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Benedikt XVI.: Ich bin nicht Co-Autor des Buches von Sarah

14. Jänner 2020 in Weltkirche, 83 Lesermeinungen
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Privatsekretär Gänswein: Emeritierter Papst war nicht über tatsächliche Form und Aufmachung von Buch über Priestertum und Zölibat informiert - Der Beitrag mit dem Namen des Emeritus im Hauptteil sei allerdings "100 Prozent Benedikt"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Benedikt XVI. hat sich von der Autorschaft des Buches über Priestertum und Zölibat distanziert, das Kardinal Robert Sarah herausgegeben hat. Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär von Benedikt XVI., sagte der katholischen Nachrichtenagentur Kathpress am Dienstag in Rom, er habe auf Bitten des emeritierten Papstes Sarah Dienstagfrüh angerufen, dieser möge beim Verlag die Entfernung von Namen und Bild Benedikts XVI. vom Bucheinband veranlassen.

Auch solle die Unterschrift Benedikts XVI. unter Einführung und Schlussfolgerungen in dem Buch "Des profondeurs de nos coeurs" (Aus den Tiefen unserer Herzen) gestrichen werden, weil er diese nicht mitverfasst habe. Der Beitrag mit dem Namen des Emeritus im Hauptteil sei allerdings "100 Prozent Benedikt", so Gänswein. Das Buch soll am Mittwoch in Frankreich sowie im Februar auch in USA und Deutschland erscheinen.


Den Text über das Priestertum habe der emeritierte Papst im Sommer 2019 geschrieben, so Erzbischof Gänswein. Diesen habe Benedikt XVI. Sarah auf dessen Bitten zur freien Verfügung gegeben. Er habe auch gewusst, dass der Text in einem Buch erscheinen solle. Benedikt XVI. sei aber nicht über die tatsächliche Form und Aufmachung des geplanten Buches informiert gewesen, so Gänswein.

Zudem sei die Frage der Rechte an dem Text, der von Benedikt XVI. stammt, nicht geklärt. So hätte der Emeritus als Co-Autor einen Vertrag mit dem Verlag Fayard schließen müssen, den es aber nicht gebe. "Es handelte sich um ein Missverständnis, ohne dabei die guten Absichten von Kardinal Sarah in Zweifel zu ziehen", ergänzte Gänswein.

Die Vorabveröffentlichung von Auszügen in der Zeitung "Le Figaro" am Montag sorgt für eine Debatte, der frühere Papst falle damit dem Amtsinhaber Franziskus in den Rücken. Begründet wird dieser Gegensatz mit dem von Franziskus angekündigten nachsynodalen Schreiben zur Amazonien-Synode.

Deren Teilnehmer hatten sich zum Abschluss mehrheitlich für eine begrenzte ausnahmsweise Lockerung des Zölibats ausgesprochen, um gegebenenfalls ständige Diakone zu Priestern weihen zu können. Papst Franziskus selbst hat aber mehrfach betont, dass er für keinen freiwilligen Zölibat sei. Ausnahmen könne es allenfalls in sehr entlegenen Gebieten bei pastoraler Notwendigkeit geben.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 cooperatorveritatis 16. Jänner 2020 
 

@hape

Genauso, wie Sie das schreiben, sehe ich das auch.
Männer, die in PERSONA CHRISTI täglich das Messopfer
feiern, die sollten auch die Lebensform Jesu prakti-
zieren.

Leute wie Franziskus, die das durchlöchern, nehmen dem
Priestertum und damit der Kirche wesentlich geistige
Kraft. Ich bin mir auch sicher, dass diesen das klar ist.
Also hier kann nicht gelten: Herr vergib ihnen, denn sie
wissen nicht was sie tun.


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 hape 16. Jänner 2020 

Mein Eindruck vom ersten Teil des Textes von BXVi.

Der Text bezieht sich im ersten Teil auf die „Gestaltwerdung des neutestamentlichen Priestertums“. Der zweite Teil besteht aus drei Textauslegungen, die sehr berührend über das Wesen des kath. Priestertums reflektieren. Ich beziehe mich auf Teil 1. –

BXVI. weist mit theol. Akribie nach, dass und warum zuerst sexuelle Enthaltsamkeit, später auch Ehelosigkeit wesenhaft zum kath. Priestertum gehören. Darin liegt die Sprengkraft seiner Überlegungen. Denn genau das wird von den Gegnern des Zölibates bestritten. Sie argumentieren, dass der Zölibat kein Dogma sei und dass daher jederzeit Ausnahmen erlaubt seien.

Wenn man dagegen die Überlegungen BXVI. zu Ende denkt, dann entzieht sich der Zölibat trotzdem jedweder menschlichen Verfügbarkeit, weil er zum Wesen des kath. Priesters gehört und weil der von Gott gewollt ist. Entspr. dürfte niemand über den Zölibat nach rein rechtspositivistischen und pragmatischen Nützlichkeitserwägungen verfügen. –

Ich lasse mich gern korrigieren.


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 phillip 16. Jänner 2020 
 

Wenn man den Beitrag vom Papst Benedikt liest, erkennt man sofort die Zeitlosigkeit seiner Worte

@klimakos. Diesmal stimme ich Ihnen nahezu vollinhaltlich zu, nur mit dem Wort "Gläubiger" im letzten Satz habe ich einen Einwand: Ich lese sinngemäß nämlich "Gläubigen" und bin davon überzeugt, dass Gott uns solche Hirten wie PeBXVI und Eminenz Sarah immer senden wird. Also: Gottes Segen und treu bleiben. Übrigens, heute habe ich schon "Schwein" gehabt, weil ich nicht in das Häufchen gestiegen bin, das ein Vierbeiner abgesetzt und sein Herrl nicht weggeräumt hat. In diesem Zusammenhang habe ich unverdientes Glück gehabt, der Gnade Gottes würde ich das nicht zurechnen.


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 Klimakos 16. Jänner 2020 

Wenn man den Beitrag vom Papst Benedikt liest, erkennt man sofort die Zeitlosigkeit seiner Worte weil sie aus dem zeitlosen übernatürlichen Glauben kommen der wiederum auf diese Zeitlosigkeit ausgerichtet ist.

Und das ist eigentlich auch das wahre Problem aus dem die Zölibat-Debatten ihre Anfang haben, nämlich, das Gegenteil von dem zu sein, sich als Gläubig auszugeben ohne Gläubig zu sein, diesseitigen vergängliche Bequemlichkeiten mit Jenseits zu tauschen die sie höchstwahrscheinlich auch nur für ein fehlerhaften hirngespinst halten.
Es wird mehr als traurig sein wenn die Gläubiger diese so wichtige Stütze verlieren sollten.


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 Zeitzeuge 16. Jänner 2020 
 

Werter cooperator veritatis,

das sehe ich leider genauso wie Sie!

Um es pointiert auszudrücken:

Im Anklang an das bekannte Buch von
P.Dr. Ralph Wiltgen SVD(1921) befürchte
ich:

Der Rhein floß in den Tiber, der Tiber
dann Jahrzehnte später in den Amazonas,
der Amazonas-Tiber dann wieder in den
Rhein!

Ich schliesse nicht aus, daß Papst Franzikus kürzlich die deutschen Bischöfe mit den bekannten Absichten,
vgl. "synodaler Weg", nur deswegen
"zurückgepfiffen" hat, weil er selber
die "Agenda" bestimmen will.

Das nachsynodale Schreiben könnte dann
quasi das "Regelwerk" für den "synodalen
Weg" sein.

Ich hoffe natürlich,
daß meine Befürchtungen nicht zutreffen
werden!

Im Link ein kath.net-Artikel über das
wichtige Buch von Pater Dr. Wiltgen.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.kath.net/news/15120


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 JP2B16 15. Jänner 2020 
 

Sophistisches ZDF

Das heute-Journal, das sich heute dem Thema widmete, entlarvt sich, wie Journalismus das Berichten verlernt hat und gänzlich zum Kommentieren übergegangen ist. Natürlich ist es lustvoller seine Meinung wort- und bildgewaltig unters Volk zu bringen als langweilige Fakten zu senden, die zuvor gebührend recherchiert wurden. Hätte Benedikt nämlich ein Schreiben verfasst und zur Veröffentlichung freigegeben, mit dem ein zweifelnder Franziskus noch ermutigt worden wäre, den Zölibat in best. Fällen frei zu stellen, wäre die "Berichterstattung" euphorisch ausgefallen und der Vorwurf des Wortbruchs Benedikts ganz sicher ausgeblieben. Man sendet eben das, was das Volk hören möchte. Es ist Geschäft: es wird angeboten, was nachgefragt wird. In jedem Fall ist das Thema jetzt in der Öffentlichkeit und ist beste Werbung für das Buch. Herrn Müller und seine Mitarbeiter in Kisslegg wirds freuen. Und vielleicht erfahren nun auch viele "katholische Analphabeten" mehr Fundiertes über den Schatz "Zölibat".


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 Montfort 15. Jänner 2020 

Heute wurde Papst Benedikts BEITRAG im deutschen Original VORAB VERÖFFENTLICHT!

"Im Wortlaut der deutsche Originaltext des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zu Priestertum und Zölibat, der im Buch „Des profondeurs de nos coeurs“ („Aus den Tiefen unserer Herzen“) erscheint."

Zu finden in der "Tagespost" HIER:

m.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/Das-katholische-Priestertum;art4874,204596


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 phillip 15. Jänner 2020 
 

Schwein, Glück, Gott und Gnade

@hape. Sorry, ich kann in Ansehung des gegenständlichen Themas keinen wie immer gearteten Zusammenhang zwischen den eingangs erwähnten Begriffen finden. Schwein als Glücksbringer hat für mich nichts Göttliches, sondern ausschließlich Heidnisches an sich und erinnert mich an Götzendienst; wie dieser verbreitet ist, kann man zu jedem Jahreswechsel sehen. Schwein und Gott erinnern mich einen Bericht über den Ausbruch des Vulkans Mt. Pelée auf der Insel Martinique im Jahre 1902, wonach die Hauptstadt Saint-Pierre vollständig zerstört wurde. Nur zwei Menschen überlebten, einer davon war ein Gefangener in einer unterirdischen Gefängniszelle. Damals habe sich nicht irgendeine Naturkatastrophe ereignete. Um die Kreuzigung Jesu lächerlich zu machen, hatten die Menschen am Tage vor dem Ausbruch des Vulkans ein Schwein ans Kreuz genagelt. Später führte man ein anderes Schwein in einer großen Prozession durch die Straßen der Stadt – eine Karikatur der Kreuzigung Jesu. Heute schon Schwein gehabt?


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 cooperatorveritatis 15. Jänner 2020 
 

Wie vom Antichrist diktiert (Teil 1)

Hier Teil 1 meines Kommentars (erster Versuch war fehlgeschla-
gen)
@wedlerg, @Zeitzeuge
Ich habe mir das Humes-Schreiben an die Bischöfe der Welt auf einer anderen kathol. Website, wo es in dt. Sprache eingestellt wurde, auch durchgelesen.

Für mich hört es sich an wie direkt vom Antichrist aus Solowjews
"Kurzer Erzählung..." diktiert: So eigentümlich säkular-huma-
nistisch u. da, wo doch mal von Gott und Christus gesprochen wird, irgendwie steril und unauthentisch.

Aber jetzt, wo dieses Humes-Schreiben, das eigentlich nicht für
die Öffentlichkeit bestimmt war, bekannt ist, wage ich die Prognose: der Papst wird mit seinem bevorstehenden nachsynodalem
Schreiben mit dem unheilschwangeren Titel "Neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie" den kleinen Fingerstoß liefern, der von Nöten ist, das Zölibat zu kippen. Den Rest sollen dann die Bischöfe insbesondere des deutschen Sprachraumes bewirken,die sicher schnell entdecken, dass auch Frankfurt/M., Hildesheim, Linz,...


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 Ebuber 15. Jänner 2020 
 

Gott kann auf krummen Zeilen

immer noch gerade schreiben. Bei aller berechtigten Aufregung - wir sollten das Positive auch sehen.
Durch diese Diskussionen wird ja das Buch nur noch bekannter.
Ist es aber bekannter, wird es auch mehr gekauft und gelesen.
Wird es aber mehr gelesen, werden doch einige kapieren, warum der Zölibat bleiben sollte.
Und alle die es dann begriffen haben, könnten im besten Falle an ihre Bischöfe schreiben....und den Synodalen Weg in Deutschland so vielleicht auch noch beeinflussen.
I have a dream !
Aber noch wichtiger ist unser Gebet.


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,

der bekannte Papst-Franzikus-Kritiker
Antonio Socci teilt auf seiner Facebook-
Seite anscheinend nähere Einzelheiten
über die "Änderungswünsche" bzgl. des
Zölibatbuches von Kardinal Sarah mit.

Ich sage "anscheinend", weil ich natürlich die Richtigkeit nicht überprüfen kann.

Im Link die Einzelheiten!

A. Socci ist ein führender Papstkritker,
der seinerzeit dem Papst eines seiner
Bücher übersandte und daraufhin ein
Handschreiben vom Papst erhielt, in dem
u.a. stand:
"Ich habe begonnen es zu lesen und bin
sicher, daß mir viele der darin enthaltenen Dinge gut tun werden.
In Wirklichkeit helfen uns auch die
Kritiken, auf dem rechten Weg des Herrn
zu wandeln." Quelle: Beiboot Petri vom
09.03.2016

beiboot-petri.blogspot.com/


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 hape 15. Jänner 2020 

Werter @phillip,

ich möchte @Klimakos hier etwas in Schutz nehmen. So schräg, wie Sie das darstellen, hat er es sicherlich nicht gemeint. Wir dürfen nicht nur das lesen, was jemand geschrieben steht, sondern sollten auch mit einem gewissen Wohlwollen das mitlesen, was zwischen den Zeilen steht. Wenn Sie die Kommentare von @Klimakos über längere Zeit verfolgen, werden Sie mir hoffentlich zustimmen.

Ich bin jedenfalls froh, dass @Klimakos hier mitkommentiert.


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 Klimakos 15. Jänner 2020 

@phillip

Genau, meine deutsche Grammatik ist fehlerhaft aber ich denke, doch nicht soviel dass man mich missverstehen kann wie Sie das getan haben.
Locker bleiben, es hilft, besonders in schwierigen Zeiten und natürlich für besseres gegenseitiges Verständnis.

Schwein gehabt heißt für mich Glück gehabt also wen Menschen etwas bekommen was sie bejaht ohne es zu verdienen. Und das ist eigentlich die Gnade.


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2020 
 

Lieber @wedlerg,

sein wahres Gesicht hat Papst Franziskus im Geheimabkommen mit der maoistischen KP Chinas gezeigt.

Die chinesischen Katholiken sollen sich der KP als höchster Autorität unterordnen, was faktisch nichts anderes bedeutet als Joh 16,4 als zentralste Glaubenswahrheit aufzuheben.

Letztlich stellt dieser Kotau vor einem totalitären Regime mit seiner marxistisch-materialistischen Ideologie eine völlige Bankrotterklärung des Vatikans und dieses Pontifikates dar. Es ist nichts anderes als die Preisgabe des Glaubens selbst, der durch eine weltliche Ideologie ersetzt werden soll.

Kardinal Zen hat in seinem Aufschrei voller Not nochmals deutlich gemacht, dass es hier nicht um einzelne Fragen, wie den Zölibat geht, sondern um die Glaubenssubstanz selbst, die da vom Vatikan preisgegeben wurde.

Offenbar haben selbst konservative Bischöfe und Kardinäle noch nicht begriffen, was dieses Vorgehen des Vatikan in China konkret für den Glauben und die ganze Kirche bedeutet.


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 phillip 15. Jänner 2020 
 

"Wem die Gnade jetzt rettet, hat einfach Schwein gehabt".

@klimakos. Finden Sie, klimakos, der Sie der Gramatik und der Gnadenlehre nicht mächtig zu sein scheinen, lustig, Gott mit einem Schwein gleichzusetzen?


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 Smaragdos 15. Jänner 2020 
 

I have a dream...

Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus Papam!

Eminentissimum ac reverendissimum domnum ROBERTUM Sanctae Romanae Ecclesiae cardinalam SARAH!

Qui sibi nomen imposuit BENEDICTI DECIMI SEPTIMI!

Träumen darf man ja, und beten muss man auf jeden Fall.


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 anjali 15. Jänner 2020 
 

Eine sehr ernste Sache

Die Zweiteilung in unserer Kirche ist jetzt sehr klar sichtbar für alle!


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2020 
 

Werter wedlerg,

klar, das Schreiben von Kardinal Hummes
soll ja lediglich die Modalitäten bzgl.
der Vorbereitung auf das nachsynodale
Schreiben des Papstes erläutern.

Warten wir auf das eigentliche Schreiben, ich befürchte, daß darin
nicht viel Gutes enthalten sein wird.

Es könnte sogar m.E. dem "synodalen
Weg" der DBK "Steilvorlagen" bieten
im negativen Sinn.

Demnächst wissen wir mehr!

Ich wünsche einen gesegnten Tag!


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 wedlerg 15. Jänner 2020 
 

@Zeitzeuge: viel steht bei Kardinal Hummes nicht

Das Schreiben schaut aus wie eine Panikreaktion auf Sarahs Buch.

Die Adressaten fehlen und man hat den eindruck, dass v.a. die PR darin organisiert werden soll. Neben Bischöfen sollen v.a. Laien, ökologische Experten und Jugendliche das Schreiben (das dann kommen soll) vorstellen.

Gretas, Geschäftige und Klimawandelhysteriker erklären dann die schwammigen päpstlichen Formulierungen.

Das alles wirkt, wie ein Kindergarten. Neben den deplatzierte Inhalten fällt v.a. die Unfähigkeit der Protagnisten auf, Inhalte zu formulieren und sinngebende Dokumente zu verfassen.

Ich bin mir sicher, dass weder Eingeborene im Amazonasgebiet, noch sonstige normale Gläubige in irgendeiner Form beeindruckt werden, von dem was da kommt. Es ist einzig eine hysterische, geschäftige, reiche Gruppe von Ideologen, die ihren säkularen Ökosinn der Kirche überstülpen will und dabei noch das Priestertum beschädigen will.

totalitäre Kräfte eben...


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 hape 15. Jänner 2020 

Werter @Diadochus,

So dramatisch sehe ich das nicht. Es werden zwar Weichen gestellt, den Zölibat abzuschaffen. Aber jeder ernsthaft kath. Priester weiß doch selbst, dass das grober Unfug ist und wird dem Zölibat treu bleiben.

Der Bräutigam hat sich eine reine Braut erwählt. Die Kirche wird also allein deshalb nicht untergehen, weil der Herr der Bräutigam ist. Der Gegenwind ist zwar stark, das Boot droht zu kentern und der Herr scheint zu schlafen. Aber es wird nicht untergehen, denn der Herr sitzt mit uns im Boot. Wir müssen nur an Bord bleiben.

Die Geschichte der Kirche ist nicht irgendein historischer Vorgang, sondern sie ist Heilsgeschichte. Sie ist die Geschichte von der Heilung und Heiligung der Schöpfung. Dabei ist die Kirche das universale Heilssakrament.

Diese Geschichte wird vom Herrn geschrieben. Der Vatikan setzt nur dazu an, dem ein dunkles Kapitel hinzuzufügen. Das ist aber keine Historie, sondern ein Histörchen. Aufhalten kann der Vatikan den Heilsplan Gottes jedenfalls nicht.


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 Chris2 15. Jänner 2020 
 

"verbrannt wählt gern verbrannt?"

@Kostadinov Sie haben insofern recht, als z.B. Mitglieder der Päderastennetzwerke, gegen die Rom trotz all der schlimmen Skandale viel zu wenig unternimmt (gelinde gesagt; und man nimmt diese Verbrechen sogar noch zum Anlass, die Kirche noch mehr zu zerstören, z.B. in Deutschland), kaum Kardinal Sarah wählen dürften. Aber so manche Kardinäle, die bisher meinten, mit progressiver Politik könne man wieder mehr Menschen erreichen, dürften von deren Folgen abgeschreckt werden. Und der Hl. Geist hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden...


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 Kostadinov 15. Jänner 2020 

@Hadrianus Antonius - Sara for Pope?

Leider steht zu befürchten, dass diese von Ihnen zu Recht als fürchterlich charakterisierte Auslese eine Mehrheit in einem Konklave haben könnte... verbrannt wählt gern verbrannt?


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 hape 15. Jänner 2020 

Werter @Rolando,

herzlichen Dank für Ihren versöhnlichen und besonnen Kommentar.

Im Gebet verbunden, hape


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 lesa 15. Jänner 2020 

Licht (K.)

[email protected]: Der Versuch, den Vorgang zu verstehen ist gut, um nicht im Diffusen steckenzubleiben. Aber danke für die Empfehlung zur Vorsicht in der Beurteilung einiger Handlungsweisen! Der Kampf geht ja nicht gegen Fleisch und Blut … (Eph 6)
[email protected] 2: Danke, dass Sie hier auf die herausragende Neujahrspredigt von Kardinal Müller aufmerksam machen!


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 griasdigott 15. Jänner 2020 

die nächste Bombe!

Ein Brief von Kardinal Hummes an die Bischöfe!

Den geleakte Brief von Kardinal Hummes kann man auf lifesitenews downlowden.
Der werte @Zeitzeuge hat den Artikel weiter unten bereits verlinkt.

In wenigen Wochen soll das Schreiben zur Amazonas-Synode herauskommen. Die Bischöfe sollen es im voraus per email bekommen und sich intensiv einarbeiten.
Hummes möchte, dass die Bischöfe Pressekonferenz vorbereiten, wenn möglich mit einem Eingeborenen, einem Klimaexperten oder einem Jugendlichen.

Ein Bischof muss diese Schreiben lifesitenews zugespielt haben.

Für mich klingt das sehr beunruhigend!
Da kommt wohl die nächste Bombe!


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 lesa 15. Jänner 2020 

Licht

[email protected]: Der Versuch, den Vorgang zu verstehen ist gut, um nicht im Diffusen steckenzubleiben. Aber danke für die Empfehlung zur Vorsicht in der Beurteilung! Der Kampf geht ja nicht gegen Fleisch und Blut … (Eph 6)
[email protected] 2: Danke dass Sie hier auf die Neujahrspredigt von Kardinal Müller aufmerksam machen.
einiger Handlungsweisen.


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 Diadochus 15. Jänner 2020 
 

Zölibat

Verlieren wir uns nicht in Nebensächlichkeiten. Verlieren wir nicht den Zölibat aus dem Auge. Er steht oder er fällt jetzt. Es steht oder fällt das Priestertum, Buch hin oder her. Im Vatikan wird Geschichte geschrieben.


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 Rolando 15. Jänner 2020 
 

Schauen wir auf das Gute dieser Situation

Gute Gründe für den Zölibat wurden in dem Buch vorgelegt, es dürften dadurch auch Zölibatsgegner zum Nachdenken kommen. Deweiteren wird diese Wirbel das Interesse an dem Buch steigern, viele, die den Zölibat als sinnlos erachten, werden gute Gründe für den Zölibat und dem Priestertum, welches ja auch von der Relativierung bedroht ist darin finden. Auch Papst Franziskus wird dies in seine Abschlusserklärung bedenken, beten wir dafür! Der Mensch denkt, Gott lenkt. Mutter Teresa sagte in schwierigen Situationen, wo sie herausgefordert wurde, wo Instrumentaliesierung drohte, „Ich habe mich entschieden, das Gute zu sehen“.


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2020 
 

Ob das der eigentliche Grund ist?

Lt. dem Bericht auf Lifesitenews, der
im Link beigefügt ist, steht das päpstliche Schreiben zur "Amazonas-
Synode" kurz bevor unter dem bezeichnenden
Motto "Neue Wege für die Kirche und eine
ganzheitliche Ökologie"!

Das Buch von Kardinal Sarah mit Text
des em. Papstes Benedikt XVI. hat natürlich die "Revolutionswächter"
im Vatikan nicht erfreut, also musste
man dagegen etwas unternehmen, könnte
es nicht so gewesen sein, siehe den
vom werten wedlerg verlinkten Artikel?!

Ich denke aber, daß es jetzt nicht nur mir um Inhalte geht jenseits evtl.formaljuristischer Feinheiten!

Die Verteidigung des Zölibts in der
lat. kath. Kirche ist das Anliegen,
das sowohl der em. Papst Benedikt XVI.,
Kardinal Sarah und deren weltweite Mitstreiter/innen mutig weiter innerhalb der kath. Kirche vertreten werden, das
Buch ist dafür der richtige Anfang!

www.lifesitenews.com/news/secret-vatican-letter-to-bishops-popes-final-doc-on-amazon-synod-coming-within-a-month


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 Hadrianus Antonius 14. Jänner 2020 
 

@waldorf Sarah for Pope!

Warum Kard. Sarah durch tapfer und offen für die genuine katholische Lehre zu kämpfen, sich jetzt für eine Papstwahl unmöglich gemacht hätte, ist wohl Ihr Geheimnis.
Obwohl das Regiment vom domus Sta Marta mauert und sabotiert wo es nur geht, sind doch schon viele Kandidaten verbrannt:
Cupich und andere Amerikaner bei der Gay-Promotion und der Verniedlichung von pädophilen Missetaten, Maradiaga mit seinen finanziellen und homosexuellenprotektischen Skandalen, Tagle mit dem horrenden Fall Luk Delft, die italienische rosa Brigade, Marx mit seinen finanziellen Beutezügen (Birgitinnen v. Altomünster) und viele mehr.
54 Jahr nach dem 2. Vat.Konzil hat man da wirklich eine besondere "Auslese" zusammenbekommen :-(


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 Smaragdos 14. Jänner 2020 
 

Werter Bernhard Joseph:

Darüber kann man natürlich streiten. Für mich macht es schon einen Unterschied, ob man wie hier im Falle Amazoniens aus freien Stücken einen Präzedenzfall schafft mit der etwas künstlichen Begründung, es herrsche dort Priestermangel, was irgendwie wie ein Vorwand klingt, oder ob man Konvertiten, die schon verheiratet sind, nach ihrer Konversion (die sie ja nicht vorhersehen konnten und die eine grosse Freude für uns ist) erlaubt, Priester zu werden. Aber wie gesagt, darüber kann man streiten.


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 Smaragdos 14. Jänner 2020 
 

De profundis

@hape:

Das sehe ich genauso. Das eigentliche Problem sind nach wie vor jene, die den Zölibat aufweichen wollen, nicht jene, die ihn de profundis, aus tiefstem Herzen, verteidigen, auch wenn sie sich kommunikationstechnisch etwas ungeschickt verhalten.


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 wedlerg 14. Jänner 2020 
 

Hintergründe fasst Andrea Gagliarducci zusammen

siehe link

1. Das Buch Sarahs und Benedikts bleibt in allen Inhalten unverändert

2. Benedikt hat das Vorwort gebilligt

3. Gänswein wurde unter Druck gesetzt

4. Die Lösung des Konflikts nimmt Benedikt etwas aus der Schusslinie

Ich vermute im Vatikan haben einige Leute getobt. Denn die Entlarvung der Pseudo-Modernisten durch Benedikt und Sarah dürfte klar sein.

beiboot-petri.blogspot.com/2020/01/neues-zur-causa-aus-der-tiefe-unserer.html#more


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 Spondeo 14. Jänner 2020 
 

Selbstverständlich wird das Buch gekauft!

und nicht nur eines, mindestens 10, wovon 9 dann verschenkt werden! Es geht um den Inhalt des Buches und seine Aussagen, hinter dem beide großen Geweihten stehen.


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 Gambrinus 14. Jänner 2020 
 

Manches, was hier im Forum zum Thema Urheberrecht geschrieben wird, ist unrichtig.

Urheber eines Werks ist, wer es verfasst hat. Punkt.

Damit ist Benedikt jedenfalls einmal der Urheber des von ihm allein verfassten Beitrags.

Kardinal Sarah ist der Urheber seines eigenen Beitrags und (wohl auch) der einleitenden Worte und der Schlussfolgerungen.

Koautoren wären sie, wenn sie einen Text gemeinsam verfasst hätten.

Dass Benedikt auf dem Umschlag auftaucht und als Autor genannt wird, wäre demnach keine Irreführung des Publikums. Anders mag es sich allenfalls mit seiner Unterschrift unter dem Vorwort verhalten.

Inwieweit Benedikt und Sarah inhaltlich übereinstimmen, kann von hier aus nicht gesagt werden. Aber für die Beibehaltung des Zölibats dürften beide sein.

Fazit: ich glaube, hier hat vor allem EB Gänswein ein wenig Verwirrung gestiftet.


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 Authentisch 14. Jänner 2020 

@alle, die hier ein Pflichtversäumnis Kardinal Sarahs sehen wollten ...

"... Kardinal Sarah's Sorge um die Kirche hat ihn zu einer Unachtsamkeit verleitet, damit ist aber seine theologische Kompetenz nicht infrage gestellt, noch überhaupt berührt..."; danke @Bernhard Joseph.
Ich denke auch, dass "einiges" vielleicht "noch mehr formal geprüft" hätte werden dürfen/sollen.
Ich finde es außerordentlich wichtig, dass das Buch Kardinal Sarahs JETZT veröffentlicht werden musste, bevor Papst Franziskus vielleicht noch "davor" (s)ein/das Nachsynodale(s) Schreiben zur Amazonas Synode veröffentlicht hätte. Denn, "geplant sind hier sicher auch Gedanken/Äußerungen zu (Ausnahmeregelung zu "viri probati" und damit zum Thema Priesterweihe"). Leugnen kann die Sichtweise/Überzeugung des PemBXVI. unser PF NICHT mehr und dadurch wird die inhaltliche Abfassung f.d. Schreiben "erschwert".
Beten wir für die rk Kirche!


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 Chris2 14. Jänner 2020 
 

Bitte nicht die Predgt von Kardinal Müller übersehen

Die Silvesterpredigt des früheren Präfekten der Glaubenskongregation hat wieder einmal Pflöcke eingeschlagen, wo andere Bischöfe nur mehr oder weniger beliebig neu bebaubares Niemandsland sehen...

kath.net/news/mobile/70354


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 Guingamp 14. Jänner 2020 
 

Cui bono?

In jedem Falle den Gegnern von Kardinal Sarah. Sarah hat durch dieses vermeintliche Mißverständnis Benedikts einen erheblichen Renommeeschaden erlitten. Von außen betrachtet, wirkt es so, als habe er versucht, Benedikt, der mittlerweile vom Alter ja schwer gezeichnet ist, ohne dessen Wissen, vor den Wagen seiner innerkirchlichen Agenda zu spannen. An einen bloßen Fehler, auch seitens des Verlages, kann ich nicht glauben; es steht zuviel auf dem Spiel, als daß man sich hier erlauben könnte, derart schlampig zu arbeiten.


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 Stefan Fleischer 14. Jänner 2020 

@ Gandalf

Und auf alle Fälle dürften sich viele, die sich bisher nicht um diese Frage gekümmert haben, sich zu interessieren beginnen, um was es eigentlich geht, und natürlich auch, was denn eigentlich los ist im Vatikan. Hoffentlich gehen so vielen die Augen auf.


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 Wynfried 14. Jänner 2020 

Hinweis

Am 21. Februar 2020 erscheint die deutschsprachige Ausgabe des Buchs im fe-Medienverlag - und kann bereits jetzt vorbestellt werden:

https://www.fe-medien.de/epages/fe-medien.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/fe-medien/Products/00600


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 Gandalf 14. Jänner 2020 

Für den Verlag wird das Buch ein Bombengeschäft werden

Nur mal Vorsicht zur Einschätzung von so mancher Handlung, die gerade abläuf... man weiß nicht, unter welchem Druck gerade manches passiert... Ich kann nur sagen: Es gab und gibt Druck...


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 hbf 14. Jänner 2020 

@all

ich weiss nicht, wer von Ihnen die vor kurzem ausgestrahlte Sendung des BR gesehen hat. Es ist auffallend, wie sehr EB Gänswein bemueht ist, Papst Benedikt zu "beschuetzen" indem er haeufig an seiner Stelle antwortet, um seine Hinfaelligkeit nicht allzu offensichtlich werden zu lassen. Daher meine Vermutung, dass auch diese Aussage einer irgendwie gearteten Gefaehrdung Benedikts vorbeugen soll. M.E. geschehen im Vatikan sehr viele Dinge, von denen wir uns keine Vorstellung machen koennen, wohl nicht einmal wollen. Leider habe ich durch eine Havarie meines Computers den link zur Aufzeichnung der Dankesrede, die Papst Benedikt anlaesslich der Feiern zum 65. Jahrestag seiner Priesterweihe gehalten hat, verloren. Diese Rede hat mich mehr als nur erschreckt.


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Liebe @griasdigott!

Eine schöne Nachricht, denn wie mir scheint, ging es wohl hauptsächlich um den Bucheinband mit dem Namen und Bild von Papst Benedikt, was eine Co-Autorenschaft suggerierte.

Dass der Inhalt des Buches von Kardinal Sarah voll und ganz die Zustimmung von Papst Benedikt XVI. emeritus findet, steht außer Frage, sonst hätte ja Papst Benedikt nicht einen eigenen Textteil beigesteuert. Insofern ist das dann auch mit der Formulierung "unter Mitwirkung von Benedikt XVI. emeritus" völlig korrekt.

Ich vermute, dass der Verlag durch den reißerischen Einband die Auflage steigern wollte und Kardinal Sarah sich allein auf den Inhalt konzentrierte und daher dem Einband keine nähere Beachtung schenkte.

Ich stimme dem lieben Zeitzeugen zu, dass die eigentliche Diskussion sich darum drehen sollte, was im Buch inhaltlich gesagt ist, insbesondere vor dem Hintergrund eines sich ausbreitenden Relativismus in der Kirche.


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 martin fohl 14. Jänner 2020 
 

Wenn der Vatikan

und Papst Franziskus nicht für die Aufhebung des Zölibats sind, sei dieselbe auch nur regional bedingt, gibt es tatsächlich kein Grund zur Aufregung!
Dann müssen nur die Modifikationen der Veröffentlichung geklärt werden und der Rest wäre business as usual! Im Gegenteil, man müsste sich freuen, in Papst Benedikt em. XVI
einen kompetenten Verteidiger des Zölibats gefunden zu haben! Selbiges gilt dann auch für Themen wie Frauenordination usw. ...


