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Presbyterianischer Pastor tritt offen für Abtreibung ein

16. Jänner 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Bei einer Kundgebung in Kentucky zeigte sich der Pastor stolz, dass seine Glaubensgemeinschaft für legale Abtreibung stehe.


Frankfort (kath.net/LifeNews/jg)
Ein pensionierter Pastor der Presbyterianischen Kirche der USA hat an einer Kundgebung der Planned Parenthood Federation of America (PPFA) vor dem Kapitol in Frankfort (US-Bundesstaat Kentucky) teilgenommen. Die Demonstranten protestierten gegen zwei Gesetze zum Schutz Ungeborener in Kentucky.


Als Seelsorger sei er für die Wahlfreiheit bei Abtreibungen. Er sei stolz darauf, dass sich seine Glaubensgemeinschaft als Ganze für legale Abtreibungen einsetze, sagte Wayne Gnatuk bei der Kundgebung. Der pensionierte Pastor ist Vorsitzender der Kentucky Religious Coalition for Reproductive Choice, eines Zusammenschlusses von Vertretern religiöser Gemeinschaften, die sich für legale Abtreibungen engagieren.

In seiner Rede lehnte er ein Gesetz ab, das Institutionen die sich für Abtreibung einsetzen, von der Zuwendung öffentlicher Mittel ausschließen würde. Vor Jahren habe er selbst eine soziale Betreuungseinrichtung geleitet, die öffentliche Mittel erhalten hat. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe er einer Dreizehnjährigen zu einer Abtreibung verholfen. Dies sei der beste Weg in dieser tragischen Situation gewesen, sagte Gnatuk.

Die PPFA ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA.



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Lesermeinungen

 Soundy 17. Jänner 2020 
 

Religiöse Gemeinschaften und legale Abtreibungen? Ich verstehe das nicht, das passt doch überhaupt nicht zusammen.


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 Ulrich Motte 16. Jänner 2020 
 

Diese Kirche

hatte 2015 mehr als 16 % mehr Mitglieder als 2018 (jetzt rund 1. Million 353.ooo). Konservative und konservativere Abspaltungen von dieser Kirche (oft noch recht neu gegründet) haben inzwischen rund 682.000 Mitglieder. Eine konservative arbeitet auch in der BRD. Auf der anderen Seite sind Us-Senatoren aus dieser Kirche - ganz anders als der Pastor- Vorkämpfer gegen das "Recht" auf Abtreibung. Große Kirchen sind eben oft innerlich gespalten.


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