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Vatikan plant Ethik-Manifest für Künstliche Intelligenz

19. Jänner 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Auch Microsoft-Präsident Smith und IBM-Vizepräsident Kelly sollen bei Tagung im Februar in Rom eine entsprechende ethische Selbstverpflichtung unterzeichnen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan will die großen Technologiekonzerne für eine ethische Selbstverpflichtung bei Künstlicher Intelligenz gewinnen. Ein entsprechender Aufruf soll im Rahmen einer Tagung Ende Februar von Microsoft-Präsident Brad Smith und IBM-Vizepräsident John E. Kelly unterzeichnet werden. Der Workshop der Päpstlichen Akademie für das Leben findet vom 26. bis 28. Februar statt. Er befasst sich mit ethischen Aspekten Künstlicher Intelligenz, der Anwendung dieser Technologie im Gesundheitswesen und damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen.


Akademiepräsident Vincenzo Paglia hatte das Ethik-Manifest vergangenen Monat angekündigt. Ziel sei eine kritische Bewertung der Wirkungen und Risiken Künstlicher Intelligenz sowie der Möglichkeiten einer Regulierung, sagte der Kurienerzbischof bei einer Veranstaltung am 12. Dezember in Rom. Paglia warnte vor einer Einschränkung des allgemeinen Zugangs zu Informationen, wenn die Entwicklung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz ausschließlich von Konzernen, Sicherheitsorganen und Regierungen kontrolliert werde.

Auf dem Workshop im Vatikan sollen der japanische Stammzellforscher und Nobelpreisträger Shin'ya Yamanaka sowie der frühere italienische Bildungsminister Francesco Profumo die Hauptreferate halten. Aus dem deutschsprachigen Raum nimmt laut Programm der Sozial- und Medienethiker Alexander Filipovic teil, der auch als Sachverständiger der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz im Deutschen Bundestag angehört. Am 28. Februar ist eine Audienz bei Papst Franziskus geplant.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 girsberg74 20. Jänner 2020 
 

Wer sitzt bei Wem am Katzentisch?

Mir scheint es um eine Entscheidung zu gehen, ob die Praxis von der Theorie bestimmt wird oder die Theorie von der Praxis (Lebenswirklichkeit).

Hoch beruhigt, dass diese Veranstaltung in Rom stattfindet!


2
 
 Veritatis Splendor 20. Jänner 2020 

KI = tote Algorithmen...

...deren Auswirkungen letztlich nur vom Programmierer determiniert werden.

Von daher ist die Vorstellung eines eigenständigen, künstlichen Bewusstseins mit Gefühlen, reflexiven Denken & Verstehen, niemals möglich. Ein "cogito, ergo sum" wird niemals in einem Schaltkreis erwachen. Von daher auch keine ethische Verantwortung - die trägt der Programmierer.

Tja, Atheisten halten das bewusste, menschliche Leben nur für ein Programm im neuronalen Netzwerk des Gehirns - von daher kommt auch der Trugschluss, dass irgendwann einmal, leistungsfähigere Computer echtes Bewusstsein erlangen könnten.

Auch die Singularität (Kurzweil) trifft nicht ein. Der Mensch ist Leib und SEELE - Computer bleiben tote Materie, sind aber fantastische Werkzeuge!

Die vorgegaukelten Gefühlsreaktionen von KI sind allesamt clever programmiert. Zwar schnell, und effizient im Informations-Sammeln, aber letztlich ohne Selbstbewusstsein. Wie ein Komiker richtig sagte, Computer (er)kennen und haben keine Freunde.


3
 

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