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 Mr. Incredible 14. Jänner 2020 
 

Nüchtern betrachtet: Ist doch eine tolle Werbung für das Buch.

Ich schätze, dass nun viel mehr Leute auf das Buch aufmerksam geworden sind.
Ich kenne Kard. Sarah tatsächlich nicht, in dem Sinne, dass ich viel von ihm gelesen hätte. Aber wenn B XVI mitmacht, ist es mit Sicherheit ein röm.-kath. Buch.


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 hape 14. Jänner 2020 

@waldorf

Sie schrieben mir: "Der Wunschtraum 'Sarah for pope' dürfte damit aber endgültig vom Tisch sein."

Wie kommen Sie denn auf diese absurde Idee?

Wenn Sie schon wegen dieser Lapalie, die im übrigen der Verlag zu verantworten hat, die Integrität von Kardinal Sarah anzweifeln, wie halten Sie es dann erst mit Papst Franziskus hinsichtlich dessen "Grassi"-Lüge und hinsichtlich seiner Protegierung des Nacktselfie-Bischof Zanchetta? Demgegenüber ist der Fauxpass von Kardinal Sarah doch ziemlich harmlos.

Die Intergrität von Kardinal Sarah steht also immer noch ganz und gar außer Zweifel. Sicher ist dagegen, dass die Gauklertruppe um Papst Franziskus bis zum nächsten Konklave noch soviel Bockmist anrichten wird, dass manch einer der von Franziskus bestimmten Kardinäle froh und dankbar sein wird, wenn sich Kardinal Sarah tatsächlich zur Wahl stellt.

Deshalb jetzt erst recht: SARAH FOR POPE!


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 griasdigott 14. Jänner 2020 

Neu: Mitwirkung von Benedikt XVI

Lt beiboot-petri.blogspot.com

wird das Buch unverändert auf den Markt kommen,
jedoch heißt es in den kommenden Ausgaben

Unter Mitwirkung von Benedikt XVI

Einziger Autor Kardinal Sarah

Tweet von Kardinal Sarah um 13.02 h

Scheint alles geklärt?!


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Lieber Zeitzeuge!

Es ist aber nicht nur im franz. Urheberrecht so, dass der Verlag bei einer Co-Autorenschaft mit beiden Autoren einen entsprechenden Vertrag abschließt, das ist auch in D so zu handhaben. Normalerweise spielt ja auch die Frage des Honorars eine nicht unwichtige Rolle bei einer Buchveröffentlichung und wie dieses Honorar bei einer Co-Autorenschaft aufzuteilen ist.

Wer für die Unterschrift Benedikts XVI. unter die Einführung und Schlussfolgerungen verantwortlich zeichnete, ist eine interessante Frage, denn offensichtlich war dieses Vorgehen nicht korrekt.

Definitiv stimmt hier etwas verlagsseitig nicht.

Normalerweise sollte sich ein Verlag neben der Veröffentlichung auch um alle rechtlichen Belange in Bezug auf die Buchveröffentlichung kümmern, genau darin besteht ja die Kompetenz eines Verlages.


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 Zeitzeuge 14. Jänner 2020 
 

Werter waldorf,

das ist m.E. auch eine Frage der Wortwahl.
Wenn der em. Papst am 25.11.19 geschrieben
hat, Kard. Sarah hat den Brief veröffentlicht, "Von meiner Seite aus
kann der Text in der von Ihnen vorgesehenen Form veröffentlicht werden"
heisst das natürlich nicht, wie EB Gänswein richtig schreibt, daß der
em. Papst Einleitung und Schluss "mitverfaßt" hat, aber er hat doch Kard.
Sarah offensichtlich autorisiert, das
Buch in der bek. Form zu veröffentlichen!

Die hohen Herren müssen natürlich selbst
nicht im franz. Urheberrecht bewandert sein, aber warum hat denn niemand vorher
Kard. Sarah auf die jurist. Seite der
Urheberschaft aufmerksam gemacht, dann
wäre es nicht so weit gekommen.

Mit "niemand" meine ich das Umfeld des
em. Papstes, das eig. Umfeld Kard. Sarahs und natürlich den franz. Verlag
selbst, das franz. Urheberrecht
"oeuvre collective" ist auch mir nicht
bekannt.

Es wird ja auch keine böse Absicht
Kard. Sarah gegenüber v. EB Gänswein
unterstellt, aber sein guter Ruf ist
beschädigt!


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

@Philipp Neri

Wenn ich ergänzen darf: "So wird jedem ganz klar vor Augen geführt, dass es tatsächlich um eine VERFÄLSCHUNG der bisherigen Lehre der Kath. Kirche geht und um nichts anderes!"


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 Philipp Neri 14. Jänner 2020 

Die Reaktionen zum Thema waren absehbar!

Sämtliche veröffentlichten Stellungnahmen zu Benedikt XVI. seit gestern zeigen doch klar auf, dass das angesprochene Thema in den letzten Wochen und Monaten eine bestimmte Erwartungshaltung in der Kath. Kirche angenommen hatte und zwar in Richtung einer Auflockerung des Zölibats.
So wird jedem ganz klar vor Augen geführt, dass es tatsächlich um eine Änderung der bisherigen Lehre der Kath. Kirche geht und um nichts anderes!


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

@waldorf

Bevor Sie hier so vollmundig posten, sollten Sie sich erstmal über Urheberrecht genauer informieren.

Eine Co-Autorenschaft setzt immer voraus, dass beide Autoren mit dem Verlag einen Autorenvertrag schließen.

Da der Verlag hier rechtlich die Rolle des Auftragsgebers einnimmt, beauftragt er bei einer Co-Autorenschaft explizit zwei Autoren, wobei genau abzugrenzen ist, wer für welche Textpassagen verantwortlich ist.


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 dulcedo 14. Jänner 2020 
 

Kardinal Sarah würde nie gegen Benedikt XVI handeln

Mit Sicherheit war die Veröffentlichung abgesprochen und wie die Dokumente zeigen, sandte Benedikt XVI bestätigende Schreiben.
Dass ein Verlag Benedikt XVI auf dem Cover "unterschlägt" wäre geradezu ehrenrührig gegenüber diesem großen Papst und Theologen.

Ob PF und seine Leutchen ebenso korrekt, friedliebend und freundlich gesinnt sind, wage ich dagegen zu bezweifeln.

Den Anruf in Benedikts Enklave innerhalb der vatikanischen Mauern kann ich mir lebhaft vorstellen. Sehr wahrscheinlich war er weder angenehm noch ohne Forderungen ...


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 dorfwal 14. Jänner 2020 
 

@Bernhard Joseph

Da wäre ich mir nicht so sicher. Es kommt immer darauf an, wer der Auftraggeber ist und danach richtet sich die rechtliche Situation.


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 dorfwal 14. Jänner 2020 
 

@Zeitzeuge

Oder steht da noch jemand dazwischen ??


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 Joy 14. Jänner 2020 
 

@DamianBLogos

Nö, das ist mir zu skurril, das kippt!

Ad Buch: tragisch und traurig, Verwirrrung überall, furchtbar!


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 Herbstlicht 14. Jänner 2020 
 

Was bringt die Zukunft?

Ich glaube nicht, dass Kardinal Sarah den emer. Papst bewusst hintergangen hat.
Da er ja bisher der alleinige Autor seiner Bücher war, waren ihm evt. die auftauchenden juristischen Belange bzgl. Benedikt als Mitautor zu wenig bekannt. Darauf hätte aber auch der Verlag aufmerksam machen müssen.

Dennoch würde ich mir wünschen, dass Benedikt Kardinal Sarah jetzt nicht als alleinigen Schuldigen dieser leidigen Angelegenheit im Regen stehen lässt und seine Worte zum Zölibat ausdrücklich noch einmal wiederholt.
Denn wie sagte er: "Ich kann nicht länger still bleiben!"

Der Kardinal braucht gerade jetzt den Beistand Benedikts, besonders wenn dieses Dilemma nicht aus Absicht, sonder aus seiner mangelnden Kenntnis juristischer Fragen entstanden ist.

Die Gegner des Zölibats werden sich freuen, die internen Gegner des Kardinals ebenso.
Des Kardinals Ruf ist angeknackst, der Sturm auf den Zölibat kann beginnen!
Die drohende Spaltung der katholischen Kirche könnte nicht offensichtlicher sein.


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 Selene 14. Jänner 2020 
 

Missverständnis

oder was auch immer, ich traue Kardinal Sarah keine zwielichtigen Spielchen zu.

Möglicherweise will man aber seine Chancen im nächsten Konklave minimieren.


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 lesa 14. Jänner 2020 

Wer arbeitet, macht Fehler

[email protected]:"Die Kritiker von Kardinal Sarah sollten aber nicht vergessen, dass er mit dem Zölibat nur das verteidigt, was allen Katholiken gemeinsam sein sollte."
Genau. Und deshalb ist es auch an den Haaren herbeigezogen, beziehungsweise völlig daneben, Benedikt XVI. zu unterstellen, er sei Papst Franziskus in den Rücken gefallen. Es sei denn man würde die Äußerungen Papst Franziskus nicht für wahr halten, der ausdrücklich betonte, er wolle den Pflichtzölibat nicht abschaffen.
[email protected] Joseph: Mit dieser Analyse dürften Sie richtig liegen. Allerdings lag da vermutlich ein Missverständnis vor. Wer arbeitet, macht Fehler. Auch solches kann fruchtbar sein.


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 dorfwal 14. Jänner 2020 
 

@hape

Der Wunschtraum "Sarah for pope" dürfte damit aber endgültig vom Tisch sein.


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 dorfwal 14. Jänner 2020 
 

Es wäre jetzt noch interessant zu wissen, wie Kard. Müller sich zu Sarah positionieren wird gerade nach seiner heutigen Äußerung im '"Corriere della sera".


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 Aegidius 14. Jänner 2020 
 

Ein Nachspiel, lieber Oelberg,

wird die Affäre ganz sicher haben. Vielleicht vordergründig auch zunächst für Seine Eminenz KARDINAL Sarah. Auf lange Sicht allerdings ganz sicher für F. und seine mafiöse Entourage, denn die Wahrheit - auch über Druckmittel, die gegen den im Vatikan gefangengehaltenen Benedikt eingesetzt werden mögen - läßt sich nicht ewig unterdrücken. "Zeit ist größer als Raum", wissen Sie das nicht? Ich hoffe nur, daß von der Kirche nach F. noch etwas übrig ist.


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 hape 14. Jänner 2020 

War wohl zu schön, um wahr zu sein.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Die Kritiker von Kardinal Sarah sollten aber nicht vergessen, dass er mit dem Zölibat nur das verteidigt, was allen Katholiken gemeinsam sein sollte. Dass sich Kardinal Sarah dazu genötigt sieht, geht darauf zurück, dass seine Kritiker den Zölibat durchlöchern wollen wie einen Schweizer Käse. Und zwar so lange, bis von dem Käse, außer den Löchern, nichts mehr übrig bleibt.

Würde in der Frage des Zölibates aber Einigkeit herrschen, dann würde die Kirche unisono den Zölibat verteidigen. Denn der Zölibat ist sozusagen die Frontlinie, wo das erlösende Licht Gottes auf die versklavende Finsternis der Welt trifft.

So aber macht diese Diskussion schmerzlich bewusst, dass die Frontlinie mitten durch das Herz der Kirche geht. Das aber ist nur möglich, weil sich die katholischen Kritiker des Zölibates der Welt andienen, den Zölibat mit weltlichen Augen betrachten und ihn folglich als überflüssig ablehnen.


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 dorfwal 14. Jänner 2020 
 

@Bernhard Joseph - Kommunikationsgau??

Nein!!
Sarah hat als Nachweis, dass BXIV "Co-Autor" sei, 3 von diesem unterschriebene Dokumente vorgelegt, aber nur eines davon hat tatsächlich mit dem Buch zu tun, dlie Erlaubnis seinen Text als Beitrag aufzunehmen.
Was ist mit den anderen Dokumenten?
Was ist mit der Twitter-Nachricht von Sarah?


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 lesa 14. Jänner 2020 

Auf den Inhalt kommt es an!

Jeder weiß, dass es in unserer Zeit kommunikationstechnische Verwicklungen geben kann, die sich am Ende schlecht klaren lassen. Klar ist, dass Papst Benedikt einverstanden war, dass sein Text im Buch abgedruckt wird.
Wer die Botschaft nicht hören will, hat jetzt wieder sein Futter. Er hätte auch ohne diese Verwicklung einen Grund gefunden. Papst Benedikt, Kardinal Sarah und Erzb.Gänswein sind integre Personen genug, dass dass dieses Missverständnis der Sache nicht wirklich schaden kann. Freuen wir uns auf dieses buch!
Lassen wir uns nicht verwirren. es ist klar, dass Diabolos da zu stören versucht.


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 Gandalf 14. Jänner 2020 

Bitte alle mal tief Luft holen!

Die Kirche geht wegen so einer Sache noch lange nicht unter... also tief Luft holen, eine guten Tee trinken oder Kaffee... und dann hier weiterposten :-) p.s. ich freue mich auf das Buch :-)


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

@SCV

Ich sprach von der römisch-katholischen Kirche!

Die Zugeständnisse an die unierten Ostkirchen haben ganz andere Gründe und daraus leitet sich auch keine Aufweichung der Zölibatsverpflichtung in der römisch-katholischen Kirche ab.


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 Oelberg 14. Jänner 2020 
 

Das wird noch ein Nachspiel haben

Und das insbesondere für Sarah!!


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 Martinus Theophilus 14. Jänner 2020 
 

Schlecht beraten.

Offenbar ist man im Hause Mater Ecclesiae in medialer Hinsicht nicht gut beraten. Es wäre völlig ausreichend gewesen, im Vorspann des Buches darauf hinzuweisen, dass jeder Autor nur für die ausdrücklich mit seinem Namen gekennzeichneten Beiträge verantwortlich ist. Dann hätte das Cover einfach bleiben können, wie es ist, ohne dass Benedikt XVI. irgendeine Verantwortung für die Beiträge von Kardinal Sarah übernommen hätte. Schade, daß die Kirche sich immer noch so schwer damit tut, kompetenten juristischen Rat einzuholen!


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 SCV 14. Jänner 2020 
 

@ Bernhard Joseph

Zu Ihrer Information. Es gibt noch weitere Ausnahmen von der Zölibatsverpflichtung in katholischen Kirche: bei den unierten Kirchen. In vielen östlichen Teilkirchen der katholischen Kirche ist es altes Recht, dass auch verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden dürfen.


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 petrafel 14. Jänner 2020 
 

Das kann doch wohl nicht wahr sein!

Das ist doch nicht das erste Buch, das der Kardinal schreibt! Und für den Verlag ist es doch auch nicht das erste Buch, das herausgegeben wird! Wie kann man nur einen solchen Fehler machen?
Papst Benedikt muss sich hintergangen vorkommen. So ahnungslos können der Kardinal, dessen Sekretäre und die Leute vom Verlag doch gar nicht sein! Welcher Verlag druckt denn ein Buch, mit dessen Co-Autor es keinen Vertrag gibt? Wieso wird ein Buch herausgegeben, dessen Schlussfassung der Co-Autor nicht abgenickt hat? Und wir reden hier von einem eigenständigen Textbeitrag, nicht von einem Zitat.
Man muss unterstellen, dass hier mit Bild und Namen Benedikts Auflage gemacht werden sollte. (Die inhaltlich gute Absicht rechtfertigt nicht die Methode!) Vom Geld und dem erwartbaren Konfliktpotential ganz zu schweigen.

Mit der Aktion hat Kardinal Sarah seiner Sache (die auch meine Sache ist) wirklich einen Bärendienst erwiesen.


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Werter @Gandalf,

leider muss man wohl von einem Kommunikationsgau sprechen, der Kardinal Sarah schwer beschädigt.

Offenbar wurde Kardinal Sarah vom Verlag Fayard mehr als suboptimal betreut, denn der Verlag muss ja die vertraglichen Gepflogenheiten bei Co-Autorenschaft bestens kennen.

Zwar ändert sich inhaltlich nichts, jedoch werden sich die bekannten Kreise am rein Formalen festbeißen.


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 Hadrianus Antonius 14. Jänner 2020 
 

Gewaltiger Duck

Der Druck auf die Bewohner des Klösterchens Mater ecclesiae muß jetzt wohl gewaltig groß sein.
Um so mehr Respekt verdient Papst Benedikt XVI, der von seiner Jugend an eine sehr irenische Person war und combattanten Situationen meidete und flüchtete, wo es ginge.
Daß Papst Benedikt XVI auch jetzt unter starkstem Druck nicht ganz für die B-Camarilla biegt, zeigt den ganzen Ernst der Situation.
Im Rückblick hat der berühmte Erzbischof aus Tourcoing es richtig gesehen und geahnt.
Merci, mon Éminence!


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2020 
 

Werter @Smaragdos,

leider findet sich schon heute die Ausnahme und zwar bei zur katholischen Kirche konvertierten ehemaligen evangelischen Pastoren.

Schon mit dieser "Ausnahme" wurde die Zölibatsverpflichtung aufgeweicht, ja in einem gewissen Sinne sogar eindeutig entwertet.

Ich vermute, dass Papst Benedikt XVI. emeritus heute schmerzlich bewusst ist, dass die Zulassung dieser konvertierten Pastoren zur Priesterweihe eine schwere Fehlentscheidung war.


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 spes unica 14. Jänner 2020 
 

Benedikt und Kard. Sarah

Hat dann also Kardinal Sarah einen Text Benedikts aus dem Sommer 2019, der inhaltlich wohl nicht einmal Franziskus aufregen dürfte, jetzt so publiziert und lanziert, dass es so aussieht, als wolle Benedikt dem amtierenden Papst hier in den Rücken fallen?

Benedikt kennt die Kurie und ihre Intrigen doch so lange! Er sollte sich wirklich nicht so instrumentalisieren lassen, das Zurückgerudere Gänsweins ist doch schon etwas peinlich. Am besten, auch wenn das viele hier nicht hören wollen, wäre es doch, wenn sich der Emeritus wirklich nicht mehr öffentlich äußerte, auch nicht publizistisch. Allein schon wegen der Präzendenfälle die er hier schafft.

Ich hab das gestern flapisg so formuliert (wurde nur wieder einmal nicht veröffentlicht): Wollen wir irdendwann in der Zukunft dann Altpäpste in Talkshows, die analog den Altpolitikern ihre Weisheiten zum Besten geben und den Amtierenden unerbeteten Rat erteilen?


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 JuM+ 14. Jänner 2020 
 

Läuft da eine Intrige?

Kardinal Sarah hat sich ja laut kath.net Artikel gegen die Verleumdungen gewehrt.
Wird Papst Benedikt XVI. wieder einmal erpresst?


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 Stephaninus 14. Jänner 2020 
 

@Gandalf

Sie haben vollkommen recht. Allerdings befürchte ich, dass durch diese Suboptimalität das Anliegen von Kardinal Sarah nun öffentlich desavouiert werden kann.


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 DamianBLogos 14. Jänner 2020 
 

@Joy: Keine Sorge

@Joy
Keine Sorge, Joy. Papst Benedikt ist nicht vom Amt des Nachfolgers des hl. Petrus zurückgetreten. Auch nicht, wenn alle Welt das glaubt.
www.deutschland.world/home/der-jetzige-papst/
Es ist wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“.


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 Kirchental 14. Jänner 2020 

Das ist eine Katastrophe

für Kardinal Sarah persönlich und vor allem für die Sache selbst.


Damit hat Sarah dem Schutz des Zölibats einem Bärendienst erwiesen. Kein Mensch interessiert sich mehr dafür, dass BXVI einen Teil des Buches tatsächlich geschrieben hat und inhaltlich natürlich voll dahinter steht.

Es geht nur noch darum, dass Kardinal Sarah "betrogen" hat. Und somit muss sich niemand mehr inhaltlich mit den Argumenten auseinander setzen.

Ich bin erschüttert.


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 anjali 14. Jänner 2020 
 

Buch

Was passiert hier doch?????Etwas stimmt nicht.Ich denke dass Papst Franziskus böse geworden ist und versucht das Buch zu entscharfen.


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 Gandalf 14. Jänner 2020 

Kommunikationstechnisch suboptimal

Inhaltlich ändert sich ja nichts am Buch...


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 Joy 14. Jänner 2020 
 

... Verwirrung und Chaos überall! Wär der doch nicht zurückgetreten, dann wäre das alles anders gekommen....


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 Joy 14. Jänner 2020 
 

O nein!


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