Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  5. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  6. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  7. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  8. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  9. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  10. R.I.P. Ennio Morricone
  11. Der synodale Weg funktioniert nicht
  12. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  13. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen
  14. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  15. Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms

Schweiz: Häftling beantragt assistierten Selbstmord

27. Jänner 2020 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei nur natürlich, lieber Selbstmord zu begehen als im Gefängnis lebendig begraben zu sein, sagt der Häftling, der wegen Vergewaltigungen von Mädchen und Frauen verurteilt wurde.


Bern (kath.net/lifesitenews/jg)
Ein zu lebenslanger Haft verurteilter Schweizer Sträfling hat assistierten Suizid beantragt. Der 69jährige Peter Vogt gibt an, unter Herz- und Nierenproblemen zu leiden.

Vogt ist wegen Vergewaltigung von Mädchen und Frauen im Alter von zehn bis 56 Jahren verurteilt und seit 1996 im Gefängnis. Nach Ansicht der Behörden kommt eine Entlassung nicht in Betracht, da er immer noch eine Gefahr darstelle.


2018 kontaktierte Vogt die Sterbehilfeorganisation Exit. Er wolle wie jeder andere die Möglichkeit in Anspruch nehmen, assistierten Selbstmord zu begehen, argumentierte er. Es sei nur natürlich, lieber Selbstmord zu begehen als im Gefängnis „lebendig begraben“ zu sein, gab er in einem Brief an die Nachrichtenagentur AFP an.

Das Schweizer Recht untersagt allerdings assistierten Selbstmord aus selbstsüchtigen Motiven. Die Behörden ersuchten das Schweizerische Kompetenzzentrum für Justizvollzug (SKJV) um eine Expertise. Dieses veröffentlichte im Oktober 2019 eine Stellungnahme, in welcher es die Möglichkeit des assistierten Suizids für Strafgefangene grundsätzlich befürwortete. Der Gefangene müsse allerdings von einer körperlichen oder seelischen Erkrankung betroffen sein, die unerträgliches Leiden verursache.

Das SKJV erwartet eine Zunahme von Anfragen für assistierten Suizid, da in den Gefängnissen immer mehr ältere Häftlinge einsitzen. Im Fall Peter Vogt müssten nun die kantonalen Behörden entscheiden, ob sie ihm den assistierten Selbstmord genehmigen, sagte Barbara Rohner von der SKJV.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 28. Jänner 2020 

"- dass das, was nachher auf ihn zukommt noch viel schlimmer sein wird als das Gefängnis.."

-
Richtig - werte @Fatima, nehmen wir`s ernst, was die Muttergottes in Fatima den Seher Kindern zeigte: die HÖLLE

Und danach MARIA sagte:
"Betet, betet VIEL - deshalb gehen so viele Menschen in die Hölle, weil niemand für sie betet.
Alle jene, für die gebetet, geopfert und gesühnt wird, gehen nicht verloren.”
-
Dies ist, so spüre ich`s immer, ein ernster Anruf an Uns + alle Beter- und Opferseelen.
-
So schaut MARIA- die Zuflucht aller SÜNDER- ganz sicher fürbittend auch auf diesen Häftling und
um Gebet + Opfer bittend - auch ganz besoders auf Uns..?!
-
In diesem Anliegen vertrauensvoll betend, Ihnen verbunden..


4

0
 
 Fatima 1713 27. Jänner 2020 
 

Frauen vergewaltigen

und dann versuchen,sich aus dem Staub zu machen anstatt sich seiner Schuld zu stellen. Allerdings weiß er nicht, dass das, was nachher auf ihn zukommt noch viel schlimmer sein wird als das Gefängnis, wenn er jetzt auch noch Selbstmord begeht.


11

0
 
 Herbstlicht 27. Jänner 2020 
 

statt Suizid vielleicht Bekehrung?

Seinen Opfern mutete er Vergewaltigung zu und das daraus resultiernde Leid.
Er selbst aber scheint nicht bereit zu sein, die Verurteilung und Inhaftierung als Folge seiner Taten zu tragen.
Wenn er bereits seit 1996 inhaftiert ist, ist anzunehmen, dass er sich zahlenmäßig so einiger Verwaltigungen schuldig gemacht hat.

Falls nicht schon geschehen, könnte es für diesen Mann erfüllend sein, im Gespräch mit einem Geistlichen sich dieser Tatsache zu stellen und Gott um Verzeihung zu bitten.
Man hört immer einmal wieder von so mancher Bekehrung im Gefängnis.


13

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Belgien zählt 2.655 Euthanasiefälle im Jahr 2019
  2. Sterbehilfe schafft Mörder
  3. Deutsche Verfassungsrichter erlauben geschäftsmäßige 'Sterbehilfe'
  4. Neuer Trend: Euthanasie und Organspende
  5. Belgische Bischöfe zur Sterbebegleitung: Richtlinie lässt Fragen offen
  6. R. I. P. Vincent Lambert
  7. Kanada: Initiative für Gewissensklauseln bei Euthanasie
  8. Euthanasie in Belgien: Drei Personen unter 18 Jahren tot
  9. Bioethiker warnt vor ‚Grundrecht’ auf Euthanasie
  10. Englisches Krankenhaus tötete 456 Patienten mit Schmerzmitteln








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  5. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  6. Der synodale Weg funktioniert nicht
  7. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  8. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  9. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  10. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  11. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  12. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  13. „Der nächste Papst“: Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
  14. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  15. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz