen haben, was alles nach seinem Abgang geschehen ist.
Ob er über alles informiert ist oder wird, wissen wir natürlich nicht, aber auch so bleibt genug übrig, sich Sorgen zu machen.
(emer.Papst) Benedikt und (Kardinal) Robert könnten ein gutes Gespann sein, um dem aktuellen Kirchenführer ins Gewissen zu reden.
Ob mit Erfolg bleibt abzuwarten!
Aber den Versuch immerhin sollte es wert sein!


33

0
 
 Zeitzeuge 13. Jänner 2020 
 

Ein notwendiges Buch zur rechten Zeit, Dank an die hohen Autoren!

Das Buch erscheint im französischen
Fayard Verlag am 15.01.2020 und trägt
den bemerkenswerten Titel

Des profondeurs de nos coeurs

(Aus der Tiefe unseres Herzens)

Unsere Lei(d)medien (sic!) kritisieren bereits
erwartungsgemäß, daß der em. Papst Benedikt XVI. sein Versprechen,
sich "zu verbergen und zu gehorschen",
nicht gehalten habe(so der Vatikanist Iacopo Scaramuzzi).

Glaube ist aber mehr als Gehorsam gegenüber Menschen, mmitunter sogar
viel mehr, das gilt auch für die Verteidigung des Zölibats in der
lateinischen, westlichen Kirche!!


42

0
 
 anjali 13. Jänner 2020 
 

Papst Benedikt

Endlich!!!


42

0
 
 credoindio 13. Jänner 2020 
 

From the Depths of our Hearts

Das Buch erscheint in den USA im Februar und am 15. Januar in Frankreich (Des profondeurs de nos cœurs)


21

0
 
 Remorse 13. Jänner 2020 

Ich habe gerade bei der "Welt" kommentiert:

Ich höre hier immer wieder die Argumentation, das Petrus doch auch verheiratet war. Was aber hat Petrus gemacht, nach Jesus Himmelfahrt? Hat er zu Hause bei seiner Familie gesessen, oder ist er auf Missionsreisen gegangen? Nein, er hat sich ganz und gar der Evangelisierung gewidmet. Und mit ihm seine anderen verheirateten Apostel.
Hat mich Jesus selber gesagt:
Matthäus 19:,29Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben erben. 30 Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste.
Zweitens, immer wieder wird auf die verheirateten Geistlichen bei den Protestanten hingewiesen. Schätzungen zufolge liegt die Scheidungsrate bei Pfarrern und Pastoren jedoch mindestens so hoch wie im Bundesdurchschnitt, nämlich bei über 40 %. Andere Quellen sprechen gar von bis zu 50 %.
Da frage ich ur: warum treten bei den Protestanten mehr Mitglieder aus der Kirche?


34

0
 
 agora 13. Jänner 2020 
 

Brüderlicher Gehorsam gegenüber dem Papst

muß wohl immer mehr einer brüderlichen Kritik weichen.


29

0
 
 martin fohl 13. Jänner 2020 
 

Wäre interessant zu wissen,

wie die Antwort des hl Hilarius, dem Lehrer des hl Martin für Papst Franziskus und dem synodalen Prozess ausfallen würde ....
Da ist wohl Papst Benedikt XVI und Kardinal Sarah nur ein kleiner Windhauch im Vergleich zu dem, was Hilarius und alle hl Kirchenlehrer heute der Kirchenspitze schreiben würden!


26

0
 
 Stephaninus 13. Jänner 2020 
 

Leider kommend diese Stimmen spät

aber immerhin.

Allerdings wissen alle: es geht nicht nur um den Zölibat sondern um das Wesen der Kirche im Kern und damit um die Verbindlichkeit ihres Glaubens.


39

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

Lieber @hape!

"Das verwirrende daran ist, dass sich die "Neue Kirche" in all ihrer Heterodoxie als "orthodox" versteht und vermarktet, obwohl sie doch die "Alte Kirche" gerade wegen deren Festhalten an der traditionellen Orthodoxie abstoßen möchte."

Das Diabolische der Lüge besteht ja darin, dass sich die Lüge mit dem Schein der Wahrheit schmückt. Sie muss es sogar, denn sonst würde schnell deutlich, dass hinter der Fassade nur geistige Leere zu finden ist. Man gaukelt sich und den Gläubigen eine Substanz vor, die im Relativismus längst zerstört wurde. So entsteht ein Glaube, dessen Inhalt der totale Schein ist.

