Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Der Beginn der öffentlichen Verkündigung: Kehrt um!

26. Jänner 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus am ersten Sonntag des Wortes Gottes: es fängt am Rand an, um zu allen zu kommen, inmitten der Heiden. Der mächtige Lichtstrahl, der die Dunkelheit durchdringt und den Nebel durchschneidet. Auschwitz: nie wieder! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Jesus verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14 Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist“: Angelus am dritten Sonntag im Jahreskreis, erster Sonntag des Wortes Gottes. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom Tag (Mt 4,12-23).

Das Evangelium stelle uns den Beginn der öffentlichen Sendung Jesu vor. Dies sei in Galiläa geschehen, einem Randgebiet in Bezug auf Jerusalem, das wegen seiner Vermischung mit den Heiden mit Misstrauen betrachtet worden sei. Aus dieser Region „wurde nichts Gutes und Neues erwartet“. Stattdessen habe Jesus, der in Nazareth in Galiläa aufgewachsen sei, dort seine Verkündigung begonnen.

Er verkünde den Kern seiner Lehre, die in dem Aufruf zusammengefasst sei: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (V. 17). Diese Verkündigung sei wie ein mächtiger Lichtstrahl, der die Dunkelheit durchdringe und den Nebel durchschneide. Sie erinnere an die Prophezeiung Jesajas. Mit dem Kommen Jesu, dem Licht der Welt, habe Gottvater der Menschheit seine Nähe und Freundschaft gezeigt.


Der Aufruf zur Umkehr werde im Licht des Ereignisses der Offenabrung des Sohnes Gottes, über das wir an den vergangenen Sonntagen meditiert hätten, voll verstanden. So oft sei es unmöglich, sein Leben zu ändern, den Weg des Egoismus, des Bösen und der Sünde zu verlassen, „weil das Engagement für die Umkehr nur auf sich selbst und die eigene Kraft ausgerichtet ist und nicht auf Christus und seinen Geist“.

Doch unser Festhalten am Herrn könne nicht auf eine persönliche Anstrengung reduziert werden, sondern müsse in einer vertrauensvollen Offenheit von Herz und Verstand zum Ausdruck kommen, um die Gute Nachricht von Jesus zu empfangen. Das sei es, was die Welt und die Herzen verändert.

Hier beginne ein echter Weg der Umkehr. Die Begegnung mit dem göttlichen Meister, mit seinem Blick, mit seinem Wort, habe den ersten Jüngern den Anstoß gegeben, ihm zu folgen, ihr Leben zu ändern, indem sie konkret dem Reich Gottes dienten.

Das Wort Jesu sei zu uns herabgekommen, „da waren diese Männer, einfache Fischer, die ihre Netze liegen ließen und ‚Ja’ zu ihm sagten“. In diesem Randgebiet seien auch sie wie Jesus an der Grenze und mischten sich fast unter die Heiden, um Licht zu sein und allen die wahre Befreiung, die von Christus gebracht wurde, zu verkünden.

Die überraschende und entscheidende Begegnung mit Jesus habe den Weg der Jünger seinen Anfang nehmen lassen und sie in Verkünder und Zeugen der Liebe Gottes zu seinem Volk verwandelt. In Nachahmung dieser ersten Verkünder und Boten des Wortes Gottes „möge jeder von uns Schritte in den Spuren des Erlösers unternehmen, um denen Hoffnung zu geben, die danach dürsten“.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den morgen Jahfrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz:

„Morgen jährt sich der 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, Symbol der Shoah. Angesichts dieser ungeheuren Tragödie ist Gleichgültigkeit nicht zulässig, und die Erinnerung ist notwendig. Morgen sind wir alle eingeladen, einen Moment des Gebets und der Besinnung zu erleben und im Herzen zu sagen: Nie wieder!“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz