24 Januar 2020, 13:32
„Sag den Menschen: Der Papst ist mit euch!“
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Im spirituellen Epizentrum der Pro-Life-Revolution – In Washington fand große March for Life-Gebetsvigil statt. Mit tausenden Jugendlichen, hunderten Priestern und knapp 50 Kardinälen und Bischöfen. „Die Liturgie war „himmlisch“ – Von Roland Noé

Washington D.C. (kath.net/rn)
„Es war himmlisch“, „So etwas habe ich noch nie zuvor erlebt“, „Besser als jede Weltjugendtagsmesse“. Mit diesen und ähnlichen Worten beschrieben die Teilnehmer der kath.net-Leserreise den liturgischen Höhepunkt im Rahmen des Marsches für das Leben in der Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception. Die größte Kirche Nordamerikas wurde schon Stunden vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung vor allem von Jugendlichen gestürmt. Zwei Stunden vor Beginn der Hl. Messe gab es keinen Sitzplatz mehr. Schon der Beginn der Messe zeigte, dass dies keine gewöhnliche Heilige Messe war. Alleine der Einzug und der Auszug der knapp 500 Priester und drei Kardinäle (Dolan, O'Malley und Wuerl) und knapp 50 Bischöfe dauerte fast so lang wie eine normale Wochentagsmesse. Dazu lieferte der Chor der Basilika Gesänge, die auch Erzbischof Joseph Naumann, der Vorsitzende des Prof-Life-Kommission der US-Bischofskonferenz, am Ende als „himmlisch“ würdigte. Die Hl. Messe könnte nicht nur aus liturgischer sondern auch aus organisatorischer Sicht Vorbild für so manche Papstmessen sein. Auch die Ordnungskräfte in der Kirche zeigten eine Freundlichkeit gegenüber den Messbesuchern, die es weltweit eher selten gibt.

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Zuvor hatte Naumann sich in einer langen Predigt unter anderem an die tausenden Jugendlichen gewandt. „Jesus hat niemals versprochen, dass Jüngerschaft einfach wird. Er hat die ersten Jünger aufgefordert, ihr Kreuz zu tragen. Wir müssen den Willen zeigen, Jesus nachzufolgen.“ Der Erzbischof freute sich, dass die junge Generation in den USA jetzt mehr pro-life eingestellt sei als die Generation der Eltern, wofür er kräftigen Applaus bekam

Der Erzbischof von Kansas erinnerte dann daran, dass am 25. März 2020 das 25-jährige Jubiläum der berühmten Pro-Life-Enzyklika Evangelium vitae von Johannes Paul II. stattfindet. Johannes Paul II. habe von der tödlichen Gefahr, nämlich der Vermischung von Gut und Böse, besonders im Hinblick auf das fundamentale Recht auf Leben gewarnt.

Naumann betonte dann, dass der Schutz der ungeborenen Kinder Priorität vor anderen Themen habe. Dies habe auch die US-Bischofskonferenz vor einigen Wochen nochmals klar festgestellt. Auch dafür gab es von tausenden Katholiken Applaus in der größten Basilika Nordamerikas. Der Erzbischof berichtete dann auch, dass er vor einigen Tagen mit einigen Bischöfen bei Papst Franziskus war und dort von der Entscheidung der US-Bischöfe erzählte habe und auch, dass es hier auch einige Kritiker gab, die sogar behaupteten, dass mit dieser Entscheidung sogar Papst Franziskus beleidigt werde. Franziskus zeigte sich darüber erstaunt und betonte vor den 14 Bischöfen ausdrücklich, dass der Schutz Ungeborener von "überragender Priorität" sei. Der Papst weiß auch von diesem Marsch für das Leben. Und der Papst erklärte ihm dann bei den Gesprächen, dass er den Menschen unbedingt ausrichten soll: „Der Papst ist mit euch! Er unterstützt euch und er ermutigt euch!“

Naumann betont, dass 14 andere Bischöfe diese Aussagen von Franziskus bezeugen können. Abschließend betonte der Erzbischof: „Jesus ist der Herr des Lebens. Das Leben wird siegreich sein!“ Nach der Heiligen Messe begann die lange Pro-Life-Anbetungs-Nacht mit dem Rosenkranz für das Leben und einer nächtlichen Anbetung zur Vorbereitung.

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Wunderbare Gesänge ohne Ende zum Eucharistie-Empfang





Erzbischof Naumann, Pro-Life-Vorsitzender der US-Bischofskonferenz, bei Predigt Vigil vor March for Life: ´Der Papst weiß auch von diesem March for Life´!




Gesamte Hl. Messe in vller Länge



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