Bestand kann eine solche Kirche des Scheins nicht haben, auf längere Sicht zerfällt sie in partikulare Zirkel, die dann immer bedeutungsloser werden.


27

0
 
 Chris2 13. Jänner 2020 
 

Linke Freiheiten und iinke "Unheilige Inquisition"

Die deutsche Gesellschaft zeigt, wohin es gehen soll: Hatten Linke jahrzehntelang gegen das "mittelalterliche" und "fundametalistische" Christentum gekämpft (vgl. die Hexenjagden gegen mehrere Bischöfe vor etwa 10 Jahren) und sich für "Toleranz" eingesetzt, hofieren sie jetzt nicht nur eine weitaus "mittelalterlichere" Religion und verraten damit insbesondere ihren Kampf für Frauen- und "Schwulenrechte", nein, sie errichten selbst Ersatzreligionen wie die "Willkommenskultur" und den Klimawahn, die beide sämtliche Merkmale totalitärer (Ersatz-) Religionen tragen. Es ist hochgradig interessant, die einzelnen Elemente solcher Phänomene mit den aktuellen Hypes zu vergleichen. Und es wird immer schlimmer werden...


13

0
 
 Bernhard Joseph 13. Jänner 2020 
 

"diabolische Lügen und im Trend liegenden Irrtümern"

Eine Welt, in der man sich von Wahrheit verabschiedet und an ihre Stelle die Ideologie gesetzt hat, ist in der Tat beherrscht von diabolische Lügen und zeitgeistigen Irrtümern.

Wo der Mensch die Wahrheit nicht mehr erkennen will, weil er es sich in der Lüge recht bequem gemacht hat, da zerfällt der Glaube.

Der Relativismus, der in diesem Pontifikat tief in der Kirche Fuß gefasst hat, ist die diabolische Lüge eines Denkens, das Wahrheit als störend empfindet.

Wie man am Geheimabkommen mit China sieht, führt der Relativismus in Teilen des Vatikans zur Vergötzung weltlicher Macht. Die verlangte völlige Unterwerfung der chinesischen Katholiken unter die Ideologie der KP hebt den Glauben in letzter Konsequenz auf, er wird im wahrsten Sinne des Wortes sinn- und wertlos.

Auch hierzulande arbeiten innerkirchliche Kräfte daran, den Glauben unter das Diktat des Zeitgeistes und damit des weltlichen Denkens zu zwingen. Von der Kirche bliebe dann aber nur noch der Schein, sonst nichts.


35

0
 
 nazareth 13. Jänner 2020 
 

Dieser Kampf ist nur mit Betern zu gewinnen!

Beten wir für Papst Franziskus. Beten wir für gute heilige Gedanken, für Mut und Entschlossenheit die Kirche klar nach der Lehre durch die Zeiten zu führen. Es ist der Mut zum Märtyrer, denn der Druck ist enorm, der auf ihm lastet und die Unterstützung denkbar gering. Er hat aus seiner Position eine andere Sicht (Batikan Staat und alle Welt, Zukunft und Spaltungen) und auch andere Informanten. Das macht es noch schwerer. Beten wir zu Maria, dass er aufsteht für die rechte Lehre und klare Stellung bezieht. Auch wenn sie in Deutschland, egal von welchem Vertreter sie gekommen ist, (auch die von Papst Franziskus wurde beiseite geschoben,) ignoriert werden wird. Der Hintergrund sind Weltmächte unter diabolischem Einfluss. Täuschen wir uns nicht darüber hinweg worum es hierbei geht. Die Zerstörung der Kirche. Priestertum und Familien. Angriff auf das Leben, auf alles Heilige. Es geht nicht um eine Person sondern um die Frage des Endkampfes. Beten wir viel!


18

0
 
 hape 13. Jänner 2020 

@Chris2

Das verwirrende daran ist, dass sich die "Neue Kirche" in all ihrer Heterodoxie als "orthodox" versteht und vermarktet, obwohl sie doch die "Alte Kirche" gerade wegen deren Festhalten an der traditionellen Orthodoxie abstoßen möchte.

Die Dogmen der "Alten Kirche" sollen abgeschafft und durch Dogmen der "Neue Kirche" ersetzt werden. Freilich, der gute Name soll bleiben. Deshalb beansprucht auch die "Neue Kirche" katholisch zu sein und in der Kontinuität des Lehramtes zu stehen, obwohl sie alles genuin katholische verachtet und obwohl die "Neue Kirche" EKD Protestanten jemals selbst erfunden hat.

Das ist irrational. Das ist Chaos. Das ist ein Alptraum.


27

0
 
 hape 13. Jänner 2020 

@Stanley

Bingo. Zustimmung. Darauf läuft es hinaus.

Mehr brauchen die Synodalen in Deutschland auch nicht, um sich weiterhin vollmundig als Vorbild für die Weltkirche zu verkaufen.


14

0
 
 Hadrianus Antonius 13. Jänner 2020 
 

Torpediert

"...diabolische Lügen, im Trend liegende Irrtümer,..." und "...schlechte Einlassungen, Theatralik...":
Besser kann man Häresie in peronistischer Verpackung nicht beschreiben.
Zugrunde liegt jedoch Apostasie.
Pachamama ist nichts Altes, Indigenes.
Es ist ein modernes Fake mit selbsterfundenen modernen Götzenbildern.
Paßt ganz zu "Ipse harmonia est", aber das ist auch total unchristlich und antichristlich.
Vom Stuhl gefallen und nicht mehr auf dem Sessel sitzend.


33

0
 
 griasdigott 13. Jänner 2020 

Bereits auf dem Markt?

Kann man dieses Buch auf deutsch bereits kaufen?

Wie Chris2 vermute ich und hoffe sehr, dass dort wesentlich mehr zur Sprache kommt!

Kardinal Sarah spricht in seinen Büchern auch sehr pointiert zu verschiedenen Themen eine deutliche Sprache.
Mit Papst Benedikt im Boot wird die Sache zu einem großen Kreuzfahrtschiff.


36

0
 
 Chris2 13. Jänner 2020 
 

Mit Sicherheit nicht das einzige Thema

des Buches: Ich bin sicher, der "Pachamama"-Götzenkult im Vatikan, die "Auflöslichkeit" der Ehe und andere Probleme werden ebenfalls thematisisert. So wie es Kardinal Müller in Weltenburg getan hat (Videos davon hier bei kath.net).


26

0
 
 Chris2 13. Jänner 2020 
 

Also passt doch mehr als "kein Blatt" dazwischen?

Deo gratias, dass sich Papst em. Benedikt offenbar endlich zu Wort meldet.
@Lilia: Nicht "der Kirche ein neues Gesicht", sondern gleich "eine neue Kirche". Manche formulieren das sogar ganz offen so...


35

0
 
 Joy 13. Jänner 2020 
 

Gott sei Dank

für diese beiden Stimmen!


46

0
 
 Gandalf 13. Jänner 2020 

La bomba!


34

0
 
 dominique 13. Jänner 2020 
 

Wenn der christliche Glaube

nicht mehr die geistige Kraft besitzt, Menschen hervorzubringen, die den Weg der drei evangelischen Räte gehen, dann ist er schal geworden.


43

0
 
 Lilia 13. Jänner 2020 
 

Ich bezweifle, dass PF darauf eingehen wird.

Es wäre jedenfalls sehr verwunderlich, da die St.-Gallen-Brüder, die ihn auf den Stuhl Petri gehievt haben, von ihm erwarten, der Kirche ein "neues Gesicht" zu verleihen.


32

0
 
 Stanley 13. Jänner 2020 
 

Appell war längst überfällig

Papst Emeritus Benedikt XVI. hätte spätestens bei der Götzenverehrung während der Amazonas-Synode eingreifen müssen.
Die Zölibatsfrage ist nur ein Kriegsschauplatz unter vielen.

Nach meiner Einschätzung wird Papst Franziskus die Antworten auf die Frage der Priesterehen den einzelnen Diözesen überlassen und selbst keine Entscheidung treffen.


42

0
 
 horologius 13. Jänner 2020 
 

So weit kommt's also,

dass der eine Papst dem anderen die Leviten lesen muss.....


40

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BenediktXVI

  1. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  2. Benedikt XVI. nun der wohl älteste (Ex-)Papst der Geschichte
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  6. „Den Menschen etwas von der Größe Gottes vermitteln“
  7. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  8. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  9. Die Sprache der Engel
  10. R.I.P. Georg Ratzinger








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  4. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  5. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  6. Benedikt XVI. zeigt wahre Größe – Benedikt distanziert sich von der „Integrierten Gemeinde“ (IG)
  7. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  8. Farbanschlag auf katholische Kirche – „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“
  9. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  10. Einen geistlichen Krieg gilt es zu streiten
  11. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  12. Die beiden wichtigsten Gebote
  13. „Papst Benedikt XVI. hat mir eine erste Brücke zur katholischen Kirche gebaut“
  14. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  15. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz