Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Vatikan plant Ethik-Manifest für Künstliche Intelligenz

19. Jänner 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Microsoft-Präsident Smith und IBM-Vizepräsident Kelly sollen bei Tagung im Februar in Rom eine entsprechende ethische Selbstverpflichtung unterzeichnen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan will die großen Technologiekonzerne für eine ethische Selbstverpflichtung bei Künstlicher Intelligenz gewinnen. Ein entsprechender Aufruf soll im Rahmen einer Tagung Ende Februar von Microsoft-Präsident Brad Smith und IBM-Vizepräsident John E. Kelly unterzeichnet werden. Der Workshop der Päpstlichen Akademie für das Leben findet vom 26. bis 28. Februar statt. Er befasst sich mit ethischen Aspekten Künstlicher Intelligenz, der Anwendung dieser Technologie im Gesundheitswesen und damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen.


Akademiepräsident Vincenzo Paglia hatte das Ethik-Manifest vergangenen Monat angekündigt. Ziel sei eine kritische Bewertung der Wirkungen und Risiken Künstlicher Intelligenz sowie der Möglichkeiten einer Regulierung, sagte der Kurienerzbischof bei einer Veranstaltung am 12. Dezember in Rom. Paglia warnte vor einer Einschränkung des allgemeinen Zugangs zu Informationen, wenn die Entwicklung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz ausschließlich von Konzernen, Sicherheitsorganen und Regierungen kontrolliert werde.

Auf dem Workshop im Vatikan sollen der japanische Stammzellforscher und Nobelpreisträger Shin'ya Yamanaka sowie der frühere italienische Bildungsminister Francesco Profumo die Hauptreferate halten. Aus dem deutschsprachigen Raum nimmt laut Programm der Sozial- und Medienethiker Alexander Filipovic teil, der auch als Sachverständiger der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz im Deutschen Bundestag angehört. Am 28. Februar ist eine Audienz bei Papst Franziskus geplant.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 20. Jänner 2020 
 

Wer sitzt bei Wem am Katzentisch?

Mir scheint es um eine Entscheidung zu gehen, ob die Praxis von der Theorie bestimmt wird oder die Theorie von der Praxis (Lebenswirklichkeit).

Hoch beruhigt, dass diese Veranstaltung in Rom stattfindet!


2
 
 Veritatis Splendor 20. Jänner 2020 

KI = tote Algorithmen...

...deren Auswirkungen letztlich nur vom Programmierer determiniert werden.

Von daher ist die Vorstellung eines eigenständigen, künstlichen Bewusstseins mit Gefühlen, reflexiven Denken & Verstehen, niemals möglich. Ein "cogito, ergo sum" wird niemals in einem Schaltkreis erwachen. Von daher auch keine ethische Verantwortung - die trägt der Programmierer.

Tja, Atheisten halten das bewusste, menschliche Leben nur für ein Programm im neuronalen Netzwerk des Gehirns - von daher kommt auch der Trugschluss, dass irgendwann einmal, leistungsfähigere Computer echtes Bewusstsein erlangen könnten.

Auch die Singularität (Kurzweil) trifft nicht ein. Der Mensch ist Leib und SEELE - Computer bleiben tote Materie, sind aber fantastische Werkzeuge!

Die vorgegaukelten Gefühlsreaktionen von KI sind allesamt clever programmiert. Zwar schnell, und effizient im Informations-Sammeln, aber letztlich ohne Selbstbewusstsein. Wie ein Komiker richtig sagte, Computer (er)kennen und haben keine Freunde.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Künstliche Intellige

  1. KI-Programm ChatGPT ist politisch links-grün







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  3. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  4. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  5. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  8. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  9. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  12. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  13. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  14. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz